
Lügen für Erwachsene - der LöWe Podcast
LöWe - Lösungsorientierte Weiterbildung
Beschreibung
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Veröffentlichungshistorie
Episodenübersicht

Unsere Trigger in Supervisionen 4 - Gefühle
Unterscheidung von Gefühlen, Emotionen und Gedanken
Im Gespräch wird die Unterscheidung zwischen Gefühlen, Emotionen und Gedanken diskutiert. Gefühle werden oft als allgemeiner Oberbegriff genutzt, während Emotionen klarere innere Zustände beschreiben. Körperempfindungen gelten als Sensationen, Gedanken als Urteile oder Einschätzungen und Handlungen als nächste Schritte. Diese Differenzierung dient in der Therapie dazu, gezielt an Gedanken zu arbeiten und Gefühle nicht automatisch zu verurteilen.
Auswirkungen dieser Sprache im Supervisonskontext
Wenn Teilnehmende sagen: „Ich habe das Gefühl…“, kann das soziale Erwartungen aktivieren und Trance-ähnliche Interaktionen auslösen. Die Beobachtung, dass Gedanken oft hinter Gefühlen stehen, ermöglicht es, Ablenkungen zu reduzieren und den Fokus auf das Verständnis der zugrundeliegenden Kognitionen zu lenken. Dadurch werden Inhalte besser adressierbar und Interaktionen transparenter.
Interventionen und methodische Ansätze
Es wird betont, wie wichtig es ist, Inhalte zu benennen, ohne Rechtsfertigungen zu fördern. Fragen wie „Welcher Gedanke kommt gerade auf?“ oder „Welcher Teil denkt das gerade?“ helfen, die Verantwortung zu klären und Handlungen zu strukturieren. Die kognitive Verhaltenstherapie dient als Rahmen, um Denken, Fühlen und Verhalten schrittweise greifbar zu machen.
Gruppenprozesse und praxisnahe Hinweise
Typische Muster in Gruppen sind Konflikte um Verantwortung, Erwartungen an Harmonie und der Umgang mit Gefühlen. Konkrete Bitten statt abstrakter Appelle, klare Rollen und individuelle Bedürfnisse wiederzugeben, fördern sinnvolle Beiträge. Vermeidung von Rechtfertigungen oder Schuldzuweisungen erleichtert den Diskurs und verhindert, dass Inhalte in unausgesprochenen Trancen stecken bleiben.

Unsere Trigger in Supervisionen 4 - "Gefühl"
Einführung in die Erzählkunst
Die Fähigkeit, eine unterhaltsame und glaubwürdige Geschichte zu erzählen, ist eine Kunstform, die Menschen seit jeher fasziniert. Gute Geschichten fesseln das Publikum und lassen sie in eine andere Welt eintauchen.
Elemente einer erfolgreichen Geschichte
Um eine Geschichte zu kreieren, die sowohl amüsant als auch glaubwürdig ist, sollten bestimmte Elemente berücksichtigt werden: Charaktere, Handlung, Konflikt und Auflösung. Diese Elemente helfen, das Interesse der Zuhörer zu wecken und ihnen das Gefühl zu geben, Teil der Erzählung zu sein.
Die Macht von Humor
Humor spielt eine entscheidende Rolle in Geschichten. Er lockert die Stimmung auf und schafft eine Verbindung zwischen Erzähler und Publikum. Witzige Anekdoten oder unerwartete Wendungen können die Geschichte unvergesslich machen.
Glaubwürdigkeit und Authentizität
Eine glaubwürdige Geschichte basiert oft auf realen Erfahrungen oder nachvollziehbaren Situationen. Wenn Zuhörer sich mit den Charakteren identifizieren können, wird die Geschichte umso ansprechender.

Unsere Trigger in Supervisionen 3 - Rolle & Person
Einleitung und Themenübersicht
Ronja und Stefan, Psychologen mit einem Fokus auf systemisches Denken, diskutieren in ihrem Podcast Themen, die in Supervisionen, Coachings und Therapien relevant sind. Sie beginnen mit der Frage, welche Aussagen in der Supervision auslösen oder triggern können, und stellen fest, dass es viel zu besprechen gibt.
Rollen und Identität in der Supervision
Ein zentrales Thema ist die Unterscheidung zwischen professioneller, persönlicher und organisatorischer Rolle. Ronja betont die Bedeutung, die eigenen Grenzen als Arbeitnehmer zu erkennen und zu respektieren, um Burnout zu vermeiden. Es wird diskutiert, wie persönliche Werte und moralische Vorstellungen in die berufliche Rolle hineinspielen.
Die Herausforderung im Teamkontext
Das Gespräch wechselt zu den Herausforderungen im Team, insbesondere zu den Erwartungen, die an Mitarbeiter gestellt werden. Es wird deutlich, dass viele sich überlastet fühlen, weil sie persönliche Verpflichtungen und berufliche Anforderungen nicht klar voneinander trennen können. Dies führt zu einem Teufelskreis, in dem Mitarbeiter sich selbst überfordern, um den Erwartungen gerecht zu werden.
Reflexion und Motivation
Ronja und Stefan betonen die Notwendigkeit zur Reflexion über die eigenen Beweggründe für Entscheidungen in der Arbeit. Dabei wird zwischen Entscheidungen aus Vermeidungs- und Annäherungszielen unterschieden, was für die persönliche und berufliche Entwicklung von Bedeutung ist.
Abschluss und Ausblick
Das Gespräch endet mit der Erkenntnis, dass Supervision und Reflexion entscheidend sind, um die Balance zwischen persönlicher Identität und beruflicher Rolle zu finden. Ronja und Stefan freuen sich auf weiteres Feedback und die nächsten Gespräche.