Heimatspiegel extra
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Heimatspiegel extra

Bayerischer Rundfunk

Beschreibung

Sich Zeit nehmen? Heutzutage? Ganz genau. Zeit für Geschichten rund um die Feiertage unseres Landes. Zeit für eine Nebensache, für eine Randnotiz oder ein Kuriosum. Der "Heimatspiegel extra" nimmt sich die Zeit.

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

Warum der Pfingst-Ochs "Pfingstochs" heißt

24.05.2026
Ochsen waren wichtig in der frühen bayerischen Landwirtschaft. Im Gegensatz zum Stier ist er friedfertig und gutmütig und lässt sich als Zug- und Arbeitstier einsetzen. Der Pfingstsonntag war für das Rindvieh ein Feiertag. Das Leittier, der Ochse, wurde dafür festlich geschmückt.

"Gack, gack, gack" - Das Ei & die Wallfahrt von Taxa

05.04.2026

Einführung in die Geschichte

Regina Vandal begrüßt die Zuhörer und erzählt von einer ungewöhnlichen Henne und ihren wundersamen Eiern, die zur Wallfahrt zur Mutter Gottes von Taxa führten. Die Geschichte beginnt im Bräustüberl des Schlossguts Odelshausen.

Der Graf und sein Gelübde

Im Jahr 1606 geriet Graf Johannes Wilhelm von Hund in Seenot und gelobte, eine Kapelle zu bauen, wenn er gerettet würde. Nach seiner Rückkehr und dem Vergessen seines Gelübdes wurde er durch ein außergewöhnliches Ei, das ein Hühnerhalter am Ostersonntag brachte, daran erinnert. Dieses Ei zeigte ein Frauenhaupt und wurde als Fingerzeig Gottes gedeutet.

Entwicklung der Wallfahrt

Nach dem Wunder wurde eine Kapelle mit sternförmigem Grundriss errichtet, die sich schnell zu einem bedeutenden Wallfahrtsort entwickelte. Bis zur Säkularisation war Kloster Taxa der zweitgrößte Marienwallfahrtsort in Bayern.

Der Barockprediger Abraham a Santa Clara

Der berühmte Barockprediger Pater Abraham a Santa Clara hielt von 1670 bis 1672 in Taxa seine Predigten und beeinflusste die Wallfahrt durch seine eindrucksvollen Reden. Sein Werk über die Hühner und Eier gab weiteren Auftrieb.

Historische Zweifel und wissenschaftliche Erklärungen

Moderne Historiker stellen die Legende um die Eier und das Gelübde in Frage. Wissenschaftler führen Deformationen in Eiern auf mineralstoffarme Fütterung zurück, während einige glauben, dass das Wunder in der Region bekannt bleibt, weil die Menschen darauf achten.

Nachwirkungen der Wallfahrt und das Schicksal des Klosters

Im Laufe der Jahre pilgerten viele Menschen nach Taxa, um Hilfe in Zeiten von Missernten und Seuchen zu suchen. Doch 1802 wurde das Kloster aufgelöst, und die Legende der Hühner und ihrer Eier verblasste mit der Zeit.

Schlussfolgerung

Der Podcast endet mit der Vorstellung, dass die Erinnerung an die seltsamen Hühner und ihre Wunder auch heute noch präsent ist und die Zuhörer dazu anregt, beim nächsten Passieren der Region an diese Geschichte zu denken.

Einführung in die Geschichte

Regina Vandal begrüßt die Zuhörer und erzählt von einer ungewöhnlichen Henne und ihren wundersamen Eiern, die zur Wallfahrt zur Mutter Gottes von Taxa führten. Die Geschichte beginnt im Bräustüberl des Schlossguts Odelshausen.

Der Graf und sein Gelübde

Im Jahr 1606 geriet Graf Johannes Wilhelm von Hund in Seenot und gelobte, eine Kapelle zu bauen, wenn er gerettet würde. Nach seiner Rückkehr und dem Vergessen seines Gelübdes wurde er durch ein außergewöhnliches Ei, das ein Hühnerhalter am Ostersonntag brachte, daran erinnert. Dieses Ei zeigte ein Frauenhaupt und wurde als Fingerzeig Gottes gedeutet.

Entwicklung der Wallfahrt

Nach dem Wunder wurde eine Kapelle mit sternförmigem Grundriss errichtet, die sich schnell zu einem bedeutenden Wallfahrtsort entwickelte. Bis zur Säkularisation war Kloster Taxa der zweitgrößte Marienwallfahrtsort in Bayern.

Der Barockprediger Abraham a Santa Clara

Der berühmte Barockprediger Pater Abraham a Santa Clara hielt von 1670 bis 1672 in Taxa seine Predigten und beeinflusste die Wallfahrt durch seine eindrucksvollen Reden. Sein Werk über die Hühner und Eier gab weiteren Auftrieb.

Historische Zweifel und wissenschaftliche Erklärungen

Moderne Historiker stellen die Legende um die Eier und das Gelübde in Frage. Wissenschaftler führen Deformationen in Eiern auf mineralstoffarme Fütterung zurück, während einige glauben, dass das Wunder in der Region bekannt bleibt, weil die Menschen darauf achten.

Nachwirkungen der Wallfahrt und das Schicksal des Klosters

Im Laufe der Jahre pilgerten viele Menschen nach Taxa, um Hilfe in Zeiten von Missernten und Seuchen zu suchen. Doch 1802 wurde das Kloster aufgelöst, und die Legende der Hühner und ihrer Eier verblasste mit der Zeit.

Schlussfolgerung

Der Podcast endet mit der Vorstellung, dass die Erinnerung an die seltsamen Hühner und ihre Wunder auch heute noch präsent ist und die Zuhörer dazu anregt, beim nächsten Passieren der Region an diese Geschichte zu denken.

Die Auferstehung Christi in der Kunstgeschichte Bayerns

05.04.2026
Sichtbar machen, was niemand gesehen hat: Für Künstler war die Darstellung des größten Mysteriums des christlichen Glaubens stets eine besondere Herausforderung. Stefan Semoff zeichnet Entwicklungsschritte eines Bildtypus‘ der abendländischen Kultur nach.