Kein Ponyhof - Aus dem Alltag einer Sozialberatung
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Kein Ponyhof - Aus dem Alltag einer Sozialberatung

SoVD Niedersachsen

Beschreibung

Die wenigsten Menschen wissen, welche Auswirkungen eine ungerechte Sozialpolitik für die Betroffenen hat. In unseren Beratungsgesprächen erleben wir das täglich eindringlich. Für diejenigen, die damit zu kämpfen haben, ist das häufig dramatisch und oft erniedrigend.

Unsere beiden Hosts Katharina Lorenz und Stefanie Jäkel machen im Podcast „Kein Ponyhof – Aus dem Alltag einer Sozialberatung“ diese Fälle öffentlich, um zu zeigen, wo es in Deutschland klemmt. Dabei geht es in erster Linie um die Themen Gesundheit, Behinderung, Pflege, Bürgergeld und Rente. Mit unseren Gästen beleuchten wir in spannenden Gesprächen die Themen außerdem von einer anderen und oft ungewöhnlichen Seite.

Wir wollen aber nicht nur meckern, sondern geben auch hilfreiche Tipps, wie man sich wehren kann und was man beachten muss, um doch noch zu seinem Recht zu kommen.

Redaktionelle Mitarbeit: Elin Schweiger
Mix und Schnitt: Martin Bargiel

Infos zum SoVD in Niedersachsen: www.sovd-nds.de
Instagram: www.instagram.com/sovd_niedersachsen/
Facebook: www.facebook.com/sovdnds/
Twitter: https://twitter.com/SoVDNds

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

#62 Freiheit – und dann? Der Weg nach der Haft, Vorurteile und Unterstützung

20.08.2026

Einführung ins Thema Resozialisierung

Im Podcast wird das Tabuthema der Resozialisierung von Häftlingen behandelt. Moderatoren Stefanie Jäkel und Katharina Lorenz möchten das Stigma rund um das Thema verringern und erklären, welche Rolle der SoVD in Niedersachsen dabei spielt.

Martin's persönliche Erfahrungen

Zu Gast ist Martin, ein ehemaliger Häftling, der von seiner Kindheit, den Herausforderungen im Leben und seiner Zeit im Gefängnis berichtet. Er schildert, wie er aufgrund von Mobbing und psychischen Erkrankungen in eine Abwärtsspirale geriet und schließlich inhaftiert wurde.

Das Leben im Gefängnis

Martin beschreibt den strukturierten Alltag in der Haft, der ihm half, eine Tagesstruktur zu entwickeln, die ihm vorher fehlte. Die Therapieangebote in der Haft ermöglichten es ihm, an seinen psychischen Problemen zu arbeiten, auch wenn die Umsetzung der erlernten Skills nach der Entlassung eine Herausforderung darstellt.

Herausforderungen nach der Entlassung

Nach seiner Entlassung kämpft Martin mit der Anpassung an die veränderte Welt und den Schwierigkeiten, die sich durch Vorurteile, bürokratische Hürden und finanzielle Herausforderungen ergeben. Er betont die Notwendigkeit einer starken Unterstützung durch soziale Netzwerke und Fachkräfte.

Gesellschaftliche Verantwortung

Martin und die Moderatoren erörtern die gesellschaftliche Verantwortung, ehemalige Häftlinge zu integrieren und ihnen Chancen zu geben, erfolgreich zu reintegrieren. Es wird deutlich, dass mehr Ressourcen und Engagement nötig sind, um Rückfälle zu vermeiden und eine positive Entwicklung zu fördern.

Einführung ins Thema Resozialisierung

Im Podcast wird das Tabuthema der Resozialisierung von Häftlingen behandelt. Moderatoren Stefanie Jäkel und Katharina Lorenz möchten das Stigma rund um das Thema verringern und erklären, welche Rolle der SoVD in Niedersachsen dabei spielt.

Martin's persönliche Erfahrungen

Zu Gast ist Martin, ein ehemaliger Häftling, der von seiner Kindheit, den Herausforderungen im Leben und seiner Zeit im Gefängnis berichtet. Er schildert, wie er aufgrund von Mobbing und psychischen Erkrankungen in eine Abwärtsspirale geriet und schließlich inhaftiert wurde.

Das Leben im Gefängnis

Martin beschreibt den strukturierten Alltag in der Haft, der ihm half, eine Tagesstruktur zu entwickeln, die ihm vorher fehlte. Die Therapieangebote in der Haft ermöglichten es ihm, an seinen psychischen Problemen zu arbeiten, auch wenn die Umsetzung der erlernten Skills nach der Entlassung eine Herausforderung darstellt.

