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Ö1 Hörspiel und Radiokunst

ORF Ö1

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

Fünf Kurzhörspiele, präsentiert von Melina Papoulia und Philip Scheiner

15.06.2026

Einführung in das Stipendium Text in Arbeit

Melina Papulia und Philipp Scheiner besprechen das neue Stipendium "Text in Arbeit" am Schauspielhaus Wien, das erstmals in der Saison 25-26 vergeben wird. Es ist Teil des Hans-Kratzer-Preises, der seit 2007 besteht. Die Besonderheit dieses Jahr ist, dass das Stipendium unabhängig von einem Preis vergeben wird, um den Fokus auf den kreativen Prozess der Stipendiatinnen zu legen.

Präsentation der Kurzhörspiele

Die Stipendiatinnen haben ein Jahr an ihren Projekten gearbeitet und präsentieren ihre Werke, beginnend mit "Anleitung, sich ein Bett mit dem Winter zu teilen" von Giorgio Ferretti. Die Inszenierung behandelt die Beziehung zwischen Mensch und Winter und thematisiert die Emotionen und Erinnerungen, die mit der kalten Jahreszeit verbunden sind.

Weitere Stücke und Themen

Das Gespräch geht weiter mit dem Stück "Mutterstaat" von Cynthia Buchheim, das die komplexe Beziehung zwischen Müttern und Töchtern im Kontext politischer Erinnerungen untersucht. Die Diskussion umfasst auch die Themen von gesellschaftlicher Verantwortung und persönlichen Identitäten in verschiedenen Stücken, darunter "Baschert" und "Biografie einer Befremdlichen".

Der Hans-Kratzer-Preis

Der Hans-Kratzer-Preis wurde ebenfalls thematisiert, wobei Susanna Abdul-Majid für ihren Stückentwurf ausgezeichnet wurde. Der Preis beinhaltet einen Werkauftrag und die Möglichkeit zur Urführung im kommenden Jahr. Zudem wird über die geplanten Umbauten am Schauspielhaus gesprochen, um das Haus barrierefreier zu gestalten.

Abschluss und Danksagung

Die Sendung endet mit einem Dank an Melina Papulia für ihren Besuch und die Vorstellung der Stücke, sowie Informationen über weitere Aufführungen und Projekte des Schauspielhauses.

Einführung in das Stipendium Text in Arbeit

Melina Papulia und Philipp Scheiner besprechen das neue Stipendium "Text in Arbeit" am Schauspielhaus Wien, das erstmals in der Saison 25-26 vergeben wird. Es ist Teil des Hans-Kratzer-Preises, der seit 2007 besteht. Die Besonderheit dieses Jahr ist, dass das Stipendium unabhängig von einem Preis vergeben wird, um den Fokus auf den kreativen Prozess der Stipendiatinnen zu legen.

Präsentation der Kurzhörspiele

Die Stipendiatinnen haben ein Jahr an ihren Projekten gearbeitet und präsentieren ihre Werke, beginnend mit "Anleitung, sich ein Bett mit dem Winter zu teilen" von Giorgio Ferretti. Die Inszenierung behandelt die Beziehung zwischen Mensch und Winter und thematisiert die Emotionen und Erinnerungen, die mit der kalten Jahreszeit verbunden sind.

Weitere Stücke und Themen

Das Gespräch geht weiter mit dem Stück "Mutterstaat" von Cynthia Buchheim, das die komplexe Beziehung zwischen Müttern und Töchtern im Kontext politischer Erinnerungen untersucht. Die Diskussion umfasst auch die Themen von gesellschaftlicher Verantwortung und persönlichen Identitäten in verschiedenen Stücken, darunter "Baschert" und "Biografie einer Befremdlichen".

Der Hans-Kratzer-Preis

Der Hans-Kratzer-Preis wurde ebenfalls thematisiert, wobei Susanna Abdul-Majid für ihren Stückentwurf ausgezeichnet wurde. Der Preis beinhaltet einen Werkauftrag und die Möglichkeit zur Urführung im kommenden Jahr. Zudem wird über die geplanten Umbauten am Schauspielhaus gesprochen, um das Haus barrierefreier zu gestalten.

Abschluss und Danksagung

Die Sendung endet mit einem Dank an Melina Papulia für ihren Besuch und die Vorstellung der Stücke, sowie Informationen über weitere Aufführungen und Projekte des Schauspielhauses.

