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Veröffentlichungshistorie
Episodenübersicht

Der Engpass bei KI: Warum Datenqualität wichtiger ist als Rechenleistung
Datenchaos und KI-Implementierung
Die rasante Entwicklung im IT-Bereich führt oft zu einem Datenchaos. Es ist entscheidend, die treibenden Themen der Unternehmen zu verstehen, insbesondere die Herausforderungen, die die Implementierung von KI behindern. Ein zentrales Problem ist, dass viele Unternehmen trotz hoher Rechenleistung und moderner Hardware nicht die benötigte Datenqualität haben, die für erfolgreiche KI-Projekte erforderlich ist.
Die Rolle des Storage
Simon Schmid, Data Solutions Category Manager bei HPE, erklärt, dass Storage nicht nur für die Speicherung von Daten zuständig ist, sondern auch für deren Verarbeitung. Die Transformation von Storage in Data Services Solutions ist entscheidend, um die Datenqualität zu gewährleisten und die Leistung der GPUs optimal zu nutzen.
Unstrukturierte Daten und deren Herausforderungen
Unstrukturierte Daten stellen eine große Herausforderung dar, da sie oft in Formaten vorliegen, die für KI-Modelle schwer zu verarbeiten sind. Über 90 % der erzeugten Daten sind unstrukturiert, was die Analyse und Nutzung erschwert. Eine bessere Klassifizierung und Anreicherung dieser Daten ist notwendig, um ihren Wert zu erschließen.
KI-Ready-Data
Um Daten für KI nutzbar zu machen, müssen sie aufbereitet und mit Metadaten angereichert werden. Eine integrierte Pipeline, die auf der Storage-Ebene arbeitet, kann die Effizienz und Geschwindigkeit bei der Datenaufbereitung erheblich steigern und gleichzeitig Kosten sparen.
Praktische Anwendungsfälle
Ein Beispiel für die Anwendung dieser Technologien ist ein Versicherungskunde, der täglich Millionen unstrukturierter Dokumente erhält. Durch den Einsatz intelligenter Pipelines kann der Inhalt der Dokumente analysiert und in strukturierte Daten umgewandelt werden, was die Effizienz im Unternehmen steigert.
DSGVO und Datenmanagement
Die Einhaltung von Datenschutzbestimmungen ist von zentraler Bedeutung. Eine enge Verknüpfung von Storage und Datenmanagement erleichtert die Einhaltung der DSGVO, indem sichergestellt wird, dass alle Daten korrekt verwaltet und gelöscht werden.
Fazit und Ausblick
Die Verknüpfung von Datenqualität, Storage und Performance ist entscheidend für den Erfolg von KI-Projekten. Unternehmen müssen die gesamte Infrastruktur betrachten, um den vollen Nutzen aus ihren Investitionen in KI zu ziehen. Die Kombination dieser Elemente ermöglicht es, KI nicht nur als technologische Spielerei, sondern als echten Mehrwert für das Unternehmen zu nutzen.

