LAUSCHtreff - der SHDO-Podcast - mit Christoph Tiegel
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LAUSCHtreff - der SHDO-Podcast - mit Christoph Tiegel

Städt. Seniorenheime Dortmund gGmbH

Beschreibung

Im LAUSCHtreff, dem Podcast der Städtischen Seniorenheime Dortmund (SHDO) gGmbH, spricht Journalist u. Moderator Christoph Tiegel 1x im Monat mit fachkundigen u. praxiserfahrenen Menschen über wichtige Pflegethemen wie z.B. Umgang mit Demenz, Junge Pflege, gelebte Diversität in Einrichtungen. Gelegentlich drängt sich jenseits von Pflege, Betreuung und Service auch ein ganz anderes Gesprächsthema auf – wenn ein prominenter Gast vorbeischaut. Egal ob Promi oder Gast mit unbekannterem Namen – immer gilt das LAUSCHtreff-Motto: „Hauptsache: gepflegte Unterhaltung!“ • • • Mail: lauschtreff@shdo.de

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

Folge 41_"Mit der Pflege daheim nicht allein" mit Martin Strehlau

23.07.2026

Ein unerwarteter Pflegefall

Ein plötzlich eintretender Pflegefall kann das Leben einer Familie von einem Moment auf den anderen verändern. Angehörige stehen oft vor der Herausforderung, schnell eine angemessene Pflege zu organisieren, während sie mit emotionalen Belastungen und einem Informationsmangel konfrontiert sind.

Die Realität der häuslichen Pflege

In Dortmund werden 80 Prozent der pflegebedürftigen Menschen zu Hause betreut, oft von Angehörigen. Diese Laienpflege birgt jedoch die Gefahr der Überforderung, da die Aufgabe oft rund um die Uhr bewältigt werden muss. Es ist wichtig, frühzeitig professionelle Unterstützung in Anspruch zu nehmen, um die Belastung zu reduzieren.

Scham und Informationsmangel

Viele Angehörige empfinden Scham, wenn sie Hilfe anfordern, was dazu führt, dass sie oft zu spät um Unterstützung bitten. Trotz eines gut ausgebauten Informations- und Beratungsnetzwerks in Dortmund bleibt die Wahrnehmung mancher Angehöriger unzureichend, da sie sich nicht rechtzeitig mit dem Thema befassen.

Pflegeberatung und Entlastungsangebote

Das Angebot an Pflegeberatung und Unterstützung ist in Dortmund gut, inklusive eines Pflegekiosks, der niedrigschwellige Angebote bietet. Diese Initiativen zielen darauf ab, Angehörige zu entlasten und ihnen Informationen zur Verfügung zu stellen, damit sie wissen, wo sie Hilfe finden können.

Schulungen für pflegende Angehörige

Das Pflegetrainingszentrum bietet Schulungen an, um Angehörige auf die Pflege vorzubereiten und ihnen praktische Kenntnisse zu vermitteln. Diese Schulungen sind kostenlos und sollen helfen, Unsicherheiten abzubauen und das Pflegewissen zu erweitern.

Der Weg zur besseren Pflege

Ein Erfolg im Pflegebereich würde bedeuten, dass Angehörige sich sicher fühlen und wissen, wie sie Hilfe in Anspruch nehmen können. Offene Gespräche über Pflegewünsche innerhalb der Familie sind entscheidend, um im Bedarfsfall rechtzeitig handeln zu können.

Ein unerwarteter Pflegefall

Ein plötzlich eintretender Pflegefall kann das Leben einer Familie von einem Moment auf den anderen verändern. Angehörige stehen oft vor der Herausforderung, schnell eine angemessene Pflege zu organisieren, während sie mit emotionalen Belastungen und einem Informationsmangel konfrontiert sind.

Die Realität der häuslichen Pflege

In Dortmund werden 80 Prozent der pflegebedürftigen Menschen zu Hause betreut, oft von Angehörigen. Diese Laienpflege birgt jedoch die Gefahr der Überforderung, da die Aufgabe oft rund um die Uhr bewältigt werden muss. Es ist wichtig, frühzeitig professionelle Unterstützung in Anspruch zu nehmen, um die Belastung zu reduzieren.

Scham und Informationsmangel

Viele Angehörige empfinden Scham, wenn sie Hilfe anfordern, was dazu führt, dass sie oft zu spät um Unterstützung bitten. Trotz eines gut ausgebauten Informations- und Beratungsnetzwerks in Dortmund bleibt die Wahrnehmung mancher Angehöriger unzureichend, da sie sich nicht rechtzeitig mit dem Thema befassen.

Pflegeberatung und Entlastungsangebote

Das Angebot an Pflegeberatung und Unterstützung ist in Dortmund gut, inklusive eines Pflegekiosks, der niedrigschwellige Angebote bietet. Diese Initiativen zielen darauf ab, Angehörige zu entlasten und ihnen Informationen zur Verfügung zu stellen, damit sie wissen, wo sie Hilfe finden können.

