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Literarische Gesellschaft Thüringen

Beschreibung

Die Literarische Gesellschaft Thüringen fördert seit 1991 die Literatur und Kultur in Weimar und Thüringen. Sie organisiert Festivals und Wettbewerbe, Werkstätten und Lesungen, veröffentlicht Bücher und Magazine. In unserem Podcast stellen wir euch die Literatur und das literarische Leben rund um die LGT vor.

Redaktion: Guido Naschert, Stefan Petermann

Einzelne Folgen sind an jedem 3. Dienstag im Monat von 22:00–23:00 Uhr auf dem Weimarer Stadtsender www.radiolotte.de zu hören.

www.literarische-gesellschaft.de

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

#69 Lukas Rietzschel: Sanditz

18.08.2026

Einführung und Vorstellung

Im Podcast wird der Gast Lukas Rietzschel, ein junger Autor, begrüßt. Die Diskussion dreht sich um sein Buch "Sanditz", das von einer fiktiven Kleinstadt in der Oberlausitz handelt. Rietzschel spricht über seine Erfahrungen, seine Verbindung zu den Themen des Buches und die Herausforderungen des Schreibens über seine Heimat. Es wird betont, dass das Buch nicht als Ortschronik zu verstehen ist, sondern die Geschichten der Figuren in den Vordergrund rücken.

Engagement in der Region

Lukas Rietzschel erzählt von seinem Engagement in Görlitz, wo er ein Netzwerk für Rückkehrer aufbaute und eine Kunsthalle gründete. Er beschreibt die Herausforderungen, die junge Menschen in der Region erleben und wie wichtig es ist, die Gegenwart sichtbar zu machen. Sein Ziel ist es, die Stadt und ihre Kunstszene zu beleben und die Menschen zum Verweilen zu bewegen.

Der Schreibprozess und die Figuren

Rietzschel erklärt, dass er beim Schreiben seines Buches nicht an eine Ortschronik gedacht hat, sondern an die Entwicklung der Figuren und deren Geschichten. Die Handlung springt zwischen verschiedenen Zeiten und Perspektiven, um ein vielschichtiges Bild der Charaktere zu vermitteln. Er reflektiert auch über die Herausforderungen, die das Schreiben über die DDR und die Gegenwart mit sich bringt.

Die Bedeutung von Orten in der Literatur

Der Ort "Sanditz" wird als zentraler Punkt in der Erzählung beschrieben, aber Rietzschel betont, dass die Figuren wichtiger sind als der Ort selbst. Es wird diskutiert, wie die Geografie und die Geschichten der Figuren miteinander verknüpft sind. Der Autor möchte, dass die Leser die Figuren und deren Schicksale nachvollziehen können, ohne in die Falle von Klischees über den Osten zu tappen.

Perspektivenwechsel und gesellschaftliche Themen

Ein zentraler Aspekt des Buches ist der Perspektivenwechsel, insbesondere durch die Figur Peter Schulte, der als Außenstehender die Entwicklungen in der DDR beobachtet. Dies dient dazu, verschiedene Blickwinkel auf die Geschehnisse zu ermöglichen und die Komplexität der Realität darzustellen. Rietzschel spricht über die Herausforderungen, mit denen die Menschen in der Region konfrontiert sind, und betont die Wichtigkeit, diese Themen literarisch zu verarbeiten.

Fazit und Ausblick

Der Podcast schließt mit einem Ausblick auf die weiteren Themen des Buches und Rietzschels persönliche Erfahrungen als Autor. Es wird eine Einladung ausgesprochen, das Buch selbst zu lesen und die Geschichten der Charaktere zu entdecken.

Einführung und Vorstellung

Im Podcast wird der Gast Lukas Rietzschel, ein junger Autor, begrüßt. Die Diskussion dreht sich um sein Buch "Sanditz", das von einer fiktiven Kleinstadt in der Oberlausitz handelt. Rietzschel spricht über seine Erfahrungen, seine Verbindung zu den Themen des Buches und die Herausforderungen des Schreibens über seine Heimat. Es wird betont, dass das Buch nicht als Ortschronik zu verstehen ist, sondern die Geschichten der Figuren in den Vordergrund rücken.

Engagement in der Region

Lukas Rietzschel erzählt von seinem Engagement in Görlitz, wo er ein Netzwerk für Rückkehrer aufbaute und eine Kunsthalle gründete. Er beschreibt die Herausforderungen, die junge Menschen in der Region erleben und wie wichtig es ist, die Gegenwart sichtbar zu machen. Sein Ziel ist es, die Stadt und ihre Kunstszene zu beleben und die Menschen zum Verweilen zu bewegen.

Der Schreibprozess und die Figuren

Rietzschel erklärt, dass er beim Schreiben seines Buches nicht an eine Ortschronik gedacht hat, sondern an die Entwicklung der Figuren und deren Geschichten. Die Handlung springt zwischen verschiedenen Zeiten und Perspektiven, um ein vielschichtiges Bild der Charaktere zu vermitteln. Er reflektiert auch über die Herausforderungen, die das Schreiben über die DDR und die Gegenwart mit sich bringt.

