De Weck: Im Gespräch – Ein Republik-Podcast zum Hier und Jetzt.
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De Weck: Im Gespräch – Ein Republik-Podcast zum Hier und Jetzt.

Roger de Weck, Republik Magazin

Beschreibung

Neue Folgen ab Februar 2026!

Wie gehen wir durch eine Welt im Wandel? Was braucht es, damit die Demokratie den Krisen trotzt? Und welche Utopien bleiben? Publizist Roger de Weck ist einer der profilierten Intellektuellen in der Schweiz. Im Republik-Podcast «De Weck: Im Gespräch» trifft er Menschen aus Kultur, Politik, Wirtschaft und Wissenschaft. Und befragt sie zum Hier und Jetzt.

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

André Holenstein: Warum wurde die Schweiz so fremdenfeindlich?

05.06.2026

Vielgestaltige Migration als Normalfall

Migration umfasst mehr als Aus- und Einwanderung. Lebensmittelpunktwechsel, Rückwanderungen und Binnenbewegungen prägen die Schweiz seit Jahrhunderten. Formen variieren, Grenzen fallen, und räumliche Mobilität wird oft missverstanden. Beobachtungen betonen, dass Zuwanderung und Abwanderung miteinander verwoben sind und kulturelle, wirtschaftliche sowie soziale Dynamiken miteinander reagieren.

Historische Mobilität und politische Rahmenbedingungen

Im 19. Jahrhundert öffneten Bund und Kantone die Niederlassung; Konkordate und die Bundesverfassung ermöglichen Mobilität sowie Gewerbe- und Handelsfreiheit. Trotzdem bleibt die Freizügigkeit innerkantonal oft eingeschränkt. Regionen mit Korporationen kontrollieren Ressourcen, was Zuwanderung begrenzt. Langfristig führt die Liberalität des Zeitalters zu einem veränderten Verständnis von Bürgerrecht, Mobilität und wirtschaftlicher Integration.

Militärische Migration, Fluchtbewegungen und Allianzen

Bis ins späte Mittelalter prägt Söldnerwesen die Schweiz: Elite-Kantone liefern Arbeitskräfte, während Allianzen mit Frankreich sowie Privilegien Handel und Sicherheit verbinden. Huguenotten fliehen vor Verfolgung; Schutz wird kontrolliert, Wiederabwanderung angestrebt. Reformierte Kantone setzen auf Binnenwirtschaft, doch personale Mobilität bleibt ein relevantes Muster. Migrationsströme werden durch politische, religiöse und wirtschaftliche Interessen moderiert und gestaltet.

Spätantike Einwanderung, Industrialisierung und Gegenwart

Im 19. Jahrhundert verstärkt sich Zuwanderung, besonders aus Italienerinnen und Italienern, bedingt durch Urbanisierung, Eisenbahn- und Tunnelbau. Kultur- und Arbeitskraft prägen Gesellschaft, während soziale Spannungen aufflammen. Politische Flüchtlinge beeinflussen Bildung, Wissenschaft und Infrastruktur. Im 20. Jahrhundert wird Migration stärker staatlich reguliert, doch Treiber wie Wohlstand und Standortpolitik wirken weiter, während Debatten um Ursachen und Integration fortbestehen.

Vielgestaltige Migration als Normalfall

Migration umfasst mehr als Aus- und Einwanderung. Lebensmittelpunktwechsel, Rückwanderungen und Binnenbewegungen prägen die Schweiz seit Jahrhunderten. Formen variieren, Grenzen fallen, und räumliche Mobilität wird oft missverstanden. Beobachtungen betonen, dass Zuwanderung und Abwanderung miteinander verwoben sind und kulturelle, wirtschaftliche sowie soziale Dynamiken miteinander reagieren.

Historische Mobilität und politische Rahmenbedingungen

Im 19. Jahrhundert öffneten Bund und Kantone die Niederlassung; Konkordate und die Bundesverfassung ermöglichen Mobilität sowie Gewerbe- und Handelsfreiheit. Trotzdem bleibt die Freizügigkeit innerkantonal oft eingeschränkt. Regionen mit Korporationen kontrollieren Ressourcen, was Zuwanderung begrenzt. Langfristig führt die Liberalität des Zeitalters zu einem veränderten Verständnis von Bürgerrecht, Mobilität und wirtschaftlicher Integration.