P R I N C E - FunkyPurpleAssoziationen - das Interview mit Gerald Janacek

24.04.2026

Weg zur Faszination und Zusammenarbeit

Im Gespräch verbindet sich Fanleidenschaft mit analytischer Auseinandersetzung: Der Gesprächspartner wird als Prinz-Spezialist beschrieben, während der andere gleichzeitig begeisterter Zuhörer bleibt. Die enge Zusammenarbeit beim Lektorat des Hörspiels zeigt, wie sofortige Hinweise und präzises Wissen eine greifbare Kunstfigur entstehen lassen. Beobachtungen wie dieser Konnex tragen dazu bei, Prinz als vielschichtigen Künstlerraum zu verstehen, nicht nur als Legende.

Prince-Lebensweg, Studioarbeit und Live-Erlebnisse

Der Erzähler schildert den Einstieg in Princes Musik über frühe Vorbilder (Beatles, Soul) und die entscheidenden Alben, die ihn zum Fan machten. Ein Live-Erlebnis in der Wiener Stadthalle markiert einen Wendepunkt: Prince wird nicht nur gehört, sondern erlebt. Die Energie und das handgemachte Musizieren auf der Bühne prägen die Vorstellung von Prince als Musiker, der ständig neue Wege geht.

Musikalische Vielseitigkeit und kreative Arbeitsweise

Prince wird als Musiker beschrieben, der alles selbst beherrscht – von Bass bis Piano – und der Studioarbeit als Spiel begreift. Seine Neugier, seine Gedankengänge hinter Songs und Alben, von Batman bis Emancipation, zeigen eine permanente Suche nach Neuem. Die Vorstellung, dass es keine Fehler gäbe, spiegelt sich in offener Improvisation und einer Arbeitskultur wider, in der Kollaboration und Überraschung zentrale Rollen spielen.

Persönliche Beziehung zur Musik und Lieblingsmomente

Die Diskussion dreht sich um Lieblingssongs, -alben und besondere Momente wie Sometimes It Snows in April. Dabei wird klar, wie privat und öffentliches Bild in Princes Welt zusammenwirken: der Privatmensch versus die Bühnenfigur. Der Austausch endet mit einer Wertschätzung seiner Vielfalt, seiner Einflussnahme auf Musik und einer persönlichen Bindung an seine Kunst, die bis heute spürbar ist.

Weg zur Faszination und Zusammenarbeit

Im Gespräch verbindet sich Fanleidenschaft mit analytischer Auseinandersetzung: Der Gesprächspartner wird als Prinz-Spezialist beschrieben, während der andere gleichzeitig begeisterter Zuhörer bleibt. Die enge Zusammenarbeit beim Lektorat des Hörspiels zeigt, wie sofortige Hinweise und präzises Wissen eine greifbare Kunstfigur entstehen lassen. Beobachtungen wie dieser Konnex tragen dazu bei, Prinz als vielschichtigen Künstlerraum zu verstehen, nicht nur als Legende.

Prince-Lebensweg, Studioarbeit und Live-Erlebnisse

Der Erzähler schildert den Einstieg in Princes Musik über frühe Vorbilder (Beatles, Soul) und die entscheidenden Alben, die ihn zum Fan machten. Ein Live-Erlebnis in der Wiener Stadthalle markiert einen Wendepunkt: Prince wird nicht nur gehört, sondern erlebt. Die Energie und das handgemachte Musizieren auf der Bühne prägen die Vorstellung von Prince als Musiker, der ständig neue Wege geht.

Musikalische Vielseitigkeit und kreative Arbeitsweise

Prince wird als Musiker beschrieben, der alles selbst beherrscht – von Bass bis Piano – und der Studioarbeit als Spiel begreift. Seine Neugier, seine Gedankengänge hinter Songs und Alben, von Batman bis Emancipation, zeigen eine permanente Suche nach Neuem. Die Vorstellung, dass es keine Fehler gäbe, spiegelt sich in offener Improvisation und einer Arbeitskultur wider, in der Kollaboration und Überraschung zentrale Rollen spielen.

Persönliche Beziehung zur Musik und Lieblingsmomente

Die Diskussion dreht sich um Lieblingssongs, -alben und besondere Momente wie Sometimes It Snows in April. Dabei wird klar, wie privat und öffentliches Bild in Princes Welt zusammenwirken: der Privatmensch versus die Bühnenfigur. Der Austausch endet mit einer Wertschätzung seiner Vielfalt, seiner Einflussnahme auf Musik und einer persönlichen Bindung an seine Kunst, die bis heute spürbar ist.

