IUFE-Podcast 'zukunftsrezepte'
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IUFE-Podcast 'zukunftsrezepte'

Institut für Umwelt, Friede und Entwicklung (IUFE)

Beschreibung

Das Institut für Umwelt, Friede und Entwicklung (IUFE) macht in den Podcastfolgen aktuelle Aspekte rund um die Sustainable Development Goals (SDGs), Entwicklungszusammenarbeit (EZA) sowie Klima- und Umweltschutz zum Thema. Hier teilen Expertinnen und Experten nicht nur Themen, die sie beschäftigen, mit uns, sondern auch ihre ganz persönlichen Zukunftsrezepte. | www.iufe.at.

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

IUFE-Podcast mit Velina Tchakarova: Demografischer Wandel und Geopolitik

25.04.2026

Demografie als zentrale Sicherheitsgröße

Demografie wird als kritische Sicherheit verstanden: Trends lassen sich teils voraussagen, doch Endergebnisse bleiben offen. Langfristige Entwicklungen geben Wettbewerbsvorteile, während Unsicherheiten bestehen bleiben. Der demografische Wandel beeinflusst politische Systeme, Wirtschaft und Sicherheit, und er erfordert analytische Achtsamkeit gegenüber langsamen, aber nachhaltigen Veränderungen.

Neue Weltordnung und Europas Position

Die globale Ordnung zeigt Merkmale einer Spaltung: Dominanz von USA, zunehmende geoökonomische Bedeutung Chinas und multipolare Tendenzen. Europa befindet sich zwischen zwei Polen und sieht sich mit potenziellen Kaskadeneffekten konfrontiert. Eine endgültige Zuordnung fehlt; stattdessen entstehen Unsicherheiten über Formen von Kooperation, Abhängigkeiten und Sicherheitspaktiken.

Demografische Dynamik und globale Verschiebungen

Bevölkerungswachstum bleibt global, doch Regionalunterschiede prägen Machtverhältnisse. Afrika wächst stark, Indien wird zur führenden Arbeitskräftebasis, während China vor dem Demografie-Höhepunkt steht. Der Indopazifik wird zur Schnittstelle wirtschaftlicher Dynamik und geopolitischer Rivalität, wodurch Mittlerstaaten und Nordländer neue Allianzen und Strategien suchen.

Europa: Zukunft gestalten statt Schicksal erfüllen

Europa muss Demografie nicht als unveränderbares Schicksal akzeptieren. Gestaltungskraft liegt in politischen Maßnahmen, wirtschaftlicher Anpassung und gesellschaftlicher Aufklärung. Zuwanderung, Produktivität und Investitionen können demografische Herausforderungen transformieren, vorausgesetzt klare Strategien, Kooperationen und akzeptierte politische Kompromisse prägen den Weg.

Demografie als zentrale Sicherheitsgröße

Demografie wird als kritische Sicherheit verstanden: Trends lassen sich teils voraussagen, doch Endergebnisse bleiben offen. Langfristige Entwicklungen geben Wettbewerbsvorteile, während Unsicherheiten bestehen bleiben. Der demografische Wandel beeinflusst politische Systeme, Wirtschaft und Sicherheit, und er erfordert analytische Achtsamkeit gegenüber langsamen, aber nachhaltigen Veränderungen.

Neue Weltordnung und Europas Position

Die globale Ordnung zeigt Merkmale einer Spaltung: Dominanz von USA, zunehmende geoökonomische Bedeutung Chinas und multipolare Tendenzen. Europa befindet sich zwischen zwei Polen und sieht sich mit potenziellen Kaskadeneffekten konfrontiert. Eine endgültige Zuordnung fehlt; stattdessen entstehen Unsicherheiten über Formen von Kooperation, Abhängigkeiten und Sicherheitspaktiken.

Demografische Dynamik und globale Verschiebungen

Bevölkerungswachstum bleibt global, doch Regionalunterschiede prägen Machtverhältnisse. Afrika wächst stark, Indien wird zur führenden Arbeitskräftebasis, während China vor dem Demografie-Höhepunkt steht. Der Indopazifik wird zur Schnittstelle wirtschaftlicher Dynamik und geopolitischer Rivalität, wodurch Mittlerstaaten und Nordländer neue Allianzen und Strategien suchen.

