Platten-Panorama - der Vinyl und Musikpodcast
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Platten-Panorama - der Vinyl und Musikpodcast

Dennis Gerke, Martin Förster

Beschreibung

Platten Panorama ist ein Podcast über Alben auf Vinyl, Künstler und Musik. In persönlichen Gesprächen sprechen wir mit Musikerinnen und Musikern über ihre Platten, ihre Einflüsse und ihre Arbeit zwischen Studio, Bühne und Touralltag. In jeder Folge stellen wir drei Alben vor ein zuletzt gehörtes ein zuletzt gekauftes und ein persönliches Lieblingsalbum. Dabei geht es um ikonische Klassiker neue Veröffentlichungen seltene Pressungen und vergessene Perlen. Wir sprechen über Musikgeschichte aktuellen Sound und die Bedeutung von Vinyl als Medium. Ein Podcast für alle die Musik bewusst hören sammeln und einordnen wollen.

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

Mondo Sangue komponieren Soundtracks auf Vinyl für Filme, die es nicht gibt

09.10.2026
Musik für Filme, die es gar nicht gibt: Mit Mondo Sangue begrüßen wir in dieser Folge von Platten-Panorama ein Duo, das ganze Kinowelten auf Schallplatte erschafft. Yvy Pop und Christian Bluthardt lassen sich vom italienischen Genrekino der 1960er- und 1970er-Jahre inspirieren. Von staubigen Spaghettiwestern über geheimnisvolle Gialli bis zu abenteuerlichen Science-Fiction-Filmen. Wir sprechen über ihre gemeinsame Geschichte und darüber, wie aus musikalischen Ideen imaginäre Figuren, Szenen und Soundtracks entstehen. Dabei geht es auch um den besonderen Klang ihres „Mondoverse“: um die Balance zwischen historischen Vorbildern und eigener Handschrift, zwischen augenzwinkernder Genre-Freude und echter Liebe zum Kino. Welche Rolle spielen Stimmen in diesen erfundenen Filmwelten? Wie finden Mondo Sangue die passenden Gäste? Und wie entstehen Kooperationen mit Künstlerinnen und Künstlern wie Bela B, Rocko Schamoni, Dirk von Lowtzow oder Stefanie Schrank? Mit ihrem aktuellen Album „Remake“ nehmen Mondo Sangue ihre bisherige Diskografie neu in den Blick: Zum zehnjährigen Jubiläum ihres Debüts wird vertrautes Material umgearbeitet und von Gästen neu interpretiert. Eine neue Perspektive auf den eigenen Kosmos. Wir sprechen über das Loslassen und Wiederentdecken eigener Stücke, über den Weg auf die Bühne und natürlich über Vinyl: Denn zu diesen imaginären Filmen gehört neben der Musik auch Artwork, Beilagen und die Inszenierung als greifbares Gesamtkunstwerk. Hier sind einige wichtige Links zu Mondo Sangue: Offizielle Website für den Einstieg ins „Mondoverse“ mit Musik, Videos und weiteren Bandlinks. Mondo Sangue auf Bandcamp - die Veröffentlichungen zum Anhören und Kaufen. Mondo Sangue auf Instagram – Neuigkeiten, Einblicke und visuelle Eindrücke aus dem Bandkosmos. Mondo Sangue im All-Score-Shop - Anlaufstelle für die Vinyl-Veröffentlichungen. Kapitel 00:00:00 Mondo Sangue, Entstehung und Konzept 00:27:22 John Williams - E.T. (Soundtrack) 00:35:50 Christian Bruhn - Captain Future 00:41:48 Lars Bygdén - War 00:46:46 Terry Jacks and The Poppy Family - The World of Terry Jacks and The Poppy Family 00:51:48 Mondo Sangue: Musik, Sound und Gäste 01:02:50 Shearwater - Fellow Travelers 01:11:45 The Simple Present - Early Days 01:15:50 Daniel Blumberg - The Testament of Ann Lee (Original Motion Picture Soundtrack) 01:19:29 Black Devil - Disco Club 01:25:10 Mondo Sangue: Cliffhanger

