
Ins Netz gegangen – Der Jugendfußball-Podcast für Eltern & Trainer
Susanne Amar
Beschreibung
Susanne ist Coach für Fußballer-Eltern und Trainer, Autorin und Bloggerin.
Sie ist Expertin darin, eine wertvolle Kommunikation zwischen Eltern und Trainern zu
schaffen und zeigt, dass ein effektives Miteinander im Jugendfußball möglich ist.
Sie gibt Tipps und Impulse, wie Trainer eine gute Beziehung zu den Eltern ihrer Spieler aufbauen können und spricht über Themen die Eltern beschäftigen, wenn ihr Kind Fußball spielt.
Regelmäßig sind interessante Gesprächspartner aus der Fußballwelt bei ihr zu Gast, um die Themen gemeinsam aus den verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten.
Weitere Infos zu Susanne Amar gibt es unter www.susanne-amar.de und auf Facebook unter https://www.facebook.com/CoachSusanneAmar/.
Podcast-Consulting/Coaching: Christina Tiedtke, https://christina-tiedtke.de
Foto: © Martin Rottenkolber, www.rottenkolber.net
Musik: www.premiumbeat.com
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Veröffentlichungshistorie
Episodenübersicht

132 – Wenn Kinder im Fußball „stören“ und was dahinterstecken kann
Ursachen und Blick fürs Ganze
Auffälliges Verhalten wird oft durch Überforderung, Langeweile oder Unsicherheit getrieben. Statt es isoliert zu betrachten, lohnt sich ein Blick auf zugrunde liegende Gründe und das Umfeld. Der Fokus verschiebt sich von dem einzelnen Kind hin zur gesamten Situation, um zu verstehen, was hinter dem Verhalten stecken könnte und welche Veränderungen sinnvoll sind.
Familiäres Umfeld und intrinsische Motivation
Es geht darum, ob das Kind wirklich Freude am Fußball hat. Fehlt die intrinsische Motivation, fällt es schwer, Regeln zu befolgen, Verantwortung zu übernehmen und sich in die Gruppe einzufügen. Muster aus Schule oder Familie können sich übertragen, weshalb ein ganzheitlicher Blick auf Alltagssituationen hilfreich ist.
Mannschaftsdynamik und Gruppenrollen
Nicht nur das Individuum beeinflusst Verhalten. Gruppenprozesse, Rollenverteilungen und das Verhalten der Mannschaft gegenüber dem Kind spielen eine Rolle. Öffentliche Kritik, Provokationen oder das Sichtbarwerden von Status innerhalb der Gruppe können das Auftreten beeinflussen.
Praktische Ansätze: Gespräch, Beteiligung und Geduld
Anstatt zu strafen, werden Partizipation und Dialog betont. Fragen wie, womit hat das Training Spaß gemacht, oder wie könnte das Aufwärmen besser laufen, helfen, Selbstwirksamkeit zu fördern. Klare Regeln, transparente Abläufe und Geduld unterstützen eine gelingende Gemeinschaft ohne Druck.

131 – Wie sieht dein Ehrenamt 2030 aus?
Perspektivwechsel im Ehrenamt und Blick nach vorn
Im Gespräch wird deutlich, dass Belastung und Überforderung im Ehrenamt präsent sind, doch der Fokus oft auf Problemen verbleibt. Ein Perspektivwechsel hin zu zukünftigen Formen der Zusammenarbeit, flexibleren Modellen und gemeinsamer Verantwortung wird als hilfreicher Faktor beschrieben. Dadurch könnte sich die Selbstwirksamkeit erhöhen und die Motivation, sich einzubringen, stärken sich durch positive Visionen statt durch Restriktionen.
Selbstwirksamkeit durch freies Denken und Visionen
Die Diskussion zeigt, wie freies, unbelastetes Denken neue Ideen ermöglicht. Wenn Barrieren wie Perfektionismus, Geldfragen oder Schuldgefühle kurz beiseitegeschoben werden, entstehen kreative Ansätze für mehr Beteiligung junger Menschen, flexiblere Aufgabenstrukturen und eine Kultur der Freude am Ehrenamt. Diese Impulse fördern das Gefühl, Einfluss nehmen zu können und Verantwortung zu übernehmen.
Drei Leitfragen zur Gestaltung des Ehrenamts
Es werden drei zentrale Fragen vorgestellt: Wie soll sich das Ehrenamt emotional anfühlen? Was könnte sich wegfallen lassen, um Veränderung zu ermöglichen? Und welcher erste, kleine Schritt stärkt die Umsetzung. Antworten darauf helfen, konkrete Prioritäten zu setzen, Hindernisse zu identifizieren und zeitnah mit einfachen Mitteln erste Veränderungen zu realisieren.
Praxis: von Ideen zu konkreter Veränderung
Die Erzählung betont, dass Veränderungen oft schrittweise erfolgen. Brainstorming-Spaziergänge oder Notizen helfen beim Initialisieren von Ideen, bevor Machbarkeit bewertet wird. Durch kollektives Denken entstehen neue Formen der Zusammenarbeit, Wertschätzung und Entlastung. Am Ende bleibt der Eindruck, dass Teams wieder mehr Freude an der gemeinsamen Arbeit finden können.

130 – Warum Sinn der Schlüssel für deine Elternarbeit ist
Sinnstiftung als Kern der Elternarbeit
Sinnstiftung bedeutet, dass Aktivitäten im Ehrenamt einen erkennbaren Wert haben und der eigene Beitrag spürbar zur Erfahrung des Kindes, der Mannschaft oder des Vereins beiträgt. Durch Engagement entsteht Selbstwirksamkeit, Zufriedenheit wächst, und Werte können konkret in die Arbeit eingebracht werden. Das Verständnis des Sinns lässt Motivation entstehen und schützt vor Überforderung, indem klare Bezüge zwischen Einsatz und positiven Auswirkungen hergestellt werden.
Elternperspektive: Nutzen sichtbar machen
Eltern engagieren sich häufig für das Wohl ihres Kindes, nicht für den Verein. Die Verbindung zum eigenen Kind sichtbar zu machen, erhöht die Bereitschaft, sich einzubringen. Wenn erklärt wird, wie Training, Organisation oder Unterstützung direkt dem Kind zugutekommen, wird der Einsatz greifbar. Dadurch wird der Nutzen konkreter, und Eltern sehen sich nicht mehr als abstrakte Helfer, sondern als Teil der Entwicklung ihres Kindes.
Drei Impulse, um Eltern zu gewinnen
Erster Impuls: Jede Aufgabe mit dem Nutzen fürs eigene Kind verknüpfen und klar formulieren, wie sie Trainingsqualität, Zeit oder Chancen verbessert. Zweiter Impuls: Beim Individuum starten, zuerst das eigene Kind betrachten, dann das Team einbeziehen. Dritter Impuls: Entwicklung sichtbar machen und Fortschritte sichtbar kommunizieren, um Wertschätzung und Motivation zu stärken.
Entwicklung schrittweise und gemeinschaftlich gestalten
Oft erfolgt Elternarbeit durch organisatorische Schritte. Sinn und Gewinn werden dabei selten in den Mittelpunkt gestellt. Wenn der Zusammenhang zwischen Warum, Gewinn und Sinn verdeutlicht wird, entsteht der Antrieb, sich länger zu engagieren. Eine schrittweise, teamorientierte Verteilung von Aufgaben erleichtert die Beteiligung und stärkt das Miteinander von Eltern, Kindern und dem Verein.