Die Bedeutung von Orten in der Literatur

Der Ort "Sanditz" wird als zentraler Punkt in der Erzählung beschrieben, aber Rietzschel betont, dass die Figuren wichtiger sind als der Ort selbst. Es wird diskutiert, wie die Geografie und die Geschichten der Figuren miteinander verknüpft sind. Der Autor möchte, dass die Leser die Figuren und deren Schicksale nachvollziehen können, ohne in die Falle von Klischees über den Osten zu tappen.

Perspektivenwechsel und gesellschaftliche Themen

Ein zentraler Aspekt des Buches ist der Perspektivenwechsel, insbesondere durch die Figur Peter Schulte, der als Außenstehender die Entwicklungen in der DDR beobachtet. Dies dient dazu, verschiedene Blickwinkel auf die Geschehnisse zu ermöglichen und die Komplexität der Realität darzustellen. Rietzschel spricht über die Herausforderungen, mit denen die Menschen in der Region konfrontiert sind, und betont die Wichtigkeit, diese Themen literarisch zu verarbeiten.

Fazit und Ausblick

Der Podcast schließt mit einem Ausblick auf die weiteren Themen des Buches und Rietzschels persönliche Erfahrungen als Autor. Es wird eine Einladung ausgesprochen, das Buch selbst zu lesen und die Geschichten der Charaktere zu entdecken.

#68 Poetryfilmtage 2026 - Eindrücke vom Festival

21.07.2026

Einführung in die Poetryfilmtage

Die Veranstaltung widmet sich dem gesprochene Wort und dem Austausch zwischen verschiedenen Poeten und Poetinnen. Moderiert von Laura Paloma, wird das Publikum in eine Welt der Poesie und Kreativität eingeführt.

Vorstellung der Poeten

Fünf Poeten, darunter Micha Kunze, Jasmin Abbas und Friedrich Herrmann, präsentieren ihre Werke. Micha Kunze führt mit einem Fortsetzungstext ein, der das Publikum mit einem einzigartigen Erlebnis fesselt.

Popcorn und Festivalneuheiten

Das Festival bietet nicht nur literarische Höhepunkte, sondern auch eine neue Popcornmaschine, die das Kinoerlebnis bereichert. Das Popcorn wird vegan zubereitet und trägt zur besonderen Atmosphäre bei.

Awareness-Konzept

Ein neues Awareness-Konzept wird vorgestellt, um auf die Bedürfnisse der Zuschauer einzugehen. Lucien erklärt, wie wichtig es ist, eine sichere Umgebung zu schaffen, insbesondere bei potenziell triggernden Inhalten.

New Talents Programm

Das New Talents Programm zeigt studentische Einreichungen und spiegelt die Vielfalt des künstlerischen Schaffens wider. Die Moderatoren Lucienne und Anja sind optimistisch über die Qualität der gezeigten Filme.

Filmvorführungen und Publikumsreaktionen

Das Publikum hat die Möglichkeit, unterschiedliche Perspektiven und kreative Ansätze im Filmemachen zu erleben. Besondere Filme, wie ein analog projizierter Film, hinterlassen einen bleibenden Eindruck.

Schlussfolgerungen und Ausblick

Nach drei intensiven Tagen des Festivals reflektieren die Organisatoren über die Erfolge und Herausforderungen. Es wird über zukünftige Themen und die Entwicklung des Festivals nachgedacht.

Einführung in die Poetryfilmtage

Die Veranstaltung widmet sich dem gesprochene Wort und dem Austausch zwischen verschiedenen Poeten und Poetinnen. Moderiert von Laura Paloma, wird das Publikum in eine Welt der Poesie und Kreativität eingeführt.

Vorstellung der Poeten

Fünf Poeten, darunter Micha Kunze, Jasmin Abbas und Friedrich Herrmann, präsentieren ihre Werke. Micha Kunze führt mit einem Fortsetzungstext ein, der das Publikum mit einem einzigartigen Erlebnis fesselt.

Popcorn und Festivalneuheiten

Das Festival bietet nicht nur literarische Höhepunkte, sondern auch eine neue Popcornmaschine, die das Kinoerlebnis bereichert. Das Popcorn wird vegan zubereitet und trägt zur besonderen Atmosphäre bei.

Awareness-Konzept

Ein neues Awareness-Konzept wird vorgestellt, um auf die Bedürfnisse der Zuschauer einzugehen. Lucien erklärt, wie wichtig es ist, eine sichere Umgebung zu schaffen, insbesondere bei potenziell triggernden Inhalten.

New Talents Programm

Das New Talents Programm zeigt studentische Einreichungen und spiegelt die Vielfalt des künstlerischen Schaffens wider. Die Moderatoren Lucienne und Anja sind optimistisch über die Qualität der gezeigten Filme.

