Global gesprochen - Der TK-Podcast für internationale Beschäftigung
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Global gesprochen - Der TK-Podcast für internationale Beschäftigung

Die Techniker

Beschreibung

Die Welt wird immer kleiner und zugleich komplizierter. Gerade durch das Thema Homeoffice im Ausland rückt das Thema Global Mobility vermehrt in den Fokus. Aber auch die Schwierigkeiten Fachkräfte zu finden und deshalb geeignete Mitarbeiter im Ausland zu rekrutieren sorgen für viel Kopfzerbrechen bei den Personalern.

Die Verantwortlichen für die rechtlichen und praktischen Anforderungen zu sensibilisieren ist Ziel dieses Podcast mit Jürgen Heidenreich und Helge Welling. Neben den rechtlichen Grundlagen lassen wir Personaler und Fachexperten zu Wort kommen und von Ihren Erfahrungen berichten.

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

Ausstrahlung – eine gute Idee, oder vielleicht doch nicht immer?

14.08.2026

Thema der Ausstrahlung

In einer Diskussionsrunde wird das Thema Ausstrahlung behandelt, wobei Arbeitgeber Bedenken äußern, da doppelte Beiträge anfallen können. Die Ausstrahlung betrifft insbesondere die Stellen, an denen Arbeitnehmer ins Ausland entsendet werden und ist oft durch EU-Verordnungen und bilaterale Abkommen geregelt.

Problematik der doppelten Beiträge

Die Diskussion hebt hervor, dass Arbeitgeber oft mit höheren Kosten konfrontiert sind, wenn eine Ausstrahlung vorliegt, da sie möglicherweise doppelte Sozialversicherungsbeiträge zahlen müssen. Es wird erläutert, dass die Ausstrahlung vor allem dann greift, wenn eine befristete Entsendung vorliegt.

Strategien zur Vermeidung von Ausstrahlung

Um doppelten Kosten zu entgehen, können Arbeitgeber die vertraglichen Bedingungen so gestalten, dass keine Ausstrahlung eintritt. Eine unbefristete Anstellung kann helfen, die Ausstrahlung zu vermeiden, was jedoch in der Praxis kompliziert sein kann.

Vorteile der Ausstrahlung für Arbeitnehmer

Für Arbeitnehmer bietet die Ausstrahlung den Vorteil, dass sie weiterhin unter dem deutschen Sozialversicherungssystem bleiben, was insbesondere bei Renten- und Arbeitslosigkeitsansprüchen wichtig ist. Es wird betont, dass eine schriftliche Vereinbarung den tatsächlichen Bedingungen entsprechen muss, um rechtlichen Problemen vorzubeugen.

Steuerrechtliche Überlegungen

Das Steuerrecht wird als separates Thema betrachtet, das unabhängig von der Ausstrahlung ist. Hierbei spielen Faktoren wie die Dauer der Entsendung und der steuerliche Betriebssitz eine Rolle.

Schlussfolgerungen

Die Ausstrahlung ist ein komplexes Thema, das von den vertraglichen sowie den tatsächlichen Gegebenheiten abhängt. Arbeitgeber sollten die Vor- und Nachteile mit ihren Mitarbeitern besprechen und die steuerlichen Implikationen nicht außer Acht lassen.

Thema der Ausstrahlung

In einer Diskussionsrunde wird das Thema Ausstrahlung behandelt, wobei Arbeitgeber Bedenken äußern, da doppelte Beiträge anfallen können. Die Ausstrahlung betrifft insbesondere die Stellen, an denen Arbeitnehmer ins Ausland entsendet werden und ist oft durch EU-Verordnungen und bilaterale Abkommen geregelt.

Problematik der doppelten Beiträge

Die Diskussion hebt hervor, dass Arbeitgeber oft mit höheren Kosten konfrontiert sind, wenn eine Ausstrahlung vorliegt, da sie möglicherweise doppelte Sozialversicherungsbeiträge zahlen müssen. Es wird erläutert, dass die Ausstrahlung vor allem dann greift, wenn eine befristete Entsendung vorliegt.

Strategien zur Vermeidung von Ausstrahlung

Um doppelten Kosten zu entgehen, können Arbeitgeber die vertraglichen Bedingungen so gestalten, dass keine Ausstrahlung eintritt. Eine unbefristete Anstellung kann helfen, die Ausstrahlung zu vermeiden, was jedoch in der Praxis kompliziert sein kann.

