
KOBcast | Hybrid Selling zündet, wo alter B2B-Vertrieb stehenbleibt
Dr. Stephan Kober
Beschreibung
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Veröffentlichungshistorie
Episodenübersicht

Mimikresonanz im Vertrieb: Der Kunde nickt - und kauft trotzdem nicht?
Wissenschaftliche Grundlagen der Körpersprache
Die Interpretation von Lügen in der Körpersprache ist komplex und nicht so eindeutig, wie oft angenommen. Konzentration kann ein Hinweis auf das Ausdenken von Lügen sein, jedoch gibt es kein direktes Signal dafür.
Der Gast Dirk W. Eilert
Dirk W. Eilert, promovierter Psychologe und Wirtschaftspsychologe, ist Experte für Mimik und Körpersprache. Er hat die Mimikresonanz entwickelt, um nonverbale Signale im Vertrieb zu erkennen und zu interpretieren.
Einwandsignale im Vertrieb
Eilert beschreibt sieben konkrete Signale, die auf unausgesprochene Einwände hindeuten. Dazu gehören das Hochziehen der Augenbrauen (Ungläubigkeit) und das Zusammenziehen der Augenbrauen (Skepsis). Verkäufer sollten auf diese Signale achten und angemessene Resonanzaussagen formulieren.
Emotionale Intelligenz im Verkauf
Das Verständnis für Emotionen und deren nonverbale Signale ist entscheidend für den Erfolg im Vertrieb. Eilert betont die Bedeutung von empathischem Verhalten, um Vertrauen aufzubauen und die Kommunikation zu verbessern.
Mythen über Körpersprache
Die Diskussion behandelt auch weit verbreitete Mythen über Körpersprache, wie die Annahme, dass das Verschränken der Arme immer Ablehnung bedeutet. Eilert ermutigt dazu, offen zu bleiben und verschiedene Interpretationen in Betracht zu ziehen.
Fehler vermeiden
Zu den häufigsten Fehlern im Umgang mit Körpersprache gehört es, seine eigene Körpersprache bewusst zu steuern oder zu schnell zu interpretieren. Stattdessen sollte man die innere Haltung reflektieren und sich für das Gegenüber interessieren.

Mimikresonanz im Vertrieb: Der Kunde nickt. Und kauft trotzdem nicht.
Wissenschaftliche Grundlagen der Körpersprache
Der Podcast diskutiert die Komplexität der Körpersprache und die Herausforderungen bei der Interpretation von Lügensignalen. Es wird betont, dass es keine eindeutigen Signale für Lügen gibt und dass die Interpretation oft mehrdeutig ist. Konzentration kann beispielsweise sowohl auf das Ausdenken von Lügen als auch auf ernsthaftes Nachdenken hinweisen.
Der Gast: Dirk W. Eilert
Der Gast, Dirk W. Eilert, ist ein Experte für Mimik und Körpersprache mit einem Hintergrund in klinischer Psychologie und Wirtschaftspsychologie. Er hat langjährige Forschungserfahrung und ist leidenschaftlich an der Thematik interessiert. Seine Ansichten bieten neue Perspektiven für Vertriebsmitarbeiter.
Nonverbale Signale im Vertrieb
Die Diskussion konzentriert sich auf die Bedeutung der Körpersprache im Vertrieb. Es werden sieben Signale vorgestellt, die auf unausgesprochene Einwände hindeuten können. Diese Signale können sowohl in persönlichen als auch in digitalen Gesprächen erkannt werden. Es wird darauf hingewiesen, dass Verkäufer lernen sollten, diese Signale zu deuten, um erfolgreicher im Verkaufsgespräch zu sein.
Die Bedeutung von Resonanzaussagen
Ein zentraler Punkt ist die Verwendung von Resonanzaussagen, die es dem Verkäufer ermöglichen, die Emotionen des Kunden anzusprechen und eine offene Kommunikation zu fördern. Dies verbessert die Chancen, Einwände frühzeitig zu erkennen und darauf einzugehen.
Fehler in der Körpersprache-Interpretation
Es werden häufige Fehler bei der Interpretation von Körpersprache aufgezeigt, wie z.B. voreilige Schlussfolgerungen oder das Ignorieren der eigenen Körpersprache. Es wird geraten, offen zu bleiben und nicht in Schubladen zu denken, um Missverständnisse zu vermeiden.
Abschluss und Empfehlungen
Der Podcast schließt mit der Aufforderung, die erlernten Prinzipien aktiv im Alltag anzuwenden und die eigene Wahrnehmung zu schärfen, um die Kommunikation mit anderen zu verbessern. Eilert betont die Wichtigkeit der Motivation, andere zu verstehen, statt sie zu durchschauen.

