kunst:stück
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kunst:stück

Dr. Hans-Jörg Clement, Prof. Dr. Michael Braun

Beschreibung

Der Kulturpodcast. Wir sprechen mit Stipendiat:innen der Künstlerförderung EHF 2010 über Bildende Kunst, Literatur und Musik.

In unserem Podcast kunst:stück kommen namhafte Künstlerinnen, Schriftsteller und Musikschaffende zu Wort. Was erzählt ihre Kunst von unserer Welt? Wie sind sie geworden, was sie heute sind? In jeder Folge hören Sie ein Gespräch mit aktuellen und ehemaligen Stipendiat:innen aus der Künstlerförderung der Konrad-Adenauer-Stiftung.

Moderiert werden die Gespräche regelmäßig von Dr. Hans-Jörg Clement, Leiter Kultur, und unserem Literaturreferenten Prof. Dr. Michael Braun.

Der Jingle des Kulturpodcasts wurde komponiert von Lorenz Dangel, Komponist und ehemaliger EHF-Stipendiat.

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

Folge 21 mit Charlotte Gneuß und Prof. Dr. Michael Braun

20.03.2026

Einführung in den Podcast

Der Kulturpodcast der Konrad-Adenauer-Stiftung behandelt die Themen rund um den Debütroman "Gittersee" der Autorin Charlotte Gneuß. Die Gespräche sind geprägt von persönlichen Erfahrungen und literarischen Einblicken.

Literarische Auszeichnungen und deren Bedeutung

Charlotte Gneuß spricht über die Bedeutung von Literaturpreisen und Stipendien, die nicht nur Freude und Anerkennung bringen, sondern auch finanzielle Unterstützung bieten, um ihre künstlerische Arbeit fortzusetzen.

Der Roman "Gittersee" und seine Entstehung

Der Roman spielt in Gittersee, einem Vorort von Dresden, und erzählt die Geschichte aus der Perspektive der 16-jährigen Karin. Gneuß erklärt, wie sich die Figuren während des Schreibprozesses entwickelt haben und dass die Idee für den Roman aus Kurzgeschichten heraus entstanden ist.

Familienstruktur und gesellschaftlicher Kontext

Die Protagonistin Karin lebt in einer komplexen Familienstruktur, die die gesellschaftlichen Realitäten der DDR widerspiegelt. Die Autorin beleuchtet die Herausforderungen und Dynamiken, die innerhalb dieser Familie bestehen.

Die Rolle der Stasi und jugendliche Informanten

Ein zentrales Thema ist der Kontakt von Karin zu einem Stasi-Offizier und die Rekrutierung junger Menschen als Informanten. Gneuß thematisiert die moralischen Ambivalenzen und die sozialen Bedingungen, die Jugendliche in solche Situationen bringen.

Genres und Erzählstil

Der Roman vereint verschiedene Genres, darunter Familien-, Liebes- und Abenteuergeschichte. Gneuß betont, dass sie spannende Literatur schreiben möchte, die die Leser fesselt.

Die Zeitlichkeit und historische Einbettung

Die Geschichte spielt in den 1970er Jahren und thematisiert den gesellschaftlichen Wandel in der DDR. Gneuß erklärt, wie sie mit der Zeitlichkeit im Roman umgeht und diese in die Erzählung integriert.

Perspektive der Protagonistin

Karin steht zwischen den Idealen ihrer Zeit und den Erwartungen ihrer Familie. Gneuß hebt hervor, dass Karin eine komplexe Figur ist, die sowohl Täterin als auch Opfer in ihrem Umfeld darstellen kann.

Zukunft des Romans und mögliche Adaptionen

Gneuß spricht über die Bühnenadaption ihres Werkes und die Möglichkeit einer Verfilmung. Der kreative Prozess, der mit der Übertragung in andere Medien einhergeht, wird thematisiert.

Abschlussgedanken

Die Autorin reflektiert über die Freude am Schreiben und den kreativen Prozess, der mit Herausforderungen verbunden ist. Leser und Kritiker schätzen ihre literarische Arbeit und die tiefgründigen Themen, die sie behandelt.

