Gasthörer
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Gasthörer

Universität Regensburg, Kommunikation

Beschreibung

Was bringt es, einen Krebstumor im Reagenzglas zu züchten? Und wie klein sind eigentlich Mikroskopaufnahmen von Dingen im Nano-Bereich? Was verbirgt sich hinter der „Wissenschaft des Wohlbefindens“? Und lernen Kinder wirklich leichter als Erwachsene?
Auf all diese Dinge sind wir an der Uni Regensburg neugierig. In unserem Wissenschaftspodcast „Gasthörer“ laden wir deshalb Forscherinnen und Forscher aus den verschiedensten Fakultäten zu uns ins Studio ein. Im Gespräch mit Podcast-Host Katharina Herkommer erzählen sie von ihren aktuellen Projekten, von anstehenden Plänen, von gemeisterten Herausforderungen und wissenschaftlichen Glücksmomenten.
Aber uns interessieren nicht nur die Forschungsinhalte, sondern auch die Menschen: Wer sind die Leute, die hier an der Uni so intensiv an einem ganz bestimmten Thema arbeiten? Das erfahrt ihr im „Gasthörer“ – einer Produktion des Bereichs Kommunikation & Marketing der Universität Regensburg.

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

Seh‘ ich was, was du nicht siehst? BILDENDE KUNST mit Prof.in Dr. Birgit Eiglsperger

30.07.2026

Die Schottenkirche und ihre verborgenen Geschichten

Die Schottenkirche in Regensburg ist bekannt für ihr modernes Schottentor, das viele spannende Geschichten birgt. Eine Führung offenbarte zahlreiche biblische Bezüge und symbolische Anspielungen, die zuvor unbemerkt geblieben waren. Dies regt die Gedanken an, wie wichtig das Wissen um Kunst und Geschichte für die Wahrnehmung ist.

Die Bedeutung des Kunstverständnisses

Birgit Eigelsberger, Professorin für Bildende Kunst, thematisiert die Notwendigkeit, den Blick für Kunst zu schärfen. Sie glaubt, dass das genaue Hinschauen und das Bewusstsein über das, was man sieht, eine der zentralen Aufgaben der Kunst ist.

Eigelsbergers künstlerische Faszination

Ihr Interesse gilt insbesondere den Wasserstudien von Leonardo da Vinci, die sie als faszinierend empfindet. Diese Studien kombinieren präzise Beobachtungen mit kreativen Erfindungen, was sie seit über 25 Jahren inspiriert.

Der kreative Prozess

Eigelsberger beschreibt, dass ihre Techniken sich über die Jahre entwickelt haben, ohne dass es eine bewusste Entscheidung gab. Der kreative Prozess ist für sie von Experimenten und dem Spiel mit Materialien geprägt.

Die Rolle der Studierenden

In der Lehre an der Universität wird Wert auf die individuelle Entwicklung der Studierenden gelegt. Eigelsberger betont, dass sie Talente und Neigungen fördern, aber auch technische Fähigkeiten vermitteln, um den Studierenden zu helfen, ihren eigenen Stil zu finden.

Wissenschaftliche und künstlerische Verknüpfung

Der wissenschaftliche Aspekt der Kunst wird durch die Analyse von Wahrnehmungs- und Gestaltungsprozessen betont. Eigelsberger sieht eine enge Verzahnung zwischen künstlerischer Praxis und Theorie, was eine besondere Stärke ihres Faches darstellt.

Die Kunstschau und ihre Bedeutung

Die jährliche Kunstschau an der Universität bietet Studierenden die Möglichkeit, ihre Werke öffentlich zu präsentieren und erste Erfahrungen mit dem Publikum zu sammeln. Dies ist ein bedeutender Schritt in ihrer künstlerischen Entwicklung.

Öffentliche Ausstellungen und deren Einfluss

Ausstellungen im leeren Beutel und anderen öffentlichen Räumen bieten den Studierenden die Chance, über den Campus hinaus zu wirken und ihre Kunst einem breiteren Publikum zugänglich zu machen. Der Austausch mit der Öffentlichkeit ist essenziell für die Entwicklung eines Künstlers.

Die Schottenkirche und ihre verborgenen Geschichten

Die Schottenkirche in Regensburg ist bekannt für ihr modernes Schottentor, das viele spannende Geschichten birgt. Eine Führung offenbarte zahlreiche biblische Bezüge und symbolische Anspielungen, die zuvor unbemerkt geblieben waren. Dies regt die Gedanken an, wie wichtig das Wissen um Kunst und Geschichte für die Wahrnehmung ist.

Die Bedeutung des Kunstverständnisses

Birgit Eigelsberger, Professorin für Bildende Kunst, thematisiert die Notwendigkeit, den Blick für Kunst zu schärfen. Sie glaubt, dass das genaue Hinschauen und das Bewusstsein über das, was man sieht, eine der zentralen Aufgaben der Kunst ist.

Eigelsbergers künstlerische Faszination

Ihr Interesse gilt insbesondere den Wasserstudien von Leonardo da Vinci, die sie als faszinierend empfindet. Diese Studien kombinieren präzise Beobachtungen mit kreativen Erfindungen, was sie seit über 25 Jahren inspiriert.