Militärische Migration, Fluchtbewegungen und Allianzen

Bis ins späte Mittelalter prägt Söldnerwesen die Schweiz: Elite-Kantone liefern Arbeitskräfte, während Allianzen mit Frankreich sowie Privilegien Handel und Sicherheit verbinden. Huguenotten fliehen vor Verfolgung; Schutz wird kontrolliert, Wiederabwanderung angestrebt. Reformierte Kantone setzen auf Binnenwirtschaft, doch personale Mobilität bleibt ein relevantes Muster. Migrationsströme werden durch politische, religiöse und wirtschaftliche Interessen moderiert und gestaltet.

Spätantike Einwanderung, Industrialisierung und Gegenwart

Im 19. Jahrhundert verstärkt sich Zuwanderung, besonders aus Italienerinnen und Italienern, bedingt durch Urbanisierung, Eisenbahn- und Tunnelbau. Kultur- und Arbeitskraft prägen Gesellschaft, während soziale Spannungen aufflammen. Politische Flüchtlinge beeinflussen Bildung, Wissenschaft und Infrastruktur. Im 20. Jahrhundert wird Migration stärker staatlich reguliert, doch Treiber wie Wohlstand und Standortpolitik wirken weiter, während Debatten um Ursachen und Integration fortbestehen.

Franziska Ryser: Was tun gegen die Klimamüdigkeit?

01.05.2026

Stand der Klimaentwicklung und Auswirkungen in der Schweiz

Die Gesprächspartnerin skizziert zunehmende Klimaeffekte wie Evakuationen wegen Bergstürzen und Hochwassern. Sie verweist darauf, dass globale Ziele wie 1,5 Grad kaum erreichbar scheinen, Deutschland und die Schweiz bereits signifikante Abweichungen zeigen und die Folgen spürbar sind. Gleichwohl wird betont, dass Anpassungsmaßnahmen nötig sind, während gleichzeitig die Ursache der Erderwärmung reduziert werden muss, insbesondere durch erneuerbare Energien.

Politische Dynamik, Medienkanäle und gesellschaftliche Aufmerksamkeit

Es wird festgestellt, dass politische Schritte existieren, die Öffentlichkeit jedoch nicht immer erreichen. Medienkompetenz und Ressourcen seien begrenzt, wodurch ökologische Themen nicht konsequent in den Fokus rücken. Die Gesprächspartnerin betont, dass Kooperationen und Allianzen außerhalb des klassischen linken Lagers nötig sind, um ökologische Transformation wirksam voranzubringen und Breitenunterstützung zu sichern.

Initiativen, Instrumente und wirtschaftliche Perspektiven

Eine Volksinitiative gegen Vielfliegerei soll via Umverkehr vorangetrieben werden. Eine Flugticketabgabe kombiniert Verursacherprinzip mit Rückverteilung an die Bevölkerung und stärkt Zugverkehr; zugleich wird betont, dass die Wirtschaft von klimafreundlicher Ausrichtung profitieren kann. Die Initiative wird als pragmatisches Instrument gesehen, um CO2-Emissionen zu mindern und Versorgungssicherheit durch heimische Energiequellen zu erhöhen.

Wissenschaft, Demokratie und Konsens in der Nachhaltigkeitspolitik

Die Wissenschaft wird als Fundament der Debatte gesehen, doch Angriffe auf Wissenschaftlerinnen belasten den Diskurs. Skepsis gegenüber neuen Technologien, etwa Atomkraft, wird diskutiert, ebenso wie die Bedeutung konsensorientierter Politik. Die Grünen betonen soziale Gerechtigkeit im Klima- und Umweltschutz und betonen, dass Europa-Partnerschaften essenziell sind, um größere, grenzüberschreitende Lösungen zu erreichen.

