Learn German with Micro Stories
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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

Easy German: Er schlief in Serbien ein, und wachte in der EU wieder auf [B1]

16.08.2026

Der unerwartete Grenzübertritt

Ein 54-jähriger Serbe schläft auf einem Schwimmring in der Donau ein und wird durch die Strömung flussabwärts getragen. Als er aufwacht, befindet er sich in der Nähe der Stadt Donji Milanovic, wo die Donau die Grenze zwischen Serbien und der EU bildet.

Der Notruf und die Rettung

Im fast dunklen Zustand ruft der Mann um Hilfe, was zu einem Notruf um 20.40 Uhr führt. Die Grenzpolizei von Svinica, die normalerweise nach illegalen Booten sucht, findet stattdessen den schlafenden Mann. Er wird sicher an Bord genommen und ins Krankenhaus gebracht, wo er keine ernsthaften Verletzungen erleidet.

Rückkehr nach Serbien

Nach seiner medizinischen Versorgung wird der Mann einige Stunden später von den Behörden nach Serbien zurückgebracht, während andere Menschen für einen legalen Grenzübertritt in die EU bezahlen müssen.

Der unerwartete Grenzübertritt

Ein 54-jähriger Serbe schläft auf einem Schwimmring in der Donau ein und wird durch die Strömung flussabwärts getragen. Als er aufwacht, befindet er sich in der Nähe der Stadt Donji Milanovic, wo die Donau die Grenze zwischen Serbien und der EU bildet.

Der Notruf und die Rettung

Im fast dunklen Zustand ruft der Mann um Hilfe, was zu einem Notruf um 20.40 Uhr führt. Die Grenzpolizei von Svinica, die normalerweise nach illegalen Booten sucht, findet stattdessen den schlafenden Mann. Er wird sicher an Bord genommen und ins Krankenhaus gebracht, wo er keine ernsthaften Verletzungen erleidet.

Rückkehr nach Serbien

Nach seiner medizinischen Versorgung wird der Mann einige Stunden später von den Behörden nach Serbien zurückgebracht, während andere Menschen für einen legalen Grenzübertritt in die EU bezahlen müssen.

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Easy German: Die Firma, die sich für zehn Yen verbeugt [B1]

28.07.2026

Eine ungewöhnliche Entschuldigung

Im April 2016 verbeugten sich über 100 Mitarbeiter der Eisfirma Akagi Miyugyo tief vor der Kamera, um ganz Japan um Verzeihung zu bitten. Der Grund für diese Geste war die Preiserhöhung ihres beliebten Kindereises Garigarikun von 60 auf 70 Yen. Die Firma hatte den Preis über 25 Jahre hinweg niedrig gehalten, um sicherzustellen, dass sich jedes Kind das Eis leisten kann.

Reaktionen der Zuschauer

Das Video dieser Entschuldigung erreichte über eine Million Aufrufe, und viele Zuschauer fanden die Preiserhöhung von nur 10 Yen nicht tragisch. Tatsächlich stieg der Verkauf des Eises um 10 Prozent nach der Entschuldigung. Die Firma erhöhte den Preis später erneut und verbeugte sich 2024 nochmals tief, diesmal mit einem Schmunzeln, da sie bereits im Voraus gefilmte Entschuldigungen vorbereitet hatten.

Das Firmenmotto und Lehren

Das Motto von Akagi Miyugyo lautet, Spaß zu haben, was auch auf ihre Preiserhöhungen zutrifft. Die Geschichte vermittelt wichtige Vokabeln wie "sich verbeugen", "umrechnen" und "bewusst".

Eine ungewöhnliche Entschuldigung

Im April 2016 verbeugten sich über 100 Mitarbeiter der Eisfirma Akagi Miyugyo tief vor der Kamera, um ganz Japan um Verzeihung zu bitten. Der Grund für diese Geste war die Preiserhöhung ihres beliebten Kindereises Garigarikun von 60 auf 70 Yen. Die Firma hatte den Preis über 25 Jahre hinweg niedrig gehalten, um sicherzustellen, dass sich jedes Kind das Eis leisten kann.