Der kreative Prozess

Eigelsberger beschreibt, dass ihre Techniken sich über die Jahre entwickelt haben, ohne dass es eine bewusste Entscheidung gab. Der kreative Prozess ist für sie von Experimenten und dem Spiel mit Materialien geprägt.

Die Rolle der Studierenden

In der Lehre an der Universität wird Wert auf die individuelle Entwicklung der Studierenden gelegt. Eigelsberger betont, dass sie Talente und Neigungen fördern, aber auch technische Fähigkeiten vermitteln, um den Studierenden zu helfen, ihren eigenen Stil zu finden.

Wissenschaftliche und künstlerische Verknüpfung

Der wissenschaftliche Aspekt der Kunst wird durch die Analyse von Wahrnehmungs- und Gestaltungsprozessen betont. Eigelsberger sieht eine enge Verzahnung zwischen künstlerischer Praxis und Theorie, was eine besondere Stärke ihres Faches darstellt.

Die Kunstschau und ihre Bedeutung

Die jährliche Kunstschau an der Universität bietet Studierenden die Möglichkeit, ihre Werke öffentlich zu präsentieren und erste Erfahrungen mit dem Publikum zu sammeln. Dies ist ein bedeutender Schritt in ihrer künstlerischen Entwicklung.

Öffentliche Ausstellungen und deren Einfluss

Ausstellungen im leeren Beutel und anderen öffentlichen Räumen bieten den Studierenden die Chance, über den Campus hinaus zu wirken und ihre Kunst einem breiteren Publikum zugänglich zu machen. Der Austausch mit der Öffentlichkeit ist essenziell für die Entwicklung eines Künstlers.

Natürlich gesund? PHARMAZEUTISCHE BIOLOGIE mit Prof. Dr. Jörg Heilmann

24.06.2026

Einführung in die pharmazeutische Biologie

Der Podcast beleuchtet die Herkunft von Medikamenten, die sowohl aus modernen Laboren als auch aus natürlichen Quellen wie Pflanzen, Pilzen und Mikroorganismen stammen. Professor Dr. Jörg Heilmann erklärt die Verbindung zwischen diesen Quellen und der pharmazeutischen Biologie, einem Fachgebiet, das die Wirkstoffe aus der Natur für die medizinische Anwendung untersucht.

Die Faszination der Pflanzen

Professor Heilmann teilt seine Leidenschaft für Pflanzen und deren Mechanismen zur Verteidigung und Anlockung von Bestäubern. Er reflektiert über die Bedeutung des Wissens um Heilpflanzen, das über Jahrtausende in verschiedenen Kulturen weitergegeben wurde.

Forschung und Wirkstoffe

Pharmazeutische Biologie beschäftigt sich mit der Identifizierung biologisch aktiver Substanzen in Pflanzen und deren Entwicklung zu sicheren und wirksamen Arzneimitteln. Heilmann erklärt den Unterschied zwischen pflanzlichen und synthetischen Arzneimitteln und betont die Bedeutung von klinischen Studien.

Ethische Aspekte der Forschung

Der Podcast thematisiert auch die Herausforderungen der Biopiraterie und die Bedeutung ethischer Standards in der Forschung an traditionellen Heilmethoden und Pflanzenwissen indigenen Völkern. Dies ist wichtig für den Schutz des kulturellen Erbes und der biologischen Vielfalt.

Die Zukunft der Forschung

Es wird diskutiert, dass trotz umfangreicher Forschung viele Pflanzen und deren Wirkstoffe noch nicht vollständig erforscht sind. Heilmann und seine Doktoranden arbeiten an neuen Methoden zur Extraktion und Analyse von Pflanzenstoffen, um deren potenzielle medizinische Anwendungen weiter zu erforschen.

Praktische Anwendung und Bildung

Heilmann betont die Bedeutung der praktischen Ausbildung von Studierenden in der pharmazeutischen Biologie, einschließlich Exkursionen und Laborarbeiten. Der Botanische Garten der Universität Regensburg spielt eine zentrale Rolle in der Ausbildung und der Forschung.

Einführung in die pharmazeutische Biologie

Der Podcast beleuchtet die Herkunft von Medikamenten, die sowohl aus modernen Laboren als auch aus natürlichen Quellen wie Pflanzen, Pilzen und Mikroorganismen stammen. Professor Dr. Jörg Heilmann erklärt die Verbindung zwischen diesen Quellen und der pharmazeutischen Biologie, einem Fachgebiet, das die Wirkstoffe aus der Natur für die medizinische Anwendung untersucht.

Die Faszination der Pflanzen

Professor Heilmann teilt seine Leidenschaft für Pflanzen und deren Mechanismen zur Verteidigung und Anlockung von Bestäubern. Er reflektiert über die Bedeutung des Wissens um Heilpflanzen, das über Jahrtausende in verschiedenen Kulturen weitergegeben wurde.