Herausforderungen nach der Entlassung

Nach seiner Entlassung kämpft Martin mit der Anpassung an die veränderte Welt und den Schwierigkeiten, die sich durch Vorurteile, bürokratische Hürden und finanzielle Herausforderungen ergeben. Er betont die Notwendigkeit einer starken Unterstützung durch soziale Netzwerke und Fachkräfte.

Gesellschaftliche Verantwortung

Martin und die Moderatoren erörtern die gesellschaftliche Verantwortung, ehemalige Häftlinge zu integrieren und ihnen Chancen zu geben, erfolgreich zu reintegrieren. Es wird deutlich, dass mehr Ressourcen und Engagement nötig sind, um Rückfälle zu vermeiden und eine positive Entwicklung zu fördern.

#61 Armut im Fokus: persönliche Einblicke und politische Folgen

16.07.2026

Thema Armut und persönliche Erfahrungen

In dieser Podcast-Folge wird das Thema Armut eingehend behandelt. Stefanie Jäkel und Katharina Lorenz diskutieren mit dem Journalisten Olivier David, der aus eigener Erfahrung über seine Kindheit in Armut spricht. Er beschreibt, wie sich Armut auf das Selbstbewusstsein und die psychische Gesundheit auswirkt, und thematisiert die gesellschaftliche Stigmatisierung von armutsbetroffenen Menschen.

Änderungen beim Bürgergeld

Die Moderatorinnen erläutern die aktuellen Änderungen beim Bürgergeld, das jetzt als Grundsicherung bezeichnet wird, und die damit verbundenen Verschlechterungen für Beziehende. Insbesondere die Änderungen bei Vermögensfreibeträgen, den Kosten der Unterkunft und die Ausweitung von Sanktionen werden thematisiert.

Psychische Gesundheit und Armut

Olivier David erklärt, dass Armut mit einem erhöhten Stresslevel und einem höheren Risiko für psychische Erkrankungen einhergeht. Er verdeutlicht, dass armutsbetroffene Menschen häufig an den Rand gedrängt werden und weniger Zugang zu medizinischer und psychologischer Unterstützung haben.

Gesellschaftlicher Druck und politische Verantwortung

David fordert eine stärkere Organisation innerhalb der Arbeiterklasse, um gemeinsam für soziale Gerechtigkeit zu kämpfen. Er betont, dass es wichtig ist, dass Menschen in prekären Verhältnissen sich politisch engagieren, um einen gesellschaftlichen Druck auf Politiker auszuüben.

Thema Armut und persönliche Erfahrungen

In dieser Podcast-Folge wird das Thema Armut eingehend behandelt. Stefanie Jäkel und Katharina Lorenz diskutieren mit dem Journalisten Olivier David, der aus eigener Erfahrung über seine Kindheit in Armut spricht. Er beschreibt, wie sich Armut auf das Selbstbewusstsein und die psychische Gesundheit auswirkt, und thematisiert die gesellschaftliche Stigmatisierung von armutsbetroffenen Menschen.

Änderungen beim Bürgergeld

Die Moderatorinnen erläutern die aktuellen Änderungen beim Bürgergeld, das jetzt als Grundsicherung bezeichnet wird, und die damit verbundenen Verschlechterungen für Beziehende. Insbesondere die Änderungen bei Vermögensfreibeträgen, den Kosten der Unterkunft und die Ausweitung von Sanktionen werden thematisiert.

Psychische Gesundheit und Armut

Olivier David erklärt, dass Armut mit einem erhöhten Stresslevel und einem höheren Risiko für psychische Erkrankungen einhergeht. Er verdeutlicht, dass armutsbetroffene Menschen häufig an den Rand gedrängt werden und weniger Zugang zu medizinischer und psychologischer Unterstützung haben.

Gesellschaftlicher Druck und politische Verantwortung

David fordert eine stärkere Organisation innerhalb der Arbeiterklasse, um gemeinsam für soziale Gerechtigkeit zu kämpfen. Er betont, dass es wichtig ist, dass Menschen in prekären Verhältnissen sich politisch engagieren, um einen gesellschaftlichen Druck auf Politiker auszuüben.

#60 Aktivrente: Wer profitiert – und wie sinnvoll ist sie wirklich?

