G'SCHEITHOLZ! Der Klimaschutz-Podcast (mit viel nachwachsender Energie)
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G'SCHEITHOLZ! Der Klimaschutz-Podcast (mit viel nachwachsender Energie)

Österreichischer Biomasse-Verband

Beschreibung

Energie effizient & nachhaltig aus erneuerbaren Quellen zu produzieren & Umstieg auf erneuerbare Energien (Sonne, Wind, Wasserkraft und Bioenergie) gegen die Klimakrise ist das Gebot der Stunde. Daher diskutieren wir im G'SCHEITHOLZ Podcast laufend mit ExpertInnen & Wissenschaftlern, wie wir die Energiewende schaffen können. Plus: Einblicke in politische Entscheidungsabläufe, neueste Studien der Wissenschaft & alternative Energieproduktion der Zukunft. Wie kommen wir raus aus fossilem Öl, Erdgas und Co., denn ihre exzessive Nutzung ist für Klimawandel & Energieabhängigkeit verantwortlich.

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

G’SCHEITHOLZ! SHORTS #39 – Wie sieht eigentlich unsere Biomassestrategie bis 2040 aus, Hr. Strimitzer?

11.08.2026

Die Bedeutung von Biomasse im Gesamtsystem

Biomasse spielt eine zentrale Rolle in der österreichischen Energiepolitik und Volkswirtschaft. Sie fördert die Resilienz, schafft Wertschöpfung und hat viele Co-Benefits. Die Biomasse-Strategie 2025-2040, entwickelt von der österreichischen Energieagentur, beleuchtet die gegenwärtige und zukünftige Bedeutung von Biomasse.

Quellen der Biomasse

In Österreich gibt es vier Hauptquellen für Biomasse: den Wald (ca. 10 Millionen Atrotonnen), die Landwirtschaft (ca. 15 Millionen Atrotonnen), sonstige Grünflächen (ca. 3 Millionen Atrotonnen) und Importe (ca. 18 Millionen Atrotonnen). Rundholz ist der bedeutendste Importposten, der von der holzverarbeitenden Industrie genutzt wird.

Das Potenzial der Biomasse

Biomasse hat das Potenzial, fossile Energieträger zu ersetzen, insbesondere in der Landwirtschaft und Industrie. Derzeit werden etwa 250 Petajoule Bioenergie in Österreich genutzt, was den größten Anteil an erneuerbaren Energieträgern darstellt.

Herausforderungen der Elektrifizierung

Die Elektrifizierung der Landwirtschaft ist bereits in Teilbereichen möglich, aber große Maschinen sind oft noch auf fossile Brennstoffe angewiesen. Der Übergang zu erneuerbaren Energien erfordert innovative Lösungen und einen Fokus auf Energieeffizienz.

Effizienz und nachhaltige Nutzung von Biomasse

Obwohl Biomasse vielseitig einsetzbar ist, sollte sie gezielt dort eingesetzt werden, wo ihre Stärken liegen, wie in der Wärme- und Prozesswärmeproduktion. Der effiziente Einsatz ist entscheidend, um Verluste zu minimieren und die begrenzte Ressource optimal zu nutzen.

Der Weg zur Energieeffizienz

Energieeffizienz bleibt eine große Herausforderung. Der Energieverbrauch kann nicht signifikant gesenkt werden, jedoch ist es wichtig, in einer nachhaltigen Weise innerhalb der planetaren Grenzen zu wirtschaften.

Die Bedeutung von Biomasse im Gesamtsystem

Biomasse spielt eine zentrale Rolle in der österreichischen Energiepolitik und Volkswirtschaft. Sie fördert die Resilienz, schafft Wertschöpfung und hat viele Co-Benefits. Die Biomasse-Strategie 2025-2040, entwickelt von der österreichischen Energieagentur, beleuchtet die gegenwärtige und zukünftige Bedeutung von Biomasse.

Quellen der Biomasse

In Österreich gibt es vier Hauptquellen für Biomasse: den Wald (ca. 10 Millionen Atrotonnen), die Landwirtschaft (ca. 15 Millionen Atrotonnen), sonstige Grünflächen (ca. 3 Millionen Atrotonnen) und Importe (ca. 18 Millionen Atrotonnen). Rundholz ist der bedeutendste Importposten, der von der holzverarbeitenden Industrie genutzt wird.

