
konstruktionspraxis-Podcast
konstruktionspraxis Podcast
Beschreibung
Freut euch auf Experten-Tipps zu Entwicklung und Konstruktion. Aber auch aktuelle Trendthemen wie IIoT, Digital Engineering, Robotik, die Automatisierung der Produktion oder Nachhaltigkeit werden im Podcast angesprochen. Und wir freuen uns über Feedback und Themen - E-Mail an: redaktion@konstruktionspraxis.de – Betreff „Podcast“.
konstruktionspraxis ist eine Marke der Vogel Communications Group.
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Veröffentlichungshistorie
Episodenübersicht

Was Sie über CAE wissen sollten
Einführung in CAE
In dieser Episode wird das Thema Computer Aided Engineering (CAE) behandelt, das grundlegend für moderne Konstruktions- und Entwicklungsprozesse ist. CAE unterstützt Entwickler in verschiedenen Industrien, um wettbewerbsfähig zu bleiben und Entscheidungen vor der physischen Prototypenerstellung zu treffen.
Vorteile von CAE
Die Investition in CAE-Software spart Zeit, Kosten und Material, indem sie virtuelle Tests ermöglicht und Over-Engineering vermeidet. Die präzisen Validierungstools helfen, Schwachstellen frühzeitig zu identifizieren und so die Lebensdauer und Qualität der Produkte zu steigern.
Wichtige Methoden innerhalb von CAE
Die Episode beleuchtet zentrale Methoden wie die Finite-Elemente-Methode (FEM) für mechanische Strukturanalysen und Computational Fluid Dynamics (CFD) für Strömungsverhalten. Diese Methoden ermöglichen eine tiefere Einsicht in das Verhalten von Bauteilen unter Last und verbessern die Produktentwicklung erheblich.
Zusammenspiel von CAD, CAE und CAM
Die Unterscheidung zwischen CAD (Computer Aided Design), CAE und CAM (Computer Aided Manufacturing) wird erklärt, wobei hervorgehoben wird, wie diese Systeme nahtlos zusammenarbeiten, um vom Design bis zur Fertigung zu gelangen.
Erweiterte Tools und Simulationen
Neue Disziplinen wie Computer-Aided Production Engineering (C-A-P-E) und MKS (Mehrkörpersimulation) werden vorgestellt, um die Planung und Simulation von Produktionsabläufen sowie die dynamischen Bewegungsabläufe in mechatronischen Systemen zu optimieren.
Qualitätssicherung mit CAQ
CAQ (Computer Aided Quality Assurance) spielt eine entscheidende Rolle in der Qualitätssicherung, indem es sicherstellt, dass die Produktionsdaten den Vorgaben entsprechen und Abweichungen rechtzeitig erkannt werden.
Zusammenfassung der Vorteile von CAE
Die konsequente Nutzung von CAE bringt viele Vorteile, darunter Effizienzsteigerung, Produktsicherheit, höhere Qualität, nachhaltige Prozesse und die Möglichkeit, physische Tests zu reduzieren. CAE hat sich als unverzichtbares Werkzeug für moderne Konstrukteure etabliert.

Was Sie über Seltene Erden wissen müssen
Einführung in seltene Erden
Seltene Erden sind eine Gruppe von 17 chemischen Elementen, die für moderne Technologien unerlässlich sind, jedoch unter dem Missverständnis stehen, sie seien selten. Tatsächlich sind sie in der Erdkruste häufig, jedoch schwer abbaubar.
Chemische Eigenschaften und Anwendungen
Diese Metalle sind entscheidend für die Effizienz in der Digitalisierung, Elektromobilität und anderen Technologien. Sie finden sich in Elektronik, Dauermagneten, Katalysatoren und sogar in der Medizintechnik. Insbesondere Neodym, Dysprosium und Terbium sind für leistungsstarke Bauteile unerlässlich.
Ökologische Herausforderungen
Der Abbau und die Aufbereitung seltener Erden sind umweltbelastend und erfordern aufwendige Prozesse, die mit großen Mengen giftiger Abfälle verbunden sind. Dies stellt ein ernstes ökologisches Dilemma dar.
Weltmarkt und geopolitische Aspekte
China dominiert den Markt für seltene Erden und kontrolliert den Großteil der Produktion und Verarbeitung. Dies führt zu einer Abhängigkeit, die in der Industrie Risiken birgt.
Schlussfolgerungen für Konstrukteure
Konstrukteure sollten sich der Bedeutung seltener Erden für Effizienz und Miniaturisierung bewusst sein, sowie die ökologischen und geopolitischen Implikationen bei der Auswahl von Materialien und Komponenten berücksichtigen.

Li-Ionen- oder Feststoffbatterie – ein Vergleich
Grundlagen: Unterschiede zwischen Lithium-Ionen- und Feststoffbatterien
Der zentrale Unterschied liegt im Elektrolyten: Lithium-Ionen verwendet flüssige oder gelartige Elektrolyten, Feststoffbatterien nutzen feste Materialien. Der feste Elektrolyt übernimmt Leitung und Separator-Funktion. Dadurch entfallen separierte Trennfolien, und der Aufbau bleibt in großen Teilen vertraut, während der Anodenwechsel von Graphit zu reinem Lithium oder Silizium/ Silber neue Leistungswirkungen erzeugt.
Typen und Materialien
Für Lithium-Ionen gibt es LFP, NMC, NCA, LCO, LMO und LiPo, jeweils mit unterschiedlicher Energiedichte, Sicherheit und Lebensdauer. Feststoffbatterien gliedern sich in keramische, sulfidische, polymerbasierte und Hybridformen, die unterschiedliche Eigenschaften wie Leitfähigkeit, Fertigungskomplexität und Flexibilität aufweisen. Die Wahl hängt von Anwendung, Gehäusedesign und Leistungsbedarf ab.
Leistung, Sicherheit und Lebensdauer
Feststoffbatterien realisieren höhere gravimetrische und volumetrische Energiedichte, potenziell längere Lebensdauer und schnellere Ladezeiten. Sie gelten als sicherer, da der feste Elektrolyt Brandgefahr und Dendritenbildung reduziert. Praktisch erreichen Feststoffe heute jedoch teils noch Leitfähigkeiten bei Raumtemperatur und erfordern F&E, um Temperaturempfindlichkeiten und Kosten zu senken.
Praxis, Kosten und Anwendungsszenarien
Für Produkte mit kurzes Zeitfenster oder vorhandener Serienreife bleibt klassische Li-Ion die pragmatische Wahl. Feststoffbatterien rücken bei Plänen für maximale Energiedichte, geringeren Bauraum und hohe Sicherheitsanforderungen in 5–10 Jahren stärker in den Blick. Recyclingstrukturen und Skaleneffekte spielen ebenfalls eine zentrale Rolle, während Fertigungsprozesse weiter angepasst werden müssen.