KALIFORNISCHE TERRASSEN 🌞🌴
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KALIFORNISCHE TERRASSEN 🌞🌴

Systemischer Club

Beschreibung

Systemik trifft auf Praxis, Haltung und echte Begegnungen.

Im Podcast des Systemischen Zentrums der wispo sprechen wir mit Menschen, die systemisches Denken und Handeln leben: Lehrende, Praktiker*innen und spannende Gäste aus Beratung, Coaching, Therapie, Organisationsentwicklung und Führung.
Jede Woche erwarten dich neue Gespräche über systemische Haltung, Methoden, aktuelle Themen und persönliche Erfahrungen aus der Praxis.

Was bedeutet Systemik im Alltag? Wie entstehen neue Perspektiven? Und welche Fragen bewegen Menschen, die andere professionell begleiten?

Ein Podcast für alle, die systemische Ansätze kennenlernen, vertiefen oder neu entdecken möchten.

Jeden Freitag eine neue Folge.

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

#202 Die Stimme als Zugang zu Gefühlen

16.10.2026
Zur Ausbildung Systemische Therapie und Beratung (SystCert)Jetzt kostenfreie Online-Events entdeckenPersonen:Alex Grimm – Chorleiter der Hamburg Voices, Gesangspädagoge mit eigenem Studio in HamburgWebsite: hamburg-voices.deLaetitia – Sängerin im Tenor der Hamburg VoicesYasmin Brinkmann – Systemische Lehrtherapeutin am Systemischen Zentrum der wispo AGInstagram: yasmin.brinkmannLinkedIn: Yasmin BrinkmannBeschreibungHerzlich willkommen bei „Kalifornische Terrassen“.Hier geht es um psychologischen und systemischen Austausch – und darum, guten Ideen Gehör zu verschaffen.ZusammenfassungIn dieser Folge sprechen Alex Grimm, Laetitia und Yasmin Brinkmann über die Stimme – und darüber, warum sie so viel enger mit Psyche und Gefühl verknüpft ist als andere Ausdrucksformen.Der Ausgangspunkt ist eine Beobachtung aus der Chorarbeit: Fast alle, die singen lernen wollen, bringen ein Urteil über ihre Stimme mit. Zu laut, zu leise, zu hoch, zu tief. Anders als bei einem Instrument lässt sich dieses Urteil nicht von der Person trennen – die Stimme ist Teil des Körpers, man hat das Instrument sozusagen verschluckt. Aus einem Kommentar über den Klang wird so leicht ein Kommentar über den Menschen, und daraus Scham.Von dort öffnet sich das Gespräch in mehrere Richtungen. Es geht um die körperliche Seite – Atmung, Vagusnerv, das Pendeln zwischen Übererregung und Erstarrung und die mittlere Zone, in der Menschen handlungsfähig bleiben. Es geht um das, was Generationen weitergeben: eine Erziehung, in der Gefühle gefährlich waren, eine Gesangskultur, die nach dem Nationalsozialismus verschwand, Körpernormen vom Korsett bis zum flachen Bauch, die tiefes Atmen und damit die eigene Kraft schwer erreichbar machen. Und es geht um Wut als Emotion, die Veränderung will und erst durch das Unterdrücken gefährlich wird.Deutlich wird auch, wie nah das am eigenen professionellen Handeln liegt. Wer berät, therapiert oder coacht, arbeitet den ganzen Tag mit der Stimme – und lernt selten, wie das gesund geht. Chor, Gesangsunterricht, Sprecherziehung erscheinen im Gespräch weniger als Hobby denn als eine Form von Selbsterfahrung, die konfrontativer ist, als man vermutet.Dabei wird deutlich:Wer die eigene Stimme wieder bewohnt, bekommt nicht nur einen besseren Klang, sondern einen Zugang zu Gefühlen, die lange hinter verschlossenen Türen lagen.Stimme, Singen, Emotionen, Scham, Selbsterfahrung, Chorgesang, Vagusnerv, Window of Tolerance, transgenerationale Weitergabe, Wut, Systemisches Zentrum, wispo, Systemischer Club, Kalifornische TerrassenHast du Fragen, Gedanken oder willst deiner Idee Gehör verschaffen?Schreib uns gerne an: support@systemischer-club.de

