Herzkammer aufs Ohr - der Podcast der CSU im Landtag
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Herzkammer aufs Ohr - der Podcast der CSU im Landtag

CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag

Beschreibung

Herzkammer aufs Ohr - der Podcast der CSU im Landtag informiert und unterhält Sie direkt aus dem Bayerischen Parlament! Im Podcast-Interview treffen unsere Abgeordneten spannende Gesprächspartner aus Gesellschaft, Wirtschaft, Wissenschaft und Sport. Wir lassen Sie hinter die Kulissen von Landtag und Politik "hören" und löchern unsere Politiker mit außergewöhnlichen Fragen. Ohren auf und los geht's!

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

"Frag nach" - Folge 22 mit Prof. Dr. Hendrik Streeck

20.08.2026

Gesprächsführung und Hintergrund

Prof. Dr. Hendrik Streeck, renommierter Virologe und Drogenbeauftragter, reflektiert die Herausforderungen der Corona-Pandemie und zieht Parallelen zu aktuellen Drogenproblemen. Er erklärt, dass es in Krisensituationen keinen perfekten Lösungsweg gibt und hebt die Bedeutung psychischer Gesundheit hervor.

Aktuelle Drogenproblematik

Streeck warnt vor der wachsenden Opioid-Krise, die durch den Missbrauch synthetischer Drogen wie Fentanyl in Deutschland an Fahrt gewinnt. Er betont die Notwendigkeit eines Frühwarnsystems und präventiver Maßnahmen, um die Bevölkerung vor gefährlichen Substanzen zu schützen.

Prävention und Aufklärung

Streeck legt großen Wert auf die Integration von Präventionsmaßnahmen in die Ausbildung, um die Eigenverantwortung der Jugendlichen zu stärken. Er sieht die Notwendigkeit, Daten über Medikamentenabhängigkeit zu sammeln, um gezielte Maßnahmen zu entwickeln.

Legalisierung von Cannabis

Das Gespräch thematisiert die Teillegalisierung von Cannabis in Deutschland. Streeck weist darauf hin, dass der Schwarzmarkt durch die derzeitige Regelung nicht zurückgedrängt wurde und fordert eine Überarbeitung der Gesetze, insbesondere hinsichtlich Jugendschutz und Besitzmengen.

Drogenkonsumräume

Streeck unterstützt Drogenkonsumräume als wichtige Anlaufstellen für Konsumenten, um Überdosierungen zu verhindern und den Zugang zu Suchthilfen zu erleichtern. Er hebt hervor, dass diese Einrichtungen nicht das Drogenproblem lösen, aber den Schaden reduzieren können.

Substitutionstherapien

Ein Mangel an Substitutionsärzten in Deutschland wird als ernstes Problem identifiziert. Streeck spricht sich für eine Entbürokratisierung des Betäubungsmittelgesetzes aus, um die Verfügbarkeit von Substitutionstherapien zu verbessern.

Tabaksteuer und Prävention

Streeck befürwortet eine Erhöhung der Tabaksteuer, um die Einnahmen für Präventionsmaßnahmen zu nutzen. Die hohen Kosten, die durch Tabakkonsum im Gesundheitswesen entstehen, sollen durch gezielte Maßnahmen reduziert werden.

Medien- und Internetsucht

Ein zunehmendes Problem ist die Abhängigkeit von sozialen Medien, insbesondere bei Jugendlichen. Streeck erkennt die Notwendigkeit, sich mit diesem Thema auseinanderzusetzen und Präventionsstrategien zu entwickeln.

Gesprächsführung und Hintergrund

Prof. Dr. Hendrik Streeck, renommierter Virologe und Drogenbeauftragter, reflektiert die Herausforderungen der Corona-Pandemie und zieht Parallelen zu aktuellen Drogenproblemen. Er erklärt, dass es in Krisensituationen keinen perfekten Lösungsweg gibt und hebt die Bedeutung psychischer Gesundheit hervor.