Das Potenzial der Biomasse

Biomasse hat das Potenzial, fossile Energieträger zu ersetzen, insbesondere in der Landwirtschaft und Industrie. Derzeit werden etwa 250 Petajoule Bioenergie in Österreich genutzt, was den größten Anteil an erneuerbaren Energieträgern darstellt.

Herausforderungen der Elektrifizierung

Die Elektrifizierung der Landwirtschaft ist bereits in Teilbereichen möglich, aber große Maschinen sind oft noch auf fossile Brennstoffe angewiesen. Der Übergang zu erneuerbaren Energien erfordert innovative Lösungen und einen Fokus auf Energieeffizienz.

Effizienz und nachhaltige Nutzung von Biomasse

Obwohl Biomasse vielseitig einsetzbar ist, sollte sie gezielt dort eingesetzt werden, wo ihre Stärken liegen, wie in der Wärme- und Prozesswärmeproduktion. Der effiziente Einsatz ist entscheidend, um Verluste zu minimieren und die begrenzte Ressource optimal zu nutzen.

Der Weg zur Energieeffizienz

Energieeffizienz bleibt eine große Herausforderung. Der Energieverbrauch kann nicht signifikant gesenkt werden, jedoch ist es wichtig, in einer nachhaltigen Weise innerhalb der planetaren Grenzen zu wirtschaften.

G’SCHEITHOLZ! SHORTS #38 - Energieautarke Bauernhöfe mit Biodiesel & Agri-PV: Kann das funktionieren, Hr. Rathbauer?

24.07.2026

Produktivität der Landwirtschaft

Österreichs Landwirtschaft ist hochproduktiv und erzielt auf besten Böden hohe Erträge, wie beispielsweise 20 Tonnen Trockenmasseertrag bei Mais. Diskussionen über die Nutzung landwirtschaftlicher Flächen für Lebensmittel versus Biotreibstoffe sind nach wie vor aktuell.

Rolle der Landwirtschaft in der Energieversorgung

Hofrat Dr. Josef Radbauer betont, dass die Landwirtschaft eine bedeutende Rolle in der zukünftigen Energieversorgung spielen kann. Herausforderungen bestehen vor allem im Antrieb von Landmaschinen und der Bereitstellung von Kraftstoffen, wobei Pflanzenöl und elektrische Lösungen immer mehr an Bedeutung gewinnen.

Unterschiede zwischen Agrar- und Forstwirtschaft

Die Forstwirtschaft benötigt Generationen für die Ernte, während agrarische Kulturen jährlich geerntet werden. Dies beeinflusst die Energieautarkie von Bauernhöfen, die zunehmend auf Photovoltaik und Agri-PV setzen, um ihre Flächen effizient zu nutzen.

Biotreibstoffe und Futtermittelproduktion

Die Herstellung von Biotreibstoffen, insbesondere Pflanzenöl, liefert nicht nur Kraftstoff, sondern auch wertvolle Futtermittel. Ein Hektar Ölsaat kann genug Kraftstoff für die Bewirtschaftung von zehn Hektar produzieren, wobei zwei Drittel der Ernte als Eiweißfuttermittel dienen.

Herausforderungen bei der Nutzung von Pflanzenöl

Trotz der historischen Nutzung von Pflanzenöl als Kraftstoff gibt es technische Herausforderungen, insbesondere im Hinblick auf die Verträglichkeit mit modernen Motoren. Die Diskussion um Biotreibstoffe bleibt relevant, insbesondere im Kontext der Flächennutzung für Lebensmittelproduktion.

Biomethan und seine Herstellung

Biomethan spielt eine wichtige Rolle in der Energieversorgung und wird aus landwirtschaftlichen Reststoffen gewonnen. Der Prozess erfordert eine sorgfältige Vorbereitung des Materials, um die Effizienz der Biomethanproduktion zu gewährleisten.

Lebensmittelproduktion versus Biotreibstoffe

Die Debatte über die Nutzung landwirtschaftlicher Flächen für Lebensmittelproduktion versus Biotreibstoffe bleibt zentral. Statistiken zeigen, dass Österreich mehr als ausreichend Lebensmittel produziert, wobei ein Großteil der Getreideernte als Futtermittel verwendet wird.