Europa: Zukunft gestalten statt Schicksal erfüllen

Europa muss Demografie nicht als unveränderbares Schicksal akzeptieren. Gestaltungskraft liegt in politischen Maßnahmen, wirtschaftlicher Anpassung und gesellschaftlicher Aufklärung. Zuwanderung, Produktivität und Investitionen können demografische Herausforderungen transformieren, vorausgesetzt klare Strategien, Kooperationen und akzeptierte politische Kompromisse prägen den Weg.

Weniger Menschen, mehr Zukunft? Bericht von der IUFE Jahrestagung 2026 in Radio Maria

20.03.2026

Demografische Herausforderungen

Die Jahrestagung des Instituts für Umwelt, Friede und Entwicklung in Wien thematisierte die Auswirkungen des demografischen Rückgangs auf Gesellschaft, Wirtschaft und Raumplanung. Zwei Drittel der Weltbevölkerung leben in Ländern mit sinkenden Bevölkerungen, was in Deutschland und Österreich bereits zu spürbaren Veränderungen führt.

Wirtschaftliches Wachstum trotz Schrumpfung

Dr. Matthias Binzwanger erläuterte, dass Wirtschaftswachstum auch bei sinkenden Bevölkerungszahlen möglich ist, wie das Beispiel Japans zeigt. Dennoch birgt dieses Festhalten an wirtschaftlichem Wachstum Risiken, wie steigende Staatsverschuldung und sinkende Zufriedenheit.

Anpassungen an die Schrumpfung

Dr. Kurt Bayer forderte eine Akzeptanz der Bevölkerungsentwicklung und eine Diskussion über Steuerpolitik und den Sinn von Arbeit. Er betonte, dass Schrumpfung auch Chancen bieten kann, die für systemische Veränderungen genutzt werden sollten.

Regionale Unterschiede in Österreich

Dr. Thomas Dillinger wies auf die unterschiedlichen Herausforderungen zwischen wachsenden und schrumpfenden Regionen in Österreich hin. Der Gemeindebundpräsident Johannes Pressel berichtete über lokale Projekte zur Förderung sozialer Kontakte und Mobilität, um den Herausforderungen des Bevölkerungsrückgangs zu begegnen.

Globale Perspektiven auf Geburtenrückgang

Stephen Shou diskutierte in seiner Dokumentation den weltweiten Geburtenrückgang und nennt die zeitliche Verschiebung der Familiengründung als Hauptursache. Er plädiert für Aufklärung und Unterstützung während der Ausbildungsphase, um Familiengründungen zu erleichtern.

Politische Verantwortung und internationale Zusammenarbeit

Mag. Caroline Hungerländer, Geschäftsführerin des Instituts, betonte die Notwendigkeit einer strukturierten politischen Auseinandersetzung mit dem Thema der schrumpfenden Bevölkerung. Sie forderte eine internationale Zusammenarbeit, um die vielfältigen Herausforderungen zu bewältigen.

Demografische Herausforderungen

Die Jahrestagung des Instituts für Umwelt, Friede und Entwicklung in Wien thematisierte die Auswirkungen des demografischen Rückgangs auf Gesellschaft, Wirtschaft und Raumplanung. Zwei Drittel der Weltbevölkerung leben in Ländern mit sinkenden Bevölkerungen, was in Deutschland und Österreich bereits zu spürbaren Veränderungen führt.

Wirtschaftliches Wachstum trotz Schrumpfung

Dr. Matthias Binzwanger erläuterte, dass Wirtschaftswachstum auch bei sinkenden Bevölkerungszahlen möglich ist, wie das Beispiel Japans zeigt. Dennoch birgt dieses Festhalten an wirtschaftlichem Wachstum Risiken, wie steigende Staatsverschuldung und sinkende Zufriedenheit.

Anpassungen an die Schrumpfung

Dr. Kurt Bayer forderte eine Akzeptanz der Bevölkerungsentwicklung und eine Diskussion über Steuerpolitik und den Sinn von Arbeit. Er betonte, dass Schrumpfung auch Chancen bieten kann, die für systemische Veränderungen genutzt werden sollten.

Regionale Unterschiede in Österreich

Dr. Thomas Dillinger wies auf die unterschiedlichen Herausforderungen zwischen wachsenden und schrumpfenden Regionen in Österreich hin. Der Gemeindebundpräsident Johannes Pressel berichtete über lokale Projekte zur Förderung sozialer Kontakte und Mobilität, um den Herausforderungen des Bevölkerungsrückgangs zu begegnen.

