
Pfarrei St. Franziskus Riehen-Bettingen
Pfarrei St. Franziskus Riehen-Bettingen
Beschreibung
Podmon Kategorien
Upgrade dein Konto, um kontextuelle Kategorien zu sehen!
Veröffentlichungshistorie
Episodenübersicht

Predigt vom 27. Sep. 2026 von Dorothee Becker
Die Botschaft von Jesus
Jesus erzählt das Gleichnis von einem Vater, der seinen beiden Söhnen aufträgt, im Weinberg zu arbeiten. Der erste Sohn sagt zunächst Nein, geht dann aber doch, während der zweite Sohn Ja sagt, jedoch nicht geht. Jesus fragt, wer den Willen des Vaters erfüllt hat, und die Antwort ist der erste Sohn. Diese Geschichte verdeutlicht, dass die Zöllner und Dirnen eher ins Reich Gottes gelangen als die, die nicht glauben.
Klimagerechtigkeit und soziale Verantwortung
Die Predigt thematisiert die Klimakrise, die während einer Demo deutlich gemacht wurde. Die Forderung nach Klimagerechtigkeit wird als dringlich erachtet, da die am wenigsten verantwortlichen Menschen am stärksten unter den Folgen der Klimakatastrophe leiden. Es wird betont, dass reiche Staaten und Unternehmen für den entstanden Schaden verantwortlich gemacht werden müssen.
Der Weg der Gerechtigkeit
Die Verbindung von biblischen Texten und aktuellen sozialen Themen wird hergestellt. Der Prophet Ezechiel und Jesus fordern Gerechtigkeit und Barmherzigkeit. Die Predigt lädt dazu ein, das eigene Leben und Handeln im Hinblick auf Gerechtigkeit zu reflektieren, sowohl im persönlichen Umfeld als auch in der globalen Wirtschaft.
Gemeinsames Handeln und Hoffnung
Es wird betont, dass individuelle Anstrengungen in Gemeinschaft verstärkt werden können. Die Ermutigung, dass Gott als liebender Vater anruft, motiviert die Zuhörer, aktiv zu werden. Der Fokus liegt auf den konkreten Handlungen, die heute gesetzt werden können, um das Reich Gottes wachsen zu lassen.

Predigt zum Bettag 2026 von Emanuelle Dobler
Das Gleichnis vom Weinberg
Jesus erzählt das Gleichnis von einem Gutsbesitzer, der Arbeiter für seinen Weinberg anwirbt. Trotz unterschiedlicher Arbeitszeiten erhalten alle Arbeiter den gleichen Lohn von einem Denar, was zu Unmut bei den frühzeitig angestellten Arbeitern führt. Der Gutsherr erklärt, dass er das Recht hat, mit seinem Geld zu tun, was er will, und stellt die Frage nach der Gerechtigkeit und den Ansprüchen der Menschen.
Gerechtigkeit und Lohn
Die Arbeiter erwarten eine Bezahlung, die ihrem Aufwand entspricht. Jesus zeigt, dass menschliche Logik und Gerechtigkeitsvorstellungen nicht immer mit dem Willen Gottes übereinstimmen. Es wird diskutiert, ob Lohn nach Leistung, Zeit oder anderen Kriterien verteilt werden sollte. Die Botschaft ist, dass Gnade und Großzügigkeit im Himmelreich wichtiger sind als menschliche Berechnungen.
Abhängigkeit von Gottes Gnade
Der Text ermutigt zur Reflexion über unsere Abhängigkeit von Gottes Gnade und die Tatsache, dass das Leben nicht immer gerecht ist. Menschen neigen dazu, Ansprüche zu formulieren, basierend auf vermeintlichem Verdienst, doch das Leben ist oft voller Überraschungen. Wir leben nicht aus Verdienst, sondern aus Gnade.
Der Zusammenhang zur Schöpfung
Der Redner zieht Parallelen zur Natur und betont, dass wir die Schöpfung als Geschenk Gottes betrachten sollten, nicht als Mittel zum Zweck. Die Ressourcen sind begrenzt und wir müssen Verantwortung dafür übernehmen. Diese Sichtweise steht im Widerspruch zur gängigen wirtschaftlichen Denkweise.
Hoffnung auf Veränderung
Jesus vermittelt die Hoffnung auf eine Welt, in der Gerechtigkeit nicht nach menschlichen Maßstäben bemessen wird. Das Reich Gottes bietet die Möglichkeit zur Veränderung, wo die Letzten die Ersten sein können. Es geht um eine Welt, die von Liebe geprägt ist, in der jeder genug hat und niemand verloren geht.
Lebenssinn und Freude
Die Botschaft ermutigt dazu, früh aufzustehen und zu arbeiten, nicht aus Notwendigkeit, sondern aus Sinn und Freude am Leben und der Gemeinschaft mit Gott. Dies ist der Weg ins Himmelreich, wo jeder Tag ein Geschenk ist.

Predigt vom 13. Sep. 1016 von Felix Terrier
Einführung in das Thema Vergebung
Die Predigt beginnt mit der Frage von Petrus an Jesus, wie oft man einem Bruder vergeben muss. Jesus antwortet, dass es nicht nur siebenmal, sondern bis zu siebzigmal siebenmal sein soll. Dies leitet die zentrale Botschaft der Vergebung ein, die nicht nur für den Schuldner, sondern auch für den Verletzten wichtig ist.
Die Bedeutung der Vergebung
Vergebung wird als Akt der Befreiung definiert. Sie bedeutet nicht, die Schuld zu akzeptieren, sondern zu verhindern, dass die Schuld das Leben des Schuldners und des Verletzten dauerhaft belastet. Vergebung ist ein Zeichen von Stärke und nicht von Schwäche.
Die Verbindung zwischen Schuld und Verletzung
Es wird betont, dass Schuld und Verletzung miteinander verknüpft sind. Das Festhalten an der Verletzung hält auch den anderen in seiner Schuld gefangen. Vergebung ist somit ein wechselseitiger Akt, der beiden Parteien zugutekommt.
Herausforderungen der Vergebung
Petrus' Frage zeigt, dass Vergebung oft als Müssen empfunden wird. Die Predigt reflektiert die Schwierigkeiten, die mit dem Vergeben verbunden sind, besonders wenn man selbst der Verletzte ist. Es wird eine gesellschaftliche Perspektive angesprochen, in der Vergebung auch eine Rolle in zwischenmenschlichen und politischen Konflikten spielt.
Beispiele aus der Gesellschaft
Aktuelle Ereignisse, wie Gewalttaten und politische Spannungen, werden als Herausforderungen für die Vergebung angeführt. Die Predigt fordert dazu auf, nicht in eine Logik der Vergeltung zu verfallen, sondern Vergebung und Heilung zu suchen.
Die göttliche Perspektive auf Vergebung
Jesus wird als Vorbild für Vergebung dargestellt, der nicht zählt, sondern bedingungslos vergibt. Die Predigt schließt mit der Botschaft, dass Vergebung letztlich zu einem befreiten Leben führt und dass Gott uns in unserer Vergebung stets unterstützt.