Musik für Filme, die es gar nicht gibt: Mit Mondo Sangue begrüßen wir in dieser Folge von Platten-Panorama ein Duo, das ganze Kinowelten auf Schallplatte erschafft. Yvy Pop und Christian Bluthardt lassen sich vom italienischen Genrekino der 1960er- und 1970er-Jahre inspirieren. Von staubigen Spaghettiwestern über geheimnisvolle Gialli bis zu abenteuerlichen Science-Fiction-Filmen. Wir sprechen über ihre gemeinsame Geschichte und darüber, wie aus musikalischen Ideen imaginäre Figuren, Szenen und Soundtracks entstehen.

Dabei geht es auch um den besonderen Klang ihres „Mondoverse“: um die Balance zwischen historischen Vorbildern und eigener Handschrift, zwischen augenzwinkernder Genre-Freude und echter Liebe zum Kino. Welche Rolle spielen Stimmen in diesen erfundenen Filmwelten? Wie finden Mondo Sangue die passenden Gäste? Und wie entstehen Kooperationen mit Künstlerinnen und Künstlern wie Bela B, Rocko Schamoni, Dirk von Lowtzow oder Stefanie Schrank?

Mit ihrem aktuellen Album „Remake“ nehmen Mondo Sangue ihre bisherige Diskografie neu in den Blick: Zum zehnjährigen Jubiläum ihres Debüts wird vertrautes Material umgearbeitet und von Gästen neu interpretiert. Eine neue Perspektive auf den eigenen Kosmos. Wir sprechen über das Loslassen und Wiederentdecken eigener Stücke, über den Weg auf die Bühne und natürlich über Vinyl: Denn zu diesen imaginären Filmen gehört neben der Musik auch Artwork, Beilagen und die Inszenierung als greifbares Gesamtkunstwerk.

Hier sind einige wichtige Links zu Mondo Sangue:

Kapitel

00:00:00 Mondo Sangue, Entstehung und Konzept

00:27:22 John Williams - E.T. (Soundtrack)

00:35:50 Christian Bruhn - Captain Future

00:41:48 Lars Bygdén - War

00:46:46 Terry Jacks and The Poppy Family - The World of Terry Jacks and The Poppy Family

00:51:48 Mondo Sangue: Musik, Sound und Gäste

01:02:50 Shearwater - Fellow Travelers

01:11:45 The Simple Present - Early Days

01:15:50 Daniel Blumberg - The Testament of Ann Lee (Original Motion Picture Soundtrack)

01:19:29 Black Devil - Disco Club

01:25:10 Mondo Sangue: Cliffhanger

Hinter der Rille: Andreas Kohl über Musik, Vinyl und die Menschen dahinter

25.09.2026
Eine Schallplatte ist weit mehr als ein Stück PVC mit Musik darauf: Sie ist Albumkunst, klangliche Übersetzung, Sammlerobjekt, Erinnerung. Und das Ergebnis vieler Entscheidungen von Künstler:innen, Labels, Mastering-Studios, Presswerken und Gestalter:innen. In dieser Folge Platten-Panorama sprechen wir mit Andreas Kohl über genau diese Welt hinter der Rille. Andreas betreibt seit 1999 das Independent-Label Exile On Mainstream, arbeitet im Tonträgerproduktionsbereich und kuratiert als Conference Director die internationale Making Vinyl Europe in Haarlem, Niederlande. Mit ihm reden wir darüber, was eine gute Vinylveröffentlichung ausmacht, warum nicht jedes Digital-Master automatisch auf Schallplatte funktioniert und welche Entscheidungen Musikfans beim Hören tatsächlich wahrnehmen können. Außerdem geht es um Vinyl als lebendige Musikkultur: um Plattenläden, das Haarlem Vinyl Festival, die Menschen hinter den Veröffentlichungen und die Frage, wie bewusster Umgang mit limitierten Editionen, Materialien und Auflagen aussehen kann. Natürlich stellen wir - zusammen mit Andreas - auch wieder jeweils drei Alben vor: ein zuletzt gehörtes, ein zuletzt gekauftes und ein persönliches Lieblingsalbum. https://www.mainstreamrecords.de https://makingvinyl.com/making-vinyl-magazine/ Kapitel 00:00:00 Andreas als Musikfan und Labelmacher 00:23:55 Conor Oberst - Conor Oberst 00:32:55 Boards of Canada - Inferno 00:42:40 Mwita Mataro - Austrodrama 00:48:57 Was macht eine gute Platte aus? 01:31:12 Lanterns on the Lake - Until the Colours run 01:39:50 Zahn - Purpur 01:42:18 Thee Marloes - Di Hotel Malibu 01:47:18 Haarlem: Vinyl als lebendige Musikkultur 01:58:24 Zen Guerrilla – Positronic Raygun 02:00:25 Aretha Franklin - Unforgettable

