Goldstaub - Der Zwanziger Jahre  Podcast
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Goldstaub - Der Zwanziger Jahre Podcast

Else Edelstahl und Arne Krasting

Beschreibung

Goldstaub ist der erste Podcast, der komplett den Zwanziger Jahren gewidmet ist. Else Edelstahl, die Grande Dame der Boheme Sauvage und Arne Krasting, Historiker und Gründer von Zeitreisen, entführen die Hörer in die Zeit der Weimarer Republik
Goldstaub präsentiert die Zeit in all ihren Facetten, in all ihren Irren und Wirren. Es geht um das Nachtleben, um Mode, Verkehr, Politik, Film, Literatur und vieles mehr. Auserwählte Personen wie zum Beispiel Mitwirkende der Serie "Babylon Berlin" sind zu Gast und es gibt wiederkehrende Rubriken wie Buchtips, Veranstaltungsempfehlungen und Verlosungen.
GLANZ, GOLD, STAUB UND DRECK. DEKADENZ, ARMUT, ASPHALT UND LICHT - Kommt mit auf eine Zeitreise in die schillerndste Zeit der Deutschen Geschichte.

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

Folge 54 - Blumen, Barrikaden und Verfassung. Weimar und der Beginn der Republik

06.02.2026

Einführung in die Weimarer Republik

Im Podcast wird die Weimarer Republik als eine Zeit voller Glanz und Dreck beschrieben, in der der Zusammenbruch der Monarchie und die Gründung der Republik stattfanden. Der historische Kontext wird durch den Originalton von Philipp Scheidemann ergänzt, der am 9. November 1918 die Republik ausrief.

Der Gast und die Nationalversammlung

Stefan Zenker, Leiter des Vereins Weimarer Republik e.V., erläutert die Gründe, warum die Nationalversammlung in Weimar und nicht in Berlin stattfand. Die Entscheidung fiel, um die Einheit Deutschlands zu wahren und um den Sicherheitsbedenken Rechnung zu tragen.

Die Herausforderungen der Nationalversammlung

Die logistischen Herausforderungen bei der Einrichtung der Nationalversammlung in Weimar waren enorm. Innerhalb von drei Wochen mussten notwendige Einrichtungen geschaffen werden, um die Abgeordneten und Journalisten zu beherbergen und zu versorgen.

Das kulturelle Leben in Weimar

Obwohl Weimar als Provinzstadt galt, bot es der Nationalversammlung einen einzigartigen Rahmen. Das Theater diente als Sitzungssaal und bot ein anderes Flair als das Reichstagsgebäude in Berlin.

Politische Errungenschaften

Die Nationalversammlung in Weimar war äußerst produktiv; sie verabschiedete eine Verfassung, wählte eine neue Regierung und diskutierte den Friedensvertrag. Diese Errungenschaften werden als bedeutend für die Entwicklung der Demokratie in Deutschland betrachtet.

Rezeption und Nachwirkungen

Die Weimarer Republik hatte es schwer, da ihre Gegner den Ton angaben. Nach 1945 wurde diese Zeit oft negativ betrachtet. Dennoch wird anerkannt, dass die Errungenschaften der Weimarer Republik, wie die Gleichberechtigung der Frauen und die Schaffung eines Sozialstaates, bedeutend waren.

Empfehlungen für Weimar

Stefan Zenker empfiehlt, Weimar für ein verlängertes Wochenende zu besuchen, um die kulturellen und historischen Aspekte der Stadt zu entdecken, einschließlich der Museen und des Deutschen Nationaltheaters.

Einführung in die Weimarer Republik

Im Podcast wird die Weimarer Republik als eine Zeit voller Glanz und Dreck beschrieben, in der der Zusammenbruch der Monarchie und die Gründung der Republik stattfanden. Der historische Kontext wird durch den Originalton von Philipp Scheidemann ergänzt, der am 9. November 1918 die Republik ausrief.