Aktuelle Drogenproblematik

Streeck warnt vor der wachsenden Opioid-Krise, die durch den Missbrauch synthetischer Drogen wie Fentanyl in Deutschland an Fahrt gewinnt. Er betont die Notwendigkeit eines Frühwarnsystems und präventiver Maßnahmen, um die Bevölkerung vor gefährlichen Substanzen zu schützen.

Prävention und Aufklärung

Streeck legt großen Wert auf die Integration von Präventionsmaßnahmen in die Ausbildung, um die Eigenverantwortung der Jugendlichen zu stärken. Er sieht die Notwendigkeit, Daten über Medikamentenabhängigkeit zu sammeln, um gezielte Maßnahmen zu entwickeln.

Legalisierung von Cannabis

Das Gespräch thematisiert die Teillegalisierung von Cannabis in Deutschland. Streeck weist darauf hin, dass der Schwarzmarkt durch die derzeitige Regelung nicht zurückgedrängt wurde und fordert eine Überarbeitung der Gesetze, insbesondere hinsichtlich Jugendschutz und Besitzmengen.

Drogenkonsumräume

Streeck unterstützt Drogenkonsumräume als wichtige Anlaufstellen für Konsumenten, um Überdosierungen zu verhindern und den Zugang zu Suchthilfen zu erleichtern. Er hebt hervor, dass diese Einrichtungen nicht das Drogenproblem lösen, aber den Schaden reduzieren können.

Substitutionstherapien

Ein Mangel an Substitutionsärzten in Deutschland wird als ernstes Problem identifiziert. Streeck spricht sich für eine Entbürokratisierung des Betäubungsmittelgesetzes aus, um die Verfügbarkeit von Substitutionstherapien zu verbessern.

Tabaksteuer und Prävention

Streeck befürwortet eine Erhöhung der Tabaksteuer, um die Einnahmen für Präventionsmaßnahmen zu nutzen. Die hohen Kosten, die durch Tabakkonsum im Gesundheitswesen entstehen, sollen durch gezielte Maßnahmen reduziert werden.

Medien- und Internetsucht

Ein zunehmendes Problem ist die Abhängigkeit von sozialen Medien, insbesondere bei Jugendlichen. Streeck erkennt die Notwendigkeit, sich mit diesem Thema auseinanderzusetzen und Präventionsstrategien zu entwickeln.

"Frag nach" - Folge 21 mit Prof. Marcel Romanos zu psychischer Gesundheit bei Kindern

26.06.2026

Einführung und Hintergrund

Im Podcast spricht Klaus Holecek mit Professor Dr. Marcel Romanos, einem Experten für Kinder- und Jugendpsychiatrie, über die psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in der heutigen digitalen Welt. Romanos ist Direktor an der Uniklinik Würzburg und engagiert sich für die Verbesserung der Versorgung von jungen Menschen.

Die Herausforderungen der psychischen Gesundheit

Romanos betont, dass die psychische Gesundheit von Kindern gefährdet ist, insbesondere durch den Einfluss sozialer Medien. Er erklärt, dass es einen Anstieg psychischer Erkrankungen gibt, was unter anderem auf veränderte Familienstrukturen und den Einfluss der Pandemie zurückzuführen ist, der bestehende Probleme verstärkt hat.

Prävention und Therapieangebote

In Bayern gibt es bereits Maßnahmen zur Gesundheitsprävention, darunter ein Handyverbot in Schulen bis zur 7. Klasse. Romanos fordert jedoch eine stärkere Regulierung sozialer Medien, um Kinder und Jugendliche zu schützen. Der Bedarf an Therapieangeboten wächst, doch es gibt Herausforderungen in der Versorgung, insbesondere in Bezug auf Wartezeiten und Ressourcen.

