Kammertöne - per Du mit
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Kammertöne - per Du mit

Ärztekammer Hamburg

Beschreibung

Die Vielfalt des Arztberufs und die unterschiedlichen Karrierewege von Ärztinnen und Ärzten aufzeigen – das ist das Ziel des neuen Podcasts der Ärztekammer Hamburg. Kammerpräsident Dr. Pedram Emami und Vizepräsidentin PD Dr. Birgit Wulff wollen mit ihren Gästen ins Gespräch über ihren Berufsweg und die Herausforderungen des Arztberufs kommen. In den rund zehn Folgen pro Jahr sollen bekannte und weniger bekannte Ärztinnen und Ärzte aus der Hansestadt interviewt werden, die im Krankenhaus, in der Praxis oder auch außerhalb der klassischen ärztlichen Tätigkeitsfelder arbeiten.

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

Kammertöne - per Du mit...Dr. Andreas Klinge

10.08.2026

Einführung in die Diabetologie

Dr. Andreas Klingel, Internist und Diabetologe, berichtet über seinen Werdegang und die Anfänge seiner Karriere in der Diabetologie. Seine Erfahrungen während des Zivildienstes, insbesondere in der Diabetesabteilung, prägten seine Sichtweise auf die Behandlung von Diabetespatienten.

Patientenautonomie und Schulung

Klingel hebt die Bedeutung der Ermächtigung von Patienten hervor, selbstständig mit ihrer Krankheit umzugehen. Die Schulungsstationen für Menschen mit Typ-1-Diabetes in Norddeutschland waren revolutionär in ihrer Herangehensweise, die Patienten aktiv in die Behandlung einzubeziehen.

Wechsel zur ambulanten Medizin

Nach einer Zeit im Krankenhaus entschied sich Klingel für die ambulante Praxis, was er als eine der besten Entscheidungen seiner Karriere betrachtet. Er schätzt die Freiheit, die ihm die ambulante Medizin bietet, und verweist auf die Herausforderungen der stationären Versorgung.

Ehrenamtliche Tätigkeiten und Pharmakologie

Klingel engagiert sich auch in der Arzneimittelkommission der Bundesärztekammer, wo er sich für evidenzbasierte Medizin einsetzt und über die Bedeutung der Pharmakovigilanz spricht.

Prävention von Diabetes

Die Diskussion um die Prävention von Diabetes ist zentral, da viele Erkrankungen durch frühzeitige Maßnahmen verhindert werden könnten. Klingel betont die Notwendigkeit, Prävention frühzeitig in Schulen und Kindergärten zu integrieren und auf das Wissen über gesunde Ernährung zu setzen.

Gesellschaftliche Verantwortung

Ein weiterer Aspekt ist die gesellschaftliche Verantwortung, die weit über individuelle Entscheidungen hinausgeht. Der Zugang zu gesunder Ernährung und Bewegung ist oft durch sozioökonomische Faktoren eingeschränkt.

Zukunft der Diabetologie

Für die Zukunft sieht Klingel die Notwendigkeit, präventive Maßnahmen zu fördern und das Bewusstsein für Diabetes zu schärfen. Eine Kombination aus Bildung, sozialer Verantwortung und evidenzbasierter Medizin könnte zu einer signifikanten Reduzierung von Diabeteserkrankungen führen.

Einführung in die Diabetologie

Dr. Andreas Klingel, Internist und Diabetologe, berichtet über seinen Werdegang und die Anfänge seiner Karriere in der Diabetologie. Seine Erfahrungen während des Zivildienstes, insbesondere in der Diabetesabteilung, prägten seine Sichtweise auf die Behandlung von Diabetespatienten.

Patientenautonomie und Schulung

Klingel hebt die Bedeutung der Ermächtigung von Patienten hervor, selbstständig mit ihrer Krankheit umzugehen. Die Schulungsstationen für Menschen mit Typ-1-Diabetes in Norddeutschland waren revolutionär in ihrer Herangehensweise, die Patienten aktiv in die Behandlung einzubeziehen.

Wechsel zur ambulanten Medizin

Nach einer Zeit im Krankenhaus entschied sich Klingel für die ambulante Praxis, was er als eine der besten Entscheidungen seiner Karriere betrachtet. Er schätzt die Freiheit, die ihm die ambulante Medizin bietet, und verweist auf die Herausforderungen der stationären Versorgung.

Ehrenamtliche Tätigkeiten und Pharmakologie

Klingel engagiert sich auch in der Arzneimittelkommission der Bundesärztekammer, wo er sich für evidenzbasierte Medizin einsetzt und über die Bedeutung der Pharmakovigilanz spricht.

Prävention von Diabetes

Die Diskussion um die Prävention von Diabetes ist zentral, da viele Erkrankungen durch frühzeitige Maßnahmen verhindert werden könnten. Klingel betont die Notwendigkeit, Prävention frühzeitig in Schulen und Kindergärten zu integrieren und auf das Wissen über gesunde Ernährung zu setzen.

