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Deutschlandfunk Kultur
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Veröffentlichungshistorie
Episodenübersicht

Ulrike Heitmüller - Der besondere Weg einer Vorkämpferin im Frauen-Amateurboxen
Ein wegweisender Tag für Frauen im Boxsport
Am 27. Mai 1995 stimmte der Deutsche Amateurboxverband dafür, Frauen Amateurboxkämpfe zu ermöglichen. Ulrike Heitmüller, eine Theologiestudentin aus Hamburg, spielte eine entscheidende Rolle in diesem Prozess.
Ulrike Heitmüllers Weg zur Gleichberechtigung
Vor ihrer Boxkarriere wuchs Ulrike in einer evangelikalen Umgebung auf, in der Frauen eingeschränkte Rollen hatten. Der Kampfsport bot ihr die Möglichkeit, sich gegen diese Restriktionen zu wehren und ihre Welt zu erweitern. Ihr erster Schaukampf in Hamburg 1994 war ein bedeutender Schritt, den sie ohne Unterstützung eines Trainers organisierte.
Herausforderungen im Boxtraining
Im SV 03 Tübingen wurde Ulrike zunächst nicht ernst genommen und nicht gefördert. Unterstützung erhielt sie von Khaled El-Kurdi, einem engagierten Trainingskollegen. Trotz Widerständen und Vorurteilen trainierten sie hart und regelmäßig.
Kampf um den Kampfpass
Für einen Wettkampf benötigte Ulrike einen Kampfpass, den sie nur durch zahlreiche Anträge und Kontakte zu Journalisten und dem Deutschen Amateurboxverband erlangen konnte. Ihre Hartnäckigkeit zahlte sich aus, als 1995 Frauen offiziell im Amateurboxen zugelassen wurden.
Biografie und Vermächtnis
Ulrike Heitmüllers Geschichte ist nicht nur ein Beispiel für den Kampf um Gleichberechtigung im Sport, sondern auch für persönliche Freiheit. Ihre Biografie „Vom restlosen Entfernen alter Wachsflecken“ ist kürzlich erschienen und erzählt von ihrem beeindruckenden Werdegang.

Basketball - Welche Themen von der Heim-WM der Frauen bleiben
Basketball-Boom in Deutschland
Basketball erfreut sich in Deutschland einer wachsenden Beliebtheit, insbesondere nach den Erfolgen der Männer bei der Europameisterschaft 2023 und der Weltmeisterschaft 2025 sowie dem Gold der Frauen im 3x3 bei Olympia. Die kürzlich stattgefundene Basketball-WM der Frauen endete für das deutsche Team auf dem vierten Platz, was dennoch von den Fans mit großer Begeisterung gefeiert wurde.
Erfolge und Begeisterung für Frauen-Basketball
Nationalspielerin Frieda Bühner betont die positive Resonanz der Fans und die Motivation, die das Turnier für Kinder und Jugendliche ausgelöst hat. Über 230.000 Zuschauer verfolgten die Spiele, was die Euphorie für den Basketball unterstreicht. Initiativen wie der Hoop-Bus sollen insbesondere Mädchen und Frauen ermutigen, den Sport auszuüben.
Herausforderungen im Frauen-Basketball
Obwohl die Gehälter von WNBA-Spielerinnen gestiegen sind, sind sie im Vergleich zu ihren männlichen Kollegen immer noch niedrig. Spielerinnen wie Bühner müssen oft in anderen Ligen spielen, um ihren Lebensunterhalt zu sichern, was zu einer hohen Belastung führt. Zudem sind Forschung und Verletzungsprävention im Frauen-Basketball bislang unzureichend.
Notwendige Verbesserungen für die Zukunft
Um die WM-Euphorie langfristig zu nutzen, fordert Bühner bessere Trainingsbedingungen, mehr hauptamtliche Trainer und finanzielle Unterstützung, um den Frauenbasketball in Deutschland zu fördern und die Sichtbarkeit des Sports zu erhöhen.

Vergiss, was du aus Krimis kennst - Die Pistole als Sportgerät
Der Deutsche Schützenbund und die Faszination des Sportschießens
Mit 1,35 Millionen Mitgliedern ist der Deutsche Schützenbund einer der größten Sportverbände in Deutschland. Sportschießen ist seit den Olympischen Spielen 1896 Teil des Programms und übt eine große Faszination aus. Lutz, ein 86-jähriger Protagonist, blickt auf eine ungewöhnliche Karriere zurück, die in den Trümmern Berlins nach dem Zweiten Weltkrieg begann.
Die Anfänge von Lutz
Lutz wuchs in einer amerikanisch besetzten Zone auf und entdeckte als Kind Wehrmachtspistolen in den Ruinen. Nachdem er von der Polizei erwischt wurde, wurde er zum Schießsport gebracht. Er wurde Mitglied im Polizeisportverein und gewann im Schnellfeuerschießen bei den Olympischen Spielen.
Das Training und die Techniken des Schießens
Das Training auf dem Schießstand erfordert Konzentration und Präzision. Schützen müssen lernen, die Waffe richtig zu halten und den Abzug im richtigen Moment zu drücken. Der Schießsport wird als eine Art Meditation angesehen, bei der man sich auf das Ziel konzentriert.
Josefin Eder und die Herausforderungen im Spitzensport
Josefin Eder, eine erfolgreiche Schützin aus einer Sportlerfamilie, hat zahlreiche Titel gewonnen. Sie betont, dass der Schießsport viel Geduld und Übung erfordert. Die Herausforderungen des Spitzensports sind groß, besonders mit dem neuen Leben als Mutter.
Technik und Sicherheit im Schießsport
Die Herstellung von Munition und das Training erfordern spezifische Kenntnisse und Sicherheitsvorkehrungen. Schützen müssen sich an Vorschriften halten, um sicherzustellen, dass sie ihre Ausrüstung sicher transportieren und verwenden.
Die Sichtbarkeit und Anerkennung des Schießsports
Obwohl einige Schützen in ihrer Heimat anerkannt sind, haben viele Schwierigkeiten, das Verständnis für ihren Sport zu gewinnen. Die körperlichen und mentalen Anforderungen des Schießsports werden oft unterschätzt.
Wettkämpfe und Gemeinschaft
Wettkämpfe im Schießsport sind gut organisiert und unterliegen strengen Regeln. Die Schützen müssen sich vor dem Wettkampf vorbereiten und ihre Ergebnisse abwarten, was die Spannung erhöht.