Reaktionen der Zuschauer

Das Video dieser Entschuldigung erreichte über eine Million Aufrufe, und viele Zuschauer fanden die Preiserhöhung von nur 10 Yen nicht tragisch. Tatsächlich stieg der Verkauf des Eises um 10 Prozent nach der Entschuldigung. Die Firma erhöhte den Preis später erneut und verbeugte sich 2024 nochmals tief, diesmal mit einem Schmunzeln, da sie bereits im Voraus gefilmte Entschuldigungen vorbereitet hatten.

Das Firmenmotto und Lehren

Das Motto von Akagi Miyugyo lautet, Spaß zu haben, was auch auf ihre Preiserhöhungen zutrifft. Die Geschichte vermittelt wichtige Vokabeln wie "sich verbeugen", "umrechnen" und "bewusst".

Easy German: Ein Restaurant hinter Gittern [B1]

19.07.2026

Ein Restaurant im Gefängnis

In Mailand gibt es ein einzigartiges Restaurant im Gefängnis, wo Gäste durch eine Sicherheitskontrolle müssen, bevor sie einen Tisch reservieren können. Dieses Restaurant, Ingalera, bietet eine besondere Erfahrung, da die Köche und Kellner Häftlinge sind.

Die Idee von Silvia Poleri

Silvia Poleri, die ein Catering-Unternehmen führt, hatte die Vision, Gefangenen eine echte berufliche Perspektive zu bieten. 2015 öffnete sie Ingalera im Gefängnis von Bulate, das erste seiner Art in Italien, um den Häftlingen eine Ausbildung in der Gastronomie zu ermöglichen.

Berufliche Ausbildung und Stolz

Die Häftlinge lernen in einer Hotelfachschule, wie man kocht und serviert, was ihnen einen echten Beruf und ein Gefühl von Stolz vermittelt. Am Abend tragen sie saubere Hemden und servieren den Gästen exquisite Gerichte, wobei ihre Vergangenheit für einige Stunden in den Hintergrund tritt.

Die Auswirkungen des Projekts

Das Projekt hat positive Auswirkungen auf die Gemeinschaft, da in Bolate die Rückfallquote deutlich niedriger ist als im Rest des Landes. Poleri beschreibt die Initiative nicht als abenteuerlich, sondern als Pionierarbeit, die zeigt, dass gutes Essen manchmal mehr als nur eine Mahlzeit sein kann – es bietet eine zweite Chance.

Ein Restaurant im Gefängnis

In Mailand gibt es ein einzigartiges Restaurant im Gefängnis, wo Gäste durch eine Sicherheitskontrolle müssen, bevor sie einen Tisch reservieren können. Dieses Restaurant, Ingalera, bietet eine besondere Erfahrung, da die Köche und Kellner Häftlinge sind.

Die Idee von Silvia Poleri

Silvia Poleri, die ein Catering-Unternehmen führt, hatte die Vision, Gefangenen eine echte berufliche Perspektive zu bieten. 2015 öffnete sie Ingalera im Gefängnis von Bulate, das erste seiner Art in Italien, um den Häftlingen eine Ausbildung in der Gastronomie zu ermöglichen.

Berufliche Ausbildung und Stolz

Die Häftlinge lernen in einer Hotelfachschule, wie man kocht und serviert, was ihnen einen echten Beruf und ein Gefühl von Stolz vermittelt. Am Abend tragen sie saubere Hemden und servieren den Gästen exquisite Gerichte, wobei ihre Vergangenheit für einige Stunden in den Hintergrund tritt.

Die Auswirkungen des Projekts

Das Projekt hat positive Auswirkungen auf die Gemeinschaft, da in Bolate die Rückfallquote deutlich niedriger ist als im Rest des Landes. Poleri beschreibt die Initiative nicht als abenteuerlich, sondern als Pionierarbeit, die zeigt, dass gutes Essen manchmal mehr als nur eine Mahlzeit sein kann – es bietet eine zweite Chance.