Zur Ausbildung Systemische Therapie und Beratung (SystCert)

Jetzt kostenfreie Online-Events entdecken

Personen:

Alex Grimm – Chorleiter der Hamburg Voices, Gesangspädagoge mit eigenem Studio in Hamburg

Website: hamburg-voices.de

Laetitia – Sängerin im Tenor der Hamburg Voices

Yasmin Brinkmann – Systemische Lehrtherapeutin am Systemischen Zentrum der wispo AG

Instagram: yasmin.brinkmann
LinkedIn: Yasmin Brinkmann

Beschreibung

Herzlich willkommen bei „Kalifornische Terrassen“.

Hier geht es um psychologischen und systemischen Austausch – und darum, guten Ideen Gehör zu verschaffen.

Zusammenfassung

In dieser Folge sprechen Alex Grimm, Laetitia und Yasmin Brinkmann über die Stimme – und darüber, warum sie so viel enger mit Psyche und Gefühl verknüpft ist als andere Ausdrucksformen.

Der Ausgangspunkt ist eine Beobachtung aus der Chorarbeit: Fast alle, die singen lernen wollen, bringen ein Urteil über ihre Stimme mit. Zu laut, zu leise, zu hoch, zu tief. Anders als bei einem Instrument lässt sich dieses Urteil nicht von der Person trennen – die Stimme ist Teil des Körpers, man hat das Instrument sozusagen verschluckt. Aus einem Kommentar über den Klang wird so leicht ein Kommentar über den Menschen, und daraus Scham.

Von dort öffnet sich das Gespräch in mehrere Richtungen. Es geht um die körperliche Seite – Atmung, Vagusnerv, das Pendeln zwischen Übererregung und Erstarrung und die mittlere Zone, in der Menschen handlungsfähig bleiben. Es geht um das, was Generationen weitergeben: eine Erziehung, in der Gefühle gefährlich waren, eine Gesangskultur, die nach dem Nationalsozialismus verschwand, Körpernormen vom Korsett bis zum flachen Bauch, die tiefes Atmen und damit die eigene Kraft schwer erreichbar machen. Und es geht um Wut als Emotion, die Veränderung will und erst durch das Unterdrücken gefährlich wird.

Deutlich wird auch, wie nah das am eigenen professionellen Handeln liegt. Wer berät, therapiert oder coacht, arbeitet den ganzen Tag mit der Stimme – und lernt selten, wie das gesund geht. Chor, Gesangsunterricht, Sprecherziehung erscheinen im Gespräch weniger als Hobby denn als eine Form von Selbsterfahrung, die konfrontativer ist, als man vermutet.

Dabei wird deutlich:

Wer die eigene Stimme wieder bewohnt, bekommt nicht nur einen besseren Klang, sondern einen Zugang zu Gefühlen, die lange hinter verschlossenen Türen lagen.

Stimme, Singen, Emotionen, Scham, Selbsterfahrung, Chorgesang, Vagusnerv, Window of Tolerance, transgenerationale Weitergabe, Wut, Systemisches Zentrum, wispo, Systemischer Club, Kalifornische Terrassen

Hast du Fragen, Gedanken oder willst deiner Idee Gehör verschaffen?
Schreib uns gerne an: support@systemischer-club.de

