New Lawyers – der Talent Rocket Podcast
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New Lawyers – der Talent Rocket Podcast

TalentRocket

Beschreibung

Im Talent Rocket Podcast New Lawyers sprechen Alisha und Magdalena über spannende Werdegänge innerhalb und außerhalb der juristischen Fachwelt, über New Work und Innovationen und über alles, was sonst so los ist im deutschen Rechtsmarkt. Dabei werfen sie auch einen Blick hinter die Kulissen und sprechen mit ihren Gästen über verpasste Möglichkeiten, genutzte Chancen und darüber, was ihre Motivation und Faszination am Recht ausmacht.

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

#126: Anni Becker – Was kann die Justiz, was die Großkanzlei nicht kann?

18.08.2026

Einführung

Im Podcast spricht Magdalena Oehl mit Ann-Christin Anni Becker, Präsidialrichterin am OLG Hamburg, über die moderne Justiz und deren Herausforderungen im Wettbewerb mit Großkanzleien.

Karriereweg von Anni Becker

Anni erzählt von ihrem Werdegang, der von ihrem Vater, einem Richter, beeinflusst wurde. Trotz ihrer ursprünglichen Ambitionen, Schauspielerin zu werden, entschied sie sich für ein Jurastudium und fand schnell Gefallen an der Justiz.

Justiz im Wettbewerb mit Großkanzleien

Im Gespräch wird erörtert, wie die Justiz Talente anzieht, auch wenn sie im Gehaltswettbewerb mit Großkanzleien nicht mithalten kann. Anni betont die Sinnhaftigkeit und die positiven Aspekte der Arbeit in der Justiz, die oft über monetäre Anreize hinausgehen.

Aufteilung der Arbeitszeit

Anni spricht über ihre 70-30-Aufteilung zwischen Social Media und Rechtsprechung, die Abwechslung in ihren Arbeitsalltag bringt und zeigt, dass die Justiz sich modern präsentiert.

Vorurteile über die Justiz

Es werden gängige Vorurteile angesprochen, wie die Annahme, Richter würden isoliert arbeiten. Anni hebt hervor, dass im Gericht eine lebendige Kommunikation zwischen den Kollegen stattfindet.

Social Media und Justiz

Anni berichtet, wie sie LinkedIn für das OLG Hamburg nutzt, um die Justiz nahbarer zu machen und Vorurteile abzubauen. Das Social-Media-Team zeigt Vielfalt und schafft eine authentische Darstellung der Justiz.

Wunsch für die Zukunft

Abschließend äußert Anni den Wunsch, den Rechtsstaat zu erhalten und mehr junge Menschen für die Justiz zu gewinnen, um die Bedeutung und die Arbeit der Justiz sichtbar zu machen.

Einführung

Im Podcast spricht Magdalena Oehl mit Ann-Christin Anni Becker, Präsidialrichterin am OLG Hamburg, über die moderne Justiz und deren Herausforderungen im Wettbewerb mit Großkanzleien.

Karriereweg von Anni Becker

Anni erzählt von ihrem Werdegang, der von ihrem Vater, einem Richter, beeinflusst wurde. Trotz ihrer ursprünglichen Ambitionen, Schauspielerin zu werden, entschied sie sich für ein Jurastudium und fand schnell Gefallen an der Justiz.

Justiz im Wettbewerb mit Großkanzleien

Im Gespräch wird erörtert, wie die Justiz Talente anzieht, auch wenn sie im Gehaltswettbewerb mit Großkanzleien nicht mithalten kann. Anni betont die Sinnhaftigkeit und die positiven Aspekte der Arbeit in der Justiz, die oft über monetäre Anreize hinausgehen.

Aufteilung der Arbeitszeit

Anni spricht über ihre 70-30-Aufteilung zwischen Social Media und Rechtsprechung, die Abwechslung in ihren Arbeitsalltag bringt und zeigt, dass die Justiz sich modern präsentiert.

Vorurteile über die Justiz

Es werden gängige Vorurteile angesprochen, wie die Annahme, Richter würden isoliert arbeiten. Anni hebt hervor, dass im Gericht eine lebendige Kommunikation zwischen den Kollegen stattfindet.

Social Media und Justiz

Anni berichtet, wie sie LinkedIn für das OLG Hamburg nutzt, um die Justiz nahbarer zu machen und Vorurteile abzubauen. Das Social-Media-Team zeigt Vielfalt und schafft eine authentische Darstellung der Justiz.

Wunsch für die Zukunft

Abschließend äußert Anni den Wunsch, den Rechtsstaat zu erhalten und mehr junge Menschen für die Justiz zu gewinnen, um die Bedeutung und die Arbeit der Justiz sichtbar zu machen.

