KardioBeat – Der Kardio Podcast
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KardioBeat – Der Kardio Podcast

Boehringer Ingelheim GmbH & Co. KG

Beschreibung

Der Kardio-Podcast von Boehringer Ingelheim bietet exklusive und fachlich fundierte Einblicke aus der Welt der Kardiologie. Jeden Monat spricht Prof. Dr. David Duncker mit renommierten Expert:innen über kardiologische Themen, wie diagnostische Tools, neueste Therapiemöglichkeiten, interventionelle Kardiologie oder Zeitmanagement im Klinikalltag. In einem unterhaltsamen Dialog berichten sie von ihren persönlichen Erfahrungen, ihrem Praxisalltag, interessanten Fallbeispielen und geben praxisrelevante Updates aus der Wissenschaft. Jetzt reinhören und in Sachen Kardiologie up-to-date bleiben!

Weiterführende Informationen für medizinische Fachkreise zu den besprochenen Themen werden in den Episodenbeschreibungen verlinkt. Besuchen Sie gerne auch unsere Servicewelt: https://www.boehringer-interaktiv.de/kardiobeat-der-kardio-podcast

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

Herzinsuffizienz-Leitlinien 2026: Was sich bei der Herzinsuffizienz ändert

15.10.2026
Prof. Dr. med. Christina Magnussen zu Gast bei Prof. Dr. med. David Duncker Die ESC-Leitlinie zur Herzinsuffizienz wurde umfassend überarbeitet. Doch was bedeutet das konkret für die tägliche Praxis? Ist die Abkehr von der bisherigen Dreifaltigkeit der Phänotypen (HFrEF, HFmrEF, HFpEF) durch die Abschaffung des HFmrEF-Phänotyps hilfreich? Und wie genau lässt sich die neue „Foundational Medical Therapy“ (FMT) am besten umsetzen? Im Gespräch mit Prof. Dr. Christina Magnussen vom Universitären Herz- und Gefäßzentrum der Universitätsklinik Hamburg-Eppendorf wird den wichtigsten Neuerungen auf den Grund gegangen und diskutiert, warum die neue Stadieneinteilung (A bis D) eine Chance für die frühe Prävention bietet, welche Rolle SGLT2-Hemmer und MRA nun über das gesamte EF-Spektrum hinweg spielen und warum die „Guideline Directed Interventional Therapy“ eine neue Aufwertung erfährt. Ein besonderer Fokus liegt auf der kritischen Einordnung der Daten: Welche Empfehlungen stehen auf einer soliden Studienbasis und wo hat vielleicht ein gewisser Pragmatismus in den Leitlinien Einzug gehalten? Zudem wird geklärt, welche Rolle Geräte wie die Impella bei kardiogenem Schock spielen und wie mit den neuen Grenzwerten für NT-proBNP umgegangen werden kann. Hören Sie rein und erfahren Sie, wie Sie die neuen Konzepte der Herzinsuffizienz-Therapie effizient in Ihren Klinikalltag integrieren und worauf Sie bei der Umsetzung achten müssen. Prof. Dr. med. Christina Magnussen ist stellvertretende Direktorin der Klinik für Kardiologie am Universitären Herz- und Gefäßzentrum Hamburg (UKE) und Leiterin des Herzkatheterlabors.
Prof. Dr. med. Christina Magnussen zu Gast bei Prof. Dr. med. David Duncker

Die ESC-Leitlinie zur Herzinsuffizienz wurde umfassend überarbeitet. Doch was bedeutet das konkret für die tägliche Praxis? Ist die Abkehr von der bisherigen Dreifaltigkeit der Phänotypen (HFrEF, HFmrEF, HFpEF) durch die Abschaffung des HFmrEF-Phänotyps hilfreich? Und wie genau lässt sich die neue „Foundational Medical Therapy“ (FMT) am besten umsetzen?

