Kliniksprechstunde
Podcast
de

Kliniksprechstunde

Asklepios Kliniken GmbH & Co. KGaA

Beschreibung

Monat für Monat spricht Kirsten Kahler in der "Kliniksprechstunde" mit Ärzt:innen oder Mitarbeiter:innen aus der Pflege über Erkrankungen, Behandlungsmethoden, neueste und modernste Verfahren, aber auch Aufgabengebiete und den persönlichen Umgang mit Diagnosen und Erkrankten. Dabei fühlt sie den Experten auf den Zahn und entlockt ihnen eine Menge aktuelles medizinisches Wissen.

Die Asklepios Kliniken zählen zu den führenden privaten Betreibern von Krankenhäusern und Gesundheitseinrichtungen in Deutschland. Die Klinikgruppe steht für eine hoch qualifizierte Versorgung ihrer Patient:innen mit einem klaren Bekenntnis zu medizinischer Qualität, Innovation und sozialer Verantwortung. Auf dieser Basis hat sich Asklepios seit der Gründung vor mehr als 35 Jahren dynamisch entwickelt. Aktuell verfügt der Konzern bundesweit über mehr als 160 Gesundheitseinrichtungen. Dazu zählen Akutkrankenhäuser aller Versorgungsstufen, Universitätskliniken, Fachkliniken, psychiatrische und forensische Einrichtungen, Rehakliniken, Pflegeheime und Medizinische Versorgungszentren. Im Geschäftsjahr 2024 suchten rund 3,6 Mio. Patient:innen die Gesundheitseinrichtungen von Asklepios auf. Die stationären Fallzahlen betrugen insgesamt mehr als 777.000. Die ambulanten Fallzahlen beliefen sich auf knapp 2,9 Mio. Das Unternehmen beschäftigt mehr als 70.000 Mitarbeiter:innen. 🧑‍⚕️👨‍⚕️👩‍⚕️ www.asklepios.com

Unsere Podcasts dienen ausschließlich Ihrer Information und ersetzen niemals eine persönliche Beratung, Untersuchung oder Diagnose beim approbierten, qualifizierten Facharzt. Die Medizin und die ihr zugrundeliegenden wissenschaftlichen Ergebnisse unterliegen einem ständigen Prozess der Weiterentwicklung. Daher kann für die Vollständigkeit, Auslassungen, Richtigkeit und Aktualität der Angaben keine Haftung übernommen werden. Auch können und dürfen die zur Verfügung gestellten Inhalte nicht zur Erstellung eigenständiger Diagnosen verwendet werden.

Folgen Sie uns auch auf...
💊 Facebook: https://www.facebook.com/asklepioskliniken
💊 Instagram: https://www.instagram.com/asklepioskliniken
💊 X: https://twitter.com/asklepiosgruppe
💊 LinkedIn: https://www.linkedin.com/company/98645
💊 YouTube: https://www.youtube.com/asklepioskliniken

Podmon Kategorien

Darüber wird in diesem Podcast anteilig gesprochen.
Anzahl Kategorien

Upgrade dein Konto, um kontextuelle Kategorien zu sehen!

Top werbetreibende Marken in diesem Podcast (90d)

Upgrade dein Konto, um die Top werbetreibenden Marken zu sehen!

Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

Hirntumore: wie werden Gliome behandelt?

06.09.2026

Was ist ein Gliom?

Ein Gliom ist ein Hirntumor, der von den Gliazellen des Hirngewebes ausgeht und ein diffuses Wachstum zeigt. Die häufigste Form ist das Glioblastom, das aggressiv wächst und schnell in das Hirn infiltriert.

Diagnose und Symptome

Die Symptome eines Glioms sind unspezifisch und hängen von der Tumorlage ab. Häufig gibt es keine klaren Symptome, sodass Angehörige oft den ersten Eindruck haben. Die Diagnose erfolgt in der Regel durch ein MRT, das Aufschluss über die Tumorart gibt.

Behandlung und OP

Eine Operation wird in der Regel empfohlen, um den Tumor zu reduzieren, was die anschließende Behandlung erleichtert. Dabei kann es notwendig sein, Patienten bei der OP wach zu halten, um Sprachfunktionen zu überwachen, besonders wenn der Tumor in der Sprachregion liegt.

Nach der Operation und Weiterbehandlung

Nach der Operation erfolgt eine Überwachung auf der Intensivstation und ein erneutes MRT zur Beurteilung der Tumorentfernung. Die Weiterbehandlung hängt vom Gliomtyp ab und kann Strahlen- und Chemotherapie oder gezielte Therapien umfassen.

Langzeitkontrolle

Gliome sind nicht heilbar, was eine lebenslange Kontrolle durch regelmäßige MRT-Untersuchungen erfordert, um frühzeitig auf Veränderungen reagieren zu können.

Was ist ein Gliom?