Produktivität der Landwirtschaft

Österreichs Landwirtschaft ist hochproduktiv und erzielt auf besten Böden hohe Erträge, wie beispielsweise 20 Tonnen Trockenmasseertrag bei Mais. Diskussionen über die Nutzung landwirtschaftlicher Flächen für Lebensmittel versus Biotreibstoffe sind nach wie vor aktuell.

Rolle der Landwirtschaft in der Energieversorgung

Hofrat Dr. Josef Radbauer betont, dass die Landwirtschaft eine bedeutende Rolle in der zukünftigen Energieversorgung spielen kann. Herausforderungen bestehen vor allem im Antrieb von Landmaschinen und der Bereitstellung von Kraftstoffen, wobei Pflanzenöl und elektrische Lösungen immer mehr an Bedeutung gewinnen.

Unterschiede zwischen Agrar- und Forstwirtschaft

Die Forstwirtschaft benötigt Generationen für die Ernte, während agrarische Kulturen jährlich geerntet werden. Dies beeinflusst die Energieautarkie von Bauernhöfen, die zunehmend auf Photovoltaik und Agri-PV setzen, um ihre Flächen effizient zu nutzen.

Biotreibstoffe und Futtermittelproduktion

Die Herstellung von Biotreibstoffen, insbesondere Pflanzenöl, liefert nicht nur Kraftstoff, sondern auch wertvolle Futtermittel. Ein Hektar Ölsaat kann genug Kraftstoff für die Bewirtschaftung von zehn Hektar produzieren, wobei zwei Drittel der Ernte als Eiweißfuttermittel dienen.

Herausforderungen bei der Nutzung von Pflanzenöl

Trotz der historischen Nutzung von Pflanzenöl als Kraftstoff gibt es technische Herausforderungen, insbesondere im Hinblick auf die Verträglichkeit mit modernen Motoren. Die Diskussion um Biotreibstoffe bleibt relevant, insbesondere im Kontext der Flächennutzung für Lebensmittelproduktion.

Biomethan und seine Herstellung

Biomethan spielt eine wichtige Rolle in der Energieversorgung und wird aus landwirtschaftlichen Reststoffen gewonnen. Der Prozess erfordert eine sorgfältige Vorbereitung des Materials, um die Effizienz der Biomethanproduktion zu gewährleisten.

Lebensmittelproduktion versus Biotreibstoffe

Die Debatte über die Nutzung landwirtschaftlicher Flächen für Lebensmittelproduktion versus Biotreibstoffe bleibt zentral. Statistiken zeigen, dass Österreich mehr als ausreichend Lebensmittel produziert, wobei ein Großteil der Getreideernte als Futtermittel verwendet wird.

G’SCHEITHOLZ! SHORTS #37 – Beruf mit Zukunft: Wie wird man eigentlich FörsterIn, Hr. DI Hintsteiner?

10.07.2026

Rolle der Förster in der Waldbewirtschaftung

Försterinnen und Förster sind direkt in die Waldbewirtschaftung involviert und erkennen schnell, wenn es dem Wald nicht gut geht. Dr. Wolfgang Hintsteiner, Direktor der HBLA für Forstwirtschaft in Bruck an der Mur, hebt hervor, dass diese Ausbildung in Österreich einzigartig ist und jährlich rund 50 Förster ausbildet.

Öffentliches Bild des Waldes

Das Bild des Waldes wird oft negativ in den Medien dargestellt, insbesondere durch Berichte über Entwaldung. In Europa, und speziell in Österreich, gibt es jedoch positive Entwicklungen, auch wenn Herausforderungen bestehen.

Vielfalt der Tätigkeitsfelder für Förster

Der Beruf des Försters umfasst viele Bereiche, von der Leitung großer Forstbetriebe bis hin zu forsttechnischen Diensten und Beratungstätigkeiten. Die Ausbildung vermittelt eine breite Palette an Fähigkeiten, die in verschiedenen Bereichen der Forstwirtschaft anwendbar sind.