Stand der Klimaentwicklung und Auswirkungen in der Schweiz

Die Gesprächspartnerin skizziert zunehmende Klimaeffekte wie Evakuationen wegen Bergstürzen und Hochwassern. Sie verweist darauf, dass globale Ziele wie 1,5 Grad kaum erreichbar scheinen, Deutschland und die Schweiz bereits signifikante Abweichungen zeigen und die Folgen spürbar sind. Gleichwohl wird betont, dass Anpassungsmaßnahmen nötig sind, während gleichzeitig die Ursache der Erderwärmung reduziert werden muss, insbesondere durch erneuerbare Energien.

Politische Dynamik, Medienkanäle und gesellschaftliche Aufmerksamkeit

Es wird festgestellt, dass politische Schritte existieren, die Öffentlichkeit jedoch nicht immer erreichen. Medienkompetenz und Ressourcen seien begrenzt, wodurch ökologische Themen nicht konsequent in den Fokus rücken. Die Gesprächspartnerin betont, dass Kooperationen und Allianzen außerhalb des klassischen linken Lagers nötig sind, um ökologische Transformation wirksam voranzubringen und Breitenunterstützung zu sichern.

Initiativen, Instrumente und wirtschaftliche Perspektiven

Eine Volksinitiative gegen Vielfliegerei soll via Umverkehr vorangetrieben werden. Eine Flugticketabgabe kombiniert Verursacherprinzip mit Rückverteilung an die Bevölkerung und stärkt Zugverkehr; zugleich wird betont, dass die Wirtschaft von klimafreundlicher Ausrichtung profitieren kann. Die Initiative wird als pragmatisches Instrument gesehen, um CO2-Emissionen zu mindern und Versorgungssicherheit durch heimische Energiequellen zu erhöhen.

Wissenschaft, Demokratie und Konsens in der Nachhaltigkeitspolitik

Die Wissenschaft wird als Fundament der Debatte gesehen, doch Angriffe auf Wissenschaftlerinnen belasten den Diskurs. Skepsis gegenüber neuen Technologien, etwa Atomkraft, wird diskutiert, ebenso wie die Bedeutung konsensorientierter Politik. Die Grünen betonen soziale Gerechtigkeit im Klima- und Umweltschutz und betonen, dass Europa-Partnerschaften essenziell sind, um größere, grenzüberschreitende Lösungen zu erreichen.

Martin Pfister: Kann die Schweiz sich verteidigen?

03.04.2026

Weltweite Aufrüstung und Unsicherheit

Die zunehmende militärische Aufrüstung weltweit, einschließlich des Westens, führt zu größerer Unsicherheit. Martin Pfister, Vorsteher des Departements für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport, beschreibt die Herausforderungen, die mit dieser Entwicklung einhergehen, insbesondere für die Schweizer Armee.

Lehren aus der Geschichte

Pfister, Historiker, zieht Parallelen zur politischen Situation in den 30er Jahren, als die Schweiz schlecht auf Konflikte vorbereitet war. Er betont die Notwendigkeit eines Schulterschlusses zwischen den politischen Parteien, um dringend benötigte Lösungen zu finden.

Politische Lösungsansätze

Pfister setzt auf öffentliche Diskussionen und Volksabstimmungen, um ein Bewusstsein für sicherheitspolitische Herausforderungen zu schaffen. Er hofft, dass die Bevölkerung bereit ist, mehr zu investieren, wenn das Gefühl einer Bedrohung wächst.

Finanzierung der Sicherheitsausgaben

Die Diskussion über Steuererhöhungen und Finanzierungsmöglichkeiten für die Rüstungsindustrie ist zentral. Pfister erkennt die Notwendigkeit, Schulden zu machen, um die militärischen Fähigkeiten zu stärken, wenn die Bedrohung real wird.

Globale sicherheitspolitische Lage

Die sicherheitspolitische Situation ist angespannt, geprägt von einem Machtwechsel und dem Aufstieg autoritärer Regime. Pfister sieht die Notwendigkeit, die liberale Demokratie zu verteidigen, während auch die Bedrohung durch hybride Kriegsführung und Cyberangriffe wächst.

