Für Eigentümer und Vermieter
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Für Eigentümer und Vermieter

Haus & Grund Frankfurt am Main e.V.

Beschreibung

Sie vermieten ein oder mehrere Wohnungen oder leben in der eigenen Wohnung oder dem eigenen Haus? Dann wissen Sie, dass die rechtlichen Rahmenbedingungen private Vermieter und private Eigentümer zuweilen ins Schwitzen bringen können. Viele Fragen lassen sich nur über kompetente rechtliche Beratung klären. Das weiß Gregor Weil, Rechtsanwalt und Geschäftsführer Haus & Grund Frankfurt am Main, aus seiner langjährigen Rechtsberatungspraxis. In diesem Podcast klärt er zusammen mit Leif Ahrens knapp und verständlich die zentralen Fragen, die private Vermieter erfahrungsgemäß immer wieder beschäftigen – angefangen bei der Neuvermietung einer Wohnung über die regelmäßigen Nebenkostenabrechnungen und die Möglichkeiten einer Mieterhöhung bis hin zum Ende eines Mietverhältnisses. Als privater Selbstnutzer erfahren Sie außerdem alles Wissenswerte über das gerade reformierte Wohnungseigentumsrecht und dessen Auswirkungen auf die Eigentümergemeinschaft. Hören Sie rein in unseren Podcast für private Eigentümer und Vermieter und machen Sie sich damit Ihr Leben als Immobilieneigentümer leichter.

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

Wenn der Wohnungsmieter aus dem Rahmen fällt I zu Gast: Verena Till | Rechtsanwältin von Haus & Grund Frankfurt am Main (Moderation: Leif Ahrens)

05.08.2026

Einleitung

Im Podcast wird diskutiert, welche Herausforderungen Vermieter im Umgang mit problematischen Mietern haben können. Leif Ahrens und Rechtsanwältin Verena Till erörtern häufige Probleme und die rechtlichen Rahmenbedingungen für Vermieter.

Verhaltensprobleme von Mietern

Vermieter sind oft mit ungewöhnlichen Verhaltensweisen von Mietern konfrontiert, wie nächtlichen Partys, Gerüchen aus der Wohnung oder aggressiven Tieren. Nicht jedes Ärgernis rechtfertigt eine Kündigung, daher ist eine juristische Einschätzung wichtig.

Tiere in Mietwohnungen

Die Haltung von Tieren, insbesondere Kampfhunden, ist problematisch. Kampfhunde dürfen laut Gesetz nicht in Wohnräumen gehalten werden. Kleinere Hunde sind unter bestimmten Umständen erlaubt, solange sie keine Störungen verursachen.

Cannabis und Rauchen

Der Konsum von Cannabis in der Wohnung ist grundsätzlich erlaubt, solange andere Mieter nicht gestört werden. Bei übermäßigem Konsum, der zu Schäden führt, kann es jedoch rechtliche Konsequenzen nach sich ziehen.

Lärm und Feiern

Feiern in der Wohnung sind bis zu einem gewissen Maß erlaubt. Regelmäßige Partys können jedoch für Nachbarn unzumutbar werden. Vermieter sollten Lärmstörungen dokumentieren, um im Ernstfall handeln zu können.

Konflikte zwischen Mietern

Persönliche Konflikte zwischen Mietern, wie Drohungen oder körperliche Auseinandersetzungen, müssen ernst genommen werden. Vermieter sollten darauf achten, dass solche Vorfälle dokumentiert werden und gegebenenfalls Abmahnungen ausgesprochen werden.

Wichtige Tipps für Vermieter

Vermieter sollten frühzeitig rechtlichen Rat einholen und alle Vorfälle dokumentieren. Ein Protokoll über Lärmstörungen oder andere Probleme ist hilfreich, um gegebenenfalls rechtliche Schritte einzuleiten.