Ein Gliom ist ein Hirntumor, der von den Gliazellen des Hirngewebes ausgeht und ein diffuses Wachstum zeigt. Die häufigste Form ist das Glioblastom, das aggressiv wächst und schnell in das Hirn infiltriert.

Diagnose und Symptome

Die Symptome eines Glioms sind unspezifisch und hängen von der Tumorlage ab. Häufig gibt es keine klaren Symptome, sodass Angehörige oft den ersten Eindruck haben. Die Diagnose erfolgt in der Regel durch ein MRT, das Aufschluss über die Tumorart gibt.

Behandlung und OP

Eine Operation wird in der Regel empfohlen, um den Tumor zu reduzieren, was die anschließende Behandlung erleichtert. Dabei kann es notwendig sein, Patienten bei der OP wach zu halten, um Sprachfunktionen zu überwachen, besonders wenn der Tumor in der Sprachregion liegt.

Nach der Operation und Weiterbehandlung

Nach der Operation erfolgt eine Überwachung auf der Intensivstation und ein erneutes MRT zur Beurteilung der Tumorentfernung. Die Weiterbehandlung hängt vom Gliomtyp ab und kann Strahlen- und Chemotherapie oder gezielte Therapien umfassen.

Langzeitkontrolle

Gliome sind nicht heilbar, was eine lebenslange Kontrolle durch regelmäßige MRT-Untersuchungen erfordert, um frühzeitig auf Veränderungen reagieren zu können.

Migräne richtig erkennen und wirksam behandeln.

30.08.2026

Einführung in die Migräne

Migräne ist mehr als nur Kopfschmerz; sie kann das Leben stark beeinträchtigen und äußert sich häufig durch Symptome wie Übelkeit und Überempfindlichkeit. Dr. Merle Kaiser, Neurologin, erklärt, dass Migräne individuell unterschiedlich ist und sich in verschiedenen Formen zeigt.

Symptome und Dauer

Die Symptome reichen von pulsierenden Kopfschmerzen bis zu Begleiterscheinungen wie Übelkeit und Lichtempfindlichkeit. Die Dauer kann von Stunden bis zu mehreren Tagen variieren, wobei eine kontinuierliche Migräne über drei Tage als Status Migrenosis bezeichnet wird.

Aura und deren Bedeutung

Einige Patienten erleben eine Migräne-Aura, die sich durch Sehstörungen äußert und oft vor dem eigentlichen Kopfschmerz auftritt. Diese Aurasymptome können sehr beängstigend sein und müssen von Schlaganfällen abgegrenzt werden.

Ursachen und Risikofaktoren

Die genauen Ursachen der Migräne sind noch unklar, jedoch scheinen hormonelle Faktoren, insbesondere bei Frauen, eine Rolle zu spielen. Migräne tritt häufig bei jungen Erwachsenen auf und ist nicht ausschließlich eine Frauenkrankheit.

Behandlung und Prävention

Eine frühzeitige Behandlung mit Medikamenten wie Triptanen ist entscheidend. Nicht-medikamentöse Maßnahmen wie regelmäßiger Schlaf und Ernährung können helfen, Migräneattacken zu reduzieren. Für Patienten mit häufigen Attacken kann eine prophylaktische Behandlung in Betracht gezogen werden.

Medikamentenübergebrauch und Alternativen

Patienten sollten darauf achten, die Einnahme von Schmerzmitteln zu kontrollieren, um einen Medikamentenübergebrauchskopfschmerz zu vermeiden. Neben klassischen Schmerzmitteln können Triptane gezielt eingesetzt werden, um Migräneattacken effektiv zu behandeln.

Ausblick in die Zukunft

Neue Entwicklungen in der Migränebehandlung umfassen innovative Spritzen, die gezielt auf die Schmerzvermittlung einwirken. Diese könnten zukünftig eine wichtige Rolle in der Therapie spielen.

Einführung in die Migräne

Migräne ist mehr als nur Kopfschmerz; sie kann das Leben stark beeinträchtigen und äußert sich häufig durch Symptome wie Übelkeit und Überempfindlichkeit. Dr. Merle Kaiser, Neurologin, erklärt, dass Migräne individuell unterschiedlich ist und sich in verschiedenen Formen zeigt.

Symptome und Dauer

Die Symptome reichen von pulsierenden Kopfschmerzen bis zu Begleiterscheinungen wie Übelkeit und Lichtempfindlichkeit. Die Dauer kann von Stunden bis zu mehreren Tagen variieren, wobei eine kontinuierliche Migräne über drei Tage als Status Migrenosis bezeichnet wird.

Aura und deren Bedeutung

Einige Patienten erleben eine Migräne-Aura, die sich durch Sehstörungen äußert und oft vor dem eigentlichen Kopfschmerz auftritt. Diese Aurasymptome können sehr beängstigend sein und müssen von Schlaganfällen abgegrenzt werden.