Der Gast und die Nationalversammlung

Stefan Zenker, Leiter des Vereins Weimarer Republik e.V., erläutert die Gründe, warum die Nationalversammlung in Weimar und nicht in Berlin stattfand. Die Entscheidung fiel, um die Einheit Deutschlands zu wahren und um den Sicherheitsbedenken Rechnung zu tragen.

Die Herausforderungen der Nationalversammlung

Die logistischen Herausforderungen bei der Einrichtung der Nationalversammlung in Weimar waren enorm. Innerhalb von drei Wochen mussten notwendige Einrichtungen geschaffen werden, um die Abgeordneten und Journalisten zu beherbergen und zu versorgen.

Das kulturelle Leben in Weimar

Obwohl Weimar als Provinzstadt galt, bot es der Nationalversammlung einen einzigartigen Rahmen. Das Theater diente als Sitzungssaal und bot ein anderes Flair als das Reichstagsgebäude in Berlin.

Politische Errungenschaften

Die Nationalversammlung in Weimar war äußerst produktiv; sie verabschiedete eine Verfassung, wählte eine neue Regierung und diskutierte den Friedensvertrag. Diese Errungenschaften werden als bedeutend für die Entwicklung der Demokratie in Deutschland betrachtet.

Rezeption und Nachwirkungen

Die Weimarer Republik hatte es schwer, da ihre Gegner den Ton angaben. Nach 1945 wurde diese Zeit oft negativ betrachtet. Dennoch wird anerkannt, dass die Errungenschaften der Weimarer Republik, wie die Gleichberechtigung der Frauen und die Schaffung eines Sozialstaates, bedeutend waren.

Empfehlungen für Weimar

Stefan Zenker empfiehlt, Weimar für ein verlängertes Wochenende zu besuchen, um die kulturellen und historischen Aspekte der Stadt zu entdecken, einschließlich der Museen und des Deutschen Nationaltheaters.

Folge 53 - Karpfen auf dem Tisch, Paris im Blick, Geschenke im Kopf. Die Weihnachtsfolge

15.12.2025

Einführung in die Weihnachtsfolge

Die Weihnachtsfolge des Podcasts entführt die Hörer in die Atmosphäre der Weimarer Republik, in der Glanz und Dreck, Dekadenz und Armut nebeneinander existieren. Arne Krasting und Else Edelstahl begrüßen die Zuhörer mit einem Weihnachtslied aus dem Jahr 1925 und reflektieren über vergangene Weihnachtsfeste.

Weihnachtsmärkte und Traditionen

In Berlin wird über die zahlreichen Weihnachtsmärkte gesprochen, wobei beide Moderatoren gestehen, dass sie noch keinen besucht haben. Sie diskutieren die nostalgische Erinnerung an historische Weihnachtsmärkte und die Veränderungen im Festtagsverhalten über die Jahre.

Wohltätigkeit und Tucholsky

Ein Artikel von Kurt Tucholsky aus dem Jahr 1921 wird vorgestellt, der die Bedeutung von Wohltätigkeit zu Weihnachten thematisiert und zur Unterstützung von Obdachlosen aufruft. Die Moderatoren reflektieren, wie Weihnachten in der Gegenwart oft vom Konsum geprägt ist, im Gegensatz zu den früheren Traditionen.

Kulinarische Traditionen und Geschenke

Die Diskussion über die kulinarischen Traditionen zu Weihnachten, insbesondere die Zubereitung von Karpfen, wird angestoßen. Es wird auch auf die Geschenktraditionen eingegangen, wobei einige der bekanntesten Schriftsteller der Zeit, wie Thomas Mann und Stefan Zweig, ihre Geschenkempfehlungen teilen. Hierbei wird die Wiederentdeckung von Franz Kafkas Werk thematisiert.

Weihnachten im internationalen Kontext

Der Podcast wirft einen Blick auf die unterschiedlichen Bräuche in anderen Ländern, insbesondere Frankreich, und zeigt, wie sich Weihnachten dort entwickelt hat. Die Moderatoren betonen die Unterschiede in den Feierlichkeiten und den Einfluss anderer Kulturen.