Schulungen für pflegende Angehörige

Das Pflegetrainingszentrum bietet Schulungen an, um Angehörige auf die Pflege vorzubereiten und ihnen praktische Kenntnisse zu vermitteln. Diese Schulungen sind kostenlos und sollen helfen, Unsicherheiten abzubauen und das Pflegewissen zu erweitern.

Der Weg zur besseren Pflege

Ein Erfolg im Pflegebereich würde bedeuten, dass Angehörige sich sicher fühlen und wissen, wie sie Hilfe in Anspruch nehmen können. Offene Gespräche über Pflegewünsche innerhalb der Familie sind entscheidend, um im Bedarfsfall rechtzeitig handeln zu können.

Folge 40_"Wohin mit der Scham in der Pflege?" mit Ursula Immenschuh

24.06.2026

Einführung in das Thema Scham

In dieser Episode wird das komplexe Gefühl der Scham behandelt, das viele Menschen fürchten und oft vermeiden. Es wird diskutiert, dass das Verdrängen von Scham langfristig ungesund ist, sowohl für das Individuum als auch für die Menschen in seinem Umfeld. Scham ist ein universelles Gefühl, das alle Menschen empfinden, und es ist wichtig, darüber nachzudenken und zu sprechen.

Ursula Immenschuh und ihre Perspektive

Ursula Immenschuh, Professorin für Pflegepädagogik und Pflegewissenschaft, teilt ihre Erfahrungen und Forschung zu Scham und Menschenwürde, insbesondere in der Pflege. Sie beleuchtet, wie Scham in verschiedenen Kontexten erlebt wird und führt persönliche Anekdoten an, um die universelle Natur von Scham zu verdeutlichen.

Scham in der Pflege

Im Pflegebereich sind Menschen regelmäßig mit schambesetzten Situationen konfrontiert. Immenschuh betont die Bedeutung von Scham als Indikator für persönliche Grenzen und würdige Pflege. Sie erläutert, wie Pflegekräfte lernen sollten, mit Scham umzugehen und diese Emotion angemessen zu reflektieren.

Gesellschaftliche Wahrnehmung von Scham

Es wird diskutiert, dass in der heutigen Gesellschaft viele Menschen den Eindruck haben, weniger Scham zu empfinden. Dies sei jedoch eine Illusion, da Scham oft verborgen bleibt. Immenschuh weist darauf hin, dass gerade junge Menschen häufig unter Scham leiden, insbesondere in Bezug auf gesellschaftliche Schönheitsideale.

Falsche Scham und deren Auswirkungen

Immenschuh erklärt, dass falsche Scham oft auftritt, wenn Menschen sich für Dinge schämen, für die sie keine Verantwortung haben. Dies kann zu einem tiefen Gefühl der Schande führen, das nicht gerechtfertigt ist, wie im Fall von Missbrauchsopfern.

Scham und Würde

Die Verbindung zwischen Scham und Würde wird hervorgehoben. Scham schützt die Würde, während Missachtung und Grenzüberschreitung zu Scham führen. Immenschuh fordert eine Sensibilisierung im Umgang mit Scham, um Vertrauen und Respekt in der Pflege zu fördern.

Scham als Lehre

Scham wird als wertvoller Lehrer gesehen, der uns hilft, Grenzen zu erkennen und zu respektieren. Immenschuh ermutigt, die Scham als Teil der menschlichen Erfahrung anzunehmen und zu reflektieren, um so besser mit ihr umzugehen.

Einführung in das Thema Scham

In dieser Episode wird das komplexe Gefühl der Scham behandelt, das viele Menschen fürchten und oft vermeiden. Es wird diskutiert, dass das Verdrängen von Scham langfristig ungesund ist, sowohl für das Individuum als auch für die Menschen in seinem Umfeld. Scham ist ein universelles Gefühl, das alle Menschen empfinden, und es ist wichtig, darüber nachzudenken und zu sprechen.

Ursula Immenschuh und ihre Perspektive

Ursula Immenschuh, Professorin für Pflegepädagogik und Pflegewissenschaft, teilt ihre Erfahrungen und Forschung zu Scham und Menschenwürde, insbesondere in der Pflege. Sie beleuchtet, wie Scham in verschiedenen Kontexten erlebt wird und führt persönliche Anekdoten an, um die universelle Natur von Scham zu verdeutlichen.

Scham in der Pflege

Im Pflegebereich sind Menschen regelmäßig mit schambesetzten Situationen konfrontiert. Immenschuh betont die Bedeutung von Scham als Indikator für persönliche Grenzen und würdige Pflege. Sie erläutert, wie Pflegekräfte lernen sollten, mit Scham umzugehen und diese Emotion angemessen zu reflektieren.

Gesellschaftliche Wahrnehmung von Scham

Es wird diskutiert, dass in der heutigen Gesellschaft viele Menschen den Eindruck haben, weniger Scham zu empfinden. Dies sei jedoch eine Illusion, da Scham oft verborgen bleibt. Immenschuh weist darauf hin, dass gerade junge Menschen häufig unter Scham leiden, insbesondere in Bezug auf gesellschaftliche Schönheitsideale.