Ursachen und Risikofaktoren

Die genauen Ursachen der Migräne sind noch unklar, jedoch scheinen hormonelle Faktoren, insbesondere bei Frauen, eine Rolle zu spielen. Migräne tritt häufig bei jungen Erwachsenen auf und ist nicht ausschließlich eine Frauenkrankheit.

Behandlung und Prävention

Eine frühzeitige Behandlung mit Medikamenten wie Triptanen ist entscheidend. Nicht-medikamentöse Maßnahmen wie regelmäßiger Schlaf und Ernährung können helfen, Migräneattacken zu reduzieren. Für Patienten mit häufigen Attacken kann eine prophylaktische Behandlung in Betracht gezogen werden.

Medikamentenübergebrauch und Alternativen

Patienten sollten darauf achten, die Einnahme von Schmerzmitteln zu kontrollieren, um einen Medikamentenübergebrauchskopfschmerz zu vermeiden. Neben klassischen Schmerzmitteln können Triptane gezielt eingesetzt werden, um Migräneattacken effektiv zu behandeln.

Ausblick in die Zukunft

Neue Entwicklungen in der Migränebehandlung umfassen innovative Spritzen, die gezielt auf die Schmerzvermittlung einwirken. Diese könnten zukünftig eine wichtige Rolle in der Therapie spielen.

Man kann die Angst nur loswerden, wenn man sich ihr stellt.

16.08.2026

Die Rolle der Angst im Leben

Angst ist ein normales Gefühl, das jedoch negative Auswirkungen auf das Leben haben kann, wenn sie überhandnimmt. Dr. Anne Kutschnitt, Chefärztin der Psychiatrie, erklärt, dass Angst sowohl schützend als auch lähmend sein kann.

Angststörungen erkennen

Eine Angststörung liegt vor, wenn die Angst in unangemessenen Situationen auftritt oder übermäßig stark ist, sodass der Alltag beeinträchtigt wird. Die Betroffenen selbst oder ihr Umfeld müssen oft feststellen, dass die Angst nicht mehr normal ist.

Beispiele für Angststörungen

Zu den häufigsten Angststörungen zählen Phobien, wie die Zahnarztphobie, und Agoraphobie, die Angst vor öffentlichen Plätzen. Diese Störungen können zu massiv eingeschränkten Lebensweisen führen, wenn Betroffene bestimmte Situationen oder Orte meiden.

Der Weg zur Überwindung von Angst

Angst kann gut behandelt werden, wobei der Schlüssel darin liegt, sich den Ängsten direkt auszusetzen und zu lernen, mit der Unsicherheit umzugehen. Therapeutische Ansätze wie Expositionsbehandlungen helfen, die Angst zu reduzieren, indem Betroffene lernen, dass die befürchteten Katastrophen oft nicht eintreten.

Therapieansätze

Die Therapie beinhaltet oft Gespräche, um die Hintergründe der Angststörung zu verstehen, bevor es zu praktischen Übungen kommt. Ziel ist es, den Betroffenen zu helfen, klare Ziele und Motivationen zu definieren und ein selbstbestimmtes Leben zu führen.

Die Rolle der Angst im Leben

Angst ist ein normales Gefühl, das jedoch negative Auswirkungen auf das Leben haben kann, wenn sie überhandnimmt. Dr. Anne Kutschnitt, Chefärztin der Psychiatrie, erklärt, dass Angst sowohl schützend als auch lähmend sein kann.

Angststörungen erkennen

Eine Angststörung liegt vor, wenn die Angst in unangemessenen Situationen auftritt oder übermäßig stark ist, sodass der Alltag beeinträchtigt wird. Die Betroffenen selbst oder ihr Umfeld müssen oft feststellen, dass die Angst nicht mehr normal ist.

Beispiele für Angststörungen

Zu den häufigsten Angststörungen zählen Phobien, wie die Zahnarztphobie, und Agoraphobie, die Angst vor öffentlichen Plätzen. Diese Störungen können zu massiv eingeschränkten Lebensweisen führen, wenn Betroffene bestimmte Situationen oder Orte meiden.

Der Weg zur Überwindung von Angst

Angst kann gut behandelt werden, wobei der Schlüssel darin liegt, sich den Ängsten direkt auszusetzen und zu lernen, mit der Unsicherheit umzugehen. Therapeutische Ansätze wie Expositionsbehandlungen helfen, die Angst zu reduzieren, indem Betroffene lernen, dass die befürchteten Katastrophen oft nicht eintreten.

Therapieansätze

Die Therapie beinhaltet oft Gespräche, um die Hintergründe der Angststörung zu verstehen, bevor es zu praktischen Übungen kommt. Ziel ist es, den Betroffenen zu helfen, klare Ziele und Motivationen zu definieren und ein selbstbestimmtes Leben zu führen.