#201 Was Trauma ist und was nicht

09.10.2026
Zur Ausbildung Systemische Traumaberatung (SystCert)Jetzt kostenfreie Online-Events entdeckenPersonen:Dr. Tilman Staemmler – Therapeut, Supervisor und Trainer mit eigener Praxis „Systeme gestalten“ in Heidelberg, Dozent für systemische Therapie und Beratung am Systemischen Zentrum der wispo AGInstagram: systeme.gestaltenLinkedIn: Tilman StaemmlerWebsite: systeme-gestalten.deKevin Baron – Systemischer Club / Systmeta GmbHInstagram: hausdesbaronsLinkedIn: Kevin BaronBeschreibungHerzlich willkommen bei „Kalifornische Terrassen“.Hier geht es um psychologischen und systemischen Austausch – und darum, guten Ideen Gehör zu verschaffen.ZusammenfassungIn dieser Folge sprechen Dr. Tilman Staemmler und Kevin Baron darüber, was Trauma ist – und was nicht – und wie sich traumatische Erfahrungen professionell begleiten lassen.Ausgangspunkt ist die alltägliche, oft inflationäre Rede vom Trauma. Tilman Staemmler unterscheidet zwischen einem subklinischen Sprachgebrauch, der schmerzhafte Erfahrungen benennt, und Traumatisierungen auf klinischem Niveau. Er beschreibt, wie Stress, der uns normalerweise wach und handlungsfähig macht, das Nervensystem überlasten kann – bis hin zum Shutdown und zur Dissoziation als Schutzmechanismus der Psyche.An einem Beispiel aus der Paartherapie wird sichtbar, wie frühe Erfahrungen in spätere Beziehungen hineinwirken: Ein brüchiger Selbstwert sucht Bestätigung beim Gegenüber, und wo sie ausbleibt, schaukelt sich eine Eskalationsdynamik hoch. Am Anfang der Arbeit stehen deshalb Stabilisierung und Sicherheit – vom vereinbarten Codewort, das einen Streit unterbricht, über die 5-4-3-2-1-Übung, die zurück ins Hier und Jetzt holt, bis zur Unterscheidung zwischen heißem und kaltem Gedächtnis nach Luise Reddemann.Zum Schluss geht es um Abgrenzungen und Haltung: wie sich Trauer, Trauma, Depression und Sucht zueinander verhalten, warum Integration ein langsamer Prozess ist, der den Schmerz zuerst ernst nimmt, und wie die Idee des guten Grundes im Alltag zu mehr Gelassenheit beitragen kann. Das Gespräch entstand im Vorfeld des Fachtags Trauma- & Trauerbegleitung am 23.10.2026 in Stuttgart. Die Teilnahme ist vor Ort und im Livestream kostenfrei möglich, alle Informationen und die Anmeldung findest du auf der Veranstaltungsseite.Dabei wird deutlich:Nicht jede schmerzhafte Erfahrung ist ein Trauma – doch wo sie es ist, beginnt Hilfe mit Sicherheit, nicht mit der Deutung des Erlebten.KeywordsTrauma, Traumaberatung, Dissoziation, Stabilisierung, Emotionsregulation, Paartherapie, 5-4-3-2-1-Übung, Trauer und Trauma, guter Grund, Systemisches Zentrum, wispo, Systemischer Club, Kalifornische TerrassenHast du Fragen, Gedanken oder willst deiner Idee Gehör verschaffen?Schreib uns gerne an: support@systemischer-club.de

Zur Ausbildung Systemische Traumaberatung (SystCert)

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Personen:

Dr. Tilman Staemmler – Therapeut, Supervisor und Trainer mit eigener Praxis „Systeme gestalten“ in Heidelberg, Dozent für systemische Therapie und Beratung am Systemischen Zentrum der wispo AG

Kevin Baron – Systemischer Club / Systmeta GmbH

Beschreibung

Herzlich willkommen bei „Kalifornische Terrassen“.

Hier geht es um psychologischen und systemischen Austausch – und darum, guten Ideen Gehör zu verschaffen.

Zusammenfassung

In dieser Folge sprechen Dr. Tilman Staemmler und Kevin Baron darüber, was Trauma ist – und was nicht – und wie sich traumatische Erfahrungen professionell begleiten lassen.

Ausgangspunkt ist die alltägliche, oft inflationäre Rede vom Trauma. Tilman Staemmler unterscheidet zwischen einem subklinischen Sprachgebrauch, der schmerzhafte Erfahrungen benennt, und Traumatisierungen auf klinischem Niveau. Er beschreibt, wie Stress, der uns normalerweise wach und handlungsfähig macht, das Nervensystem überlasten kann – bis hin zum Shutdown und zur Dissoziation als Schutzmechanismus der Psyche.