Quantum Safe neu gedacht
Einführung in das Thema Quantum Safe
Der Podcast diskutiert die Herausforderungen und Möglichkeiten der Quantencomputing-Technologie und deren Auswirkungen auf die Datensicherheit. Gerd Krammel, ein Experte bei HP, erklärt, dass Quantencomputer gegenwärtig nicht leistungsfähig genug sind, um bestehende Verschlüsselungen zu knacken, jedoch wird bereits Druck auf Hersteller ausgeübt, quantensichere Lösungen zu entwickeln.
Wer ist Gerd Krammel?
Gerd Krammel hat einen Hintergrund in der Netzwerktechnik und beschäftigt sich seit 2021 mit der Integration von Quanten-Technologien bei HP. Er beschreibt, wie Quantum Networking bereits existiert und wie Quanteninformationen genutzt werden können, um sicherere Kommunikationsprotokolle zu entwickeln.
Quantenzustände und ihre Bedeutung
Krammel veranschaulicht Quantenzustände mit einem Tischtennisball, wobei die Veränderung des Spins beim Messen die Sicherheit der Datenübertragung beeinflusst. Durch diese Eigenschaft können Angriffe auf quantenbasierte Systeme erkannt werden, was herkömmliche digitale Systeme nicht ermöglichen.
Post-Quantum-Kryptographie vs. Quanten-Technik
Ein zentraler Punkt des Gesprächs ist die Unterscheidung zwischen Post-Quantum-Kryptographie, die mathematische Verfahren zur Sicherung gegen Quantencomputer umfasst, und der Quanten-Technik, die physikalische Effekte nutzt. Krammel betont die Notwendigkeit, diese Konzepte klar zu differenzieren, um Missverständnisse zu vermeiden.
Die Gefahren von Quantencomputern
Krammel erläutert, dass die tatsächliche Bedrohung durch Quantencomputer vor allem im Bereich des Schlüsselaustausches liegt. Symmetrische Verschlüsselungen, wie AES, sind weniger gefährdet, solange der Schlüssel sicher bleibt. Die Vorstellung, dass Daten einfach gespeichert und später entschlüsselt werden können, ist irreführend und hängt stark von der Art der Verschlüsselung ab.
Technologische Entwicklungen und Herausforderungen
Der Übergang zu quantensicheren Technologien erfordert neue Protokolle und Standards, die noch in der Entwicklung sind. Krammel erklärt, dass insbesondere die Hybridisierung bestehender Systeme mit neuen Post-Quantum-Verfahren eine Herausforderung darstellt, da sie kompatibel sein müssen.
Fazit und Ausblick
Der Podcast schließt mit der Feststellung, dass Quantenkommunikation wahrscheinlicher schneller in den Markt kommt als Quantencomputing. Krammel ermutigt Unternehmen, sich aktiv mit den Entwicklungen in der Quanten-Technologie auseinanderzusetzen und sich auf die kommenden Veränderungen vorzubereiten.

Rechenleistung im Weltall: Wie IT im Weltraum wirklich funktioniert
Einführung in IT im Weltraum
Im Podcast diskutieren Emma Baudi und Christoph Henschke, ein Enterprise Architekt bei HPE, die Herausforderungen und Möglichkeiten der Informationstechnologie im Weltraum. Henschke teilt seine Erfahrungen aus dem HPE Spaceborne Computer Programm, das seit 2017 in Zusammenarbeit mit der NASA läuft und auf der ISS Standardserver betreibt.
Wichtigkeit der Rechenleistung im All
Die IT im Weltraum ist entscheidend, da Raumfahrzeuge oft nur über begrenzte Rechenleistung verfügen und viele Daten zur Erde zurückgeschickt werden müssen. Mit der zunehmenden Exploration des Weltraums, insbesondere bei Missionen zum Mond und Mars, wird die Notwendigkeit, Daten vor Ort zu verarbeiten, immer wichtiger.
IT-Anwendungen im Weltraum
IT wird verwendet, um Daten von Satelliten zu verarbeiten, die in einer Erdumlaufbahn operieren. Die Herausforderungen liegen in der Übertragung dieser Daten zur Erde, da die vorhandenen Bandbreiten und Bodenstationen oft nicht ausreichen. Zukünftige Pläne umfassen die Errichtung von großen Rechenzentren im All, die Vorteile wie freie Energie und Platz nutzen könnten.
Der Einsatz von KI im Weltraum
KI wird bereits auf der ISS eingesetzt, um Daten schneller und effizienter zu analysieren. Ein Beispiel ist die Verwendung von KI zur sofortigen Analyse von Astronautenhandschuhen nach Außenbord-Einsätzen, wodurch die Ergebnisse in Echtzeit verfügbar sind anstatt nach mehreren Tagen.
Herausforderungen der IT im Weltraum
Die größten Herausforderungen sind die extremen Bedingungen im Weltraum, einschließlich kosmischer Strahlung und Temperaturunterschieden. Auch die Kosten für den Transport von Hardware ins All sind nach wie vor hoch, obwohl sich diese durch wiederverwendbare Raketen deutlich verringern.
Zukunftsausblick
Die Entwicklung von IT im Weltraum wird in den nächsten Jahren an Bedeutung zunehmen, mit einer prognostizierten Marktgröße von 40 Milliarden USD bis 2030. Unternehmen und Länder investieren massiv in Technologien, um Rechenzentren im All zu etablieren und die damit verbundenen Herausforderungen zu meistern.