Industrie neu gedacht - ein Tech-Podcast von Bosch Rexroth
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Industrie neu gedacht - ein Tech-Podcast von Bosch Rexroth

Bosch Rexroth AG

Beschreibung

Sind die Automatisierung und die Elektrifizierung die Gewinner der Krisen- und Umbruchjahre der frühen 20er Jahre unseres Jahrhunderts? Wertschöpfungsketten verschieben sich, die Produktion verändert sich, die Digitalisierung verändert Märkte, Recycling gewinnt an Bedeutung, Fachkräfte fehlen, neue Materialien, neue Technologien und die Anforderungen der Kunden und Mitarbeitenden unterliegen einem stetigen Wandel. Und die nächste große Herausforderung steht schon vor der Tür: Der Klimawandel. Die 20er Jahre sind die Jahre des Wandels in der Industrie. Was passiert und wie reagieren wir darauf? Im Podcast geben wir Orientierung und laden zur Diskussion ein.

Are automation and electrification the winners of the years of crisis and upheaval in the early 1920s? Value chains are shifting, production is changing, digitalization is changing markets, recycling is becoming more important, there is a shortage of skilled workers, new materials, new technologies and the requirements of customers and employees are subject to constant change. And the next big challenge is already just around the corner: climate change. The 20s are the years of change in the industry. What is happening and how do we respond? In the podcast, we provide orientation and invite discussion.

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

Ergonomics: The Overlooked Advantage on the Shopfloor

30.09.2026

Einführung in Ergonomie

Robert Weber begrüßt Erlend Bozoglu, Produktmanager für Manure Production Systems bei Bosch Rexroth, um über die Bedeutung von Ergonomie in der Industrie zu sprechen. Bozoglu betont, dass Ergonomie oft zugunsten von Maschinen und Automatisierung vernachlässigt wird und dass der Mensch im Mittelpunkt steht.

Grundlegende ergonomische Prinzipien

Bozoglu erklärt, dass Ergonomie in vier Bereiche unterteilt werden kann: Körper, Bewegungen, Beleuchtung und Planung. Diese Prinzipien sind entscheidend, um sicherzustellen, dass Arbeitsplätze für verschiedene Mitarbeiter anpassbar sind.

Ergonomie als Erfolgsfaktor

Ergonomie wird als Schlüssel zur Bewältigung aktueller Herausforderungen in der Industrie betrachtet, wie Fachkräftemangel und steigender Konkurrenz. Gut gestaltete Arbeitsplätze führen zu weniger Fehlern und weniger körperlicher Belastung für die Mitarbeiter.

Investitionen in Ergonomie

Die Herausforderung besteht darin, Kunden zu überzeugen, in Ergonomie zu investieren, da viele die anfänglichen Kosten scheuen. Bozoglu hebt hervor, dass die langfristigen Vorteile die anfänglichen Investitionen rechtfertigen.

KPIs und Vorteile für Unternehmen

Bozoglu nennt einige KPIs, darunter eine Reduzierung der Fehlerquote um 10-30% und eine Verringerung der körperlichen Belastung um 30-50%, was zu weniger Krankheitsausfällen führt und die Mitarbeiterbindung verbessert.

Der Prozess der Ergonomie-Integration

Der Prozess zur Implementierung von Ergonomie ist individuell, beginnt jedoch mit einer Beobachtung der Arbeitsweise der Mitarbeiter und kann kleine Anpassungen sowie umfassendere Planungen umfassen. Bosch Rexroth bietet digitale Werkzeuge zur Planung ergonomischer Arbeitsplätze an.

Die Zukunft der Ergonomie in der Industrie

Bozoglu sieht eine wachsende Bedeutung der Ergonomie in der Modularität und Flexibilität der Fabriken der Zukunft. Er betont, dass auch mit zunehmender Automatisierung der Mensch im Fokus bleiben muss.

Ausblick

Für die kommenden Monate plant Bosch Rexroth, das Thema Ergonomie stärker zu fördern und neue Kunden zu gewinnen, die den Zusammenhang zwischen Ergonomie, Ausfallzeiten und Effizienz noch nicht erkannt haben.

Einführung in Ergonomie

Robert Weber begrüßt Erlend Bozoglu, Produktmanager für Manure Production Systems bei Bosch Rexroth, um über die Bedeutung von Ergonomie in der Industrie zu sprechen. Bozoglu betont, dass Ergonomie oft zugunsten von Maschinen und Automatisierung vernachlässigt wird und dass der Mensch im Mittelpunkt steht.

Grundlegende ergonomische Prinzipien

Bozoglu erklärt, dass Ergonomie in vier Bereiche unterteilt werden kann: Körper, Bewegungen, Beleuchtung und Planung. Diese Prinzipien sind entscheidend, um sicherzustellen, dass Arbeitsplätze für verschiedene Mitarbeiter anpassbar sind.