Einführung in den Podcast

Der Kulturpodcast der Konrad-Adenauer-Stiftung behandelt die Themen rund um den Debütroman "Gittersee" der Autorin Charlotte Gneuß. Die Gespräche sind geprägt von persönlichen Erfahrungen und literarischen Einblicken.

Literarische Auszeichnungen und deren Bedeutung

Charlotte Gneuß spricht über die Bedeutung von Literaturpreisen und Stipendien, die nicht nur Freude und Anerkennung bringen, sondern auch finanzielle Unterstützung bieten, um ihre künstlerische Arbeit fortzusetzen.

Der Roman "Gittersee" und seine Entstehung

Der Roman spielt in Gittersee, einem Vorort von Dresden, und erzählt die Geschichte aus der Perspektive der 16-jährigen Karin. Gneuß erklärt, wie sich die Figuren während des Schreibprozesses entwickelt haben und dass die Idee für den Roman aus Kurzgeschichten heraus entstanden ist.

Familienstruktur und gesellschaftlicher Kontext

Die Protagonistin Karin lebt in einer komplexen Familienstruktur, die die gesellschaftlichen Realitäten der DDR widerspiegelt. Die Autorin beleuchtet die Herausforderungen und Dynamiken, die innerhalb dieser Familie bestehen.

Die Rolle der Stasi und jugendliche Informanten

Ein zentrales Thema ist der Kontakt von Karin zu einem Stasi-Offizier und die Rekrutierung junger Menschen als Informanten. Gneuß thematisiert die moralischen Ambivalenzen und die sozialen Bedingungen, die Jugendliche in solche Situationen bringen.

Genres und Erzählstil

Der Roman vereint verschiedene Genres, darunter Familien-, Liebes- und Abenteuergeschichte. Gneuß betont, dass sie spannende Literatur schreiben möchte, die die Leser fesselt.

Die Zeitlichkeit und historische Einbettung

Die Geschichte spielt in den 1970er Jahren und thematisiert den gesellschaftlichen Wandel in der DDR. Gneuß erklärt, wie sie mit der Zeitlichkeit im Roman umgeht und diese in die Erzählung integriert.

Perspektive der Protagonistin

Karin steht zwischen den Idealen ihrer Zeit und den Erwartungen ihrer Familie. Gneuß hebt hervor, dass Karin eine komplexe Figur ist, die sowohl Täterin als auch Opfer in ihrem Umfeld darstellen kann.

Zukunft des Romans und mögliche Adaptionen

Gneuß spricht über die Bühnenadaption ihres Werkes und die Möglichkeit einer Verfilmung. Der kreative Prozess, der mit der Übertragung in andere Medien einhergeht, wird thematisiert.

Abschlussgedanken

Die Autorin reflektiert über die Freude am Schreiben und den kreativen Prozess, der mit Herausforderungen verbunden ist. Leser und Kritiker schätzen ihre literarische Arbeit und die tiefgründigen Themen, die sie behandelt.

Folge 20 mit Eckart Hahn und Dr. Hans-Jörg Clement

02.03.2026

Einführung in die Kunst und Kultur der Adenauer Stiftung

Die Adenauer Stiftung spielt eine aktive Rolle in der Förderung von Kunst und Kultur, indem sie ein großes Kunstwerk im Entrée präsentiert, um die Bedeutung dieser Bereiche zu unterstreichen. Die Einwand ist sowohl eine Wand, die mit Kunst bespielt wird, als auch eine künstlerische Intervention, die Platz für kreative Auseinandersetzungen bietet.

Das Stipendium und seine Wirkung

Eckart Hahn, der Künstler, spricht über seine Erfahrungen mit dem Stipendium der Adenauer Stiftung, das ihm Sichtbarkeit und Unterstützung bot. Er betont die Bedeutung des interdisziplinären Dialogs unter Künstlern und die Inspiration, die er durch den Austausch mit anderen Stipendiaten erhielt.

Einfluss der Corona-Pandemie

Die Corona-Zeit hatte unterschiedliche Auswirkungen auf Künstler, wobei Eckart Hahn feststellt, dass er als bildender Künstler weniger betroffen war, da er weiterhin kreativ arbeiten konnte. Diese Auszeit bot ihm die Möglichkeit, sich künstlerisch zu entwickeln, während andere Bereiche der Kunst stark eingeschränkt waren.

