Lehrblick - Lehrportraits
Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsdidaktik der Universität Regensburg
Beschreibung
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Veröffentlichungshistorie
Episodenübersicht

Student participation – Shaping higher education together
Einführung in die studentische Perspektive
Im Podcast diskutieren Stefanie Rottmeier und Ira Helten, das erste studentische Mitglied des Präsidialkollegiums der Europa-Universität Viadrina, die Bedeutung der studentischen Perspektive in der Hochschulbildung. Helten teilt ihre Erfahrungen und Herausforderungen in dieser neuen Rolle und hebt die Notwendigkeit hervor, Studierende in wichtige Entscheidungsprozesse einzubeziehen.
Überraschungen und Herausforderungen im Präsidialkollegium
Helten schildert, wie sie überrascht war, dass viele Themen im Präsidium ohne die Einbeziehung von Studierenden diskutiert wurden. Sie betont, dass es wichtig ist, Studierende nicht nur thematisch, sondern auch prozessual einzubeziehen, um eine authentische Mitbestimmung zu fördern.
Partizipation und Mitbestimmung
Die Diskussion entfaltet sich um die verschiedenen Wege der studentischen Partizipation, die über Gremienarbeit hinausgehen. Helten beschreibt, wie Studierende aktiv an der Gestaltung von Seminaren und dem Hochschulleben teilnehmen können, was zu einer Bereicherung des Lernumfelds führt.
Barrieren für das Engagement
Ein zentrales Thema ist, warum viele Studierende sich nicht engagieren. Helten identifiziert zeitliche und finanzielle Belastungen sowie mangelnden Zugang zu Informationen als Haupthindernisse. Um diesen Herausforderungen zu begegnen, schlägt sie vor, Gremienarbeit besser zu kommunizieren und persönliche Ansprache zu nutzen.
Wünsche für die Zusammenarbeit
Helten äußert den Wunsch nach einer stärkeren Zusammenarbeit zwischen Hochschulleitung, Fachschaften und Studierenden, die auf Augenhöhe stattfinden sollte. Sie fordert, dass Studierende frühzeitig in Entscheidungsprozesse einbezogen werden, um deren Expertise optimal zu nutzen.
Schlussfolgerung
Die Folge schließt mit der Betonung, dass Studierende als Experten ihrer eigenen Studienerfahrung ernst genommen werden sollten. Helten sieht großes Potenzial in der Integration studentischer Perspektiven in die Hochschulstruktur, um die Lehr- und Lernbedingungen zu verbessern.