#125: Dr. Thomas Nietsch – Ist der Datenschutz eine Innovationsbremse?

28.07.2026

Der Einfluss von Daten auf Unternehmensentscheidungen

Dr. Thomas Nietzsch erläutert, dass in der heutigen Geschäftswelt jeder Deal als Tech-Deal betrachtet wird, da Technologie und Daten eng miteinander verbunden sind. Unternehmen neigen dazu, andere Firmen aufgrund ihrer Datenbestände zu akquirieren, was den Wert von Daten im Geschäftskontext unterstreicht.

Datenschutz und KI

Ein zentrales Thema des Gesprächs ist der Datenschutz im Kontext von Künstlicher Intelligenz (KI). Dr. Nietzsch hebt hervor, dass viele Unternehmen beim Einsatz von KI häufig Fehler machen, insbesondere hinsichtlich der Vertraulichkeit von Daten. Es ist entscheidend, dass Mitarbeiter geschult werden und nur vertrauenswürdige Tools verwenden.

Compliance und Innovation

Die Balance zwischen Innovation und Compliance ist eine Herausforderung für Unternehmen. Dr. Nietzsch empfiehlt, rechtliche Expertise frühzeitig in den Produktentwicklungsprozess einzubeziehen, um mögliche Risiken und rechtliche Probleme zu vermeiden.

Internationale Datenschutzherausforderungen

Der internationale Datentransfer ist ein weiteres wichtiges Thema. Unternehmen müssen sicherstellen, dass sie die rechtlichen Rahmenbedingungen in Drittstaaten verstehen und befolgen, was oft mit erheblichem Aufwand verbunden ist.

Die Rolle des Datenschutzrechtlers

Dr. Nietzsch beschreibt die Rolle des Datenschutzrechtlers als eine Art Verbindungsoffizier zwischen technischen und rechtlichen Aspekten. Ein gutes Verständnis für Technologie ist entscheidend, um effektiv mit Entwicklern zu kommunizieren und rechtliche Probleme zu vermeiden.

Zukunft des Berufsstands im Kontext von KI

Die Einführung von KI wird die juristische Arbeit verändern. Dr. Nietzsch warnt, dass Juristen, die sich nicht mit KI auseinandersetzen, möglicherweise von denen ersetzt werden, die dies tun. Die Ausbildung junger Juristen muss sich an die neuen Anforderungen des Marktes anpassen, um Fachkräfte für die Zukunft zu gewährleisten.

Der Einfluss von Daten auf Unternehmensentscheidungen

Dr. Thomas Nietzsch erläutert, dass in der heutigen Geschäftswelt jeder Deal als Tech-Deal betrachtet wird, da Technologie und Daten eng miteinander verbunden sind. Unternehmen neigen dazu, andere Firmen aufgrund ihrer Datenbestände zu akquirieren, was den Wert von Daten im Geschäftskontext unterstreicht.

Datenschutz und KI

Ein zentrales Thema des Gesprächs ist der Datenschutz im Kontext von Künstlicher Intelligenz (KI). Dr. Nietzsch hebt hervor, dass viele Unternehmen beim Einsatz von KI häufig Fehler machen, insbesondere hinsichtlich der Vertraulichkeit von Daten. Es ist entscheidend, dass Mitarbeiter geschult werden und nur vertrauenswürdige Tools verwenden.

Compliance und Innovation

Die Balance zwischen Innovation und Compliance ist eine Herausforderung für Unternehmen. Dr. Nietzsch empfiehlt, rechtliche Expertise frühzeitig in den Produktentwicklungsprozess einzubeziehen, um mögliche Risiken und rechtliche Probleme zu vermeiden.

Internationale Datenschutzherausforderungen

Der internationale Datentransfer ist ein weiteres wichtiges Thema. Unternehmen müssen sicherstellen, dass sie die rechtlichen Rahmenbedingungen in Drittstaaten verstehen und befolgen, was oft mit erheblichem Aufwand verbunden ist.

Die Rolle des Datenschutzrechtlers

Dr. Nietzsch beschreibt die Rolle des Datenschutzrechtlers als eine Art Verbindungsoffizier zwischen technischen und rechtlichen Aspekten. Ein gutes Verständnis für Technologie ist entscheidend, um effektiv mit Entwicklern zu kommunizieren und rechtliche Probleme zu vermeiden.

