
Mit Kindern wachsen
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Veröffentlichungshistorie
Episodenübersicht

Folge 167 - Wenn Babys weinen
Einführung in das Thema
Anne Hackenberger und Silvia Ziraki diskutieren, wie Eltern das Weinen von Babys begleiten können. Silvia bringt Erfahrungen aus ihrer Zeit im Lotsee in Budapest mit, wo sie die respektvolle Haltung gegenüber Kindern erlernte, die von Emmi Pikler geprägt wurde.
Die Bedeutung des Weinens
Weinen ist ein natürliches Kommunikationsmittel für Babys, das oft Stress bei Eltern verursacht. Silvia erklärt, dass es wichtig ist, Babys emotionalen Raum zu geben und sie nicht sofort zu beruhigen, sondern auf ihre Bedürfnisse einzugehen.
Respektvolle Kommunikation mit dem Baby
Eltern sollten lernen, die Signale ihres Babys zu erkennen und eine Beziehung aufzubauen, die auf Vertrauen basiert. Es ist entscheidend, die eigenen Erwartungen zu reflektieren und dem Kind Raum zu geben, um seine Bedürfnisse zu äußern.
Die Rolle der Eltern
Eltern sollten sich selbst und ihre eigenen Bedürfnisse wahrnehmen, um besser auf die ihrer Kinder eingehen zu können. Das Erkennen eigener Gefühle ist wichtig, um eine gesunde Eltern-Kind-Beziehung zu fördern.
Veränderungen im Umgang mit dem Weinen
Es ist möglich, den Umgang mit dem Weinen zu ändern, auch wenn das Baby bereits älter ist. Der erste Schritt besteht darin, die eigenen Reaktionen zu verlangsamen und das Baby aktiv anzusprechen, anstatt sofort zu handeln.
Abschluss und Ausblick
Silvia ermutigt Eltern, zu erkennen, dass sie bereits genug sind, um ihre Kinder gut zu begleiten. Es ist nicht notwendig, perfekt zu sein. Der Austausch zwischen Eltern und Kindern ist ein fortlaufender Lernprozess.

Folge 166 - Wie Kinder in ihre Mitte finden – und was das mit uns Eltern zu tun hat
Einleitung und Begrüßung
Anne Hackenberger, Paar- und Familientherapeutin, begrüßt Christopher Ent, einen erfahrenen Autor und Familienberater, um über die Unterstützung von Kindern beim Finden ihrer inneren Mitte zu sprechen.
Die Bedeutung von Vorbildern
Christopher betont, dass Kinder Vorbilder brauchen, um emotionale Fähigkeiten zu erlernen. Bücher, insbesondere Kinderbücher, sind wertvolle Werkzeuge, um diesen Prozess zu unterstützen, da sie wichtige Lektionen über achtsamen Umgang vermitteln.
Warum Kinder Hilfe benötigen
Kinder sind nicht von Natur aus in ihrer Mitte, sondern müssen lernen, mit ihren Emotionen umzugehen. Die Unterstützung durch Erwachsene ist essenziell, damit Kinder soziale Interaktionen und emotionale Fähigkeiten entwickeln können.
Techniken zur Selbstregulation
Das Gespräch behandelt verschiedene Methoden, wie Kinder lernen können, ihre Emotionen zu regulieren. Eine effektive Methode sind bewegte Meditationen, die helfen, das Bewusstsein für den eigenen emotionalen Zustand zu schärfen.
Die Rolle von Geschichten
Geschichten dienen als kraftvolle Werkzeuge, um Kindern Erfahrungen zu vermitteln und ihnen zu helfen, Herausforderungen zu verarbeiten. Sie fördern das Verständnis und die Empathie, indem sie emotionale Situationen darstellen.
Alltagsanwendungen und Übungen
Christopher schlägt einfache Übungen vor, wie etwa das Reiben der Hände zur Wahrnehmung von Energie und Wärme. Solche Übungen können sowohl im familiären Kontext als auch in Schulen angewendet werden, um das Bewusstsein für den eigenen Körper und die Emotionen zu fördern.
Der Weg zur Veränderung
Christopher ermutigt Eltern und Pädagogen, nicht in der Anstrengung stehen zu bleiben, sondern aktiv nach Veränderung zu streben, wenn die aktuelle Situation unzufriedenstellend ist. Veränderung ist möglich, und Hilfe kann in Anspruch genommen werden.

Folge 165 - Wie lernt mein Kind von selbst schwimmen?
Einführung in das Thema Schwimmen lernen
Im Podcast wird das Thema behandelt, wie Kinder auf achtsame und sichere Weise das Schwimmen erlernen können. Die Gastgeberin spricht mit Anja Kjarko, die jahrelange Erfahrung im Schwimmen hat und eine eigene Schwimmschule gegründet hat. Es wird diskutiert, wie wichtig es ist, Kindern eine positive Beziehung zum Wasser zu ermöglichen.
Achtsame Begleitung von Kindern im Wasser
Anja betont, dass die Eltern aktiv in den Lernprozess ihrer Kinder eingebunden werden sollten, anstatt sie einfach in einen Kurs zu schicken. Diese aktive Teilnahme fördert das Sicherheitsgefühl der Kinder und macht das Schwimmenlernen zu einem gemeinsamen Erlebnis.
Bewegungsentwicklung im Wasser
Die Episode erläutert, dass Kinder nicht zwingend die traditionellen Schwimmtechniken wie Brustschwimmen erlernen müssen, um sicher im Wasser zu sein. Stattdessen sollten sie sich intuitiv im Wasser bewegen und ihre eigenen Fähigkeiten entdecken. Anja erklärt, dass dies durch eine geeignete Umgebung und positive Erfahrungen im Wasser gefördert werden kann.
Umgang mit Ängsten und Druck
Eltern wird geraten, den Druck beim Schwimmenlernen zu reduzieren und den individuellen Bedürfnissen ihrer Kinder Raum zu geben. Das Ziel ist es, Freude und Sicherheit im Umgang mit Wasser zu schaffen, ohne dass das Kind zu Angst oder Stress kommt.
Zusammenfassung und Ermutigung für Eltern
Abschließend wird Eltern Mut gemacht, ihre Kinder selbst im Wasser zu begleiten und die eigenen Erwartungen zurückzunehmen. Die Episode ermutigt dazu, das Element Wasser spielerisch zu erkunden und die eigene Freude daran zu entdecken.