Ausblick und persönliche Pläne

Abschließend bieten die Moderatoren einen Ausblick auf ihre persönlichen Weihnachts- und Silvesterpläne und laden die Hörer ein, an den Feierlichkeiten teilzunehmen. Sie reflektieren über das vergangene Jahr und den Optimismus für das kommende Jahr.

Einführung in die Weihnachtsfolge

Die Weihnachtsfolge des Podcasts entführt die Hörer in die Atmosphäre der Weimarer Republik, in der Glanz und Dreck, Dekadenz und Armut nebeneinander existieren. Arne Krasting und Else Edelstahl begrüßen die Zuhörer mit einem Weihnachtslied aus dem Jahr 1925 und reflektieren über vergangene Weihnachtsfeste.

Weihnachtsmärkte und Traditionen

In Berlin wird über die zahlreichen Weihnachtsmärkte gesprochen, wobei beide Moderatoren gestehen, dass sie noch keinen besucht haben. Sie diskutieren die nostalgische Erinnerung an historische Weihnachtsmärkte und die Veränderungen im Festtagsverhalten über die Jahre.

Wohltätigkeit und Tucholsky

Ein Artikel von Kurt Tucholsky aus dem Jahr 1921 wird vorgestellt, der die Bedeutung von Wohltätigkeit zu Weihnachten thematisiert und zur Unterstützung von Obdachlosen aufruft. Die Moderatoren reflektieren, wie Weihnachten in der Gegenwart oft vom Konsum geprägt ist, im Gegensatz zu den früheren Traditionen.

Kulinarische Traditionen und Geschenke

Die Diskussion über die kulinarischen Traditionen zu Weihnachten, insbesondere die Zubereitung von Karpfen, wird angestoßen. Es wird auch auf die Geschenktraditionen eingegangen, wobei einige der bekanntesten Schriftsteller der Zeit, wie Thomas Mann und Stefan Zweig, ihre Geschenkempfehlungen teilen. Hierbei wird die Wiederentdeckung von Franz Kafkas Werk thematisiert.

Weihnachten im internationalen Kontext

Der Podcast wirft einen Blick auf die unterschiedlichen Bräuche in anderen Ländern, insbesondere Frankreich, und zeigt, wie sich Weihnachten dort entwickelt hat. Die Moderatoren betonen die Unterschiede in den Feierlichkeiten und den Einfluss anderer Kulturen.

Ausblick und persönliche Pläne

Abschließend bieten die Moderatoren einen Ausblick auf ihre persönlichen Weihnachts- und Silvesterpläne und laden die Hörer ein, an den Feierlichkeiten teilzunehmen. Sie reflektieren über das vergangene Jahr und den Optimismus für das kommende Jahr.

Folge 52 - Sonderfolge - Fotografie, Design, Städtebau. Die Weimarer Republik in aktuellen Ausstellungen

09.09.2025

Einführung in die Weimarer Republik

In dieser Episode nehmen die Gastgeber Arne Krasting und Else Edelstahl die Zuhörer mit auf eine Zeitreise in die Weimarer Republik, eine Ära der Dekadenz und Modernität. Sie diskutieren kulturelle Highlights und Ausstellungen, die die Geschichte und das Design dieser Zeit beleuchten.

Kulturtipps für Ausstellungen

Die Folge bietet eine Vielzahl von Kulturtipps für Museen und Ausstellungen in Berlin, Frankfurt und Mannheim. Besonders hervorgehoben wird eine Ausstellung im Jüdischen Museum über jüdische Designerinnen der Weimarer Republik, die weitgehend in Vergessenheit geraten sind.

Das Jüdische Museum und Designerinnen

Die Kuratorin Michael Friedlander erklärt, wie sie auf das Thema der Ausstellung kam, die Designerinnen und deren Einfluss in der Weimarer Republik zu würdigen. Mit 60 Designerinnen zeigt die Ausstellung eine breite Palette an Disziplinen, darunter Mode, Schmuck und Grafik.