An einem Beispiel aus der Paartherapie wird sichtbar, wie frühe Erfahrungen in spätere Beziehungen hineinwirken: Ein brüchiger Selbstwert sucht Bestätigung beim Gegenüber, und wo sie ausbleibt, schaukelt sich eine Eskalationsdynamik hoch. Am Anfang der Arbeit stehen deshalb Stabilisierung und Sicherheit – vom vereinbarten Codewort, das einen Streit unterbricht, über die 5-4-3-2-1-Übung, die zurück ins Hier und Jetzt holt, bis zur Unterscheidung zwischen heißem und kaltem Gedächtnis nach Luise Reddemann.

Zum Schluss geht es um Abgrenzungen und Haltung: wie sich Trauer, Trauma, Depression und Sucht zueinander verhalten, warum Integration ein langsamer Prozess ist, der den Schmerz zuerst ernst nimmt, und wie die Idee des guten Grundes im Alltag zu mehr Gelassenheit beitragen kann. Das Gespräch entstand im Vorfeld des Fachtags Trauma- & Trauerbegleitung am 23.10.2026 in Stuttgart. Die Teilnahme ist vor Ort und im Livestream kostenfrei möglich, alle Informationen und die Anmeldung findest du auf der Veranstaltungsseite.

Dabei wird deutlich:

Nicht jede schmerzhafte Erfahrung ist ein Trauma – doch wo sie es ist, beginnt Hilfe mit Sicherheit, nicht mit der Deutung des Erlebten.

Keywords

Trauma, Traumaberatung, Dissoziation, Stabilisierung, Emotionsregulation, Paartherapie, 5-4-3-2-1-Übung, Trauer und Trauma, guter Grund, Systemisches Zentrum, wispo, Systemischer Club, Kalifornische Terrassen

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Schreib uns gerne an: support@systemischer-club.de

#200 Mentale Stabilität beginnt im Körper

02.10.2026
Zur Ausbildung Systemisches Coaching (SystCert)Jetzt kostenfreie Online-Events entdeckenPersonen:Timo Bartel – „Connecting Self“, Coach für Unternehmer:innen und Führungskräfte, Physiotherapeut; Schwerpunkte Stress, Gesundheit und FührungInstagram: timo_bartelWebsite: timo-bartel.deKevin Baron – Systemischer Club / Systmeta GmbHInstagram: hausdesbaronsLinkedIn: Kevin BaronBeschreibungHerzlich willkommen bei „Kalifornische Terrassen“.Hier geht es um psychologischen und systemischen Austausch – und darum, guten Ideen Gehör zu verschaffen.ZusammenfassungIn dieser Folge sprechen Timo Bartel und Kevin Baron darüber, was der Körper zur mentalen Stabilität beiträgt – und warum ein ganzheitlicher, systemischer Blick ohne ihn nicht auskommt.Timo Bartel beschreibt mentale Stabilität nicht als Panzer, sondern als Zugriff auf die eigenen Werte, Stärken und Kompetenzen. Werte sind Leitplanken, die durch Herausforderungen tragen – solange man sie regelmäßig auf den Prüfstand stellt. Anhand der Lebensgeschichte von J. M. Barrie zeigt er, wie Bedeutung Biochemie erzeugt: Was wir denken, verändert den Körper, und der Körper verändert, was wir denken können. In der Arbeit mit Klientinnen und Klienten werden deshalb Bewegungsaufgaben wie Kniebeugen oder Boxen zur Diagnostik: Wie jemand an ein Gewicht herangeht, erzählt oft mehr als jedes Gespräch.Deutlich wird, wie Regulation im Alltag gelingen kann: Raum halten, eine Metaposition einnehmen, wieder in einen neutraleren Zustand kommen – und dann mit Abstand auf die Emotion schauen. Es geht nicht um Erschlaffung und nicht um Überspannung, sondern um das optimale Verhältnis, aus dem Flow entsteht. Verdrängung hat ihren Sinn, meldet sich aber über den Körper zurück: als Gereiztheit, Schlafstörung, Energiemangel oder Symptom. Loslassen ist für Timo Bartel dabei schon wieder ein Tun am Problem; hilfreicher ist, die Aufmerksamkeit erst einmal zu sich selbst zurückzuholen. Dass all das messbar ist – über Herzratenvariabilität oder Cortisol – hilft besonders Menschen, die Zahlen und Fakten brauchen.Am Ende geht es um die Frage, was Menschen nach einer Begleitung anders machen: Werte abgleichen, Inseln schaffen, Unterstützer ins Boot holen, den eigenen Körper ernst nehmen – und der Rat, mutig und verantwortungsvoll einfach mal loszulegen.Dabei wird deutlich:Wer mentale Stabilität aufbauen will, kommt am Körper nicht vorbei – er ist Frühwarnsystem, Diagnostik und Zugang zugleich.mentale Stabilität, Körper und Psyche, Werte, Regulation, Nervensystem, Flow, Stress, Resilienz, Verdrängung, Metaposition, Herzratenvariabilität, Coaching für Unternehmer, Systemisches Zentrum, wispo, Systemischer Club, Kalifornische TerrassenHast du Fragen, Gedanken oder willst deiner Idee Gehör verschaffen?Schreib uns gerne an: support@systemischer-club.de