Künstlerische Wurzeln und Entwicklung

Eckart Hahn beschreibt seinen Werdegang von der Fotografie zum Malen und erklärt, dass seine Arbeiten Elemente des Hyperrealismus und Surrealismus enthalten. Er reflektiert über die Herausforderungen und Unsicherheiten, die mit dem Künstlerdasein verbunden sind, und wie seine familiäre Vergangenheit ihn geprägt hat.

Das Werk und seine Bedeutung

Hahns Arbeiten thematisieren komplexe Fragen zu Wahrheit und Wirklichkeit, oft durch die Darstellung von Tieren, die als Metaphern für menschliche Erfahrungen dienen. Er verwendet eine Puzzlesthetik in seinen Bildern, um die fragilen Zustände der Welt darzustellen und regt zur Reflexion über unsere Wahrnehmung von Realität an.

Politische Dimension der Kunst

Das Gespräch thematisiert auch die politische Dimension von Hahns Arbeiten, die in einem Kontext präsentiert werden, der sowohl kulturelle als auch politische Diskussionen anregt. Die Verbindung von Kunst und Politik wird als entscheidend erachtet, um aktuelle gesellschaftliche Themen zu adressieren.

Abschließende Gedanken

Eckart Hahn betont die Rolle der Kommunikation mit Menschen als zentral für seine künstlerische Praxis und die Bedeutung von Dialogen, wie dem in diesem Podcast, um Verständnis und Verbindung zu schaffen. Die Zuhörer werden ermutigt, die Kunstwerke zu erleben und sich mit den dargestellten Themen auseinanderzusetzen.

Einführung in die Kunst und Kultur der Adenauer Stiftung

Die Adenauer Stiftung spielt eine aktive Rolle in der Förderung von Kunst und Kultur, indem sie ein großes Kunstwerk im Entrée präsentiert, um die Bedeutung dieser Bereiche zu unterstreichen. Die Einwand ist sowohl eine Wand, die mit Kunst bespielt wird, als auch eine künstlerische Intervention, die Platz für kreative Auseinandersetzungen bietet.

Das Stipendium und seine Wirkung

Eckart Hahn, der Künstler, spricht über seine Erfahrungen mit dem Stipendium der Adenauer Stiftung, das ihm Sichtbarkeit und Unterstützung bot. Er betont die Bedeutung des interdisziplinären Dialogs unter Künstlern und die Inspiration, die er durch den Austausch mit anderen Stipendiaten erhielt.

Einfluss der Corona-Pandemie

Die Corona-Zeit hatte unterschiedliche Auswirkungen auf Künstler, wobei Eckart Hahn feststellt, dass er als bildender Künstler weniger betroffen war, da er weiterhin kreativ arbeiten konnte. Diese Auszeit bot ihm die Möglichkeit, sich künstlerisch zu entwickeln, während andere Bereiche der Kunst stark eingeschränkt waren.

Künstlerische Wurzeln und Entwicklung

Eckart Hahn beschreibt seinen Werdegang von der Fotografie zum Malen und erklärt, dass seine Arbeiten Elemente des Hyperrealismus und Surrealismus enthalten. Er reflektiert über die Herausforderungen und Unsicherheiten, die mit dem Künstlerdasein verbunden sind, und wie seine familiäre Vergangenheit ihn geprägt hat.

Das Werk und seine Bedeutung

Hahns Arbeiten thematisieren komplexe Fragen zu Wahrheit und Wirklichkeit, oft durch die Darstellung von Tieren, die als Metaphern für menschliche Erfahrungen dienen. Er verwendet eine Puzzlesthetik in seinen Bildern, um die fragilen Zustände der Welt darzustellen und regt zur Reflexion über unsere Wahrnehmung von Realität an.

Politische Dimension der Kunst

Das Gespräch thematisiert auch die politische Dimension von Hahns Arbeiten, die in einem Kontext präsentiert werden, der sowohl kulturelle als auch politische Diskussionen anregt. Die Verbindung von Kunst und Politik wird als entscheidend erachtet, um aktuelle gesellschaftliche Themen zu adressieren.