Eine Schallplatte ist weit mehr als ein Stück PVC mit Musik darauf: Sie ist Albumkunst, klangliche Übersetzung, Sammlerobjekt, Erinnerung. Und das Ergebnis vieler Entscheidungen von Künstler:innen, Labels, Mastering-Studios, Presswerken und Gestalter:innen. In dieser Folge Platten-Panorama sprechen wir mit Andreas Kohl über genau diese Welt hinter der Rille.

Andreas betreibt seit 1999 das Independent-Label Exile On Mainstream, arbeitet im Tonträgerproduktionsbereich und kuratiert als Conference Director die internationale Making Vinyl Europe in Haarlem, Niederlande. Mit ihm reden wir darüber, was eine gute Vinylveröffentlichung ausmacht, warum nicht jedes Digital-Master automatisch auf Schallplatte funktioniert und welche Entscheidungen Musikfans beim Hören tatsächlich wahrnehmen können.

Außerdem geht es um Vinyl als lebendige Musikkultur: um Plattenläden, das Haarlem Vinyl Festival, die Menschen hinter den Veröffentlichungen und die Frage, wie bewusster Umgang mit limitierten Editionen, Materialien und Auflagen aussehen kann. Natürlich stellen wir - zusammen mit Andreas - auch wieder jeweils drei Alben vor: ein zuletzt gehörtes, ein zuletzt gekauftes und ein persönliches Lieblingsalbum.

https://www.mainstreamrecords.de
https://makingvinyl.com/making-vinyl-magazine/

Kapitel

00:00:00 Andreas als Musikfan und Labelmacher

00:23:55 Conor Oberst - Conor Oberst

00:32:55 Boards of Canada - Inferno

00:42:40 Mwita Mataro - Austrodrama

00:48:57 Was macht eine gute Platte aus?