Zur Ausbildung Systemisches Coaching (SystCert)

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Personen:

Timo Bartel – „Connecting Self“, Coach für Unternehmer:innen und Führungskräfte, Physiotherapeut; Schwerpunkte Stress, Gesundheit und Führung

Instagram: timo_bartel
Website: timo-bartel.de

Kevin Baron – Systemischer Club / Systmeta GmbH

Instagram: hausdesbarons
LinkedIn: Kevin Baron

Beschreibung

Herzlich willkommen bei „Kalifornische Terrassen“.

Hier geht es um psychologischen und systemischen Austausch – und darum, guten Ideen Gehör zu verschaffen.

Zusammenfassung

In dieser Folge sprechen Timo Bartel und Kevin Baron darüber, was der Körper zur mentalen Stabilität beiträgt – und warum ein ganzheitlicher, systemischer Blick ohne ihn nicht auskommt.

Timo Bartel beschreibt mentale Stabilität nicht als Panzer, sondern als Zugriff auf die eigenen Werte, Stärken und Kompetenzen. Werte sind Leitplanken, die durch Herausforderungen tragen – solange man sie regelmäßig auf den Prüfstand stellt. Anhand der Lebensgeschichte von J. M. Barrie zeigt er, wie Bedeutung Biochemie erzeugt: Was wir denken, verändert den Körper, und der Körper verändert, was wir denken können. In der Arbeit mit Klientinnen und Klienten werden deshalb Bewegungsaufgaben wie Kniebeugen oder Boxen zur Diagnostik: Wie jemand an ein Gewicht herangeht, erzählt oft mehr als jedes Gespräch.

Deutlich wird, wie Regulation im Alltag gelingen kann: Raum halten, eine Metaposition einnehmen, wieder in einen neutraleren Zustand kommen – und dann mit Abstand auf die Emotion schauen. Es geht nicht um Erschlaffung und nicht um Überspannung, sondern um das optimale Verhältnis, aus dem Flow entsteht. Verdrängung hat ihren Sinn, meldet sich aber über den Körper zurück: als Gereiztheit, Schlafstörung, Energiemangel oder Symptom. Loslassen ist für Timo Bartel dabei schon wieder ein Tun am Problem; hilfreicher ist, die Aufmerksamkeit erst einmal zu sich selbst zurückzuholen. Dass all das messbar ist – über Herzratenvariabilität oder Cortisol – hilft besonders Menschen, die Zahlen und Fakten brauchen.

Am Ende geht es um die Frage, was Menschen nach einer Begleitung anders machen: Werte abgleichen, Inseln schaffen, Unterstützer ins Boot holen, den eigenen Körper ernst nehmen – und der Rat, mutig und verantwortungsvoll einfach mal loszulegen.

Dabei wird deutlich:

Wer mentale Stabilität aufbauen will, kommt am Körper nicht vorbei – er ist Frühwarnsystem, Diagnostik und Zugang zugleich.

mentale Stabilität, Körper und Psyche, Werte, Regulation, Nervensystem, Flow, Stress, Resilienz, Verdrängung, Metaposition, Herzratenvariabilität, Coaching für Unternehmer, Systemisches Zentrum, wispo, Systemischer Club, Kalifornische Terrassen

Hast du Fragen, Gedanken oder willst deiner Idee Gehör verschaffen?
Schreib uns gerne an: support@systemischer-club.de