Ergonomie als Erfolgsfaktor

Ergonomie wird als Schlüssel zur Bewältigung aktueller Herausforderungen in der Industrie betrachtet, wie Fachkräftemangel und steigender Konkurrenz. Gut gestaltete Arbeitsplätze führen zu weniger Fehlern und weniger körperlicher Belastung für die Mitarbeiter.

Investitionen in Ergonomie

Die Herausforderung besteht darin, Kunden zu überzeugen, in Ergonomie zu investieren, da viele die anfänglichen Kosten scheuen. Bozoglu hebt hervor, dass die langfristigen Vorteile die anfänglichen Investitionen rechtfertigen.

KPIs und Vorteile für Unternehmen

Bozoglu nennt einige KPIs, darunter eine Reduzierung der Fehlerquote um 10-30% und eine Verringerung der körperlichen Belastung um 30-50%, was zu weniger Krankheitsausfällen führt und die Mitarbeiterbindung verbessert.

Der Prozess der Ergonomie-Integration

Der Prozess zur Implementierung von Ergonomie ist individuell, beginnt jedoch mit einer Beobachtung der Arbeitsweise der Mitarbeiter und kann kleine Anpassungen sowie umfassendere Planungen umfassen. Bosch Rexroth bietet digitale Werkzeuge zur Planung ergonomischer Arbeitsplätze an.

Die Zukunft der Ergonomie in der Industrie

Bozoglu sieht eine wachsende Bedeutung der Ergonomie in der Modularität und Flexibilität der Fabriken der Zukunft. Er betont, dass auch mit zunehmender Automatisierung der Mensch im Fokus bleiben muss.

Ausblick

Für die kommenden Monate plant Bosch Rexroth, das Thema Ergonomie stärker zu fördern und neue Kunden zu gewinnen, die den Zusammenhang zwischen Ergonomie, Ausfallzeiten und Effizienz noch nicht erkannt haben.

Agents: Zwischen Hype und Realität

01.09.2026

Einführung in das Thema Agents

Robert Weber und Jan Oberhauser diskutieren die Entwicklung von Agents im industriellen Kontext. Trotz des hohen Potenzials dieser Technologie zeigen sich langsame Fortschritte, insbesondere durch die Herausforderungen in der physischen Welt.

Herausforderungen in der physischen Welt

Oberhauser erklärt, dass die Komplexität in der physischen Welt, im Vergleich zur digitalen, durch höhere Kosten und Risiken bedingt ist. Der vorsichtige Umgang mit Hardware ist entscheidend, um bei der Entwicklung von Agenten sicherzustellen, dass die Risiken minimiert werden.

Strategien für den Einsatz von Agents

Die Diskussion betont die Notwendigkeit, klein anzufangen und aus Erfahrungen zu lernen. Eine schrittweise Herangehensweise im digitalen Bereich wird empfohlen, bevor man in den physischen Kontext übergeht.

Technologische Entwicklungen und ihre Auswirkungen

Oberhauser hebt hervor, dass die rasante Entwicklung von LLMs (Large Language Models) die Möglichkeiten für Agents erweitert hat und ein Gefühl der Dringlichkeit erzeugt. Unternehmen stehen unter Druck, um wettbewerbsfähig zu bleiben.

Guardrails für den Einsatz von AI

Die Bedeutung von Guardrails wird betont, um sicherzustellen, dass AI-Anwendungen verantwortungsbewusst und sicher implementiert werden. Diese sollten Teil der Lösung sein, insbesondere bei geschäftskritischen Anwendungen.

Die Zukunft von Agents

Oberhauser bleibt optimistisch, dass die Entwicklung von Agents noch lange nicht abgeschlossen ist. Er sieht Europa als einen wichtigen Akteur, der innovative Lösungen entwickeln kann, um die Technologie sinnvoll einzusetzen.

Persönliche Erfahrungen mit AI

Oberhauser teilt persönliche Einblicke, wie er AI im Alltag integriert, um alltägliche Herausforderungen zu meistern. Er betont die Wichtigkeit, AI-Lösungen aktiv zu nutzen und daraus zu lernen.

Einführung in das Thema Agents

Robert Weber und Jan Oberhauser diskutieren die Entwicklung von Agents im industriellen Kontext. Trotz des hohen Potenzials dieser Technologie zeigen sich langsame Fortschritte, insbesondere durch die Herausforderungen in der physischen Welt.

Herausforderungen in der physischen Welt

Oberhauser erklärt, dass die Komplexität in der physischen Welt, im Vergleich zur digitalen, durch höhere Kosten und Risiken bedingt ist. Der vorsichtige Umgang mit Hardware ist entscheidend, um bei der Entwicklung von Agenten sicherzustellen, dass die Risiken minimiert werden.

Strategien für den Einsatz von Agents

Die Diskussion betont die Notwendigkeit, klein anzufangen und aus Erfahrungen zu lernen. Eine schrittweise Herangehensweise im digitalen Bereich wird empfohlen, bevor man in den physischen Kontext übergeht.

