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kannste glauben
Rundfunkarbeit Bistum Münster
Beschreibung
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Veröffentlichungshistorie
Episodenübersicht

kannste glauben Nr. 83 - Zwischen Bass und Lebensfragen - Festivalseelsorgerin Julia Hahn zu Gast bei „kannste glauben“
Einführung in die Festivalseelsorge
Im Kontext von Festivals, wo Musik, Gemeinschaft und Feiern im Vordergrund stehen, kann es auch zu tiefen emotionalen Erlebnissen kommen. Die Festivalseelsorge bietet einen Raum für Menschen, die über ihre Lebensfragen und Sorgen sprechen möchten, oft unerwartet inmitten des Feierns.
Julia Hahn und ihre Erfahrungen
Julia Hahn, promoviert zu Festivalseelsorge und selbst Festivalgängerin, beschreibt, wie sie aus ihrer Liebe zur Musik und ihrer theologischen Ausbildung zu diesem Thema gekommen ist. Ihre Forschung umfasst sowohl praktische Erfahrungen auf Festivals als auch akademische Analysen.
Die Rolle der Festivalseelsorge
Festivalseelsorge ist nicht nur für Krisensituationen gedacht, sondern auch für positive Erlebnisse. SeelsorgerInnen sind präsent, um zuzuhören und Unterstützung zu bieten, ohne aktiv nach Problemen zu suchen. Sie schaffen einen Raum für Gespräche über Freude und Herausforderungen im Leben der Festivalbesucher.
Emotionale Begegnungen und spirituelle Dimensionen
Julia teilt berührende Begegnungen mit Menschen, die sich in schwierigen Lebenslagen befinden und offenbaren, dass Festivals oft als Katalysator für existenzielle Fragen dienen. Die Musik und die Gemeinschaft auf den Festivals ermöglichen Menschen, sich mit ihrer Spiritualität auseinanderzusetzen.
Fazit und Ausblick
Die Festivalseelsorge zeigt, dass Kirche auch in unkonventionellen Kontexten präsent sein kann. Sie bietet einen wertvollen Raum für Menschen, um ihre Lebensfragen zu erkunden und Unterstützung zu finden, unabhängig von ihrem Glauben.

kannste glauben Nr. 82 - Teamgeist, Druck und Hoffnung - „FC Bayern“-Torhüterin Mala Grohs zu Gast bei „kannste glauben“
Umgang mit Druck, Nervosität und Teamgeist
Torwartinnen tragen oft eine Last bei Fehlern. Die Betroffenen arbeiten daran, sich nicht selbst zu hart zu verurteilen, und nutzen Nervosität sogar als Antrieb, um fokussiert zu bleiben. Teamgeist zeigt sich durch offene Kommunikation, Blickkontakt und gegenseitige Unterstützung, besonders in großen Stadien. Der Blick richtet sich auf gemeinsame Ziele statt auf individuelle Schuldgefühle, wodurch Leistung und Zusammenhalt gestärkt werden.
Biografie, Karriere und Krisen
Mala Groß stammt aus Münster, wuchs in einer kirchlich geprägten Umgebung auf und verbindet Soccer mit Studium. Mit 24 kehrt sie ins Profisportleben zurück, nachdem sie eine Krebsdiagnose überwunden hat. Familie, Freundschaften und Vertrauen zu Ärzten geben Halt. Erfahrungen aus Jugend und Ausbildung prägen ihre Haltung: ruhig, fokussiert und entschlossen, Neues zu lernen und Rückschläge als Teil des Weges zu sehen.
Rolle des Teams, Rituale und Vorbilder
Teamarbeit zeigt sich in kommunikativer Präsenz, gegenseitiger Hilfe und gemeinsamen Rituale, die Struktur geben. Rituale entstehen aus Verankerung in Heimat, Familie und sportlicher Routine, dienen der Sicherheit und Stabilität. Sportlerinnen gelten als Vorbilder; ihr Umgang mit Druck, Belastung und Mental Health kann gesellschaftlich inspirieren und junge Menschen stärken.
Ausblick und gesellschaftliche Perspektiven
Der Frauenfußball entwickelt sich weiter, marked by Inklusivität und Attraktivität des Spiels. Der Fokus liegt auf sportlicher Leistung, Gleichberechtigung und gemeinsamer Entwicklung mit dem Männerbereich, ohne Vergleiche zu erzwingen. Junge Menschen sollen Selbstvertrauen finden, während Profis ihre Rolle in Bildung, Umweltbewusstsein und Verantwortung reflektieren. Die kommende WM wird als Anlass für Perspektiven und Inspiration gesehen.

kannste glauben Nr. 81 - Tag der Arbeit – und ein besonderer Lebensweg - Wolfgang Traud aus Duisburg zu Gast bei „kannste glauben“
Arbeit, Dunkelheit und Sinn
Die Arbeit unter Tage wird als intensive Erfahrung beschrieben: Dunkelheit, Nähe zu Menschen und Technik, sowie die Verbindung von Freiheit, Sicherheit und Sinn. Der Moment des Tageslichts nach der Schicht wirkt wie ein besonderer Augenblick, der Natur und Sternenbild in den Kontrast zur Dunkelheit setzt. Kooperative Teamarbeit und gemeinsames Durchstehen der Belastungen prägen das Arbeitsleben.
Aufstieg durch Engagement und TEAM
Vom Arbeiter im Bergbau bis zum Bergwerksdirektor ergibt sich der Aufstieg durch beständige Arbeit, Kompetenz und das Vertrauen der Kolleginnen und Kollegen. Entscheidungen fallen in kritischen Momenten, doch der Weg basiert auf Zusammenarbeit, Fairness und dem Blick auf das Wohl der Beschäftigten. Der Weg zeigt, dass Leistung oft durch gemeinsames Handeln sichtbar wird.
Werte, Führung und Begleitung
Führung bedeutet, Menschen auf Augenhöhe zu begegnen, Verantwortung zu tragen und klare Kommunikation zu pflegen. Tugenden wie Standhaftigkeit, Ehrlichkeit, Zuverlässigkeit und Mut prägen das Miteinander. Der Wandel von direkter Arbeit zu ehrenamtlicher Beerdigungsbegleitung verdeutlicht, wie Sinnhaftigkeit durch Vertrauen, Zuhören und Trost entsteht.
Glaube, Mitbestimmung und Zukunft
Der Glaube begleitet berufliche und ehrenamtliche Tätigkeiten als roter Faden. Mitbestimmung und kollegiales Miteinander sind zentral, besonders im Bergbau. Jungen Menschen wird eine fundierte Ausbildung, Orientierung und eine Begleitung durch Vorbilder nahegelegt. Arbeit wird als Mittel gesehen, Gemeinschaft zu gestalten und Würde im Tun zu entdecken.