KI im Vertrieb: Vom Tool-Gefummel zur echten Vertriebsintelligenz
Einführung in das Thema KI im Vertrieb
Der Podcast diskutiert die Herausforderungen und Chancen des Einsatzes von Künstlicher Intelligenz (KI) im Vertrieb. Die Frage wird aufgeworfen, ob extrovertierte Menschen, die gerne mit anderen interagieren, in ein System gezwungen werden sollten, das sie dazu bringt, ihre Daten in Formulare einzugeben, oder ob KI nicht viel besser über sprachliche Interaktion genutzt werden könnte.
Prof. Dr. Philipp Bitzer als Gast
Der Gast, Prof. Dr. Philipp Bitzer, ist ein Experte für Digital Entrepreneurship und Wirtschaftsinformatik. Er hat eine Studie zum Thema KI im Vertrieb durchgeführt, die aufzeigt, dass KI bereits in vielen Vertriebsabteilungen genutzt wird, jedoch oft auf einem grundlegenden Niveau.
Der aktuelle Stand der KI-Nutzung im Vertrieb
Bitzer erklärt, dass viele Unternehmen im Vertrieb KI ausprobieren, jedoch oft ohne strategische Herangehensweise. Der Einsatz erfolgt meist sporadisch und ist oft noch nicht tiefgreifend genug, um signifikante Effizienzgewinne zu erzielen. Es besteht ein großes Interesse an KI, jedoch mangelt es häufig an einer klaren Strategie.
Hindernisse für die effiziente Nutzung von KI
Zu den größten Hindernissen zählt die Unsicherheit in Bezug auf die Wahl der richtigen Tools und die Angst vor Fehlentscheidungen. Bitzer empfiehlt, eine sichere Testumgebung zu schaffen, in der Vertriebsteams KI-Anwendungen ausprobieren können, ohne Bedenken hinsichtlich Datenschutz oder Compliance zu haben.
Praktische Erfahrungen und Beispiele
Bitzer teilt praktische Erfahrungen aus Fallstudien, in denen Vertriebsorganisationen dazu angeregt wurden, KI in einem geschützten Rahmen auszuprobieren. Der Schlüssel zum Erfolg lag darin, den Vertrieblern die Möglichkeit zu geben, sich aktiv mit der Technologie auseinanderzusetzen und ihnen Unterstützung bei der Anwendung zu bieten.
Die Rolle von Vertriebsführungskräften
Vertriebsführungskräfte sollten eine Koalition der Willigen bilden, um eine offene und experimentierfreudige Kultur zu fördern. Sie sollten Identifikationspunkte für Herausforderungen im Vertrieb finden und die Vorteile von KI verdeutlichen, um die Akzeptanz zu steigern.
Abschluss und Ausblick
Abschließend betont Bitzer die Notwendigkeit, aktiv mit KI zu experimentieren und offen für Veränderungen zu sein. Die Studie, die er durchführt, soll weitere Einblicke in den Einsatz von KI im Vertrieb bieten und er lädt Hörer ein, daran teilzunehmen.