
Mit Liebe gemacht - Der AHF-Podcast
AHF-Podcast
Beschreibung
Podmon Kategorien
Upgrade dein Konto, um kontextuelle Kategorien zu sehen!
Veröffentlichungshistorie
Episodenübersicht

40 Jahre AHF – Außenblick eines Berichterstatters
Ein Blick auf 40 Jahre AHF
Die AIDS-Hilfe Frankfurt (AHF) wurde 1985 gegründet, um Betroffenen von HIV/AIDS Unterstützung zu bieten und gegen Diskriminierung zu kämpfen. In dieser Episode wird die AHF aus der Perspektive von Björn Berndt, einem langjährigen Journalisten, beleuchtet, der die queere Community in Frankfurt seit Jahrzehnten beobachtet.
Die Entwicklung der queeren Szene
Berndt beschreibt seine Ankunft in Frankfurt und wie sich die schwul-lesbische Szene im Laufe der Jahre zu einer vielfältigen queeren Community entwickelt hat. Er reflektiert über seine ersten Erfahrungen mit der AHF und deren wichtige Rolle in der Community, insbesondere in Bezug auf strukturierte Prävention und Gesundheitsförderung.
Die heutige AHF
Die AHF wird heute als eine breite queere Organisation wahrgenommen, die über ihre ursprünglichen Aufgaben hinausgeht. Berndt hebt hervor, dass das Thema HIV/AIDS nicht nur schwule Männer betrifft und dass die AHF sich bemüht, eine Vielzahl von Dienstleistungen anzubieten, die der gesamten queeren Community zugute kommen.
Zukunftsperspektiven
Abschließend diskutiert Berndt, welche Herausforderungen und Chancen die AHF in Zukunft erwarten könnte. Er betont die Bedeutung des Fokus auf Gesundheitsthemen und die Rolle der AHF als umfassende Ressource für die queere Community in Frankfurt.

Frankfurt Spitzenreiter bei HIV-Neuinfektionen?
Einführung in die HIV-Zahlen Frankfurts
Frankfurt steht im Fokus der bundesweiten HIV-Statistiken, da die Stadt im Jahr 2023 die höchste Diagnoserate für HIV- und AIDS-Fälle verzeichnete. Diese Zahlen, veröffentlicht von der Barmer Krankenkasse, zeigen eine Rate von 5 Diagnosen pro 1000 Menschen in Frankfurt, im Vergleich zu 4,8 in Berlin und 4,6 in Köln.
Unterschied zwischen Diagnosen und Neuinfektionen
Die Diskrepanz zwischen der Anzahl der Diagnosen und der tatsächlichen Neuinfektionen ist entscheidend. Janosch Erkens von der AIDS-Hilfe Frankfurt erklärt, dass eine höhere Zahl an Diagnosen nicht automatisch bedeutet, dass es mehr Neuinfektionen gibt. Oft hängt dies mit einer erhöhten Testfrequenz zusammen, wodurch auch bereits länger lebende HIV-Infizierte erstmals diagnostiziert werden.
Besonderheiten Frankfurts
Frankfurt ist eine internationale Stadt mit vielfältigen Lebensrealitäten, was die höheren Diagnoseraten erklärt. Die große queere Community und der Zugang zu niedrigschwelligen Testangeboten führen dazu, dass mehr Menschen getestet werden und somit mehr Diagnosen gestellt werden.
Prävention und Herausforderungen
Die Prävention spielt eine entscheidende Rolle. Es gibt jedoch Herausforderungen, insbesondere bei der Erreichung bestimmter Gruppen, wie Menschen ohne klaren Aufenthaltsstatus oder mit Sprachbarrieren. Diese Personen sind oft nicht ausreichend über die vorhandenen Test- und Behandlungsangebote informiert.
Rolle der PrEP in der Prävention
Die Prä-Expositionsprophylaxe (PrEP) ist ein wichtiger Fortschritt in der HIV-Prävention. Sie schützt vor einer Infektion, wenn sie vor einem Risikokontakt eingenommen wird. Allerdings haben Menschen ohne Krankenversicherung oft keinen Zugang zu dieser Behandlung, was ein bedeutendes Versorgungsloch darstellt.
Politische Rahmenbedingungen für die Prävention
Um HIV-Infektionen frühzeitig zu erkennen und zu verhindern, müssen die politischen Rahmenbedingungen verbessert werden. Barrieren im Zugang zu Gesundheitsleistungen müssen abgebaut werden, damit mehr Menschen die Angebote nutzen können.
Fazit und Ausblick
Die Diskussion hat gezeigt, dass die HIV-Prävention in Frankfurt eine umfassende Herangehensweise benötigt, die Testangebote, Beratung und medizinische Versorgung miteinander verknüpft. Die AIDS-Hilfe Frankfurt bietet Unterstützung und Informationen für alle, unabhängig von ihrem Hintergrund.

Plaudern ohne Tabus: Chrischtls Plauderrunde
Einführung in Christels Plauderrunde
In dieser Episode wird Christi Mohn, eine Drag-Künstlerin, vorgestellt, die das Talk-Format "Christels Plauderrunde" im Switchboard etabliert hat. Die Gespräche sind bekannt für ihre Offenheit und das Fehlen von Tabus.
Ursprung der Show
Christels Plauderrunde entstand während der Corona-Pandemie im Jahr 2020, inspiriert von persönlichen Erfahrungen und Dating-Geschichten. Die erste Live-Ausgabe fand 2022 statt und die Show hat sich seitdem weiterentwickelt.
Entwicklung und Gästeauswahl
Die Show hat sich von einfachen Formaten zu komplexeren, professionelleren Darbietungen entwickelt. Christi wählt ihre Gäste nach Vielfalt und Relevanz aus, wobei auch Umfragen zur Themenauswahl genutzt werden.
Live-Streams und Auftritte
Christi streamt ihre Show live, sodass ein breiteres Publikum teilnehmen kann. Neben der Show tritt sie auch bei verschiedenen Veranstaltungen auf, von Nachtclubs bis hin zu Seniorenheimen.
Offenheit und persönliche Themen
Christi spricht offen über ihre eigene HIV-Diagnose und andere persönliche Themen, was in der queeren Community oft tabuisiert wird. Sie ermutigt zu mehr Dialog über Diskriminierung und Schubladendenken innerhalb der Community.
Zukunftsausblick
Christi plant, "Christels Plauderrunde" weiter auszubauen und kreative Elemente in die Show einzuführen, um das Publikum zu unterhalten und zu überraschen.