Falsche Scham und deren Auswirkungen

Immenschuh erklärt, dass falsche Scham oft auftritt, wenn Menschen sich für Dinge schämen, für die sie keine Verantwortung haben. Dies kann zu einem tiefen Gefühl der Schande führen, das nicht gerechtfertigt ist, wie im Fall von Missbrauchsopfern.

Scham und Würde

Die Verbindung zwischen Scham und Würde wird hervorgehoben. Scham schützt die Würde, während Missachtung und Grenzüberschreitung zu Scham führen. Immenschuh fordert eine Sensibilisierung im Umgang mit Scham, um Vertrauen und Respekt in der Pflege zu fördern.

Scham als Lehre

Scham wird als wertvoller Lehrer gesehen, der uns hilft, Grenzen zu erkennen und zu respektieren. Immenschuh ermutigt, die Scham als Teil der menschlichen Erfahrung anzunehmen und zu reflektieren, um so besser mit ihr umzugehen.

Folge 39_"Besser leben mit Demenz!"_mit Mirko Pelzer

23.05.2026

Einführung ins Thema Demenz

Der Lauschtreff widmet sich einem Thema, das Unbehagen auslöst: Demenz. Im Gespräch geht es um Ängste vor Kontrollverlust, Veränderungen der eigenen Identität und das Erleben im Umfeld. Ziel ist es, das Unbehagen sichtbar zu machen und ein besseres Verständnis für die Lebensrealität Betroffener und ihrer Angehörigen zu vermitteln, ohne normative Ratschläge zu geben.

Der Gast und die Organisation

Mirko Pelzer schildert seinen Weg zur Alzheimer-Gesellschaft Dortmund, seine Rolle in der Arbeiterwohlfahrt und die Bedeutung der ehrenamtlichen Arbeit. Die Organisation berät Demenzbetroffene, unterstützt Familien und betreut Betroffene in teilstationären Einrichtungen. Seit Jahrzehnten prägt sie Projekte zur Pflege und sozialen Teilhabe, getragen von Mitgliedern und Ehrenamtlichen.

Angebote, Praxis und Finanzierung

Beratung ist das Kerngeschäft: Erstkontakt telefonisch oder per E-Mail, dann persönliche Gespräche und individuelle Hilfspläne. Angebote umfassen Gesprächskreise, Gruppenarbeit, Tagespflegekooperationen sowie Entlastungs- und Urlaubsangebote für pflegende Angehörige. Die Finanzierung erfolgt weitgehend über Spenden, Mitgliedsbeiträge und Zuschüsse, wobei Ehrenamt zentral bleibt und Kooperationspartner eine wichtige Rolle spielen.

Herausforderungen, Kooperation und Perspektiven

Wichtige Themen sind die Vernetzung mit Hausärzten, ambulanten Diensten und Stadtstrukturen sowie der Abbau bürokratischer Hürden. Eine demenzfreundliche Kommune soll Tabus abbauen und Anlaufstellen stärken. Mehr Unterstützung für Selbsthilfegruppen, verlässliche Finanzierung und praxisnahe Beratung werden als nötig erachtet, um Betroffenen eine lebenswerte Perspektive zu geben.

Einführung ins Thema Demenz

Der Lauschtreff widmet sich einem Thema, das Unbehagen auslöst: Demenz. Im Gespräch geht es um Ängste vor Kontrollverlust, Veränderungen der eigenen Identität und das Erleben im Umfeld. Ziel ist es, das Unbehagen sichtbar zu machen und ein besseres Verständnis für die Lebensrealität Betroffener und ihrer Angehörigen zu vermitteln, ohne normative Ratschläge zu geben.

Der Gast und die Organisation

Mirko Pelzer schildert seinen Weg zur Alzheimer-Gesellschaft Dortmund, seine Rolle in der Arbeiterwohlfahrt und die Bedeutung der ehrenamtlichen Arbeit. Die Organisation berät Demenzbetroffene, unterstützt Familien und betreut Betroffene in teilstationären Einrichtungen. Seit Jahrzehnten prägt sie Projekte zur Pflege und sozialen Teilhabe, getragen von Mitgliedern und Ehrenamtlichen.

Angebote, Praxis und Finanzierung

Beratung ist das Kerngeschäft: Erstkontakt telefonisch oder per E-Mail, dann persönliche Gespräche und individuelle Hilfspläne. Angebote umfassen Gesprächskreise, Gruppenarbeit, Tagespflegekooperationen sowie Entlastungs- und Urlaubsangebote für pflegende Angehörige. Die Finanzierung erfolgt weitgehend über Spenden, Mitgliedsbeiträge und Zuschüsse, wobei Ehrenamt zentral bleibt und Kooperationspartner eine wichtige Rolle spielen.

Herausforderungen, Kooperation und Perspektiven

Wichtige Themen sind die Vernetzung mit Hausärzten, ambulanten Diensten und Stadtstrukturen sowie der Abbau bürokratischer Hürden. Eine demenzfreundliche Kommune soll Tabus abbauen und Anlaufstellen stärken. Mehr Unterstützung für Selbsthilfegruppen, verlässliche Finanzierung und praxisnahe Beratung werden als nötig erachtet, um Betroffenen eine lebenswerte Perspektive zu geben.