Globale Perspektiven auf Geburtenrückgang

Stephen Shou diskutierte in seiner Dokumentation den weltweiten Geburtenrückgang und nennt die zeitliche Verschiebung der Familiengründung als Hauptursache. Er plädiert für Aufklärung und Unterstützung während der Ausbildungsphase, um Familiengründungen zu erleichtern.

Politische Verantwortung und internationale Zusammenarbeit

Mag. Caroline Hungerländer, Geschäftsführerin des Instituts, betonte die Notwendigkeit einer strukturierten politischen Auseinandersetzung mit dem Thema der schrumpfenden Bevölkerung. Sie forderte eine internationale Zusammenarbeit, um die vielfältigen Herausforderungen zu bewältigen.

IUFE-Podcast with Vlatko Gjorchev: We’re seriously running out of people

05.12.2025

Demografische Herausforderungen in Nordmazedonien

Nordmazedonien steht vor ähnlichen demografischen Herausforderungen wie viele europäische Länder, darunter Bevölkerungsrückgang, Immigration und eine alternde Gesellschaft. Um diese Probleme strategisch anzugehen, wurde die Position eines nationalen Koordinators für Demografie geschaffen, die von Vladek Georgiev besetzt wird.

Bevölkerungsrückgang und Immigration

Georgiev hebt hervor, dass die Geburtenrate in Nordmazedonien drastisch gesunken ist, von 50.000 Neugeborenen im Jahr 1950 auf nur 16.000 im Jahr 2024, was einen Rückgang von etwa 70 % bedeutet. Immigration spielt ebenfalls eine Rolle, da viele Mazedonier in Länder wie Deutschland und die USA abwandern, was zu einem Brain Drain führt.

Strategien zur Bekämpfung des Bevölkerungsrückgangs

Um dem Rückgang der Bevölkerung entgegenzuwirken, wurden mehrere Maßnahmen ergriffen, darunter finanzielle Unterstützung für Familien mit Kindern, der Ausbau von Kindergärten und die Bereitstellung kostenloser Lehrbücher sowie die Förderung von IVF-Behandlungen. Diese Initiativen zielen darauf ab, die Lebensqualität zu verbessern und die Geburtenrate zu steigern.

Europäische Zusammenarbeit und Zukunftsperspektiven

Georgiev betont die Bedeutung der Zusammenarbeit innerhalb Europas, um dem demografischen Wandel zu begegnen. Die Schaffung eines Kommissars für Demografie auf EU-Ebene wird als positiver Schritt angesehen. Für die Zukunft plädiert er für eine veränderte Sichtweise auf Familienleben und die Bedeutung menschlicher Beziehungen, um die Gesellschaft zu stärken.

Demografische Herausforderungen in Nordmazedonien

Nordmazedonien steht vor ähnlichen demografischen Herausforderungen wie viele europäische Länder, darunter Bevölkerungsrückgang, Immigration und eine alternde Gesellschaft. Um diese Probleme strategisch anzugehen, wurde die Position eines nationalen Koordinators für Demografie geschaffen, die von Vladek Georgiev besetzt wird.

Bevölkerungsrückgang und Immigration

Georgiev hebt hervor, dass die Geburtenrate in Nordmazedonien drastisch gesunken ist, von 50.000 Neugeborenen im Jahr 1950 auf nur 16.000 im Jahr 2024, was einen Rückgang von etwa 70 % bedeutet. Immigration spielt ebenfalls eine Rolle, da viele Mazedonier in Länder wie Deutschland und die USA abwandern, was zu einem Brain Drain führt.

Strategien zur Bekämpfung des Bevölkerungsrückgangs

Um dem Rückgang der Bevölkerung entgegenzuwirken, wurden mehrere Maßnahmen ergriffen, darunter finanzielle Unterstützung für Familien mit Kindern, der Ausbau von Kindergärten und die Bereitstellung kostenloser Lehrbücher sowie die Förderung von IVF-Behandlungen. Diese Initiativen zielen darauf ab, die Lebensqualität zu verbessern und die Geburtenrate zu steigern.

Europäische Zusammenarbeit und Zukunftsperspektiven

Georgiev betont die Bedeutung der Zusammenarbeit innerhalb Europas, um dem demografischen Wandel zu begegnen. Die Schaffung eines Kommissars für Demografie auf EU-Ebene wird als positiver Schritt angesehen. Für die Zukunft plädiert er für eine veränderte Sichtweise auf Familienleben und die Bedeutung menschlicher Beziehungen, um die Gesellschaft zu stärken.