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Veröffentlichungshistorie
Episodenübersicht

Wann Prothese bei Kniearthrose und Knieschmerzen? Wann Mini-, Teil- oder Vollimplantat, Prof. Christoph Becher?
Kniearthrose und individuelle Endoprothetik
Kniearthrose zählt zu den häufigsten Gelenkerkrankungen und beeinträchtigt die Lebensqualität der Betroffenen. Prof. Dr. Christoph Becher erklärt, dass moderne Ansätze in der Endoprothetik eine individuelle Anpassung an den Patienten ermöglichen, vom Mini-Implantat bis zur Vollprothese. Die Wahl des geeigneten Implantats hängt von den spezifischen Beschwerden und der Schwere der Arthrose ab.
Diagnose und Behandlungsmöglichkeiten
Die Entscheidung, welches Implantat am besten geeignet ist, erfolgt durch ein umfassendes Gespräch mit den Patienten und genaue Bildgebung. Dabei wird ermittelt, ob ein Mini-Implantat, eine Teilprothese oder eine Vollprothese die beste Option darstellt, um die natürlichen Strukturen des Knies zu erhalten und eine normale Kniekinematik zu gewährleisten.
Nach der Operation und Rehabilitation
Nach dem Eingriff ist die Rehabilitation entscheidend für den langfristigen Erfolg. Prof. Becher betont, dass es verschiedene Reha-Möglichkeiten gibt, die individuell auf den Patienten abgestimmt werden. Patienten sollten sich Zeit nehmen, um sich vollständig zu erholen und ihre Mobilität zurückzugewinnen.
Technologie und Zukunft der Kniechirurgie
Die Verwendung moderner Technologien wie Robotik und KI in der Kniechirurgie verbessert die Präzision bei der Implantation und trägt zu besseren Ergebnissen bei. Die Entwicklung in diesem Bereich ist vielversprechend und wird weiterhin an Bedeutung gewinnen.
Prävention und individuelle Ansätze
Präventive Maßnahmen sind wichtig, doch Kniearthrose hat oft genetische Ursachen. Prof. Becher rät zu individueller Bewegung, um die Gelenke gesund zu halten. Es ist wichtig, persönliche Bedürfnisse und gesundheitliche Bedingungen zu berücksichtigen, um die richtige Vorgehensweise zu finden.

Endometriosis and Fertility: Over 50% of Women with Endometriotic Lesions Unable to Conceive – Dr Julia Tümmers Can Help
Einführung in Endometriose und Fruchtbarkeit
Endometriose betrifft etwa 10% der Frauen im gebärfähigen Alter und kann zu Fruchtbarkeitsproblemen führen. Viele Frauen erkennen die Symptome zu spät, was die Diagnose erschwert. Dr. Julia Tümmers, eine Spezialistin für Endometriose, erläutert die Erkrankung und deren Auswirkungen auf die Fruchtbarkeit.
Was ist Endometriose?
Endometriose beschreibt das Wachstum von uterusähnlichem Gewebe außerhalb der Gebärmutter, häufig im Bauchraum. Dies kann zu starken Schmerzen, Zyklusstörungen und Adhäsionen führen, die die Beweglichkeit der Organe beeinträchtigen.
Ursachen und Risikofaktoren
Alle Frauen im gebärfähigen Alter können betroffen sein, oft beginnt die Erkrankung bereits in der Jugend. Genetische Faktoren und Umweltbedingungen spielen eine Rolle. Ein erhöhtes Risiko besteht, wenn in der Familie bereits Endometriose vorkam.
Einfluss auf die Fruchtbarkeit
Endometriose kann die Schwangerschaftschancen durch Schmerzen, reduzierte Libido und chemische Veränderungen im Körper verringern. Adhäsionen können die Eileiter und Eierstöcke beeinträchtigen, was die Befruchtung erschwert.
Symptome und Diagnostik
Schmerzhafte Menstruationen, Schmerzen beim Geschlechtsverkehr sowie unerfüllter Kinderwunsch sind wichtige Warnzeichen. Eine gründliche Diagnostik umfasst körperliche Untersuchungen und Ultraschalluntersuchungen, um Endometrioseherde zu erkennen.
Behandlungsoptionen
Die Behandlung erfolgt meist zunächst hormonell; chirurgische Eingriffe sind erforderlich, wenn die Hormone nicht ausreichen oder ein Kinderwunsch besteht. Endometriose ist eine chronische Erkrankung, die nicht vollständig geheilt werden kann, aber die Symptome können gelindert werden.
Lebensstil und Prävention
Eine entzündungshemmende Ernährung, regelmäßige Bewegung und Entspannungstechniken können helfen, die Symptome zu lindern und den Verlauf der Erkrankung zu beeinflussen.
Forschung und Zukunft
Die Forschung zu Endometriose hat in den letzten Jahren zugenommen, jedoch besteht weiterhin ein erheblicher Bedarf an Unterstützung und Ressourcen. Fortschritte in der Behandlung sind nötig, um Frauen besser zu helfen.
Ratschläge für betroffene Frauen
Geduld ist entscheidend für Frauen mit Kinderwunsch und Endometriose. Ein Besuch in einem spezialisierten Zentrum nach einem Jahr ohne Schwangerschaft wird empfohlen.

Wann sollten Hämorrhoiden ärztlich abgeklärt werden? Prof. Joachim C. Mertens: Symptome erkennen und richtig behandeln
Einführung in das Thema Hämorrhoiden
Hämorrhoiden sind zunächst natürliche Gefäßpolster im Enddarm, die für die Kontinenz wichtig sind. Probleme entstehen, wenn sie sich vergrößern und Beschwerden verursachen, was als Hämorrhoidal-Leiden bezeichnet wird.
Betroffene und Ursachen
Fast jeder Mensch hat Hämorrhoiden, aber erst ab dem 30. Lebensjahr treten häufig Probleme auf. Ursachen umfassen einen sitzenden Lebensstil, unzureichende Flüssigkeitszufuhr und ballaststoffarme Ernährung.
Symptome und Warnhinweise
Zu den Symptomen gehören Juckreiz, Brennen und Blutungen. Blut im Stuhl sollte immer ernst genommen und medizinisch untersucht werden, um schwerwiegende Erkrankungen auszuschließen.
Behandlungsmöglichkeiten
Behandlungsansätze reichen von Salben und Zäpfchen bis hin zu minimalinvasiven Verfahren wie der Gummibandligatur oder Lasertherapie. In schwerwiegenderen Fällen kann eine Operation notwendig werden.
Risiken und Nebenwirkungen
Behandlungen können mit Schmerzen und Risiken wie Infektionen verbunden sein. Eine frühzeitige Behandlung kann helfen, schwerwiegendere Eingriffe zu vermeiden.
Prävention und Lebensstil
Eine ballaststoffreiche Ernährung, regelmäßige Bewegung und das Vermeiden von langem Sitzen sind entscheidend für die Prävention von Hämorrhoiden.