Ö1 Intermezzo
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Ö1 Intermezzo

ORF Ö1

Beschreibung

Jeden Sonn- und Feiertag ist in der Pause der Matinee eine Künstler/innenpersönlichkeit zu Gast. Aktuelle Produktionen und Werke werden besprochen, kultur- und tagespolitische Themen diskutiert und Hintergründe beleuchtet. Pointiert, kritisch, informativ.

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

#Käthe Kratz: Erinnern als Selbstermächtigung#

27.09.2026
Käthe Kratz: Erinnern als Selbstermächtigung+++Die Autorin und Filmemacherin Käthe Kratz war oft Pionierin – und hat nun mit ihren Erinnerungen unter dem Titel „Schwindelfrei“ ein Stück feministische Geschichte aufgeschrieben.+++Sie wollte „Frontfrau sein, nicht Alibifrau“, schreibt sie in ihrem Buch: Käthe Kratz, die nächstes Jahr achtzig Jahre alt wird, war immer wieder Pionierin, nicht nur als erste Frau im Regiestudium an der Filmakademie Wien, auch als erste Regisseurin eines TV-Spielfilms für den ORF– übrigens gegen ganz konkreten Widerstand, wie sie im Intermezzo schildert. +++Kratz war engagiert in der Aktion Unabhängiger Frauen, und sie war und ist wichtige Chronistin weiblicher Geschichte, am bekanntesten mit ihrem Fernseh-Fünfteiler „Lebenslinien“. Das Erzählen und Erinnern als Akt der durchaus politischen Selbstermächtigung ist ein Motiv, das sich auch in „Schwindelfrei“ wiederfindet.+++ Gestaltung: Magdalena Miedl.+++ Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet am 27.9.2026

Käthe Kratz: Erinnern als Selbstermächtigung+++Die Autorin und Filmemacherin Käthe Kratz war oft Pionierin – und hat nun mit ihren Erinnerungen unter dem Titel „Schwindelfrei“ ein Stück feministische Geschichte aufgeschrieben.+++Sie wollte „Frontfrau sein, nicht Alibifrau“, schreibt sie in ihrem Buch: Käthe Kratz, die nächstes Jahr achtzig Jahre alt wird, war immer wieder Pionierin, nicht nur als erste Frau im Regiestudium an der Filmakademie Wien, auch als erste Regisseurin eines TV-Spielfilms für den ORF– übrigens gegen ganz konkreten Widerstand, wie sie im Intermezzo schildert. +++
Kratz war engagiert in der Aktion Unabhängiger Frauen, und sie war und ist wichtige Chronistin weiblicher Geschichte, am bekanntesten mit ihrem Fernseh-Fünfteiler „Lebenslinien“. Das Erzählen und Erinnern als Akt der durchaus politischen Selbstermächtigung ist ein Motiv, das sich auch in „Schwindelfrei“ wiederfindet.+++ Gestaltung: Magdalena Miedl.+++ Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet am 27.9.2026

#Regisseurin Christina Tscharyiski#

13.09.2026
Sie gilt als Expertin für Stefanie Sargnagel- und Ferdinand Schmalz-Stücke, als Dauergast im Wiener Rabenhof Theater und wird in der kommenden Saison gleich zweimal am Landestheater St. Pölten inszenieren – die 1988 in Wien geborene Regisseurin Christina Tscharyiski. Sie ist eine von elf Regieführenden, die die neue Saison am Landestheater (unter der neuen Leiterin Patricia Nickel-Dönicke) eröffnen, mit der Gemeinschaftsproduktion von Bertolt Brechts Parabel „Der aufhaltsame Aufstieg des Arturo Ui“. Über die Herausforderungen dieser Produktion, die Brisanz und Relevanz des 1941 im Exil verfassten Stückes, das als Parabel im Chicagoer Gangstermilieu den Aufstieg Adolf Hitlers nachzeichnet, über ihre Zusammenarbeit mit Stefanie Sargnagel und Ferdinand Schmalz und das Jelinek-Stück „Die Schutzbefohlenen“, das sie in Linz umsetzen wird, spricht Christina Tscharyiski im Intermezzo mit Katharina Menhofer

Sie gilt als Expertin für Stefanie Sargnagel- und Ferdinand Schmalz-Stücke, als Dauergast im Wiener Rabenhof Theater und wird in der kommenden Saison gleich zweimal am Landestheater St. Pölten inszenieren – die 1988 in Wien geborene Regisseurin Christina Tscharyiski. Sie ist eine von elf Regieführenden, die die neue Saison am Landestheater (unter der neuen Leiterin Patricia Nickel-Dönicke) eröffnen, mit der Gemeinschaftsproduktion von Bertolt Brechts Parabel „Der aufhaltsame Aufstieg des Arturo Ui“. Über die Herausforderungen dieser Produktion, die Brisanz und Relevanz des 1941 im Exil verfassten Stückes, das als Parabel im Chicagoer Gangstermilieu den Aufstieg Adolf Hitlers nachzeichnet, über ihre Zusammenarbeit mit Stefanie Sargnagel und Ferdinand Schmalz und das Jelinek-Stück „Die Schutzbefohlenen“, das sie in Linz umsetzen wird, spricht Christina Tscharyiski im Intermezzo mit Katharina Menhofer

Peter Henisch über sein "Muttersuchen"

09.08.2026
Peter Henisch: Vaterfigur & MuttersucheIm Gespräch mit Judith Hoffmann erzählt der 1943 geborene Wiener Schriftsteller, wie seine Mutter spät, aber vehement aus dem Schatten des schillernden, opportunistischen Vaters trat und wie sie sich förmlich selbst zum Zentrum seines neuen Romans „Muttersuchen“ (Residenz Verlag) machte.Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet am 9. 8. 2026

Peter Henisch: Vaterfigur & Muttersuche

Im Gespräch mit Judith Hoffmann erzählt der 1943 geborene Wiener Schriftsteller, wie seine Mutter spät, aber vehement aus dem Schatten des schillernden, opportunistischen Vaters trat und wie sie sich förmlich selbst zum Zentrum seines neuen Romans „Muttersuchen“ (Residenz Verlag) machte.

Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet am 9. 8. 2026