Technologische Entwicklungen und ihre Auswirkungen

Oberhauser hebt hervor, dass die rasante Entwicklung von LLMs (Large Language Models) die Möglichkeiten für Agents erweitert hat und ein Gefühl der Dringlichkeit erzeugt. Unternehmen stehen unter Druck, um wettbewerbsfähig zu bleiben.

Guardrails für den Einsatz von AI

Die Bedeutung von Guardrails wird betont, um sicherzustellen, dass AI-Anwendungen verantwortungsbewusst und sicher implementiert werden. Diese sollten Teil der Lösung sein, insbesondere bei geschäftskritischen Anwendungen.

Die Zukunft von Agents

Oberhauser bleibt optimistisch, dass die Entwicklung von Agents noch lange nicht abgeschlossen ist. Er sieht Europa als einen wichtigen Akteur, der innovative Lösungen entwickeln kann, um die Technologie sinnvoll einzusetzen.

Persönliche Erfahrungen mit AI

Oberhauser teilt persönliche Einblicke, wie er AI im Alltag integriert, um alltägliche Herausforderungen zu meistern. Er betont die Wichtigkeit, AI-Lösungen aktiv zu nutzen und daraus zu lernen.

Embodied AI

02.08.2026

Einführung in den European Tech Stack

In dieser Episode wird der European Tech Stack thematisiert, der eine zukunftssichere Automatisierung von Maschinen und Fertigungsprozessen zum Ziel hat. Thomas Fechner hebt hervor, dass die Integration von Künstlicher Intelligenz (KI) in die Fertigung entscheidend ist, um individuelle Lösungen für Kunden zu entwickeln.

Datensouveränität

Die Bedeutung von Datensouveränität wird betont, da Kunden ihre Produktionsdaten im KI-Modell verarbeiten wollen, ohne dass diese abfließen. Professor Dr. Sepp Hochreiter erklärt, dass ihr Modell, das Tyrex Time-Series Foundation-Modell, auf On-Premise-Lösungen basiert, um diese Souveränität zu gewährleisten.

KI-Integration in der Maschinenbau

Die Diskussion umfasst die Notwendigkeit, KI nicht nur in der Cloud, sondern auch direkt an den Maschinen zu implementieren. Fechner und Hochreiter betonen, dass die Zeitreihe, die Sprache der Maschinen, entscheidend für die Entwicklung und Anwendung von KI-Modellen ist.

Neue Denkweisen in der Automatisierung

Ein Paradigmenwechsel in der Maschinensteuerung wird angesprochen, bei dem von deterministischen zu probabilistischen Steuerungsmodellen übergegangen wird. Dies könnte zu erheblichen Produktivitätssteigerungen führen, erfordert jedoch auch neue Sicherheitskonzepte.

Erfahrungsbasiertes Lernen in der KI

Ein zukunftsträchtiges Konzept, das Episodic Memory, wird vorgestellt. Es zielt darauf ab, der KI zu ermöglichen, aus Erfahrungen zu lernen, ähnlich wie Menschen. Dies könnte die Effizienz in der Robotik und Maschinensteuerung weiter verbessern.

Einführung in den European Tech Stack

In dieser Episode wird der European Tech Stack thematisiert, der eine zukunftssichere Automatisierung von Maschinen und Fertigungsprozessen zum Ziel hat. Thomas Fechner hebt hervor, dass die Integration von Künstlicher Intelligenz (KI) in die Fertigung entscheidend ist, um individuelle Lösungen für Kunden zu entwickeln.

Datensouveränität

Die Bedeutung von Datensouveränität wird betont, da Kunden ihre Produktionsdaten im KI-Modell verarbeiten wollen, ohne dass diese abfließen. Professor Dr. Sepp Hochreiter erklärt, dass ihr Modell, das Tyrex Time-Series Foundation-Modell, auf On-Premise-Lösungen basiert, um diese Souveränität zu gewährleisten.

KI-Integration in der Maschinenbau

Die Diskussion umfasst die Notwendigkeit, KI nicht nur in der Cloud, sondern auch direkt an den Maschinen zu implementieren. Fechner und Hochreiter betonen, dass die Zeitreihe, die Sprache der Maschinen, entscheidend für die Entwicklung und Anwendung von KI-Modellen ist.

Neue Denkweisen in der Automatisierung

Ein Paradigmenwechsel in der Maschinensteuerung wird angesprochen, bei dem von deterministischen zu probabilistischen Steuerungsmodellen übergegangen wird. Dies könnte zu erheblichen Produktivitätssteigerungen führen, erfordert jedoch auch neue Sicherheitskonzepte.

Erfahrungsbasiertes Lernen in der KI

Ein zukunftsträchtiges Konzept, das Episodic Memory, wird vorgestellt. Es zielt darauf ab, der KI zu ermöglichen, aus Erfahrungen zu lernen, ähnlich wie Menschen. Dies könnte die Effizienz in der Robotik und Maschinensteuerung weiter verbessern.