Im Gespräch mit Prof. Dr. Christina Magnussen vom Universitären Herz- und Gefäßzentrum der Universitätsklinik Hamburg-Eppendorf wird den wichtigsten Neuerungen auf den Grund gegangen und diskutiert, warum die neue Stadieneinteilung (A bis D) eine Chance für die frühe Prävention bietet, welche Rolle SGLT2-Hemmer und MRA nun über das gesamte EF-Spektrum hinweg spielen und warum die „Guideline Directed Interventional Therapy“ eine neue Aufwertung erfährt.

Ein besonderer Fokus liegt auf der kritischen Einordnung der Daten: Welche Empfehlungen stehen auf einer soliden Studienbasis und wo hat vielleicht ein gewisser Pragmatismus in den Leitlinien Einzug gehalten? Zudem wird geklärt, welche Rolle Geräte wie die Impella bei kardiogenem Schock spielen und wie mit den neuen Grenzwerten für NT-proBNP umgegangen werden kann.

Hören Sie rein und erfahren Sie, wie Sie die neuen Konzepte der Herzinsuffizienz-Therapie effizient in Ihren Klinikalltag integrieren und worauf Sie bei der Umsetzung achten müssen.

Prof. Dr. med. Christina Magnussen ist stellvertretende Direktorin der Klinik für Kardiologie am Universitären Herz- und Gefäßzentrum Hamburg (UKE) und Leiterin des Herzkatheterlabors.

Herz, Niere und KI auf dem ESC 2026

28.09.2026
Prof. Dr. med. Miriam Banas, Prof. Dr. med. Christoph Maack und Prof. Dr. med. Benjamin Meder zu Gast bei Prof. Dr. med. David Duncker Die neue ESC-Leitlinie zu kardiovaskulären Erkrankungen und Nierenerkrankungen stellt einen zentralen Meilenstein des diesjährigen Kongresses dar. Die zentrale Botschaft lautet: Herz und Niere lassen sich nicht mehr isoliert betrachten. Erörtert wird, warum Kreatinin als alleiniger Marker ausgedient hat und warum der Fokus zwingend auf der eGFR sowie der Albuminurie (UACR) liegen muss – insbesondere bei Risikopatienten mit Diabetes oder Hypertonus. Zur praktischen Umsetzung wird das neue ESC-Konzept „STAMP“ vorgestellt, das eine klare Marschroute für Screening, Triage und die interdisziplinäre Zusammenarbeit vorgibt. Neben den Leitlinien werden aktuelle Forschungsansätze beleuchtet, etwa bei der hypertrophen Kardiomyopathie (HCM). Durch neue therapeutische Optionen wie Myosin-Inhibitoren zeichnen sich Fortschritte ab, die eine gezielte Behandlung – auch bei nicht-obstruktiven Formen – ermöglichen. Die Diskussion verdeutlicht, dass die Abkehr von seriellen Therapien zugunsten synergetischer Ansätze an Bedeutung gewinnt. Ein weiterer Schwerpunkt ist das Thema Künstliche Intelligenz. Die Diskussion zeigt deutlich: Die Phase des bloßen „Hypes“ ist vorüber; KI ist in der klinischen Realität angekommen. Ob in der Bildgebung, der Risikoprädiktion oder im Telemonitoring – KI-Systeme liefern bereits heute entscheidende Unterstützung. Beleuchtet wird zudem die internationale Perspektive: Während in westlichen Ländern komplexe multimodale Systeme dominieren, ermöglichen in Regionen wie Afrika,Südamerika oder auch Asien einfache KI-Anwendungen, beispielsweise bei der Echokardiographie durch Laien, völlig neue Zugänge zur Gesundheitsversorgung. Zudem stellt sich die kritische Frage: Wie gelingt der Transfer in den Klinikalltag, ohne ärztliche Expertise und medizinische Validität zu opfern? Erörtert wird, wie die nächste Generation durch moderne Ausbildung und digitale Tools für die Zukunft der Herzmedizin befähigt werden muss. Warum die „lebende Leitlinie“ als KI-Agent im Krankenhausinformationssystem keine Science-Fiction mehr ist, sondern bald den Praxisalltag prägen könnte, wird in dieser Folge thematisiert. Gäste in dieser Folge: Prof. Dr. med. Miriam Banas ist geschäftsführende Oberärztin in der Abteilung Nephrologie am Universitätsklinikum Regensburg. Prof. Dr. med. Christoph Maack ist Leiter des Departments für translationale Forschung und Sprecher des DZHI am Universitätsklinikum Würzburg. Prof. Dr. med. Benjamin Meder ist stellvertretender Direktor der Klinik für Kardiologie, Angiologie und Pneumologie am Universitätsklinikum Heidelberg und Sprecher der Arbeitsgruppe „Digital Cardiology“ der DGK.
Prof. Dr. med. Miriam Banas, Prof. Dr. med. Christoph Maack und Prof. Dr. med. Benjamin Meder zu Gast bei Prof. Dr. med. David Duncker

