
High Performance Sports Podcast
HPSI
Beschreibung
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Veröffentlichungshistorie
Episodenübersicht

#44 Nikolaos Kosmadakis - Der größte Gegner bin ich selbst
Einführung und Team Hamburg
In dieser Folge des High Performance Sports Podcast begrüßen die Moderatoren Christoph Plass und Tilman einen besonderen Gast, den Boxer Nikolaos Kosmadakis. Christoph erklärt die Zusammenarbeit mit Team Hamburg und deren Ziel, die Vielfalt der Hamburger Athleten vorzustellen.
Der Werdegang von Nikolaos Kosmadakis
Nikolaos, der seit seinem zehnten Lebensjahr boxt, begann seine Karriere auf Anraten seines Vaters, um sein Selbstbewusstsein zu stärken. Er erzählt von seinen ersten Erfolgen, darunter der Gewinn seines ersten norddeutschen Meistertitels im Alter von zwölf Jahren und seiner Entwicklung zum deutschen Meister im Jugendbereich.
High Performance im Boxen
Nikolaos definiert High Performance nicht nur durch Talent, sondern durch die tägliche Entscheidung, sich trotz Widerständen und innerer Zweifel zu motivieren. Er betont die Bedeutung des mentalen Aspekts im Boxen und die Notwendigkeit, auch in schwierigen Zeiten durchzuhalten.
Training und Wettkämpfe
Er spricht über die Struktur seines Trainings, das eine Vielzahl von Komponenten wie Ausdauer, Technik und Sparring umfasst. Nikolaos erklärt, dass boxerspezifische Wettkämpfe nicht an eine Saison gebunden sind, was bedeutet, dass Kämpfe individuell anberaumt werden können.
Herausforderungen im Boxsport
Nikolaos thematisiert die Herausforderungen des Gewichtmanagements und die Bedeutung der Defensive im Boxen, um Verletzungen zu vermeiden. Er hebt hervor, dass viele Aspekte des Boxens mental sind und dass es wichtig ist, ruhig und konzentriert zu bleiben.
Persönliche Werte und Ziele
Er spricht auch über den Respekt gegenüber Gegnern und die ethischen Werte, die ihm von seiner Familie und seinem Trainer vermittelt wurden. In Bezug auf seine Zukunft äußert Nikolaos den Wunsch, sich konstant zu verbessern und gibt jungen Athleten den Rat, auch in schwierigen Zeiten nicht aufzugeben.
Abschluss und Ausblick
Die Episode endet mit Nikolaos' Überlegungen zu seiner Karriere und den anstehenden Deutschen Meisterschaften, bei denen er hofft, sich einen Platz im Nationalteam zu sichern. Sein Ziel ist es, immer das Beste aus sich herauszuholen und bereit zu sein, wenn sich Gelegenheiten ergeben.

#43 Jasmina Bier – Grenzen verschieben im Para-Rudern
Hintergrund und Fokus der Folge
In der Folge wird Jasmina Bier als Parasportlerin vorgestellt, die im Team Hamburg der Stiftung Leistungssport aktiv ist. Der Podcast verankert sich in einer neuen Perspektive: Alle Gäste dieser Reihe haben Verbindungen zu Team Hamburg. Ziel ist, die Geschichten rund um High Performance sichtbar zu machen und die Leistungen stärker in den Fokus zu rücken, ohne Prominenz oder Werbung in den Vordergrund zu stellen.
Biografie, Weg zum Para-Rudern und wissenschaftlicher Hintergrund
Jasmina Bier startete als Leichtathletin und erlebte einen schweren Fahrradunfall, der ihren Sportweg veränderte. Sie wurde Parasportlerin im Rudern und verbindet weiterhin Wissenschaft mit Sport: Neurowissenschaften als frühere Grundlage, aktuell Bewegungswissenschaften an der Uni Hamburg. Parallel arbeitet sie im UKE und wirkt an klinischen Studien mit.
Training, Technik und Alltagsstruktur
Der Alltag dreht sich um intensives Training mit Fokus auf Pausenlosigkeit, Struktur und Routinen. Sie trainiert auf dem Wasser und am Ergometer, wobei die Unterschiede von Technik, Strömung und Wassertemperatur beachtet werden. Die Fehleranalyse erfolgt durch Trainer, Videoeinschätzungen und kollektives Feedback; Synchronität im Doppelzweier mit dem Partner ist zentral.
Ziele, Mindset und Perspektiven für Nachwuchs
High Performance bedeutet für Jasmina, kontinuierlich an Verbesserungen zu arbeiten und niemals aufzugeben. Ziele umfassen Medaillen und Weltrekorde, mit Fokus auf Team-Integration und gemeinsamer Entwicklung am Stützpunkt. Sie sieht das Potential von Hamburg als Ort olympischer und paralympischer Erlebnisse und betont den Wert für Nachwuchs, Vorbilder zu schaffen und Begeisterung für den Sport zu wecken.

#42 Aditya Pasarakonda - Vom Videoanalysten zum High-Performance-Coach
Einführung in die Episode
In der letzten Folge des Jahres des High Performance Sports Podcast begrüßen Tilman und Ole ihren Gast Aditya Pasarakonda, einen renommierten Trainer im Hockey, der über seine Erfahrungen und Erkenntnisse im Coaching spricht.
Aditya Pasarakondas Werdegang
Adi, der in Deutschland geboren und in der Schweiz aufgewachsen ist, hat eine beeindruckende Karriere im Hockey hinter sich. Er begann als Honorartrainer, trainierte die weibliche U16-Nationalmannschaft und wurde schließlich Cheftrainer beim Club an der Alster. Seine Leidenschaft für das Coaching und die Videoanalyse prägten seinen Werdegang und seine Philosophie als Trainer.
Konzept von High Performance
Für Adi bedeutet High Performance, optimale Bedingungen für seine Spieler zu schaffen, um nicht nur am Wochenende, sondern auch unter der Woche Höchstleistungen zu erbringen. Der Fokus liegt auf der Schaffung eines positiven Umfelds, das individuelle und kollektive Fortschritte ermöglicht.
Coaching-Stil und Teamführung
Adi beschreibt seinen Coaching-Stil als eine Kombination von emotionaler Intelligenz und analytischem Denken. Der Austausch mit den Spielern und deren Einbeziehung in Entscheidungsprozesse sind zentrale Elemente seiner Philosophie. Er betont die Bedeutung von Energie und Verhalten in der Mannschaft.
Herausforderungen und Ziele für die Zukunft
Aktuell steht das Team vor Herausforderungen in der Hallensaison, aber Adi ist optimistisch, dass die Mannschaft das Potenzial hat, um Titel mitzuspielen. Sein langfristiges Ziel ist es, eine starke Teamkultur zu entwickeln und die Spieler bestmöglich zu fördern.