Gesellschaftliche Verantwortung

Ein weiterer Aspekt ist die gesellschaftliche Verantwortung, die weit über individuelle Entscheidungen hinausgeht. Der Zugang zu gesunder Ernährung und Bewegung ist oft durch sozioökonomische Faktoren eingeschränkt.

Zukunft der Diabetologie

Für die Zukunft sieht Klingel die Notwendigkeit, präventive Maßnahmen zu fördern und das Bewusstsein für Diabetes zu schärfen. Eine Kombination aus Bildung, sozialer Verantwortung und evidenzbasierter Medizin könnte zu einer signifikanten Reduzierung von Diabeteserkrankungen führen.

Kammertöne - per du mit...Dr. Pedram Emami und PD Dr. Birgit Wulff zum 130. Deutschen Ärztetag

20.05.2026

Erfahrungen mit Machtstrukturen und Übergriffigkeit

In der Sonderfolge wird berichtet, dass Studierende über verbale und körperliche Übergriffe auf dem Ärztetag sprechen. Die Debatte betont, dass Machtstrukturen und Hierarchien eine Rolle spielen, wobei überwiegend Männer in Führungspositionen als handelnde Akteure vermutet werden. Es wird darauf hingewiesen, dass gesellschaftliche Muster auch im Medizinsystem sichtbar sind und dass Sensibilität und Verantwortungsbewusstsein in Gesprächskreisen geschärft werden müssen.

Weiterbildung, Qualitätssicherung und Anlaufstelle

Es geht um Verbesserungen in der Weiterbildung, klare Strukturen und die Reduktion von Abhängigkeiten, damit faire Chancen entstehen. Praktische Ansätze umfassen Qualitätssicherung, Register zur Transparenz und ein besser nutzbares E-Logbuch-System. Außerdem wird betont, dass Betroffene sich melden können, etwa über die Anlaufstelle gegen Diskriminierung, um Unterstützung und Beratung zu erhalten.

Junge Ärztinnen und Ärzte, Selbstverwaltung und Struktur des Ärztetages

Die Diskussion über die Beteiligung junger Medizinerinnen und Mediziner an der Selbstverwaltung zeigt Engagement und Interesse. Ein zentraler Diskussionspunkt betrifft die Struktur des Ärztetages: Redezeit, Verfahren und Möglichkeiten, Themen umfassender zu behandeln. Es wird gefordert, Konflikte konstruktiv anzugehen und die Debatte so zu gestalten, dass sachliche Reformen sichtbar umgesetzt werden.

Ausblick auf Gesundheitssystem und Reformen

Inhaltlich wird der Blick auf das Gesundheitssystem und zukünftige Reformen gerichtet. Es geht um Fragen der Finanzierung, Rollen der Krankenkassen und die Nutzung von Daten im Gesundheitswesen. Wichtige Aspekte sind der Schutz der Schweigepflicht, die Wahrung des freien Zugangs zur Versorgung und die Balance zwischen Kosteneindämmung und echter gesundheitsorientierter Strategie.

Erfahrungen mit Machtstrukturen und Übergriffigkeit

In der Sonderfolge wird berichtet, dass Studierende über verbale und körperliche Übergriffe auf dem Ärztetag sprechen. Die Debatte betont, dass Machtstrukturen und Hierarchien eine Rolle spielen, wobei überwiegend Männer in Führungspositionen als handelnde Akteure vermutet werden. Es wird darauf hingewiesen, dass gesellschaftliche Muster auch im Medizinsystem sichtbar sind und dass Sensibilität und Verantwortungsbewusstsein in Gesprächskreisen geschärft werden müssen.

Weiterbildung, Qualitätssicherung und Anlaufstelle

Es geht um Verbesserungen in der Weiterbildung, klare Strukturen und die Reduktion von Abhängigkeiten, damit faire Chancen entstehen. Praktische Ansätze umfassen Qualitätssicherung, Register zur Transparenz und ein besser nutzbares E-Logbuch-System. Außerdem wird betont, dass Betroffene sich melden können, etwa über die Anlaufstelle gegen Diskriminierung, um Unterstützung und Beratung zu erhalten.

Junge Ärztinnen und Ärzte, Selbstverwaltung und Struktur des Ärztetages

Die Diskussion über die Beteiligung junger Medizinerinnen und Mediziner an der Selbstverwaltung zeigt Engagement und Interesse. Ein zentraler Diskussionspunkt betrifft die Struktur des Ärztetages: Redezeit, Verfahren und Möglichkeiten, Themen umfassender zu behandeln. Es wird gefordert, Konflikte konstruktiv anzugehen und die Debatte so zu gestalten, dass sachliche Reformen sichtbar umgesetzt werden.

Ausblick auf Gesundheitssystem und Reformen

Inhaltlich wird der Blick auf das Gesundheitssystem und zukünftige Reformen gerichtet. Es geht um Fragen der Finanzierung, Rollen der Krankenkassen und die Nutzung von Daten im Gesundheitswesen. Wichtige Aspekte sind der Schutz der Schweigepflicht, die Wahrung des freien Zugangs zur Versorgung und die Balance zwischen Kosteneindämmung und echter gesundheitsorientierter Strategie.