Die neue ESC-Leitlinie zu kardiovaskulären Erkrankungen und Nierenerkrankungen stellt einen zentralen Meilenstein des diesjährigen Kongresses dar. Die zentrale Botschaft lautet: Herz und Niere lassen sich nicht mehr isoliert betrachten. Erörtert wird, warum Kreatinin als alleiniger Marker ausgedient hat und warum der Fokus zwingend auf der eGFR sowie der Albuminurie (UACR) liegen muss – insbesondere bei Risikopatienten mit Diabetes oder Hypertonus. Zur praktischen Umsetzung wird das neue ESC-Konzept „STAMP“ vorgestellt, das eine klare Marschroute für Screening, Triage und die interdisziplinäre Zusammenarbeit vorgibt.

Neben den Leitlinien werden aktuelle Forschungsansätze beleuchtet, etwa bei der hypertrophen Kardiomyopathie (HCM). Durch neue therapeutische Optionen wie Myosin-Inhibitoren zeichnen sich Fortschritte ab, die eine gezielte Behandlung – auch bei nicht-obstruktiven Formen – ermöglichen. Die Diskussion verdeutlicht, dass die Abkehr von seriellen Therapien zugunsten synergetischer Ansätze an Bedeutung gewinnt.

Ein weiterer Schwerpunkt ist das Thema Künstliche Intelligenz. Die Diskussion zeigt deutlich: Die Phase des bloßen „Hypes“ ist vorüber; KI ist in der klinischen Realität angekommen. Ob in der Bildgebung, der Risikoprädiktion oder im Telemonitoring – KI-Systeme liefern bereits heute entscheidende Unterstützung. Beleuchtet wird zudem die internationale Perspektive: Während in westlichen Ländern komplexe multimodale Systeme dominieren, ermöglichen in Regionen wie Afrika,Südamerika oder auch Asien einfache KI-Anwendungen, beispielsweise bei der Echokardiographie durch Laien, völlig neue Zugänge zur Gesundheitsversorgung.

Zudem stellt sich die kritische Frage: Wie gelingt der Transfer in den Klinikalltag, ohne ärztliche Expertise und medizinische Validität zu opfern? Erörtert wird, wie die nächste Generation durch moderne Ausbildung und digitale Tools für die Zukunft der Herzmedizin befähigt werden muss. Warum die „lebende Leitlinie“ als KI-Agent im Krankenhausinformationssystem keine Science-Fiction mehr ist, sondern bald den Praxisalltag prägen könnte, wird in dieser Folge thematisiert.

Gäste in dieser Folge:

  • Prof. Dr. med. Miriam Banas ist geschäftsführende Oberärztin in der Abteilung Nephrologie am Universitätsklinikum Regensburg.
  • Prof. Dr. med. Christoph Maack ist Leiter des Departments für translationale Forschung und Sprecher des DZHI am Universitätsklinikum Würzburg.
  • Prof. Dr. med. Benjamin Meder ist stellvertretender Direktor der Klinik für Kardiologie, Angiologie und Pneumologie am Universitätsklinikum Heidelberg und Sprecher der Arbeitsgruppe „Digital Cardiology“ der DGK.

