
P.A.G.A.N. - Podcast against goodness and normalcy
Jens Finger
Beschreibung
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Veröffentlichungshistorie
Episodenübersicht

P.A.G.A.N. - #25: Death Metal made in Germany – anders oder egal?
Gibt es einen eindeutigen deutschen Sound?
Der ursprüngliche Eindruck ist, dass es keinen klar definierten deutschen Death-Metal-Sound gab. Bands unterschieden sich stark, und es fehlten prägenden Studios oder eine einheitliche Klangmarke. Stattdessen prägten Vielfalt, Songwriting und Herangehensweisen aus Deutschland den Ton – oft verbunden mit thrashigen Einflüssen, regionalen Besonderheiten und unterschiedlichen Produktionsniveaus, wodurch sich kein einheitlicher Sound herausbildete.
Einflüsse, Studios und internationale Orientierung
Die Produktion spielte eine zentrale Rolle: Florida-Sound durch Morisound, Sunlight in Schweden und andere externe Studios dominierten den Klang. Deutsche Bands nutzten selten ein internationales Studio-Indentitätszentrum, was die Erwartung eines eigenständigen deutschen Sounds erschwerte. Songwriting, Technik und Textinhalte wurden von internationalen Vorbildern beeinflusst, während deutsche Bands oft eigenständig ihren Weg suchten.
Von DIY-Startschuss zu heutiger Tech-Kultur
Früher war die Szene stark DIY geprägt: Proben in Schulen oder Kellern, Tapes tauschen, wenig Support von Labels. Heute ermöglicht Streaming, Home-Recording und professionellere Produktionen eine breite Sichtbarkeit, doch der Underground-Charme könnte verloren gehen. Die neue Szene wirkt professioneller, zugleich kämpft man mit Überangebot, Oberflächenklang und dem Gefühl, etwas Verstecktes zu verpassen.
Rückblick, Gegenwart und offener Blick nach vorn
Vieles bleibt schwer zu verorten: Einige deutsche Bands blieben eigenständig, andere fanden äußere Vorbilder, und Re-Releases erinnern an frühere Zeiten. Offene Haltung gegenüber Innovationen existiert neben Fazits, Oldschool bleibt beliebt. Die Folge betont, dass Innovation nicht um jeden Preis nötig ist, sondern eine Balance von Nostalgie, Qualität und eigenständigem Ausdruck gesucht wird.

P.A.G.A.N. - #24: Ist der Metal in der Midlife Crisis?
Musikalische Neuheiten
Bernd und Jens tauschen sich über neue Musikempfehlungen aus. Besonders hervorheben sie die Band Triumfer, die eine Mischung aus Epic Metal und Black Metal bietet und an Manowar erinnert. Jens hat sich auch Platten von Lead Injector und Lone Wanderer angehört und schätzt deren Stil.
Labelwechsel und neue Besetzung
Die beiden Musiker sprechen über den Wechsel zu einem neuen Label und die Veränderungen in ihrer Bandbesetzung. Sie sind zufrieden mit dem Feedback zu ihrer neuen Platte und freuen sich über die Unterstützung ihrer Fans.
Diskussion über die Gefährlichkeit des Metals
Ein zentrales Thema ist die Frage, ob Metal gefährlich sein muss. Bernd und Jens reflektieren über die Veränderungen in der Metal-Szene, insbesondere im Hinblick auf kontroverse Äußerungen von Musikern und die Sensibilität der Community. Sie stellen fest, dass Metal heute weniger provoziert und mehr im Mainstream angekommen ist.
Politik und Metal
Die Diskussion über die Rolle der Politik in der Metal-Musik wird angestoßen. Die beiden sprechen darüber, wie sich politische Äußerungen von Musikern auf deren Bands auswirken können und wie diese Sensibilität in der heutigen Zeit die Szene beeinflusst.
Nostalgie und der Wunsch nach Rebellion
Bernd und Jens thematisieren den Nostalgiewunsch älterer Metal-Fans, die sich nach der rebellischen Haltung der früheren Jahre sehnen, während sie gleichzeitig die Veränderungen in der Gesellschaft und in der Musikindustrie beleuchten.

P.A.G.A.N. - #23: One Album Wonders Teil 2
Einführung in das Thema
Im zweiten Teil der Episode wird über Bands gesprochen, die nur ein einziges gutes Album veröffentlicht haben. Die Hosts Bernd und sein Gesprächspartner diskutieren verschiedene Bands, insbesondere Ripping Corpse und deren Album "Dreaming With The Dead" sowie Nailbomb und andere ein Album Wunder.
Ripping Corpse und "Dreaming With The Dead"
Ripping Corpse wurde 1987 in New Jersey gegründet und veröffentlichten 1991 ihr einziges Album "Dreaming With The Dead". Die Band hatte einen einzigartigen Sound, der eine Mischung aus Death Metal, Hardcore und Thrash war. Die Diskussion dreht sich um die Produktion des Albums, dessen Artwork und die Einflüsse von Eric Rutan, einem späteren Musiker bei Morbid Angel.
Nailbomb und deren Einfluss
Nailbomb, das Projekt von Max Cavalera und Alex Newport, wird ebenfalls thematisiert. Das einzige Album "Point Blank" wird als Mischung aus Industrial, Thrash und Punk beschrieben, das jedoch schlecht gealtert sei. Die Hosts reflektieren über den Einfluss des Albums und die Wiederbelebung von Live-Auftritten ohne Alex Newport.
God Macabre und Carnage
God Macabre und deren Album "The Winter Long" werden als weniger bekannte, aber einflussreiche Werke im Death Metal hervorgehoben. Carnage, eine Band mit Mitgliedern von Dismember, wird ebenfalls erwähnt. Ihr Album "Dark Recollections" gilt als Kult und wird als ein vergessenes Dismember-Album beschrieben.
Violent Force und ihr Erbe
Die deutsche Band Violent Force und ihr Album "Malevolent Assault of Tomorrow" werden als Beispiel für eine einflussreiche, aber letztlich erfolglose Band angeführt. Ihre Geschichte und der Einfluss auf die deutsche Thrash-Szene werden thematisiert, sowie die Relevanz ihrer Musik heute.
Abschluss und Ausblick
Die Episode schließt mit der Feststellung, dass es viele weitere Bands gibt, die nur ein gutes Album veröffentlicht haben, und dass das Thema noch lange nicht erschöpft ist. Die Hosts zeigen sich offen für zukünftige Diskussionen über Bands und Alben.