
Was wichtig ist
Die Presse
Beschreibung
Der Nachrichten-Podcast der Tageszeitung "Die Presse" erscheint wochentags Montag bis Freitag und zu besonderen Anlässen wie an Wahlsonntagen auch zwischendurch. Die Redaktion der "Presse" sagt, was wichtig ist und nimmt Sie mit auf Recherche und zu spannenden Gesprächspartnern.
Gastgeber sind Anna Wallner, Sissy Rabl und Klemens Patek.
Audio und Produktion: Georg Gfrerer/ www.audio-funnel.com.
Grafik: Adobe Stock
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Veröffentlichungshistorie
Episodenübersicht

Drei Szenarien für Israel: Hat Netanyahu diese Wahl nun gewonnen oder verloren?
28.10.2026
Über Blöcke, Macht, die arabischen Parteien und wie es nach der Parlamentswahl in Israel weitergehen könnte.
Israel hat gewählt. Es wird noch ausgezählt, aber die Lage ist so: Der Regierungsblock mit Benjamin Netanyahu kommt mit all seinen Verbündeten nicht auf die notwendigen 61 Mandate für seine Mehrheit. Nur: Die Opposition, dort ist die stärkste Partei jene von Ex-Militärchef Gadi Eisenkot, kommt auf noch weniger Mandate. Also auch für die Opposition ist keine Regierungsmehrheit in Sicht. Was nun? Premier Benjamin Netanyahu sieht keinen Grund, seinen Posten zu räumen. Seine rechte Likud-Partei ist einmal mehr stärkste Einzelpartei - mit Abstand.Welche Szenarien jetzt für Israel infrage kommen, das analysiert im „Presse“-Podcast „Was wichtig ist“ die Journalistin Mareike Enghusen, die für „Die Presse“ aus Tel Aviv berichtet. Welche Rolle spielen die arabischen Parteien, sind die zwei großen Blöcke in Stein gemeißelt, würden Neuwahlen etwas ändern - und was hat Benjamin Netanyahu vor?Gast: Mareike Enghusen, Isreal-Korrespondentin der "Presse" in Tel AvivHost: Klemens PatekSchnitt: AudiofunnelMehr dazu:Netanyahu droht nach Israel-Wahl: „Wir werden iranische Gefahr ein für alle Mal beenden“So will sich Netanyahu in Israel an der Macht haltenDer Überlebenskünstler Netanyahu hat wieder einmal seinen Kopf aus der Schlinge gezogenDie Macht des israelisch-arabischen Ex-Ministers Mansour AbbasÜber uns:Alle unsere Podcasts finden Sie auch gesammelt auf Youtube. Abonnieren Sie uns gerne dort!Wenn Sie noch mehr von uns hören wollen, hier finden Sie alle unsere Podcasts im Presse Player.Wenn Sie mehr Qualitätsjournalismus lesen wollen, dann abonnieren Sie „Die Presse“, gedruckt oder digital im Premium-Angebot. Alle Infos dazu finden Sie unter abo.diepresse.comWenn Sie unseren Podcast mögen und automatisch von einer neuen Ausgabe erfahren wollen, dann aktivieren Sie die Push-Notifications für alle Presse-Podcasts in unserer App oder folgen Sie dem Podcast-Kanal der Presse auf Spotify, Apple oder Google Podcast.
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Wie gut ist das Zukunftsdepot, Börse-Chef Christoph Boschan?
27.10.2026
Was sagt Christoph Boschan zum Zukunftsdepot, das die Regierung beschlossen hat.
Gast: Christoph Boschan, Vorstandsvorsitzender der Wiener Börse AGModeration: Anna Wallner, Head of New Media
Schnitt: Audiofunnel Ab 2027 bekommt jedes neugeborene Kind 500 Euro Startbonus, und Eltern dürfen bis zu 5000 Euro im Jahr für ihre Kinder anlegen, ohne Steuer auf die Kursgewinne. Für Christoph Boschan, den Chef der Wiener Börse, ist das einer der größten Schritte der vergangenen zehn Jahre und zugleich viel zu wenig. Er erklärt, warum er die Dividenden lieber steuerfrei stellen würde als die Kursgewinne, was er vom Bundesschatz hält und warum Länder wie Dänemark, Schweden und die Niederlande bei der Pensionsvorsorge so weit vorne liegen.Christoph Boschan in Zitaten:„Der Bundesschatz ist ja einer der Euphemismen unserer Zeit. Es ist ja kein Bundesschatz, das sind Staatsschulden.“ „Aktien schlagen langfristig alles, und zwar mindestens um das Doppelte.“ „Die größte Downside wäre, dass diese Maßnahmen so homöopathisch sind, dass sie praktisch gar nichts erzielen, die politische und gesellschaftliche Diskussion aber auf Jahrzehnte befrieden.“Mehr zum Thema:Die Regierung will eine Generation der Anleger500 Euro für jedes Baby: So soll das neue Zukunftsdepot funktionierenDas „Zukunftsdepot“ für Kinder: Eine gute Idee, aber mit SchönheitsfehlernÜber uns:Alle unsere Podcasts finden Sie gesammelt auf Youtube. Abonnieren Sie uns gerne dort! Wenn Sie noch mehr von uns hören wollen, hier finden Sie alle unsere Podcasts im Presse Player.Wenn Sie mehr Qualitätsjournalismus lesen wollen, dann abonnieren Sie „Die Presse“, gedruckt oder digital im Premium-Angebot. Alle Infos dazu finden Sie unter abo.diepresse.comWenn Sie unseren Podcast mögen und automatisch von einer neuen Ausgabe erfahren wollen, dann aktivieren Sie die Push-Notifications für alle Presse-Podcasts in unserer App oder folgen Sie dem Podcast-Kanal der Presse auf Spotify, Apple oder Google Podcast.