Vorteile der Ausstrahlung für Arbeitnehmer

Für Arbeitnehmer bietet die Ausstrahlung den Vorteil, dass sie weiterhin unter dem deutschen Sozialversicherungssystem bleiben, was insbesondere bei Renten- und Arbeitslosigkeitsansprüchen wichtig ist. Es wird betont, dass eine schriftliche Vereinbarung den tatsächlichen Bedingungen entsprechen muss, um rechtlichen Problemen vorzubeugen.

Steuerrechtliche Überlegungen

Das Steuerrecht wird als separates Thema betrachtet, das unabhängig von der Ausstrahlung ist. Hierbei spielen Faktoren wie die Dauer der Entsendung und der steuerliche Betriebssitz eine Rolle.

Schlussfolgerungen

Die Ausstrahlung ist ein komplexes Thema, das von den vertraglichen sowie den tatsächlichen Gegebenheiten abhängt. Arbeitgeber sollten die Vor- und Nachteile mit ihren Mitarbeitern besprechen und die steuerlichen Implikationen nicht außer Acht lassen.

Wann Ausnahmevereinbarungen helfen können – und wie sie beantragt werden

14.07.2026

Einführung in die Ausnahmevereinbarung

Im Podcast diskutieren Helge Welling und Jürgen Heidenreich das Thema Ausnahmevereinbarung, welches auf den Wunsch einer Hörerin zurückgeht. Sie erklären, dass es sich um einen Vertrag zwischen zwei souveränen Staaten handelt, der es ermöglicht, von den geltenden rechtlichen Regelungen abzuweichen.

Prozess der Ausnahmevereinbarung

Die Ausnahmevereinbarung erfordert die Zustimmung von beiden Staaten sowie dem Arbeitgeber und dem betroffenen Beschäftigten. Der Arbeitgeber muss einen Antrag bei der Deutschen Verbindungsstelle Krankenversicherung Ausland (DVKA) stellen, die für die Bearbeitung zuständig ist. Dies kann nur digital erfolgen, entweder über das Entgeltprogramm oder das SV-Meldeportal.

Fälle für Ausnahmevereinbarungen

Eine Ausnahmevereinbarung ist sinnvoll, wenn die Regelungen der EU-Verordnungen zu starr sind, wie beispielsweise bei längeren Entsendungen oder bei nicht erfüllten formalen Voraussetzungen. Sie ermöglicht eine flexiblere Handhabung in bestimmten Situationen, wie z.B. Homeoffice im Ausland.

Einschränkungen und Ablehnungen

Die Ausnahmevereinbarung kann nicht beantragt werden, wenn die entsprechenden EU-Verordnungen oder bilateralen Abkommen nicht anwendbar sind. Im Falle einer Ablehnung des Antrags gelten die Regelungen des jeweiligen Abkommens ohne Ausnahme.

Wichtige Aspekte

Die Dauer der Ausnahmevereinbarung und die Entscheidungsfindung variieren je nach beteiligtem Staat. Wichtig ist auch, dass die Zustimmung des Beschäftigten schriftlich dokumentiert werden muss. Zudem gelten bilaterale Abkommen nur für die im Abkommen genannten Versicherungszweige.

Einführung in die Ausnahmevereinbarung

Im Podcast diskutieren Helge Welling und Jürgen Heidenreich das Thema Ausnahmevereinbarung, welches auf den Wunsch einer Hörerin zurückgeht. Sie erklären, dass es sich um einen Vertrag zwischen zwei souveränen Staaten handelt, der es ermöglicht, von den geltenden rechtlichen Regelungen abzuweichen.

Prozess der Ausnahmevereinbarung

Die Ausnahmevereinbarung erfordert die Zustimmung von beiden Staaten sowie dem Arbeitgeber und dem betroffenen Beschäftigten. Der Arbeitgeber muss einen Antrag bei der Deutschen Verbindungsstelle Krankenversicherung Ausland (DVKA) stellen, die für die Bearbeitung zuständig ist. Dies kann nur digital erfolgen, entweder über das Entgeltprogramm oder das SV-Meldeportal.