Einleitung

Im Podcast wird diskutiert, welche Herausforderungen Vermieter im Umgang mit problematischen Mietern haben können. Leif Ahrens und Rechtsanwältin Verena Till erörtern häufige Probleme und die rechtlichen Rahmenbedingungen für Vermieter.

Verhaltensprobleme von Mietern

Vermieter sind oft mit ungewöhnlichen Verhaltensweisen von Mietern konfrontiert, wie nächtlichen Partys, Gerüchen aus der Wohnung oder aggressiven Tieren. Nicht jedes Ärgernis rechtfertigt eine Kündigung, daher ist eine juristische Einschätzung wichtig.

Tiere in Mietwohnungen

Die Haltung von Tieren, insbesondere Kampfhunden, ist problematisch. Kampfhunde dürfen laut Gesetz nicht in Wohnräumen gehalten werden. Kleinere Hunde sind unter bestimmten Umständen erlaubt, solange sie keine Störungen verursachen.

Cannabis und Rauchen

Der Konsum von Cannabis in der Wohnung ist grundsätzlich erlaubt, solange andere Mieter nicht gestört werden. Bei übermäßigem Konsum, der zu Schäden führt, kann es jedoch rechtliche Konsequenzen nach sich ziehen.

Lärm und Feiern

Feiern in der Wohnung sind bis zu einem gewissen Maß erlaubt. Regelmäßige Partys können jedoch für Nachbarn unzumutbar werden. Vermieter sollten Lärmstörungen dokumentieren, um im Ernstfall handeln zu können.

Konflikte zwischen Mietern

Persönliche Konflikte zwischen Mietern, wie Drohungen oder körperliche Auseinandersetzungen, müssen ernst genommen werden. Vermieter sollten darauf achten, dass solche Vorfälle dokumentiert werden und gegebenenfalls Abmahnungen ausgesprochen werden.

Wichtige Tipps für Vermieter

Vermieter sollten frühzeitig rechtlichen Rat einholen und alle Vorfälle dokumentieren. Ein Protokoll über Lärmstörungen oder andere Probleme ist hilfreich, um gegebenenfalls rechtliche Schritte einzuleiten.

Eigenbedarfskündigung I zu Gast: Claudia Knöppel | Rechtsanwältin und Fachanwältin für Miet- und Wohnungseigentumsrecht bei Haus & Grund Frankfurt am Main (Moderation: Leif Ahrens)

03.06.2026

Grundlagen und Voraussetzungen

Bei einer Eigenbedarfskündigung besteht ein berechtigtes Interesse, die Wohnung selbst oder für nahe Angehörige nutzen zu wollen. Der Nutzungswille muss konkret, ernsthaft und nachvollziehbar dargelegt werden, damit der Mieter prüfen kann, warum der Eigentümer in die Wohnung möchte. Das Näheverhältnis spielt eine Rolle; Enkel, Kinder oder enge Bezugspersonen können in Frage kommen, ebenso besondere Verhältnisse im Einzelfall.

Kündigungs-inhalte und formelle Anforderungen

Im Kündigungsschreiben müssen der Nutzungswille und der konkrete Zweck klar formuliert sein. Der Mieter hat ein Widerspruchsrecht und es können Härtegründe vorgebracht werden. Formelle Anforderungen sollten eingehalten werden, damit der Mieter die Kündigung sachlich prüfen kann. Eine individuelle Rechtsberatung kann helfen, Fehler zu vermeiden.

Verfahren und praktikable Strategien

Praktisch ist, frühzeitig über eine einvernehmliche Lösung nachzudenken: Aufhebungsvertrag, Umzugshilfe oder eine verlängerte Räumungsfrist können Verfahren beschleunigen. Gerichte prüfen ernsthaften Nutzungswillen und wägen Mieter- gegen Eigentümerinteressen ab. Ein sorgfältig vorbereitetes Verfahren erhöht die Chancen auf eine faire Lösung ohne lange Auseinandersetzung.