Die Rolle von sozialen Medien

Romanos warnt vor den Gefahren sozialer Medien und der Normalisierung von Cannabiskonsum. Er sieht eine Zunahme von psychischen Erkrankungen, die mit dem Konsum von sozialen Medien und Drogen in Verbindung stehen. Die Notwendigkeit, Kinder vor schädlichen Inhalten zu schützen, wird als dringend erachtet.

Regulierung und Verantwortung

Es wird betont, dass sowohl Eltern als auch Plattformbetreiber in die Verantwortung genommen werden müssen, um Kinder im digitalen Raum zu schützen. Eine klare Regulierung ist notwendig, um die Risiken, die mit der Nutzung sozialer Medien verbunden sind, zu minimieren.

Schlussfolgerung

Die Diskussion hebt die Bedeutung von Prävention und der Notwendigkeit eines Paradigmenwechsels im Gesundheitssystem hervor. Romanos fordert, dass mehr in präventive Maßnahmen investiert wird, um die psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen nachhaltig zu fördern.

Einführung und Hintergrund

Im Podcast spricht Klaus Holecek mit Professor Dr. Marcel Romanos, einem Experten für Kinder- und Jugendpsychiatrie, über die psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in der heutigen digitalen Welt. Romanos ist Direktor an der Uniklinik Würzburg und engagiert sich für die Verbesserung der Versorgung von jungen Menschen.

Die Herausforderungen der psychischen Gesundheit

Romanos betont, dass die psychische Gesundheit von Kindern gefährdet ist, insbesondere durch den Einfluss sozialer Medien. Er erklärt, dass es einen Anstieg psychischer Erkrankungen gibt, was unter anderem auf veränderte Familienstrukturen und den Einfluss der Pandemie zurückzuführen ist, der bestehende Probleme verstärkt hat.

Prävention und Therapieangebote

In Bayern gibt es bereits Maßnahmen zur Gesundheitsprävention, darunter ein Handyverbot in Schulen bis zur 7. Klasse. Romanos fordert jedoch eine stärkere Regulierung sozialer Medien, um Kinder und Jugendliche zu schützen. Der Bedarf an Therapieangeboten wächst, doch es gibt Herausforderungen in der Versorgung, insbesondere in Bezug auf Wartezeiten und Ressourcen.

Die Rolle von sozialen Medien

Romanos warnt vor den Gefahren sozialer Medien und der Normalisierung von Cannabiskonsum. Er sieht eine Zunahme von psychischen Erkrankungen, die mit dem Konsum von sozialen Medien und Drogen in Verbindung stehen. Die Notwendigkeit, Kinder vor schädlichen Inhalten zu schützen, wird als dringend erachtet.

Regulierung und Verantwortung

Es wird betont, dass sowohl Eltern als auch Plattformbetreiber in die Verantwortung genommen werden müssen, um Kinder im digitalen Raum zu schützen. Eine klare Regulierung ist notwendig, um die Risiken, die mit der Nutzung sozialer Medien verbunden sind, zu minimieren.

Schlussfolgerung

Die Diskussion hebt die Bedeutung von Prävention und der Notwendigkeit eines Paradigmenwechsels im Gesundheitssystem hervor. Romanos fordert, dass mehr in präventive Maßnahmen investiert wird, um die psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen nachhaltig zu fördern.

"Frag nach" - Folge 20 mit Prof. Dr. Martin Balle zum Thema Lokaljournalismus

12.06.2026

Einführung und Hintergrund

Professor Martin Balle, ein erfahrener Verleger, wird im Podcast von Klaus Holecek interviewt. Er diskutiert die Herausforderungen und Chancen des Journalismus in einer sich wandelnden Medienlandschaft.

Die Rolle des Heimatzeitungsverlags

Balle beschreibt seinen Verlag als einen klassischen Heimatzeitungsverlag, der den lokalen Raum für die Menschen konstruiert. Trotz der Herausforderungen durch digitale Medien sieht er die Zukunft von gedruckten Zeitungen als vielversprechend an, da das Interesse an lokalen Themen weiterhin besteht.