Fälle für Ausnahmevereinbarungen

Eine Ausnahmevereinbarung ist sinnvoll, wenn die Regelungen der EU-Verordnungen zu starr sind, wie beispielsweise bei längeren Entsendungen oder bei nicht erfüllten formalen Voraussetzungen. Sie ermöglicht eine flexiblere Handhabung in bestimmten Situationen, wie z.B. Homeoffice im Ausland.

Einschränkungen und Ablehnungen

Die Ausnahmevereinbarung kann nicht beantragt werden, wenn die entsprechenden EU-Verordnungen oder bilateralen Abkommen nicht anwendbar sind. Im Falle einer Ablehnung des Antrags gelten die Regelungen des jeweiligen Abkommens ohne Ausnahme.

Wichtige Aspekte

Die Dauer der Ausnahmevereinbarung und die Entscheidungsfindung variieren je nach beteiligtem Staat. Wichtig ist auch, dass die Zustimmung des Beschäftigten schriftlich dokumentiert werden muss. Zudem gelten bilaterale Abkommen nur für die im Abkommen genannten Versicherungszweige.

Entsendung und Dienstreise – was kann der Arbeitgeber steuerfrei zahlen?

14.06.2026

Vorstellung des Experten

Jürgen Heidenreich und Helge Welling begrüßen Björn Spillis von DHPG, einen Experten für internationales Steuerrecht, der sich auf die Besteuerung von Arbeitnehmerentsendungen und Globomobility-Themen spezialisiert hat.

Thema der Episode

Die Diskussion dreht sich um steuerfreie Zahlungen, die Arbeitgeber für Mitarbeiter leisten können, die ins Ausland entsendet werden oder auf Dienstreise gehen. Besonders betont wird, dass jede Dienstreise ins Ausland als Entsendung gilt.

Reisekosten und Pauschalen

Spillis erklärt die verschiedenen steuerfreien Erstattungen, wie Verpflegungsmehraufwendungen, die je nach Land unterschiedlich sind, und die Übernachtungspauschale, die nur vom Arbeitgeber genutzt werden kann.

Besonderheiten bei Auslandsaufenthalten

Bei längeren Auslandsaufenthalten, insbesondere über 183 Tage, können spezifische Regelungen der ausländischen Steuerpflicht greifen. Es wird auf die Komplexität der Doppelbesteuerungsabkommen hingewiesen, die die Besteuerung im Heimat- und im Beschäftigungsland regeln.

Wichtige Empfehlungen für Arbeitgeber

Die Vorbereitung und rechtzeitige Planung sind entscheidend. Arbeitgeber sollten klare Entsendevereinbarungen treffen, um Missverständnisse zu vermeiden und eine positive Erfahrung für die Mitarbeiter zu gewährleisten.

Vorstellung des Experten

Jürgen Heidenreich und Helge Welling begrüßen Björn Spillis von DHPG, einen Experten für internationales Steuerrecht, der sich auf die Besteuerung von Arbeitnehmerentsendungen und Globomobility-Themen spezialisiert hat.

Thema der Episode

Die Diskussion dreht sich um steuerfreie Zahlungen, die Arbeitgeber für Mitarbeiter leisten können, die ins Ausland entsendet werden oder auf Dienstreise gehen. Besonders betont wird, dass jede Dienstreise ins Ausland als Entsendung gilt.

Reisekosten und Pauschalen

Spillis erklärt die verschiedenen steuerfreien Erstattungen, wie Verpflegungsmehraufwendungen, die je nach Land unterschiedlich sind, und die Übernachtungspauschale, die nur vom Arbeitgeber genutzt werden kann.

Besonderheiten bei Auslandsaufenthalten

Bei längeren Auslandsaufenthalten, insbesondere über 183 Tage, können spezifische Regelungen der ausländischen Steuerpflicht greifen. Es wird auf die Komplexität der Doppelbesteuerungsabkommen hingewiesen, die die Besteuerung im Heimat- und im Beschäftigungsland regeln.

Wichtige Empfehlungen für Arbeitgeber

Die Vorbereitung und rechtzeitige Planung sind entscheidend. Arbeitgeber sollten klare Entsendevereinbarungen treffen, um Missverständnisse zu vermeiden und eine positive Erfahrung für die Mitarbeiter zu gewährleisten.