Veränderung der Wahrnehmung durch die junge Generation

Die junge Generation sieht den Wald anders als früher, beeinflusst durch Veränderungen in der Waldwirtschaft und unterschiedliche Hintergründe. Immer mehr Schülerinnen und Schüler kommen aus urbanen Gebieten, was zu einer Diversität in der Ausbildung beiträgt.

Ausbildung zum Förster in Österreich

Um Förster zu werden, ist eine spezielle Ausbildung erforderlich, die mit einer anspruchsvollen Staatsprüfung abschließt. Die Absolventen arbeiten in verschiedenen forstlichen Berufen, wobei der Besitz eines eigenen Waldes nicht notwendig ist.

Zusammenarbeit von Ausbildung, Praxis und Forschung

Die enge Zusammenarbeit zwischen Ausbildungseinrichtungen und Forschung ist entscheidend für die Entwicklung in der Forstwirtschaft. Fortbildung der Lehrkräfte und praktische Diplomarbeiten sind Teil der Ausbildung.

Langfristiges Denken in der Forstwirtschaft

In der Forstwirtschaft ist Weitblick unerlässlich, da Entscheidungen oft langfristige Auswirkungen haben. Die Herausforderung, den Wald zu erhalten, wird von den neuen Generationen ernst genommen, die innovative Methoden und Strategien entwickeln.

Optimismus für die Zukunft des österreichischen Waldes

Dr. Hintsteiner zeigt sich optimistisch, dass der österreichische Wald die aktuellen Herausforderungen meistern wird, dank des Engagements der jungen Generation und der Bereitschaft, sich mit den Problemen auseinanderzusetzen.

Rolle der Förster in der Waldbewirtschaftung

Försterinnen und Förster sind direkt in die Waldbewirtschaftung involviert und erkennen schnell, wenn es dem Wald nicht gut geht. Dr. Wolfgang Hintsteiner, Direktor der HBLA für Forstwirtschaft in Bruck an der Mur, hebt hervor, dass diese Ausbildung in Österreich einzigartig ist und jährlich rund 50 Förster ausbildet.

Öffentliches Bild des Waldes

Das Bild des Waldes wird oft negativ in den Medien dargestellt, insbesondere durch Berichte über Entwaldung. In Europa, und speziell in Österreich, gibt es jedoch positive Entwicklungen, auch wenn Herausforderungen bestehen.

Vielfalt der Tätigkeitsfelder für Förster

Der Beruf des Försters umfasst viele Bereiche, von der Leitung großer Forstbetriebe bis hin zu forsttechnischen Diensten und Beratungstätigkeiten. Die Ausbildung vermittelt eine breite Palette an Fähigkeiten, die in verschiedenen Bereichen der Forstwirtschaft anwendbar sind.

Veränderung der Wahrnehmung durch die junge Generation

Die junge Generation sieht den Wald anders als früher, beeinflusst durch Veränderungen in der Waldwirtschaft und unterschiedliche Hintergründe. Immer mehr Schülerinnen und Schüler kommen aus urbanen Gebieten, was zu einer Diversität in der Ausbildung beiträgt.

Ausbildung zum Förster in Österreich

Um Förster zu werden, ist eine spezielle Ausbildung erforderlich, die mit einer anspruchsvollen Staatsprüfung abschließt. Die Absolventen arbeiten in verschiedenen forstlichen Berufen, wobei der Besitz eines eigenen Waldes nicht notwendig ist.

Zusammenarbeit von Ausbildung, Praxis und Forschung

Die enge Zusammenarbeit zwischen Ausbildungseinrichtungen und Forschung ist entscheidend für die Entwicklung in der Forstwirtschaft. Fortbildung der Lehrkräfte und praktische Diplomarbeiten sind Teil der Ausbildung.

Langfristiges Denken in der Forstwirtschaft

In der Forstwirtschaft ist Weitblick unerlässlich, da Entscheidungen oft langfristige Auswirkungen haben. Die Herausforderung, den Wald zu erhalten, wird von den neuen Generationen ernst genommen, die innovative Methoden und Strategien entwickeln.

Optimismus für die Zukunft des österreichischen Waldes

Dr. Hintsteiner zeigt sich optimistisch, dass der österreichische Wald die aktuellen Herausforderungen meistern wird, dank des Engagements der jungen Generation und der Bereitschaft, sich mit den Problemen auseinanderzusetzen.