Visite, Verantwortung und Vision: Professorin Dr. Martina Müller-Schilling über zukunftsfähige Lehre in der Medizin
Einführung und Vorstellung
In dieser Episode wird Frau Professorin Dr. Martina Müller-Schilling, Direktorin der Inneren Medizin I am Universitätsklinikum Regensburg, vorgestellt. Sie ist eine herausragende Medizinerin und wurde mit dem Titel "Professorin des Jahres" ausgezeichnet. Das Gespräch dreht sich um ihre Ansätze zur Lehre und wie sie Studierende unterstützt und inspiriert.
Merkmale guter Lehre
Professorin Müller-Schilling betont, dass gute Lehre in einer fehlerfreundlichen Umgebung gedeiht, in der sich alle Beteiligten, einschließlich Studierender, Lehrenden und Pflegenden, wohlfühlen. Sie hebt die Wichtigkeit klarer Lernziele und die Einbeziehung der Studierenden in das Curriculum hervor, um deren Engagement zu fördern.
Innovatives Lehrformat: Ausbildungsstation Regensburg
Ein zentrales Projekt ist die Ausbildungsstation Regensburg, die Studierenden im praktischen Jahr und Pflegestudierenden ermöglicht, unter Aufsicht Patienten zu behandeln. Dieses Konzept wird als innovativ und zukunftsweisend angesehen, da es die praktische Ausbildung verbessert und die Zufriedenheit aller Beteiligten fördert.
Interdisziplinarität in der Lehre
Die Ausbildungsstation integriert verschiedene Professionen und unterstützt die interdisziplinäre Ausbildung. Professorin Müller-Schilling beschreibt die Zusammenarbeit mit Apothekerstudierenden und anderen medizinischen Berufen, um eine umfassende Ausbildung zu gewährleisten.
Integration wichtiger Themen im Curriculum
Professorin Müller-Schilling erklärt, wie sie Themen wie Prävention, Ernährung und mentale Gesundheit in das enge Curriculum der Medizin integriert. Dies geschieht durch kreative Ansätze, wie gemeinsame Frühstücke, bei denen gesunde Ernährung besprochen wird.
Work-Life-Integration und Resilienz
Das Gespräch thematisiert auch die Work-Life-Integration für Mediziner. Professorin Müller-Schilling spricht über die Herausforderungen und die Notwendigkeit, über die mentale Gesundheit im medizinischen Beruf zu sprechen, um Burnout und Stress zu vermeiden. Sie plädiert für eine Veränderung der Perspektive hin zu einem integrativen Ansatz.
Vision für die Zukunft der medizinischen Ausbildung
Abschließend entwirft Professorin Müller-Schilling eine Vision für die Zukunft der medizinischen Ausbildung, die einen frühen Patientenkontakt, interdisziplinäres Lernen und den Einsatz moderner Technologien wie künstlicher Intelligenz umfasst. Sie hofft, dass solche Ansätze zur Verbesserung der Ausbildung und der Patientenversorgung beitragen werden.

Ward rounds, responsibility and vision: Professor Dr. Martina Müller-Schilling talks about sustainable teaching in medicine
Einführung und Gastvorstellung
In dieser Episode wird Professorin Dr. Martina Müller-Schilling vorgestellt, eine angesehene Medizinerin und Wissenschaftlerin, die für ihre exzellente Kombination aus klinischer Praxis, Forschung und Lehre bekannt ist. Sie wurde mit dem Titel Professorin des Jahres ausgezeichnet.
Merkmale guter Lehre
Professorin Müller-Schilling betont die Wichtigkeit einer fehlerfreundlichen Lernumgebung und die Einbindung aller Beteiligten, einschließlich Studierender, Lehrender, Pflegender und Patienten. Klare Lernziele und die Möglichkeit zur Mitgestaltung des Curriculums sind entscheidend für eine erfolgreiche Ausbildung.
Innovatives Lehrformat: Ausbildungsstation Regensburg
Sie hat eine Ausbildungsstation ins Leben gerufen, die es Medizinstudierenden und Pflegeschülern ermöglicht, praktische Erfahrungen in einem unterstützenden Umfeld zu sammeln. Diese Station hat sich als sehr erfolgreich erwiesen, mit einer hohen Weiterempfehlungsquote von Studierenden.
Integration weiterer Themen in die Ausbildung
Müller-Schilling diskutiert die Wichtigkeit, Themen wie Prävention, Ernährung und mentale Gesundheit in den Lehrplan zu integrieren. Dazu werden innovative Formate wie gemeinsames Frühstücken eingesetzt, um das Lernen zu bereichern.
Herausforderungen der Work-Life-Balance im Medizinerberuf
Die Diskussion über Work-Life-Balance und Resilienz im Medizinerberuf wird angesprochen. Es wird betont, dass eine gesunde Work-Life-Integration wichtig ist, um das Wohlbefinden von Ärzten zu fördern und Burnout zu vermeiden.
Zukunft der medizinischen Ausbildung
Abschließend äußert Professorin Müller-Schilling ihre Vision für die Zukunft der medizinischen Ausbildung, die eine frühzeitige Integration von Patientenkontakt, Teamarbeit und die Einbeziehung moderner Technologien wie künstlicher Intelligenz umfasst.