Antiarrhythmika

13.08.2026
Prof. Dr. med. Lars Eckardt zu Gast bei Prof. Dr. med. David Duncker Welche Bedeutung haben Antiarrhythmika heute noch, wenn für viele Herzrhythmusstörungen effektive Katheterablationen zur Verfügung stehen? Trotz moderner interventioneller Verfahren bleiben Medikamente ein wichtiger Baustein der Therapie – als Erstlinientherapie, als Ergänzung zur Ablation oder als Option für Patientinnen und Patienten, bei denen invasive Verfahren nicht infrage kommen. Im Gespräch mit Prof. Dr. Lars Eckardt geht es um die verschiedenen Klassen antiarrhythmischer Medikamente – von Natriumkanalblockern wie Flecainid bis hin zu Kaliumkanalblockern wie Amiodaron. Welche Vor- und Nachteile bringen die einzelnen Wirkstoffgruppen mit sich? Wie haben historische Studien die heutige Verschreibungspraxis geprägt? Und weshalb werden manche Medikamente trotz bekannter Nebenwirkungen noch immer häufig eingesetzt? Ein besonderer Fokus liegt auf den Sicherheitsaspekten der antiarrhythmischen Therapie. Welche Risiken müssen berücksichtigt werden, wie gelingt ein sicheres Monitoring und worauf sollte bei der Auswahl der Behandlung geachtet werden? Darüber hinaus wird diskutiert, welche Bedeutung neue Studien, moderne Therapiekonzepte und zukünftige Entwicklungen für die medikamentöse Rhythmustherapie haben könnten. Hören Sie rein und erfahren Sie mehr über den Stellenwert von Antiarrhythmika in der modernen Rhythmologie, aktuelle Entwicklungen in der medikamentösen Therapie von Herzrhythmusstörungen und mögliche Perspektiven für die Zukunft. Prof. Dr. med. Lars Eckardt ist Direktor der Kardiologie II: Rhythmologie am Universitätsklinikum Münster.
Prof. Dr. med. Lars Eckardt zu Gast bei Prof. Dr. med. David Duncker

Welche Bedeutung haben Antiarrhythmika heute noch, wenn für viele Herzrhythmusstörungen effektive Katheterablationen zur Verfügung stehen? Trotz moderner interventioneller Verfahren bleiben Medikamente ein wichtiger Baustein der Therapie – als Erstlinientherapie, als Ergänzung zur Ablation oder als Option für Patientinnen und Patienten, bei denen invasive Verfahren nicht infrage kommen.

Im Gespräch mit Prof. Dr. Lars Eckardt geht es um die verschiedenen Klassen antiarrhythmischer Medikamente – von Natriumkanalblockern wie Flecainid bis hin zu Kaliumkanalblockern wie Amiodaron. Welche Vor- und Nachteile bringen die einzelnen Wirkstoffgruppen mit sich? Wie haben historische Studien die heutige Verschreibungspraxis geprägt? Und weshalb werden manche Medikamente trotz bekannter Nebenwirkungen noch immer häufig eingesetzt?

Ein besonderer Fokus liegt auf den Sicherheitsaspekten der antiarrhythmischen Therapie. Welche Risiken müssen berücksichtigt werden, wie gelingt ein sicheres Monitoring und worauf sollte bei der Auswahl der Behandlung geachtet werden? Darüber hinaus wird diskutiert, welche Bedeutung neue Studien, moderne Therapiekonzepte und zukünftige Entwicklungen für die medikamentöse Rhythmustherapie haben könnten.

Hören Sie rein und erfahren Sie mehr über den Stellenwert von Antiarrhythmika in der modernen Rhythmologie, aktuelle Entwicklungen in der medikamentösen Therapie von Herzrhythmusstörungen und mögliche Perspektiven für die Zukunft.

Prof. Dr. med. Lars Eckardt ist Direktor der Kardiologie II: Rhythmologie am Universitätsklinikum Münster.