OnTeaching - der Podcast von und für YogalehrerInnen
Lea Udry und Christina Lobe
Beschreibung
In OnTeaching geht es um alles, was mit dem Unterrichten von Yoga zu tun hat. Von Technik und Theorie bis hin zu persönlichen Erfahrungen und Herausforderungen als LehrerIn – hier erfährst du alles, was du wissen musst. Christina und Lea teilen ihr umfangreiches Wissen, Zweifel, Erkenntnisse und Erfahrungen, um dir zu helfen, deine Praxis und deinen Unterricht zu verfeinern.
Als erfahrene Yogalehrerinnen bringen Christina und Lea ihre einzigartigen Perspektiven in den Podcast ein. Christina hat jahrelange Erfahrung im Hatha Yoga und bildet bereits seit einem Jahrzehnt Yogalehrerinnen aus. Lea hingegen konzentriert sich auf Asanas und Systematisches Sequencing und hat viele Jahre damit verbracht, Menschen unterschiedlichster Hintergründe zu unterrichten.
Mit OnTeaching möchten Christina und Lea nicht nur wertvolles Wissen und eine solide Struktur für deinen Unterricht bereitstellen, sondern auch deine einzigartige Stimme und Intention als YogalehrerIn fördern. Denn Yoga ist ein Service, und sie wollen dir helfen, deine Botschaft zu teilen und dich sichtbar zu machen.
Freue dich auf regelmäßige Folgen mit inspirierendem Inhalt, praktischen Tipps und spannenden Diskussionen. Du bist herzlich eingeladen, mit den beiden Yogalehrerinnen in Kontakt zu treten und deine Interessensgebiete für zukünftige Themen mitzuteilen.
Begib dich auf die Reise des Yoga-Lehrens und werde Teil der wachsenden Community von OnTeaching. Lass dich inspirieren, entdecke neue Perspektiven und bereichere deine Yoga-Praxis und deinen Unterricht. Höre rein bei OnTeaching – dem Podcast für YogalehrerInnen.
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Veröffentlichungshistorie
Episodenübersicht
Nervensystem im Yoga: Zwischen Wirkung und Versprechen
Nervensystem und Yoga
Im Podcast diskutieren Lea Udry und Christina Lobe die Rolle des Nervensystems im Yoga und warnen vor vereinfachenden Aussagen, die häufig in sozialen Medien zu finden sind. Sie betonen, dass Yoga nicht direkt das Nervensystem behandelt, sondern Menschen in ihrer individuellen Gesamtheit ansprechen sollte.
Kontextabhängige Reaktionen
Die Gastgeberinnen erklären, dass jede körperliche Praxis unterschiedliche Reaktionen hervorrufen kann, abhängig von individuellen Erfahrungen und dem aktuellen emotionalen Zustand. Sie warnen davor, pauschale Aussagen über Wirkungen von Asanas oder Atemtechniken zu treffen, da dies den komplexen menschlichen Körper nicht adäquat widerspiegelt.
Die Verantwortung des Lehrenden
Lehrerinnen sollten sich ihrer eigenen inneren Zustände und der Atmosphäre im Unterricht bewusst sein, da dies den Lernprozess der Schüler beeinflussen kann. Der Fokus sollte auf klaren Anleitungen und einer sicheren Umgebung liegen, um den Schülern zu helfen, sich zu orientieren und offen zu sein.
Präsenz und Beobachtung
Der Podcast schließt mit der Idee, dass es nicht immer um die perfekte Technik geht, sondern um Präsenz und die Fähigkeit, den Raum für die Schüler zu halten. Die hosts ermutigen dazu, das Yoga unterrichten einfach zu halten, ohne übermäßige Versprechungen zu machen, und stattdessen auf die menschliche Verbindung und die individuelle Erfahrung zu setzen.
Funktionelles Sequencing: Der rote Faden hinter deiner Yogaklasse
Einführung in funktionelles Sequencing
Der Podcast behandelt, wie Yoga-Klassen stimmig gestaltet werden können, indem Stellungskategorien als roter Faden dienen. Dies hilft, Asanas sinnvoll zu strukturieren und gezielt auf körperliche oder energetische Themen einzugehen.