Grenzen, Risikofaktoren und Hinweise

Eine Eigenbedarfskündigung ist kein Garantiefall; Härteargumente der Mieter können zum Beispiel zu einer Verzögerung oder Änderung der Vereinbarung führen. Häufige Verzögerungen entstehen durch gesundheitliche oder organisatorische Einwände des Mieters. Vor Abschluss des Vertrages sollten Zweifel sorgfältig geprüft werden, um spätere rechtliche Auseinandersetzungen zu vermeiden.

Grundlagen und Voraussetzungen

Bei einer Eigenbedarfskündigung besteht ein berechtigtes Interesse, die Wohnung selbst oder für nahe Angehörige nutzen zu wollen. Der Nutzungswille muss konkret, ernsthaft und nachvollziehbar dargelegt werden, damit der Mieter prüfen kann, warum der Eigentümer in die Wohnung möchte. Das Näheverhältnis spielt eine Rolle; Enkel, Kinder oder enge Bezugspersonen können in Frage kommen, ebenso besondere Verhältnisse im Einzelfall.

Kündigungs-inhalte und formelle Anforderungen

Im Kündigungsschreiben müssen der Nutzungswille und der konkrete Zweck klar formuliert sein. Der Mieter hat ein Widerspruchsrecht und es können Härtegründe vorgebracht werden. Formelle Anforderungen sollten eingehalten werden, damit der Mieter die Kündigung sachlich prüfen kann. Eine individuelle Rechtsberatung kann helfen, Fehler zu vermeiden.

Verfahren und praktikable Strategien

Praktisch ist, frühzeitig über eine einvernehmliche Lösung nachzudenken: Aufhebungsvertrag, Umzugshilfe oder eine verlängerte Räumungsfrist können Verfahren beschleunigen. Gerichte prüfen ernsthaften Nutzungswillen und wägen Mieter- gegen Eigentümerinteressen ab. Ein sorgfältig vorbereitetes Verfahren erhöht die Chancen auf eine faire Lösung ohne lange Auseinandersetzung.

Grenzen, Risikofaktoren und Hinweise

Eine Eigenbedarfskündigung ist kein Garantiefall; Härteargumente der Mieter können zum Beispiel zu einer Verzögerung oder Änderung der Vereinbarung führen. Häufige Verzögerungen entstehen durch gesundheitliche oder organisatorische Einwände des Mieters. Vor Abschluss des Vertrages sollten Zweifel sorgfältig geprüft werden, um spätere rechtliche Auseinandersetzungen zu vermeiden.

Kauf vom Bauträger I zu Gast: Vanessa Elting | Fachanwältin für Bau- und Architektenrecht sowie Vergaberecht bei Elting Rechtsanwaltsgesellschaft (Moderation: Leif Ahrens)

20.05.2026

Warum Bauträgerkäufe attraktiv und herausfordernd sind

Der Podcast erklärt, dass Käufe vom Bauträger oft eine komfortable Lösung bieten, weil Grundstück, Planung, Bauarbeiten und oft auch Baubetrieb aus einer Hand kommen. Damit entstehen Vorteile wie ein rundes Gesamtkonzept, während gleichzeitig potenzielle Stolperfallen wie unklare Leistungsinhalte oder versteckte Kosten beachtet werden müssen. Eine erfahrene Fachfrau für Baurecht bringt Praxiswissen über Eigentümerinteressen und Bauträgerpraxis zusammen.

Kernbestandteile des Kaufvertrags und der Leistungsbeschreibung

Wesentlich ist eine detaillierte Leistungsbeschreibung, die genau festhält, was geliefert wird, inklusive technischer Details, Dämmung, Fenster, Steckdosen und Ausstattung. Fehlt etwas, können später Sonderleistungen anfallen. Der Vertrag regelt Abnahme, Preisstaffeln und Baufortschritt. Bemusterungen ermöglichen Entscheidungen, doch danach können Änderungen kostenpflichtig sein. Ein gründlicher Blick auf den Leistungsumfang reduziert Überraschungen während der Bauphase.