Abschließende Gedanken

Eckart Hahn betont die Rolle der Kommunikation mit Menschen als zentral für seine künstlerische Praxis und die Bedeutung von Dialogen, wie dem in diesem Podcast, um Verständnis und Verbindung zu schaffen. Die Zuhörer werden ermutigt, die Kunstwerke zu erleben und sich mit den dargestellten Themen auseinanderzusetzen.

Folge 19 mit Julia Schoch und Prof. Dr. Michael Braun

15.12.2025

Einführung und Begrüßung

Im Kulturpodcast der Konrad-Adenauer-Stiftung wird Julia Schoch als Gast begrüßt. Sie reflektiert über vergangene Besuche und ihre literarischen Arbeiten.

Trilogie und Schreibprozess

Julia Schoch spricht über ihre Trilogie, zu der das neueste Buch "Wild nach einem wilden Traum" gehört. Sie erklärt, dass die Idee für die Trilogie von Anfang an präsent war und dass die Titel der Bücher während des Schreibprozesses entstanden sind, stark verbunden mit dem Inhalt.

Thematik der Romane

Die Romane behandeln verschiedene Facetten von Liebe und Beziehungen, die sich von klassischen Liebesgeschichten abheben. Schoch thematisiert die Komplexität von Beziehungen und die Herausforderungen, die mit der Erinnerung verbunden sind.

Erinnerung und Erzähltechnik

Der Umgang mit Erinnerungen wird als zentraler Aspekt beim Schreiben beschrieben. Schoch erläutert, wie sie Erinnerungen lebendig macht und zwischen Fantasie und Realität balanciert.

Literatur und Einfluss

Literatur spielt eine bedeutende Rolle in Schochs Erzählungen. Sie reflektiert darüber, wie das Schreiben von der eigenen Biografie beeinflusst wird und welche Rolle Bücher im Leben der Charaktere spielen.

Politische Dimensionen

Schoch diskutiert die politische Dimension ihrer Werke und betont, dass das Private oft das Politische widerspiegelt. Es geht darum, universelle Erfahrungen zu vermitteln, die Leser miteinander verbinden.

Schlussfolgerung und Ratschlag an die Jugend

Zum Abschluss gibt Schoch einen Ratschlag an junge Menschen: Sie sollen offen für das Leben sein und akzeptieren, dass nichts im Leben sicher ist. Es ist wichtig, sich nicht von Ängsten leiten zu lassen und das Unbekannte anzunehmen.

Einführung und Begrüßung

Im Kulturpodcast der Konrad-Adenauer-Stiftung wird Julia Schoch als Gast begrüßt. Sie reflektiert über vergangene Besuche und ihre literarischen Arbeiten.

Trilogie und Schreibprozess

Julia Schoch spricht über ihre Trilogie, zu der das neueste Buch "Wild nach einem wilden Traum" gehört. Sie erklärt, dass die Idee für die Trilogie von Anfang an präsent war und dass die Titel der Bücher während des Schreibprozesses entstanden sind, stark verbunden mit dem Inhalt.

Thematik der Romane

Die Romane behandeln verschiedene Facetten von Liebe und Beziehungen, die sich von klassischen Liebesgeschichten abheben. Schoch thematisiert die Komplexität von Beziehungen und die Herausforderungen, die mit der Erinnerung verbunden sind.

Erinnerung und Erzähltechnik

Der Umgang mit Erinnerungen wird als zentraler Aspekt beim Schreiben beschrieben. Schoch erläutert, wie sie Erinnerungen lebendig macht und zwischen Fantasie und Realität balanciert.

Literatur und Einfluss

Literatur spielt eine bedeutende Rolle in Schochs Erzählungen. Sie reflektiert darüber, wie das Schreiben von der eigenen Biografie beeinflusst wird und welche Rolle Bücher im Leben der Charaktere spielen.

Politische Dimensionen

Schoch diskutiert die politische Dimension ihrer Werke und betont, dass das Private oft das Politische widerspiegelt. Es geht darum, universelle Erfahrungen zu vermitteln, die Leser miteinander verbinden.

Schlussfolgerung und Ratschlag an die Jugend

Zum Abschluss gibt Schoch einen Ratschlag an junge Menschen: Sie sollen offen für das Leben sein und akzeptieren, dass nichts im Leben sicher ist. Es ist wichtig, sich nicht von Ängsten leiten zu lassen und das Unbekannte anzunehmen.