
Immoflash Morgenjournal
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Veröffentlichungshistorie
Episodenübersicht

Millionenpleite im Ländle
Sanierungsversuch von Leopold Immobilien gescheitert
Der Bauträger Leopold Immobilien kann seinen Sanierungsversuch nicht umsetzen und muss schließen. Das Landesgericht Feldkirch hat die Abwicklung des Unternehmens angeordnet, das mit Schulden von etwa 15 Millionen Euro kämpft. Der Sanierungsverwalter kritisiert, dass der Rettungsplan nicht umsetzbar war, da die Mieteinnahmen bereits an eine Bank abgetreten wurden.
Fragen zur Geschäftsführung
Der Kreditschutzverband äußert Verwunderung über den Versuch der Geschäftsführung, kurz vor der Insolvenz einen neuen Plan vorzulegen. Dies wirft Fragen auf und zeigt den Bedarf an weiterer Aufklärung.
Wohnkosten und Mieterumfrage
Die steigenden Wohnkosten belasten die Haushalte. Eine Umfrage zeigt, dass viele Mieter bereit sind, bei der Optik des Wohnraums zu sparen, während die Lage für die meisten entscheidend bleibt. Vor allem junge Menschen tendieren dazu, pragmatische Entscheidungen zu treffen, wie das Pendeln in die Vororte, um Mieten zu sparen.

Falkensteiner mit Mega-Projekt
Neue Entwicklungen im Tourismus
Die Falkenstein Tourismusgruppe hat in Salò am Gardasee ein neues Fünf-Sterne-Ressort eröffnet, das 150 Millionen Euro kostet. Das Mixed-Use-Konzept umfasst 85 Hotelzimmer und 174 Wohnungen und soll bis Sommer 2027 fertiggestellt sein. Dies stellt einen strategischen Schritt für die Expansion in Italien dar.
Innovative Architektur und Angebote
Das Ressort, entworfen von Matteo Thun, beinhaltet eine Weltneuheit: das erste hausoffene Groni auf einer Dachterrasse, welches einen einzigartigen Blick auf die Umgebung bietet.
Erste Wohnmesse in Wien
Am 8. November 2026 findet die Erste Wohnmesse am Erste Campus in Wien statt, wo rund 40 Aussteller ihre Projekte für die Zukunft des Wohnens präsentieren. Neben dem Verkauf von Wohnungen stehen Sanierung, Energieeffizienz und Finanzierung im Fokus. Der Eintritt ist kostenlos, eine Online-Anmeldung ist jedoch erforderlich. Ein Livestream der Fachvorträge wird ebenfalls angeboten.

Rechnungshof kritisiert Leerstandsabgabe
Teuerste Wohnlage in Innsbruck
Innsbruck gilt als die teuerste Stadt Österreichs für Wohnimmobilien, mit Preisen von fast 4.800 Euro pro Quadratmeter. Dies ist nahezu doppelt so hoch wie in Graz. Um die Situation zu verbessern, hat die Stadt eine Leerstandsabgabe eingeführt, die jedoch bisher kaum Einnahmen generiert hat.
Probleme mit der Leerstandsabgabe
In zwei Jahren hat Innsbruck lediglich rund 162.000 Euro durch die Leerstandsabgabe eingenommen. Ein Hauptproblem sind ungenaue Daten, die dazu führen, dass ein Drittel der Wohnungen nicht erfasst werden konnte. Der Rechnungshof fordert eine bessere Verknüpfung der Register, während der Bürgermeister den Aufwand der Datenerhebung betont und die Opposition das Vorgehen als ineffektiv betrachtet.
Wunsch nach eigenem Wohnraum im Alter
Eine Umfrage zeigt, dass fast 70 Prozent der Österreicher über 40 Jahre im Alter in ihrem eigenen Zuhause bleiben möchten. Diese Erkenntnis bietet der Immobilienbranche Chancen für neue Wohnkonzepte. Immer mehr Eigentümer verkaufen ihre großen Häuser und ziehen in kleinere, barrierefreie Wohnungen um. Modelle wie Teilverkauf und lebenslanges Wohnrecht gewinnen an Beliebtheit, während Experten empfehlen, die Übergabe von Immobilien frühzeitig zu planen, um die Wohnqualität zu sichern.