Forschung und Wirkstoffe

Pharmazeutische Biologie beschäftigt sich mit der Identifizierung biologisch aktiver Substanzen in Pflanzen und deren Entwicklung zu sicheren und wirksamen Arzneimitteln. Heilmann erklärt den Unterschied zwischen pflanzlichen und synthetischen Arzneimitteln und betont die Bedeutung von klinischen Studien.

Ethische Aspekte der Forschung

Der Podcast thematisiert auch die Herausforderungen der Biopiraterie und die Bedeutung ethischer Standards in der Forschung an traditionellen Heilmethoden und Pflanzenwissen indigenen Völkern. Dies ist wichtig für den Schutz des kulturellen Erbes und der biologischen Vielfalt.

Die Zukunft der Forschung

Es wird diskutiert, dass trotz umfangreicher Forschung viele Pflanzen und deren Wirkstoffe noch nicht vollständig erforscht sind. Heilmann und seine Doktoranden arbeiten an neuen Methoden zur Extraktion und Analyse von Pflanzenstoffen, um deren potenzielle medizinische Anwendungen weiter zu erforschen.

Praktische Anwendung und Bildung

Heilmann betont die Bedeutung der praktischen Ausbildung von Studierenden in der pharmazeutischen Biologie, einschließlich Exkursionen und Laborarbeiten. Der Botanische Garten der Universität Regensburg spielt eine zentrale Rolle in der Ausbildung und der Forschung.

Geschenkte Zeit – TRANSPLANTATIONSMEDIZIN mit Prof. Dr. Bernhard Banas

28.05.2026

Transplantationsmedizin als zentrales Thema

Der Gesprächspartner betrachtet Organspende und Transplantationen als lebensrettende, komplexe medizinische Praxis. Es geht um ethische Fragen, Regelwerke und die Frage, wie Organversorgung strukturiert ist, wer transplantiert wird und wie Patientinnen und Patienten durch Spenden ein zweites Leben erhalten können.

Struktur und Herausforderungen des deutschen Systems

Deutschland verfügt über strenge Vorgaben, die Orientierung an medizinischem Stand und Ethik betonen. Wartelisten, Spenderäquivalente und zentrale Stellen wie Eurotransplant beeinflussen, wer welches Organ erhält. Die Verfügbarkeit von Spenderorganen ist der limitierende Faktor, während medizinische Möglichkeiten weiterentwickelt werden.

Widerspruchsregelung, Lebensspenden und internationale Perspektiven

Ein Schwerpunkt liegt auf der Debatte um eine Widerspruchsregelung und deren Auswirkungen auf Spenderzahlen. Lebensspenden bringen zusätzliche Komplexität mit sich, insbesondere ökologische und immunologische Hürden. International vergleicht der Experte Deutschland mit Nachbarländern, in denen oft andere Regelungen gelten, wodurch der Austausch zwischen Systemen beeinflusst wird.

Ausblick: Prävention, Forschung und neue Ansätze

Neben der Transplantation werden Prävention und Therapien in der Nephrologie betont, um Organversagen zu verzögern. Forschung zu Xenotransplantation, regenerativer Medizin und Zellen-Technologien gilt als Perspektive. Zusätzlich gibt es Ansätze, die aktuelle Versorgung zu verbessern, ohne neue Organtransplantationen zu erzwingen, durch bessere Diagnostik und Therapien.

Transplantationsmedizin als zentrales Thema

Der Gesprächspartner betrachtet Organspende und Transplantationen als lebensrettende, komplexe medizinische Praxis. Es geht um ethische Fragen, Regelwerke und die Frage, wie Organversorgung strukturiert ist, wer transplantiert wird und wie Patientinnen und Patienten durch Spenden ein zweites Leben erhalten können.

Struktur und Herausforderungen des deutschen Systems

Deutschland verfügt über strenge Vorgaben, die Orientierung an medizinischem Stand und Ethik betonen. Wartelisten, Spenderäquivalente und zentrale Stellen wie Eurotransplant beeinflussen, wer welches Organ erhält. Die Verfügbarkeit von Spenderorganen ist der limitierende Faktor, während medizinische Möglichkeiten weiterentwickelt werden.

Widerspruchsregelung, Lebensspenden und internationale Perspektiven

Ein Schwerpunkt liegt auf der Debatte um eine Widerspruchsregelung und deren Auswirkungen auf Spenderzahlen. Lebensspenden bringen zusätzliche Komplexität mit sich, insbesondere ökologische und immunologische Hürden. International vergleicht der Experte Deutschland mit Nachbarländern, in denen oft andere Regelungen gelten, wodurch der Austausch zwischen Systemen beeinflusst wird.

Ausblick: Prävention, Forschung und neue Ansätze

Neben der Transplantation werden Prävention und Therapien in der Nephrologie betont, um Organversagen zu verzögern. Forschung zu Xenotransplantation, regenerativer Medizin und Zellen-Technologien gilt als Perspektive. Zusätzlich gibt es Ansätze, die aktuelle Versorgung zu verbessern, ohne neue Organtransplantationen zu erzwingen, durch bessere Diagnostik und Therapien.