Kammertöne - per Du mit...den Abgeordneten für den 130. Deutschen Ärztetag

06.05.2026

Fokus des Ärztetags: Prävention, Suchtmedizin und Systemerneuerung

Im Mittelpunkt stehen Prävention, Versorgung und Regulierung, ergänzt durch Debatten zur Musterberufsordnung und ärztlicher Weiterbildung. Es wird deutlich, dass eine grundlegende Erneuerung des Gesundheitssystems nötig ist, um den Zugang zur Versorgung, die Patientinnenbegleitung und Strukturen in ambulantem sowie stationärem Bereich zu verbessern. Ziel ist, gesundheitliche Belastungen zu mindern und Lebensqualität im Alter zu sichern, während volkswirtschaftliche Kosten durch Prävention eingeschränkt werden.

Demografischer Wandel, Arbeitsbelastung und politische Erwartungen

Der Wandel der Patientinnenstruktur beeinflusst die Ärzteschaft stark. Eine neue Generation mit Gen Y und Gen Z fordert mehr Mitgestaltung in Selbstverwaltungen und flexiblere Arbeitsbedingungen. Die Themen Arbeitsbelastung, Weiterbildung und Repräsentation junger Ärztinnen und Ärzte stehen im Vordergrund. Es geht um faire Rahmenbedingungen, bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie um eine gezielte Einbindung junger Perspektiven in Entscheidungsprozesse.

Weiterbildung, Qualitätssicherung und strukturelle Reformen

Die Musterweiterbildung wird als Schlüsselthema gesehen, mit Fokus auf Kompetenzen statt bloßer Fallzahlen. Modularität, Vernetzung von ambulantem und stationärem Bereich sowie verstärkte Qualitätssicherung sind Ziele. Logbücher sollen benutzerfreundlicher werden, und Feedback-Schleifen sowie Evaluierung sollen flächendeckend funktionieren, um Fortschritte zu messen und Weiterbildungsangebote kontinuierlich zu verbessern.

Ausrichtung des Dialogs und Diskussionen vor dem Ärztetag

Der Austausch zielt darauf ab, die Vorstellungen der nächsten Generation zu erfassen und die Selbstverwaltung entsprechend zu gestalten. Es werden Diskussionen zu Präventions- und Suchtfragen, der Notfallreform sowie der Rolle der Politik geführt. Interessierte und Vertreterinnen der Ärzteschaft beteiligen sich an Podiumsdiskussionen, um Impulse für konkrete Beschlüsse und Reformschritte zu liefern.

Fokus des Ärztetags: Prävention, Suchtmedizin und Systemerneuerung

Im Mittelpunkt stehen Prävention, Versorgung und Regulierung, ergänzt durch Debatten zur Musterberufsordnung und ärztlicher Weiterbildung. Es wird deutlich, dass eine grundlegende Erneuerung des Gesundheitssystems nötig ist, um den Zugang zur Versorgung, die Patientinnenbegleitung und Strukturen in ambulantem sowie stationärem Bereich zu verbessern. Ziel ist, gesundheitliche Belastungen zu mindern und Lebensqualität im Alter zu sichern, während volkswirtschaftliche Kosten durch Prävention eingeschränkt werden.

Demografischer Wandel, Arbeitsbelastung und politische Erwartungen

Der Wandel der Patientinnenstruktur beeinflusst die Ärzteschaft stark. Eine neue Generation mit Gen Y und Gen Z fordert mehr Mitgestaltung in Selbstverwaltungen und flexiblere Arbeitsbedingungen. Die Themen Arbeitsbelastung, Weiterbildung und Repräsentation junger Ärztinnen und Ärzte stehen im Vordergrund. Es geht um faire Rahmenbedingungen, bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie um eine gezielte Einbindung junger Perspektiven in Entscheidungsprozesse.

Weiterbildung, Qualitätssicherung und strukturelle Reformen

Die Musterweiterbildung wird als Schlüsselthema gesehen, mit Fokus auf Kompetenzen statt bloßer Fallzahlen. Modularität, Vernetzung von ambulantem und stationärem Bereich sowie verstärkte Qualitätssicherung sind Ziele. Logbücher sollen benutzerfreundlicher werden, und Feedback-Schleifen sowie Evaluierung sollen flächendeckend funktionieren, um Fortschritte zu messen und Weiterbildungsangebote kontinuierlich zu verbessern.

Ausrichtung des Dialogs und Diskussionen vor dem Ärztetag

Der Austausch zielt darauf ab, die Vorstellungen der nächsten Generation zu erfassen und die Selbstverwaltung entsprechend zu gestalten. Es werden Diskussionen zu Präventions- und Suchtfragen, der Notfallreform sowie der Rolle der Politik geführt. Interessierte und Vertreterinnen der Ärzteschaft beteiligen sich an Podiumsdiskussionen, um Impulse für konkrete Beschlüsse und Reformschritte zu liefern.