Abwicklung, Eigentumsübertragung und Sicherheiten

Die Übergabe erfolgt, wenn der Bau fortgeschritten ist und die letzte Rate bezahlt ist. Eigentum wird durch eine Auflassungsvormerkung gesichert, die Grundbucheintragung erfolgt danach. Typische Zahlungsmodelle folgen der MABV, oft in sieben Raten; Zahlungspläne sollten Fortschritt und Abnahme widerspiegeln. Gemeinschaftseigentum und Sondereigentum müssen klar getrennt und Termine für Fertigstellung sowie Abnahme festgelegt werden, um Rechtsstreitigkeiten zu vermeiden.

Frühzeitige Prüfung und Risikominimierung

Experten raten zu einer Vorabprüfung durch Fachleute, um wesentliche Punkte wie Insolvenzrisiken des Bauträgers, Leistungsumfang und mögliche Mängel zu klären. Sicherheitsmechanismen wie Vertragserfüllungssicherheiten oder Bürgschaften helfen, finanzielle Risiken zu begrenzen. Mutmaßliche Mängel vor Abnahme sollten dokumentiert und behoben werden, bevor Zahlungen oder Grundbuchübertragung erfolgen. Eine unabhängige Begleitung bewahrt Transparenz und verhindert späte Überraschungen.

Warum Bauträgerkäufe attraktiv und herausfordernd sind

Der Podcast erklärt, dass Käufe vom Bauträger oft eine komfortable Lösung bieten, weil Grundstück, Planung, Bauarbeiten und oft auch Baubetrieb aus einer Hand kommen. Damit entstehen Vorteile wie ein rundes Gesamtkonzept, während gleichzeitig potenzielle Stolperfallen wie unklare Leistungsinhalte oder versteckte Kosten beachtet werden müssen. Eine erfahrene Fachfrau für Baurecht bringt Praxiswissen über Eigentümerinteressen und Bauträgerpraxis zusammen.

Kernbestandteile des Kaufvertrags und der Leistungsbeschreibung

Wesentlich ist eine detaillierte Leistungsbeschreibung, die genau festhält, was geliefert wird, inklusive technischer Details, Dämmung, Fenster, Steckdosen und Ausstattung. Fehlt etwas, können später Sonderleistungen anfallen. Der Vertrag regelt Abnahme, Preisstaffeln und Baufortschritt. Bemusterungen ermöglichen Entscheidungen, doch danach können Änderungen kostenpflichtig sein. Ein gründlicher Blick auf den Leistungsumfang reduziert Überraschungen während der Bauphase.

Abwicklung, Eigentumsübertragung und Sicherheiten

Die Übergabe erfolgt, wenn der Bau fortgeschritten ist und die letzte Rate bezahlt ist. Eigentum wird durch eine Auflassungsvormerkung gesichert, die Grundbucheintragung erfolgt danach. Typische Zahlungsmodelle folgen der MABV, oft in sieben Raten; Zahlungspläne sollten Fortschritt und Abnahme widerspiegeln. Gemeinschaftseigentum und Sondereigentum müssen klar getrennt und Termine für Fertigstellung sowie Abnahme festgelegt werden, um Rechtsstreitigkeiten zu vermeiden.

Frühzeitige Prüfung und Risikominimierung

Experten raten zu einer Vorabprüfung durch Fachleute, um wesentliche Punkte wie Insolvenzrisiken des Bauträgers, Leistungsumfang und mögliche Mängel zu klären. Sicherheitsmechanismen wie Vertragserfüllungssicherheiten oder Bürgschaften helfen, finanzielle Risiken zu begrenzen. Mutmaßliche Mängel vor Abnahme sollten dokumentiert und behoben werden, bevor Zahlungen oder Grundbuchübertragung erfolgen. Eine unabhängige Begleitung bewahrt Transparenz und verhindert späte Überraschungen.