Hörspiel "Naturaufnahme - Stimme/Unstimme." von Bodo Hell und Martin Leitner

18.04.2026

Überblick zum Hörstück

Ein neues Hörstück verwebt Vogelgesänge, Naturklänge und poetische Kommentare zu einer klanglichen Erkundung von Naturräumen. Die Produzenten und Texter Martin Leitner sowie Bodo Hell verbinden Aufnahmen aus dem Dachsteingebiet mit Stimmen, Texten und Musik von Georg Vogel, der das Instrument Klaviton nutzt. Der Fokus liegt auf akustischen Naturtönen, die sich frei von konventionellen musikalischen Systemen entfalten.

Aufnahmeprozess und klangliche Gestaltung

Aufnahmen entstanden teils direkt auf einer Alm, während Bodo Hell lange Zeit dort als Sender tätig war. Leitner sammelte Material über Jahrzehnte aus Wäldern, Seewinkel und anderen Orten, kollagierte es und präsentierte Hell mit Kontext. Die Musik mischt sich mit Naturlauten, wobei das Klaviton harmonisch mit den ursprünglichen Naturtönen interagiert und eine vielstimmige Klangpalette erzeugt.

Zeit, Natur und literarische Bezüge

Der Text reflektiert über Zeit, Vergänglichkeit und die Wiederkehr des Gleichen. Die Natur wird als lebendiges Orchester beschrieben, dessen Instrumente weit mehr als ein symphonisches Ensemble umfassen. Ein Bezug zu Virginia Woolfs Die Wellen verdeutlicht das fließende Bewusstseinsleben einzelner Stimmen und deren ständige Veränderung im Verlauf des Lebens.

Vielfalt der Naturlaute und Beobachtungen

Es begegnen Zikaden, Möwen, Zugvögel und weitere Arten mit detaillierten Beschreibungen ihrer Lautäußerungen und Lebensweisen. Durch die Fülle von Beispielen entsteht ein kaleidoskopischer Naturporträt, das die Komplexität biologischer Geräusche und deren kulturelle Wahrnehmung hervorhebt. Abschließend bleibt die Klanglandschaft eine Einladung, aufmerksam zuzuhören und die akustische Welt als полноwertige Musik zu verstehen.

Überblick zum Hörstück

Ein neues Hörstück verwebt Vogelgesänge, Naturklänge und poetische Kommentare zu einer klanglichen Erkundung von Naturräumen. Die Produzenten und Texter Martin Leitner sowie Bodo Hell verbinden Aufnahmen aus dem Dachsteingebiet mit Stimmen, Texten und Musik von Georg Vogel, der das Instrument Klaviton nutzt. Der Fokus liegt auf akustischen Naturtönen, die sich frei von konventionellen musikalischen Systemen entfalten.

Aufnahmeprozess und klangliche Gestaltung

Aufnahmen entstanden teils direkt auf einer Alm, während Bodo Hell lange Zeit dort als Sender tätig war. Leitner sammelte Material über Jahrzehnte aus Wäldern, Seewinkel und anderen Orten, kollagierte es und präsentierte Hell mit Kontext. Die Musik mischt sich mit Naturlauten, wobei das Klaviton harmonisch mit den ursprünglichen Naturtönen interagiert und eine vielstimmige Klangpalette erzeugt.

Zeit, Natur und literarische Bezüge

Der Text reflektiert über Zeit, Vergänglichkeit und die Wiederkehr des Gleichen. Die Natur wird als lebendiges Orchester beschrieben, dessen Instrumente weit mehr als ein symphonisches Ensemble umfassen. Ein Bezug zu Virginia Woolfs Die Wellen verdeutlicht das fließende Bewusstseinsleben einzelner Stimmen und deren ständige Veränderung im Verlauf des Lebens.

Vielfalt der Naturlaute und Beobachtungen

Es begegnen Zikaden, Möwen, Zugvögel und weitere Arten mit detaillierten Beschreibungen ihrer Lautäußerungen und Lebensweisen. Durch die Fülle von Beispielen entsteht ein kaleidoskopischer Naturporträt, das die Komplexität biologischer Geräusche und deren kulturelle Wahrnehmung hervorhebt. Abschließend bleibt die Klanglandschaft eine Einladung, aufmerksam zuzuhören und die akustische Welt als полноwertige Musik zu verstehen.