01:31:12 Lanterns on the Lake - Until the Colours run

01:39:50 Zahn - Purpur

01:42:18 Thee Marloes - Di Hotel Malibu

01:47:18 Haarlem: Vinyl als lebendige Musikkultur

01:58:24 Zen Guerrilla – Positronic Raygun

02:00:25 Aretha Franklin - Unforgettable

Wie Fee Penafiel auf „Die Wolken über uns" aus halben Songs ganze macht

11.09.2026
In dieser Folge zu Gast: Fee Penafiel. Mit „Die Wolken über uns“ veröffentlicht die Frankfurter Singer-Songwriterin am 18. September 2026 ihr drittes Album – sechs Jahre nach „Nachtluft“ (2020). Wir haben uns die Platte intensiv angehört, und was bleibt, ist dieses Gefühl von Unmittelbarkeit: ein Sound zwischen Indie-Pop, folkigen Singer-Songwriter-Momenten und einer bewusst vintage getönten, organischen Produktion, der sich anfühlt, als säße man direkt neben Fee. „First take, ja – Inszenierung, nein“ ist hier kein Slogan, sondern Programm – man hört es etwa in „Dunkel“, wo die Strophen so nah und unproduziert sind, dass wirklich jede Emotion im Gesang mitschwingt. Wir sprechen über die Entstehung, die Themen und eine Reihe von Songs, die unter die Haut gehen. Fee Penafiel, bürgerlich Felicitas Mietz, war früher Frontfrau der Deutschpop-Band Neoh, ging 2014 solo und hat seitdem „Ein Zimmer Küche Bad“ (2018), „Nachtluft“ (2020) und das Live-Album mit der hr-Bigband (2021) veröffentlicht. 2024 kam die EP „Zwei Jahre“ heraus, entstanden mit dem Filmmusik-Komponisten Ralf Hildenbeutel. Was uns an „Die Wolken über uns“ besonders nimmt: die Bandbreite – von der irre guten Hook in „Lost im Paradies“ über die leichte Positivität und die Field Recordings in „Gut“ bis zur feinen Cabasa in „Genug“. Eine Stunde über ehrlichen Indie-Pop, über das Schreiben mit der alten Flohmarkt-Gitarre und über Geschichten, die manchmal nur halb zu Ende erzählt werden müssen, um wahr zu sein. Website: https://www.feepenafiel.de Kapitel 00:00:00 Intro 00:17:24 Welten - Embrace 00:24:06 Romie - Partysongs for the Downcast 00:29:55 Mina Richman - Different flavours of being happy 00:49:10 Julien Baker & Torres - Send a Prayer my Way 00:55:55 Niels Frevert - Putzlicht 01:00:03 Rob Grant - Lost at Sea 01:18:20 Peter Fox - Stadtaffe

In dieser Folge zu Gast: Fee Penafiel. Mit „Die Wolken über uns“ veröffentlicht die Frankfurter Singer-Songwriterin am 18. September 2026 ihr drittes Album – sechs Jahre nach „Nachtluft“ (2020). Wir haben uns die Platte intensiv angehört, und was bleibt, ist dieses Gefühl von Unmittelbarkeit: ein Sound zwischen Indie-Pop, folkigen Singer-Songwriter-Momenten und einer bewusst vintage getönten, organischen Produktion, der sich anfühlt, als säße man direkt neben Fee. „First take, ja – Inszenierung, nein“ ist hier kein Slogan, sondern Programm – man hört es etwa in „Dunkel“, wo die Strophen so nah und unproduziert sind, dass wirklich jede Emotion im Gesang mitschwingt. Wir sprechen über die Entstehung, die Themen und eine Reihe von Songs, die unter die Haut gehen.

Fee Penafiel, bürgerlich Felicitas Mietz, war früher Frontfrau der Deutschpop-Band Neoh, ging 2014 solo und hat seitdem „Ein Zimmer Küche Bad“ (2018), „Nachtluft“ (2020) und das Live-Album mit der hr-Bigband (2021) veröffentlicht. 2024 kam die EP „Zwei Jahre“ heraus, entstanden mit dem Filmmusik-Komponisten Ralf Hildenbeutel. Was uns an „Die Wolken über uns“ besonders nimmt: die Bandbreite – von der irre guten Hook in „Lost im Paradies“ über die leichte Positivität und die Field Recordings in „Gut“ bis zur feinen Cabasa in „Genug“. Eine Stunde über ehrlichen Indie-Pop, über das Schreiben mit der alten Flohmarkt-Gitarre und über Geschichten, die manchmal nur halb zu Ende erzählt werden müssen, um wahr zu sein.

Website: https://www.feepenafiel.de

Kapitel

00:00:00 Intro

00:17:24 Welten - Embrace

00:24:06 Romie - Partysongs for the Downcast

00:29:55 Mina Richman - Different flavours of being happy

00:49:10 Julien Baker & Torres - Send a Prayer my Way

00:55:55 Niels Frevert - Putzlicht

01:00:03 Rob Grant - Lost at Sea

01:18:20 Peter Fox - Stadtaffe