Zukunft des Berufsstands im Kontext von KI

Die Einführung von KI wird die juristische Arbeit verändern. Dr. Nietzsch warnt, dass Juristen, die sich nicht mit KI auseinandersetzen, möglicherweise von denen ersetzt werden, die dies tun. Die Ausbildung junger Juristen muss sich an die neuen Anforderungen des Marktes anpassen, um Fachkräfte für die Zukunft zu gewährleisten.

#124: Ron Straßburg – Wie schafft man 18 Punkte in einer Examensklausur?

07.07.2026

Einführung und Gastvorstellung

In dieser Episode des New Lawyers-Podcasts begrüßt Magdalena Oehl Ron Strasburg, der im ersten Examen über 14 Punkte erzielt hat. Er spricht über seine Erfahrungen in der juristischen Ausbildung, die Herausforderungen und die notwendigen Reformen im System.

Der Weg zum Examen

Ron berichtet von seiner intensiven Vorbereitung auf das Examen, die sich über anderthalb Jahre erstreckte. Er hob die Wichtigkeit einer strukturierten Vorbereitung und das Durchhaltevermögen hervor, um sich auf die Vielzahl der Themen einzustellen und den Überblick zu behalten.

Medienrummel und Prüfungsbewertung

Ein besonders bemerkenswerter Moment war die Bewertung einer seiner Klausuren, die in den Medien als außergewöhnlich hervorgehoben wurde. Der Erstkorrektor hatte ihm 18 Punkte gegeben, was sich später als 17 Punkte herausstellte. Ron reflektiert über die damit verbundene Aufmerksamkeit und die Probleme des Bewertungssystems in der Juristenausbildung.

Psychische Belastung im Jurastudium

Ein zentrales Thema ist die hohe psychische Belastung während des Studiums und der Prüfungen. Ron diskutiert, wie dieser Druck über Jahre hinweg entsteht und die Notwendigkeit von Reformen, um die Belastung zu reduzieren. Er betont die Bedeutung von Pausen und mentaler Gesundheit während des Lernprozesses.

Reformvorschläge für die juristische Ausbildung

Ron schlägt mehrere Reformen vor, darunter verdeckte Zweitkorrekturen, die Einbeziehung von Studienleistungen in die Prüfung und eine Überarbeitung der Studieninhalte, um die Methodik stärker in den Fokus zu rücken.

Karriereambitionen und Lehrtätigkeit

Ron ist nun als akademischer Mitarbeiter tätig und berichtet von seinen Erfahrungen im Lehren. Er möchte weiterhin in der akademischen Welt bleiben und sieht seine Rolle darin, Wissen weiterzugeben und Studierende zu inspirieren.

Einführung und Gastvorstellung

In dieser Episode des New Lawyers-Podcasts begrüßt Magdalena Oehl Ron Strasburg, der im ersten Examen über 14 Punkte erzielt hat. Er spricht über seine Erfahrungen in der juristischen Ausbildung, die Herausforderungen und die notwendigen Reformen im System.

Der Weg zum Examen

Ron berichtet von seiner intensiven Vorbereitung auf das Examen, die sich über anderthalb Jahre erstreckte. Er hob die Wichtigkeit einer strukturierten Vorbereitung und das Durchhaltevermögen hervor, um sich auf die Vielzahl der Themen einzustellen und den Überblick zu behalten.

Medienrummel und Prüfungsbewertung

Ein besonders bemerkenswerter Moment war die Bewertung einer seiner Klausuren, die in den Medien als außergewöhnlich hervorgehoben wurde. Der Erstkorrektor hatte ihm 18 Punkte gegeben, was sich später als 17 Punkte herausstellte. Ron reflektiert über die damit verbundene Aufmerksamkeit und die Probleme des Bewertungssystems in der Juristenausbildung.

Psychische Belastung im Jurastudium

Ein zentrales Thema ist die hohe psychische Belastung während des Studiums und der Prüfungen. Ron diskutiert, wie dieser Druck über Jahre hinweg entsteht und die Notwendigkeit von Reformen, um die Belastung zu reduzieren. Er betont die Bedeutung von Pausen und mentaler Gesundheit während des Lernprozesses.

Reformvorschläge für die juristische Ausbildung

Ron schlägt mehrere Reformen vor, darunter verdeckte Zweitkorrekturen, die Einbeziehung von Studienleistungen in die Prüfung und eine Überarbeitung der Studieninhalte, um die Methodik stärker in den Fokus zu rücken.

Karriereambitionen und Lehrtätigkeit

Ron ist nun als akademischer Mitarbeiter tätig und berichtet von seinen Erfahrungen im Lehren. Er möchte weiterhin in der akademischen Welt bleiben und sieht seine Rolle darin, Wissen weiterzugeben und Studierende zu inspirieren.