Europe’s Race to Protect Kids From Social Media
25.10.2026
Folge 17 von "LensEU", dem Podcast über Europa
Zum Inhalt dieser Folge:
Ursula von der Leyen wants to make it harder for children across Europe to access social media, Austria already has its own law in place, and Latvia, Poland and Germany are handling it differently.
Should a 12-year-old be allowed to open an Instagram account? The European Commission doesn’t think so. In her State of the Union address, Commission President Ursula von der Leyen announced the EU Kids Act: a ban on social media accounts under 13, and no independent account without parental consent under 15. It isn’t law yet - but across Europe, governments aren’t waiting to see how it turns out.
In episode 17 of LensEU, host Anna Wallner talks to EU editor Anna Gabriel about how von der Leyen’s proposal came together, how it’s being received in Brussels and across the tech industry, and about Austria’s own plan for a national age limit of 14 - due to take effect on 1 January 2027, years before the EU rule, even though it will eventually have to give way to it. Then, three partner newsrooms report from the ground: OKO.press on Poland’s push to go further and faster than Brussels, driven partly by a string of school knife attacks; CORRECTIV on Germany’s still-open debate, where young people say their own voices are barely heard; and TV Net on Latvia, where a push for stricter rules has quietly lost momentum since the election. Four countries, four very different answers to the same question.
Deutsch:
Darf ein Zwölfjähriger auf Instagram sein? Die Europäische Kommission findet: nein. In ihrer Rede zur Lage der Union hat Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen den EU Kids Act angekündigt: kein Social Media unter 13 Jahren, kein eigenes Konto ohne Zustimmung der Eltern unter 15. Gesetz ist das noch nicht - aber quer durch Europa warten Regierungen nicht erst ab, wie die Sache ausgeht.
In dieser Folge von LensEU spricht Host Anna Wallner mit EU-Redakteurin Anna Gabriel darüber, wie von der Leyens Vorschlag entstanden ist und wie er aufgenommen wird, sowie über Österreichs eigenen Plan für ein nationales Mindestalter von 14 Jahren.
Danach berichten drei Partnerredaktionen direkt vor Ort:
OKO.press über Polens Vorstoß, schneller und weiter zu gehen als Brüssel, mitausgelöst durch eine Serie von Messerattacken an Schulen;
CORRECTIV über die noch offene Debatte in Deutschland, wo junge Menschen sagen, dass ihre eigene Stimme kaum gehört wird;
TVNet über Lettland, wo der Schwung für strengere Regeln seit der Wahl leise verpufft ist. Vier Länder, vier sehr unterschiedliche Antworten auf dieselbe Frage.
Was ist lensEU?
Sieben Medienpartner aus der Europäischen Union produzieren ab sofort jede Woche einen Podcast und einen Newsletter in fünf Sprachen.
Die Partnermedien sind: LensEU wird von OKO.press aus Polen koordiniert. Weitere Partner sind Die Presse aus Österreich, CORRECTIV aus Deutschland, Telegram.hr aus Kroatien und TVNET aus Lettland. Unterstützt wird das Projekt von der internationalen Nachrichtenagentur AFP aus Frankreich, ENEX aus Luxemburg und Mainspring aus Österreich.
KI-Hinweis: Die Podcastfolgen in der Originalsprache werden mit dem Übersetzungstool Eleven Labs in mehrere Sprachen übersetzt, so auch auf Deutsch. Die Moderationspassagen und das erste Interview sind auf Deutsch aufgenommen, der Rest vom Englischen ins Deutsche mittels KI übersetzt.
Unterstützt wird das Projekt von der Europäischen Union im Rahmen des Programms Multimedia Actions.
Alle englischen Folgen abrufbar sind auch hier auf The Audio Marketplace.
Alle deutschen Folgen findet ihr auch hier auf YouTube.
Den wöchentlichen Newsletter bestellen kann man hier - in der Sprache eurer Wahl.
Alle Quellen und Links zu dieser Folge findet ihr hier.
Das vollständige Transkript dieser Folge auf Englisch findet ihr hier.