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Veröffentlichungshistorie
Episodenübersicht

Digital X 2026: Netzwerke nie wieder ohne Security - mit Dr. Niklas Horstmann, COO Telekom
Einführung in Cyber Security und KI
Dr. Niklas Horstmann, COO von Telekom Security, diskutiert mit Thomas Joos über den aktuellen Stand der Cyber Security in Deutschland und die Rolle von Künstlicher Intelligenz (KI). Sicherheit in Netzwerken wird als essentielle Voraussetzung für Unternehmen hervorgehoben, insbesondere für den Mittelstand, der oft grundlegende Schutzmaßnahmen vernachlässigt.
Die Verbindung von Netzwerk und Sicherheit
Horstmann betont, dass Netzwerk und Sicherheit nicht getrennt betrachtet werden dürfen. Unternehmen sollten bei jeder Veränderung beide Aspekte zusammen denken. Intelligente Netzwerke sind notwendig, um moderne, KI-gesteuerte Angriffe zu erkennen und abzuwehren.
Erkenntnisse über zukünftige Herausforderungen
In den kommenden Jahren wird eine stärkere Segmentierung der Netzwerke erforderlich sein, um Angriffe effektiver zu verhindern. Unternehmen sollten sich mit den Auswirkungen von KI befassen und verstehen, dass Investitionen in Technologie allein nicht ausreichen, ohne die Geschäftsprozesse anzupassen.
Phishing und menschliche Fehler
Ein erheblicher Teil der Cyberangriffe resultiert aus menschlichen Fehlern, wie z.B. Phishing. Horstmann schlägt vor, grundlegende Cyber-Security-Maßnahmen zu implementieren, um die Exposition gegenüber solchen Angriffen zu reduzieren.
Automatisierung und Effizienz
Die Automatisierung von Sicherheitsprozessen ist entscheidend, um schnell auf Angriffe reagieren zu können. KI kann helfen, Angriffe frühzeitig zu erkennen und die Anzahl der manuellen Alarmbearbeitungen zu reduzieren.
Identitätssicherheit und Zero Trust
Die Sicherstellung der Identität wird zunehmend wichtig, insbesondere im Kontext von KI-Agenten. Unternehmen müssen sicherstellen, dass sie über geeignete Identitätsmanagementsysteme verfügen, um unbefugte Zugriffe zu verhindern.
Die Notwendigkeit von Partnerschaften
Die Komplexität moderner Netzwerke erfordert oft die Zusammenarbeit mit externen Partnern, um effektive Lösungen zu entwickeln und zu implementieren. Horstmann empfiehlt, einen vertrauensvollen Partner zu wählen, um die Cyber-Security-Strategie zu verbessern.