Stellungskategorien im Yoga
Die gängigsten Stellungskategorien umfassen Standhaltungen, Rückbeugen, Vorbeugen, Drehhaltungen, Umkehrhaltungen, Armbalanzen und Hüftöffner. Jede Kategorie hat spezifische Wirkungen auf Körper und Geist und spricht unterschiedliche Muskelgruppen an.
Die Kunst des Sequencing
Das Sequencing wird konkret am Beispiel der Rückbeugen erläutert. Hierbei wird betont, dass es nicht nur um die Ausführung der Asanas geht, sondern auch um die richtige Vorbereitung des Körpers. Wichtige Fragen sind, was für die jeweilige Kategorie benötigt wird und wie typische Fehlhaltungen vermieden werden können.
Rückbeugen: Herausforderungen und Lösungen
Rückbeugen benötigen eine Balance zwischen Öffnung und Kräftigung. Häufige Probleme sind Überlastungen im unteren Rücken und unzureichende Beweglichkeit in Hüften und Schultern. Es wird empfohlen, die Muskulatur vor Rückbeugen gezielt zu kräftigen und zu dehnen.
Praktische Anleitungen
Das Beispiel der Kobra wird verwendet, um zu zeigen, wie wichtig die richtige Ausrichtung und Vorbereitung sind. Die Zuhörer werden ermutigt, sich Gedanken über die Progression der Asanas zu machen und darauf zu achten, wie die Rückbeugen im Unterricht vermittelt werden.
Fazit und Ausblick
Die Arbeit mit Stellungskategorien ermöglicht eine ganzheitliche Entwicklung des Körpers und fördert ein vertieftes Üben. Die Hosts ermutigen dazu, sich bei der Planung von Klassen auf eine zentrale Kategorie zu konzentrieren und deren spezifische Bedürfnisse zu analysieren.
Sicherheit & Grenzen im Yoga: Macht, Verantwortung und bewusster Unterricht
Macht, Grenzen und Verantwortung im Yoga-Unterricht
Im Gespräch wird deutlich, dass Macht im Unterricht oft subtil wirkt: Tonfall, Formulierungen und die Art, wie Autorität gezeigt wird, können Einfluss auf Schülerinnen haben. Grenzverletzungen, Abhängigkeiten und Übergriffe werden als Risiken benannt, die in allen Klassen entstehen können, wenn Offenheit und Schutzraum fehlen. Ziel ist, Räume zu schaffen, in denen Vertrauen wachsen kann, ohne Druck oder Erwartungshaltung.
Hands-on, Sprache und Einverständnis
Berührung und verbale Anweisungen werden als potenzielle Eingriffe gesehen. Es geht darum, bewusst zu hinterfragen, wann Berührung sinnvoll ist und wann sie vermieden werden sollte. Sprache kann Räume öffnen oder einschränken; offene Formulierungen statt Dogmen fördern Eigenverantwortung und Sicherheit der Teilnehmenden.
Aufmerksamkeit für persönliche Geschichten und energetisches Lesen
Jede Schülerin bringt individuelle Erfahrungen, Traumata und Grenzverletzungen mit. Lehrende sollten lernen, den energetischen Zustand der Klasse wahrzunehmen, ohne in Details zu gehen. Durch feine Beobachtung wird sichtbar, was gebraucht wird, während der Raum für Selbstwahrnehmung erhalten bleibt.
Zielsetzung: Raum geben, nicht an sich binden
Der Unterricht soll Freiheit und Selbstvertrauen fördern, nicht Abhängigkeit erzeugen. Wichtige Fragen betreffen Aufbau von Raum, Autorität, Sprachwahl und den Einsatz von Hands-on. Durch kontinuierliches Hinterfragen der eigenen Intention entsteht ein sicherer Raum, der Lernen und Selbstentdeckung ermöglicht statt Kontrolle.