18.06.2026

Einführung in die Aktivrente

Im Podcast wird die Aktivrente vorgestellt, ein steuerlicher Anreiz für ältere Beschäftigte, die die Regelaltersgrenze erreicht haben, um weiterhin sozialversicherungspflichtige Beschäftigung auszuüben. Trotz des Namens handelt es sich nicht um eine neue Rentenart, sondern um die Möglichkeit, bis zu 2000 Euro steuerfrei dazu zu verdienen.

Voraussetzungen für die Aktivrente

Um die Aktivrente in Anspruch nehmen zu können, muss die Regelaltersgrenze erreicht werden, was in der Regel mit 67 Jahren der Fall ist. Die Zuhörer erfahren, dass man auch einen neuen Job annehmen kann, solange es sich um eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung handelt.

Steuerliche Aspekte und Sozialabgaben

Die Aktivrente bietet steuerliche Vorteile, jedoch müssen auch Sozialabgaben gezahlt werden. Die Steuerfreiheit von bis zu 2000 Euro pro Monat gilt nur für den Rentner, während der Arbeitgeber weiterhin Sozialversicherungsbeiträge zahlen muss. Es wird zudem klargestellt, dass höhere Verdienste steuerpflichtig sind.

Beratungsbedarf und Unterstützung

Die Moderatoren ermutigen die Zuhörer, sich bei Fragen zur Aktivrente an Steuerberater oder Lohnsteuerhilfevereine zu wenden, da der SoVD keine Auskünfte im Steuerrecht geben darf. Es wird empfohlen, frühzeitig mit dem Arbeitgeber zu sprechen, um die Beschäftigung nach Erreichen der Regelaltersgrenze zu klären.

Diskussion über soziale Gerechtigkeit

Die Moderatoren äußern Skepsis bezüglich der Effektivität der Aktivrente, insbesondere in Bezug auf die soziale Gerechtigkeit. Es wird diskutiert, dass die meisten von der Aktivrente profitieren könnten, die bereits in gut bezahlten Berufen arbeiten, während Menschen in belastenden Berufen möglicherweise nicht in der Lage sind, länger zu arbeiten. Die Notwendigkeit, auch die Rahmenbedingungen für ältere Arbeitnehmer zu verbessern, wird hervorgehoben.

Einführung in die Aktivrente

Im Podcast wird die Aktivrente vorgestellt, ein steuerlicher Anreiz für ältere Beschäftigte, die die Regelaltersgrenze erreicht haben, um weiterhin sozialversicherungspflichtige Beschäftigung auszuüben. Trotz des Namens handelt es sich nicht um eine neue Rentenart, sondern um die Möglichkeit, bis zu 2000 Euro steuerfrei dazu zu verdienen.

Voraussetzungen für die Aktivrente

Um die Aktivrente in Anspruch nehmen zu können, muss die Regelaltersgrenze erreicht werden, was in der Regel mit 67 Jahren der Fall ist. Die Zuhörer erfahren, dass man auch einen neuen Job annehmen kann, solange es sich um eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung handelt.

Steuerliche Aspekte und Sozialabgaben

Die Aktivrente bietet steuerliche Vorteile, jedoch müssen auch Sozialabgaben gezahlt werden. Die Steuerfreiheit von bis zu 2000 Euro pro Monat gilt nur für den Rentner, während der Arbeitgeber weiterhin Sozialversicherungsbeiträge zahlen muss. Es wird zudem klargestellt, dass höhere Verdienste steuerpflichtig sind.

Beratungsbedarf und Unterstützung

Die Moderatoren ermutigen die Zuhörer, sich bei Fragen zur Aktivrente an Steuerberater oder Lohnsteuerhilfevereine zu wenden, da der SoVD keine Auskünfte im Steuerrecht geben darf. Es wird empfohlen, frühzeitig mit dem Arbeitgeber zu sprechen, um die Beschäftigung nach Erreichen der Regelaltersgrenze zu klären.

Diskussion über soziale Gerechtigkeit

Die Moderatoren äußern Skepsis bezüglich der Effektivität der Aktivrente, insbesondere in Bezug auf die soziale Gerechtigkeit. Es wird diskutiert, dass die meisten von der Aktivrente profitieren könnten, die bereits in gut bezahlten Berufen arbeiten, während Menschen in belastenden Berufen möglicherweise nicht in der Lage sind, länger zu arbeiten. Die Notwendigkeit, auch die Rahmenbedingungen für ältere Arbeitnehmer zu verbessern, wird hervorgehoben.