Agentic AI Control: Neue Risiken, Neue Sicherheits-Strategien
Einführung in Agentic AI
Im Podcast wird die Bedeutung von Agentic AI behandelt, insbesondere die neuen Risiken, die mit selbstständig handelnden KI-Agenten in Unternehmen verbunden sind. Thomas Joos spricht mit Andreas Fuchs, Director of Product Management bei DriveLock, über die zunehmende Integration von Agentic AI in den Arbeitsalltag und deren Unterschiede zu herkömmlichen Automatisierungstechnologien.
Unterschiede zwischen Agentic AI und herkömmlicher Automatisierung
Andreas Fuchs erklärt, dass Agentic AI über die reinen Antwortfunktionen von klassischen KI-Systemen hinausgeht, indem sie eigenständig Ziele verfolgt, Handlungen plant und durchführt. Diese Fähigkeit birgt neue Sicherheitsherausforderungen, da Unternehmen nun definieren müssen, welche Aktionen die Agenten im Namen der Nutzer ausführen dürfen.
Notwendigkeit von Agentic AI Control
Die Diskussion hebt hervor, dass Unternehmen, einschließlich kleinerer Betriebe, Agentic AI Control benötigen, um die Aktivitäten von KI-Agenten zu überwachen und zu steuern. Fuchs betont, dass Agenten potenziell gefährliche Entscheidungen treffen können, wodurch ein ausgeklügeltes Sicherheitsmanagement notwendig wird, um Datenverluste zu verhindern.
Sicherheitsrisiken und Ansätze
Die Risiken, die mit Agentic AI verbunden sind, entstehen nicht nur durch die Agenten selbst, sondern auch durch die Art und Weise, wie sie eingesetzt werden. Die Kombination von Eingaben, Berechtigungen und den verwendeten Tools ist entscheidend für die Sicherheit. Der Ansatz des Least Privilege wird diskutiert, um die Handlungsmacht der Agenten zu begrenzen.
Verantwortlichkeiten im Unternehmen
Fuchs hebt hervor, dass die Verantwortung für den Einsatz von Agentic AI eine Teamleistung ist, an der IT-Leiter, Geschäftsführer und die gesamte Belegschaft beteiligt sind. Besonders wichtig ist es, ein Bewusstsein für Sicherheitsrisiken zu schaffen und die richtigen Maßnahmen zu ergreifen.
Zukunftsperspektiven und Empfehlungen
Abschließend gibt Fuchs Empfehlungen für Unternehmen, die Agentic AI einsetzen wollen. Dazu gehören die Sichtbarkeit von KI-Tools, die Festlegung klarer Richtlinien für deren Nutzung und die regelmäßige Überprüfung von Sicherheitsprotokollen. Die Diskussion zeigt, dass Unternehmen proaktiv handeln müssen, um den Herausforderungen der digitalen Transformation gerecht zu werden.

Wenn der Agent entscheidet. Sicherheit, Verantwortung und Haftung im Zeitalter autonomer KI-Systeme
Einleitung in die Thematik
Der Podcast thematisiert die Absicherung von KI-Agenten in Unternehmen und die Notwendigkeit, moderne Sicherheitsmechanismen zu implementieren, die über die bisherigen Schutzvorkehrungen hinausgehen.
Veränderungen im Verhalten von Angreifern
Felix Blanke hebt hervor, dass die Professionalität von Angreifern zugenommen hat und die Einstiegshürden gesunken sind. Mit weniger Ressourcen können Angreifer größere Schäden anrichten, was zu einer Zunahme von Phishing-Angriffen und KI-generierten Bedrohungen führt.
Verbreitung von KI-Agenten in Unternehmen
Die Nutzung von KI-Agenten in Unternehmen nimmt zu, wobei Schätzungen zufolge 50–70% der Unternehmen diese Technologien bereits einsetzen. Häufig sind die Geschäftsführer sich dessen nicht einmal bewusst, was zu Sicherheitslücken führt.
Die Notwendigkeit einer Sicherheitsstrategie
Die Sicherheit von KI-Agenten muss über traditionelle Methoden hinaus gedacht werden. Eine kontinuierliche Überwachung des Verhaltens dieser Agenten ist entscheidend, da sie autonom agieren und sich anpassen können.
Umgang mit Konfigurationsfehlern
Konfigurationsfehler bei KI-Agenten können schwerwiegende Folgen haben, da sie oft unentdeckt bleiben, bis ernsthafte Probleme auftreten. Unternehmen müssen effektive Überwachungsmechanismen implementieren.
Integration von Identity Management
Ein robustes Identity Management ist notwendig, um die Zugriffsrechte der KI-Agenten zu steuern und sicherzustellen, dass sie nur auf die Daten zugreifen, die sie benötigen.
Notfallpläne und Verantwortlichkeiten
Unternehmen müssen klare Notfallpläne entwickeln, um schnell auf Probleme mit KI-Agenten reagieren zu können. Es sollte festgelegt werden, wer für die Überwachung verantwortlich ist und wie auf Unregelmäßigkeiten reagiert wird.
Schlussfolgerung
Ein proaktiver Ansatz zur Absicherung von KI-Agenten ist unerlässlich. Unternehmen sollten sich bewusst sein, dass die Implementierung von KI-Technologien ohne angemessene Sicherheitsvorkehrungen zu erheblichen Risiken führen kann.