Filmvorführungen und Publikumsreaktionen

Das Publikum hat die Möglichkeit, unterschiedliche Perspektiven und kreative Ansätze im Filmemachen zu erleben. Besondere Filme, wie ein analog projizierter Film, hinterlassen einen bleibenden Eindruck.

Schlussfolgerungen und Ausblick

Nach drei intensiven Tagen des Festivals reflektieren die Organisatoren über die Erfolge und Herausforderungen. Es wird über zukünftige Themen und die Entwicklung des Festivals nachgedacht.

#67 Volha Hapeyeva: Wörterbuch einer Nomadin

16.06.2026

Einführung und Buchbesprechung

Stefan Petermann begrüßt Wolja Hapeyeva in Weimar und spricht über ihr neues Buch "Wörterbuch einer Nomadin", das sich mit Themen wie Identität, Europa, Krieg und Sprache auseinandersetzt. Petermann hebt hervor, wie das Buch beim Reisen und Denken anregt.

Reiseerfahrungen in den USA

Wolja berichtet von ihrer Reise in die USA, wo sie Studierende und Intellektuelle traf. Sie spricht über die kulturellen Unterschiede und die inspirierende Kunstszene in Tucson, Arizona. Die Begegnungen gaben ihr das Gefühl von Verbundenheit mit der Welt und regten den Wunsch nach Austausch und Zusammenarbeit an.

Der Schreibprozess und die Struktur des Buches

Wolja erklärt, dass sie während ihrer Reisen kleine Notizen macht, anstatt ein Tagebuch zu führen. Sie beschreibt die Struktur ihres Buches, das wie ein Wörterbuch aufgebaut ist, um die Vielfalt der Themen zu reflektieren, wobei jedes Kapitel durch ausgewählte Wörter angestoßen wird.

Identität und Sprache

Das Gespräch thematisiert die Komplexität der Identität, insbesondere in Bezug auf die belarussische Sprache und ihre Bedeutung. Wolja hebt hervor, dass die Sprache eng mit der politischen Situation in Belarus verbunden ist und dass das Verständnis von Identität in verschiedenen kulturellen Kontexten unterschiedlich ist.

Die Rolle der Poesie und des Zarten

Wolja spricht über die zarten Momente in ihrer Poesie und deren Verbindung zu großen Themen wie Krieg und Identität. Sie betont, dass diese kleinen, feinen Details helfen, die komplexe Realität besser zu verstehen und zu akzeptieren.

Ausblick auf zukünftige Projekte

Wolja teilt ihre Pläne für zukünftige Werke, darunter ein deutschsprachiger Lyrikband und ein Roman, den sie möglicherweise selbst ins Deutsche übersetzen wird. Sie reflektiert über die Herausforderungen und Entscheidungen im Schreibprozess, insbesondere in Bezug auf die Sprache.

Einführung und Buchbesprechung

Stefan Petermann begrüßt Wolja Hapeyeva in Weimar und spricht über ihr neues Buch "Wörterbuch einer Nomadin", das sich mit Themen wie Identität, Europa, Krieg und Sprache auseinandersetzt. Petermann hebt hervor, wie das Buch beim Reisen und Denken anregt.

Reiseerfahrungen in den USA

Wolja berichtet von ihrer Reise in die USA, wo sie Studierende und Intellektuelle traf. Sie spricht über die kulturellen Unterschiede und die inspirierende Kunstszene in Tucson, Arizona. Die Begegnungen gaben ihr das Gefühl von Verbundenheit mit der Welt und regten den Wunsch nach Austausch und Zusammenarbeit an.

Der Schreibprozess und die Struktur des Buches

Wolja erklärt, dass sie während ihrer Reisen kleine Notizen macht, anstatt ein Tagebuch zu führen. Sie beschreibt die Struktur ihres Buches, das wie ein Wörterbuch aufgebaut ist, um die Vielfalt der Themen zu reflektieren, wobei jedes Kapitel durch ausgewählte Wörter angestoßen wird.

Identität und Sprache

Das Gespräch thematisiert die Komplexität der Identität, insbesondere in Bezug auf die belarussische Sprache und ihre Bedeutung. Wolja hebt hervor, dass die Sprache eng mit der politischen Situation in Belarus verbunden ist und dass das Verständnis von Identität in verschiedenen kulturellen Kontexten unterschiedlich ist.

Die Rolle der Poesie und des Zarten

Wolja spricht über die zarten Momente in ihrer Poesie und deren Verbindung zu großen Themen wie Krieg und Identität. Sie betont, dass diese kleinen, feinen Details helfen, die komplexe Realität besser zu verstehen und zu akzeptieren.

Ausblick auf zukünftige Projekte

Wolja teilt ihre Pläne für zukünftige Werke, darunter ein deutschsprachiger Lyrikband und ein Roman, den sie möglicherweise selbst ins Deutsche übersetzen wird. Sie reflektiert über die Herausforderungen und Entscheidungen im Schreibprozess, insbesondere in Bezug auf die Sprache.