Werte im Journalismus

Die Diskussion geht über die zentrale Rolle von Werten im Journalismus, insbesondere in Zeiten von Fake News. Balle betont die Bedeutung von Transparenz und der Vertrautheit mit den Quellen, aus denen die Berichterstattung erfolgt. Er spricht sich gegen die Berichterstattung über extremistische Positionen aus, um die Demokratie zu schützen.

Medienlandschaft in Bayern

Angesprochen werden die Veränderungen in der Medienlandschaft Bayerns, bei denen gedruckte Auflagen zurückgehen, während digitale Formate an Bedeutung gewinnen. Balle spricht auch über seine neu gegründete Akademie, die Medienkompetenz fördern soll.

Politische Herausforderungen und Verantwortung

Balle äußert sich zur aktuellen politischen Situation, insbesondere zu Themen wie Sozialstaat, Rente und Pflege. Er plädiert für mehr Gerechtigkeit in der Verteilung von Ressourcen und für das Teilen von Wohlstand unter den Reichen.

Öffentlich-rechtlicher Rundfunk

Im Gespräch wird die Rolle des öffentlich-rechtlichen Rundfunks thematisiert. Balle spricht sich für dessen Fortbestand aus, kritisiert jedoch die mangelnde Objektivität in der Berichterstattung und die Einseitigkeit in den Formaten.

Schlussfolgerungen und persönliche Ansichten

Abschließend betont Balle die Notwendigkeit einer Rückbesinnung auf menschliche Werte und die Bedeutung von Emotionen im Journalismus und in der Politik. Mit einem Appell für mehr Mitmenschlichkeit und Empathie schließt das Gespräch.

Einführung und Hintergrund

Professor Martin Balle, ein erfahrener Verleger, wird im Podcast von Klaus Holecek interviewt. Er diskutiert die Herausforderungen und Chancen des Journalismus in einer sich wandelnden Medienlandschaft.

Die Rolle des Heimatzeitungsverlags

Balle beschreibt seinen Verlag als einen klassischen Heimatzeitungsverlag, der den lokalen Raum für die Menschen konstruiert. Trotz der Herausforderungen durch digitale Medien sieht er die Zukunft von gedruckten Zeitungen als vielversprechend an, da das Interesse an lokalen Themen weiterhin besteht.

Werte im Journalismus

Die Diskussion geht über die zentrale Rolle von Werten im Journalismus, insbesondere in Zeiten von Fake News. Balle betont die Bedeutung von Transparenz und der Vertrautheit mit den Quellen, aus denen die Berichterstattung erfolgt. Er spricht sich gegen die Berichterstattung über extremistische Positionen aus, um die Demokratie zu schützen.

Medienlandschaft in Bayern

Angesprochen werden die Veränderungen in der Medienlandschaft Bayerns, bei denen gedruckte Auflagen zurückgehen, während digitale Formate an Bedeutung gewinnen. Balle spricht auch über seine neu gegründete Akademie, die Medienkompetenz fördern soll.

Politische Herausforderungen und Verantwortung

Balle äußert sich zur aktuellen politischen Situation, insbesondere zu Themen wie Sozialstaat, Rente und Pflege. Er plädiert für mehr Gerechtigkeit in der Verteilung von Ressourcen und für das Teilen von Wohlstand unter den Reichen.

Öffentlich-rechtlicher Rundfunk

Im Gespräch wird die Rolle des öffentlich-rechtlichen Rundfunks thematisiert. Balle spricht sich für dessen Fortbestand aus, kritisiert jedoch die mangelnde Objektivität in der Berichterstattung und die Einseitigkeit in den Formaten.

Schlussfolgerungen und persönliche Ansichten

Abschließend betont Balle die Notwendigkeit einer Rückbesinnung auf menschliche Werte und die Bedeutung von Emotionen im Journalismus und in der Politik. Mit einem Appell für mehr Mitmenschlichkeit und Empathie schließt das Gespräch.