Die Berlinische Galerie und Marta Astfalk-Fietz

In der Berlinischen Galerie wird die Fotografin Marta Astfalk-Fietz vorgestellt, die für ihre Selbstinszenierungen und das Spiel mit Geschlechterrollen bekannt war. Ihre Arbeiten fangen den Geist der 20er Jahre ein und zeigen eine Vielfalt an Identitäten und Ausdrucksformen.

Neues Frankfurt

Gret Weber vom Museum Angewandte Kunst in Frankfurt thematisiert die 100-jährige Geschichte des neuen Frankfurt, das sich durch innovative Stadtplanung und modernen Wohnungsbau auszeichnet. Die Ausstellung zeigt, wie Bürger in dieser Zeit zusammenarbeiteten, um soziale Probleme zu lösen.

Mario von Bukowitsch in Mannheim

Die Ausstellung in der Kunsthalle Mannheim widmet sich dem Fotografen Mario von Bukowitsch, dessen Arbeiten von Berlin über Paris bis nach Mexiko reichen. Seine Fotografien dokumentieren das Leben in der Weimarer Republik und seine Karriere, die tragisch endete.

Schlussfolgerung

Die Episode schließt mit einem Aufruf, die genannten Ausstellungen in Berlin, Frankfurt und Mannheim zu besuchen. Trotz der Herausforderungen der Zeit bleibt das Erbe der Weimarer Republik relevant und inspirierend.

Einführung in die Weimarer Republik

In dieser Episode nehmen die Gastgeber Arne Krasting und Else Edelstahl die Zuhörer mit auf eine Zeitreise in die Weimarer Republik, eine Ära der Dekadenz und Modernität. Sie diskutieren kulturelle Highlights und Ausstellungen, die die Geschichte und das Design dieser Zeit beleuchten.

Kulturtipps für Ausstellungen

Die Folge bietet eine Vielzahl von Kulturtipps für Museen und Ausstellungen in Berlin, Frankfurt und Mannheim. Besonders hervorgehoben wird eine Ausstellung im Jüdischen Museum über jüdische Designerinnen der Weimarer Republik, die weitgehend in Vergessenheit geraten sind.

Das Jüdische Museum und Designerinnen

Die Kuratorin Michael Friedlander erklärt, wie sie auf das Thema der Ausstellung kam, die Designerinnen und deren Einfluss in der Weimarer Republik zu würdigen. Mit 60 Designerinnen zeigt die Ausstellung eine breite Palette an Disziplinen, darunter Mode, Schmuck und Grafik.

Die Berlinische Galerie und Marta Astfalk-Fietz

In der Berlinischen Galerie wird die Fotografin Marta Astfalk-Fietz vorgestellt, die für ihre Selbstinszenierungen und das Spiel mit Geschlechterrollen bekannt war. Ihre Arbeiten fangen den Geist der 20er Jahre ein und zeigen eine Vielfalt an Identitäten und Ausdrucksformen.

Neues Frankfurt

Gret Weber vom Museum Angewandte Kunst in Frankfurt thematisiert die 100-jährige Geschichte des neuen Frankfurt, das sich durch innovative Stadtplanung und modernen Wohnungsbau auszeichnet. Die Ausstellung zeigt, wie Bürger in dieser Zeit zusammenarbeiteten, um soziale Probleme zu lösen.

Mario von Bukowitsch in Mannheim

Die Ausstellung in der Kunsthalle Mannheim widmet sich dem Fotografen Mario von Bukowitsch, dessen Arbeiten von Berlin über Paris bis nach Mexiko reichen. Seine Fotografien dokumentieren das Leben in der Weimarer Republik und seine Karriere, die tragisch endete.

Schlussfolgerung

Die Episode schließt mit einem Aufruf, die genannten Ausstellungen in Berlin, Frankfurt und Mannheim zu besuchen. Trotz der Herausforderungen der Zeit bleibt das Erbe der Weimarer Republik relevant und inspirierend.