Schweizer Sicherheitsstrategie

Die Schweiz muss sich auf hybride Bedrohungen und konventionelle Kriege vorbereiten. Pfister hebt hervor, dass die Schweiz in der Luftverteidigung nicht ausreichend gerüstet ist und betont die Notwendigkeit internationaler Zusammenarbeit in Rüstungsfragen.

Zusammenarbeit mit Nachbarn und der EU

Die Schweiz kann ihre Sicherheit im Alleingang nicht gewährleisten und benötigt die Zusammenarbeit mit europäischen Nachbarn sowie die Teilnahme an europäischen Rüstungsprogrammen.

Einfluss des Klimawandels

Pfister betrachtet den Klimawandel als ernsthaftes sicherheitspolitisches Risiko, das auch Migration und andere sicherheitspolitische Herausforderungen mit sich bringt.

Fazit und Ausblick

Die Schweizer Sicherheitspolitik steht vor der Herausforderung, sich in einer sich schnell verändernden geopolitischen Landschaft zu behaupten. Es bedarf einer breiten Diskussion und der Bereitschaft zur Zusammenarbeit, um den Herausforderungen der Zukunft zu begegnen.

Weltweite Aufrüstung und Unsicherheit

Die zunehmende militärische Aufrüstung weltweit, einschließlich des Westens, führt zu größerer Unsicherheit. Martin Pfister, Vorsteher des Departements für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport, beschreibt die Herausforderungen, die mit dieser Entwicklung einhergehen, insbesondere für die Schweizer Armee.

Lehren aus der Geschichte

Pfister, Historiker, zieht Parallelen zur politischen Situation in den 30er Jahren, als die Schweiz schlecht auf Konflikte vorbereitet war. Er betont die Notwendigkeit eines Schulterschlusses zwischen den politischen Parteien, um dringend benötigte Lösungen zu finden.

Politische Lösungsansätze

Pfister setzt auf öffentliche Diskussionen und Volksabstimmungen, um ein Bewusstsein für sicherheitspolitische Herausforderungen zu schaffen. Er hofft, dass die Bevölkerung bereit ist, mehr zu investieren, wenn das Gefühl einer Bedrohung wächst.

Finanzierung der Sicherheitsausgaben

Die Diskussion über Steuererhöhungen und Finanzierungsmöglichkeiten für die Rüstungsindustrie ist zentral. Pfister erkennt die Notwendigkeit, Schulden zu machen, um die militärischen Fähigkeiten zu stärken, wenn die Bedrohung real wird.

Globale sicherheitspolitische Lage

Die sicherheitspolitische Situation ist angespannt, geprägt von einem Machtwechsel und dem Aufstieg autoritärer Regime. Pfister sieht die Notwendigkeit, die liberale Demokratie zu verteidigen, während auch die Bedrohung durch hybride Kriegsführung und Cyberangriffe wächst.

Schweizer Sicherheitsstrategie

Die Schweiz muss sich auf hybride Bedrohungen und konventionelle Kriege vorbereiten. Pfister hebt hervor, dass die Schweiz in der Luftverteidigung nicht ausreichend gerüstet ist und betont die Notwendigkeit internationaler Zusammenarbeit in Rüstungsfragen.

Zusammenarbeit mit Nachbarn und der EU

Die Schweiz kann ihre Sicherheit im Alleingang nicht gewährleisten und benötigt die Zusammenarbeit mit europäischen Nachbarn sowie die Teilnahme an europäischen Rüstungsprogrammen.

Einfluss des Klimawandels

Pfister betrachtet den Klimawandel als ernsthaftes sicherheitspolitisches Risiko, das auch Migration und andere sicherheitspolitische Herausforderungen mit sich bringt.

Fazit und Ausblick

Die Schweizer Sicherheitspolitik steht vor der Herausforderung, sich in einer sich schnell verändernden geopolitischen Landschaft zu behaupten. Es bedarf einer breiten Diskussion und der Bereitschaft zur Zusammenarbeit, um den Herausforderungen der Zukunft zu begegnen.