
Hör mal, wer da schreibt
Christian Gaschler
Beschreibung
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Veröffentlichungshistorie
Episodenübersicht

#27 »Ich will mit diesem Buch Menschenleben beeinflussen« – mit Nils Eiffler
Hintergrund und Entstehung des Buches
Der Immobilieninvestor Nils Eifler hat mit über 800 verkauften Wohnungen eine bemerkenswerte Schlagzahl entwickelt. Die Buchidee entstand gemeinsam mit Co-Autor Chris, wobei der Fokus nicht nur auf Immobilien liegt. Im Gespräch geht es auch um Panikattacken, Depressionen und seine Vergangenheit als Finanzbeamter. Daraus entstand ein biografischer Zugang, der persönliche Erfahrungen sichtbar macht und Lebenswege jenseits reiner Fachtipps eröffnet.
Wendepunkte, Vertrauen und Selbstführung
Die Erzählung betont, wie Vertrauen in Teams und das Abgeben von Kontrollgewichtungen wesentliche Wachstumstreiber waren. Aus Krisen lernte Nils, Unterstützung anzunehmen, Strukturen zu setzen und dennoch flexibel zu bleiben. Die Auseinandersetzung mit Angstzuständen und der Suche nach Selbstliebe wird als zentrale Grundlage für Unabhängigkeit, Freiheit und echtes Lebensglück dargestellt.
Schreibprozess, Stil und Reflexion
Der Prozess betont Authentizität: Eine klare, teilweise umgangssprachliche Sprache soll Nils’ Persönlichkeit widerspiegeln. Der Ghostwriter hilft beim Strukturieren, doch bleibt der Leser durch reflektierende Fragen am Ende der Kapitel eingeladen, eigene Erfahrungen zu prüfen. Präsens statt Vergangenheitsform soll Nähe schaffen und Bilder lebendig machen, ohne die Authentizität zu opfern.
Baukasten der Botschaft und Struktur
Das Buch ist in drei Teile gegliedert: Aufstieg, seelische Tiefpunkte und Rückkehr ins Immobiliengeschäft. Die Kernbotschaft lautet: Selbstliebe ist die Basis für dauerhaftes Glück und Erfolg. Praktische Impulse, Spiegelübungen und Reflexionsfragen laden dazu ein, eigene Muster zu erkennen, Hilfe anzunehmen und Werte wie Unabhängigkeit und Verwirklichung in den Fokus zu rücken.

#27 Kann man vom Schreiben leben?
Realistische Perspektiven auf das Schreiben
Es gibt eine klare Trennlinie zwischen Spitzen-Erfolgen und dem, was die Mehrzahl der Schriftsteller verdient. Laut Studien verdienen nur wenige ausschließlich vom Schreiben, und die Top-Earners erreichen das Durchschnittseinkommen oder mehr. Große Bestseller bleiben Ausnahmen, während viele dennoch ihren Lebensunterhalt durch Schreiben bestreiten oder ergänzen.
Mein Weg als Autor: Von Träumen zu ersten Schritten
Der Weg begann mit einem Herzensprojekt und Zwischenstationen im Immobiliengeschäft. Erstes Buch, Ablehnungen, Self-Publishing, spärliche Verkäufe – doch der Antrieb blieb. Durch Ghostwriting fand der Autor Eingang in Aufträge, schrieb Fach- und Lernbücher und baute so eine verlässliche Einnahmequelle auf. Diese Erfahrungen formten den Blick auf nachhaltiges Schreiben.
Ghostwriting, Verlage und Eigenprojekte
Durch Ghostwriting entstehen fortlaufende Einnahmen neben eigenen Werken. Der Autor verhandelt Basishonorare sowie Umsatzbeteiligungen, um laufende Einkünfte zu sichern. Eigenprojekte ergänzen das Portfolio; erfolgreiche Titel generieren wiederkehrende Tantiemen. Die Mischung aus Auftragsschreiben, Lernmaterialien und eigenen Büchern schafft einen stabilen Cashflow, der weniger von einem Durchbruch abhängt.
Fazit: Mut, Realität und Freiheit als Antrieb
Vom Schreiben leben ist möglich, erfordert aber Entschlusskraft und Praxis. Wer hauptberuflich schreiben will, muss das Schreiben als Job begreifen und finanziell planen. Freiheit und Leidenschaft für Sprache bleiben zentrale Werte. Eine realistische Sicht auf Einkommen, Risikobereitschaft und langfristige Planung hilft, den Traum in greifbare Bahnen zu lenken.

#26 Dystopischer Klimathriller: »Die Idee zu diesem Roman hatte ich schon vor 20 Jahren« – mit John Snowley
Zukunftsbild und Kernaussage des Romans
Der Roman entwirft ein dystopisches Klima-Thriller-Szenario, dessen zentrale Frage die Gefahren des fortschreitenden Klimawandels in eindrücklichen Bildern und schweren Entscheidungen in den Vordergrund stellt. Ein wandernder Erzähler fungiert als Sprachrohr gegen Zerstörung und eskalierende Gewalt, während von menschlicher Verantwortung und dem Zusammenbruch von Ökosystemen die Rede ist. Die Erzählung entwickelt ein Worst-Case-Szenario, das existenzielle Folgen für Mensch und Planet ausleuchtet, ohne eine einfache Lektion zu liefern.
Charaktere, Perspektiven und Dramaturgie
Die Geschichte verknüpft mehrere Protagonisten und Antagonisten, sodass sich Wege, Motive und Hintergrundgeschichten kreuzen. Der Wanderer dient als Leitmotiv, doch bleibt unklar, wer tatsächlich im Zentrum steht. Rückblenden und Perspektivwechsel eröffnen Einblicke in unterschiedliche Welten, wobei jede Figur eine eigene Entwicklungslinie besitzt. So entsteht ein vielschichtiges Geflecht, das am Ende ein umfassendes Gesamtbild ergibt.
Schreibprozess, Stil und Einflussquellen
Der Autor beschreibt eine langwierige, praxisnahe Entwicklung: Lesen, Schreiben und Feedback bestimmen den Lernweg. Der Stil wird stark von Stephen King geprägt, dabei entwickelt der Autor eine eigene Stimme statt einer Kopie. Prolog und erster Satz spielen eine zentrale Rolle, und Erprobung verschiedener Erzählansätze sowie ein Fernstudium unterstützen den Fortschritt. Stilistische Bilder und Brutalität dienen der atmosphärischen Wirkung.
Selbstveröffentlichung, Marketing und Praxisbeispiele
Für die Veröffentlichung wählte der Autor Self-Publishing über eine führende Plattform, da Verlage oft auf Reichweite statt Qualität setzen. Marketing erfolgt primär über persönliche Buchhandlungen, Online-Auftritt und Netzwerke mit Self-Publishern; Messen und Lesungen ergänzen die Maßnahmen. Verkaufsergebnisse zeigen einen zweistelligen Bereich bei den bislang veröffentlichten Exemplaren, wobei Marketingaufwand und Sichtbarkeit als essenziell betrachtet werden.