
Kliniksprechstunde
Asklepios Kliniken GmbH & Co. KGaA
Beschreibung
Die Asklepios Kliniken zählen zu den führenden privaten Betreibern von Krankenhäusern und Gesundheitseinrichtungen in Deutschland. Die Klinikgruppe steht für eine hoch qualifizierte Versorgung ihrer Patient:innen mit einem klaren Bekenntnis zu medizinischer Qualität, Innovation und sozialer Verantwortung. Auf dieser Basis hat sich Asklepios seit der Gründung vor mehr als 35 Jahren dynamisch entwickelt. Aktuell verfügt der Konzern bundesweit über mehr als 160 Gesundheitseinrichtungen. Dazu zählen Akutkrankenhäuser aller Versorgungsstufen, Universitätskliniken, Fachkliniken, psychiatrische und forensische Einrichtungen, Rehakliniken, Pflegeheime und Medizinische Versorgungszentren. Im Geschäftsjahr 2024 suchten rund 3,6 Mio. Patient:innen die Gesundheitseinrichtungen von Asklepios auf. Die stationären Fallzahlen betrugen insgesamt mehr als 777.000. Die ambulanten Fallzahlen beliefen sich auf knapp 2,9 Mio. Das Unternehmen beschäftigt mehr als 70.000 Mitarbeiter:innen. 🧑⚕️👨⚕️👩⚕️ www.asklepios.com
Unsere Podcasts dienen ausschließlich Ihrer Information und ersetzen niemals eine persönliche Beratung, Untersuchung oder Diagnose beim approbierten, qualifizierten Facharzt. Die Medizin und die ihr zugrundeliegenden wissenschaftlichen Ergebnisse unterliegen einem ständigen Prozess der Weiterentwicklung. Daher kann für die Vollständigkeit, Auslassungen, Richtigkeit und Aktualität der Angaben keine Haftung übernommen werden. Auch können und dürfen die zur Verfügung gestellten Inhalte nicht zur Erstellung eigenständiger Diagnosen verwendet werden.
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Veröffentlichungshistorie
Episodenübersicht

Hirntumore: wie werden Gliome behandelt?
Was ist ein Gliom?
Ein Gliom ist ein Hirntumor, der von den Gliazellen des Hirngewebes ausgeht und ein diffuses Wachstum zeigt. Die häufigste Form ist das Glioblastom, das aggressiv wächst und schnell in das Hirn infiltriert.
Diagnose und Symptome
Die Symptome eines Glioms sind unspezifisch und hängen von der Tumorlage ab. Häufig gibt es keine klaren Symptome, sodass Angehörige oft den ersten Eindruck haben. Die Diagnose erfolgt in der Regel durch ein MRT, das Aufschluss über die Tumorart gibt.
Behandlung und OP
Eine Operation wird in der Regel empfohlen, um den Tumor zu reduzieren, was die anschließende Behandlung erleichtert. Dabei kann es notwendig sein, Patienten bei der OP wach zu halten, um Sprachfunktionen zu überwachen, besonders wenn der Tumor in der Sprachregion liegt.
Nach der Operation und Weiterbehandlung
Nach der Operation erfolgt eine Überwachung auf der Intensivstation und ein erneutes MRT zur Beurteilung der Tumorentfernung. Die Weiterbehandlung hängt vom Gliomtyp ab und kann Strahlen- und Chemotherapie oder gezielte Therapien umfassen.
Langzeitkontrolle
Gliome sind nicht heilbar, was eine lebenslange Kontrolle durch regelmäßige MRT-Untersuchungen erfordert, um frühzeitig auf Veränderungen reagieren zu können.

Migräne richtig erkennen und wirksam behandeln.
Einführung in die Migräne
Migräne ist mehr als nur Kopfschmerz; sie kann das Leben stark beeinträchtigen und äußert sich häufig durch Symptome wie Übelkeit und Überempfindlichkeit. Dr. Merle Kaiser, Neurologin, erklärt, dass Migräne individuell unterschiedlich ist und sich in verschiedenen Formen zeigt.
Symptome und Dauer
Die Symptome reichen von pulsierenden Kopfschmerzen bis zu Begleiterscheinungen wie Übelkeit und Lichtempfindlichkeit. Die Dauer kann von Stunden bis zu mehreren Tagen variieren, wobei eine kontinuierliche Migräne über drei Tage als Status Migrenosis bezeichnet wird.
Aura und deren Bedeutung
Einige Patienten erleben eine Migräne-Aura, die sich durch Sehstörungen äußert und oft vor dem eigentlichen Kopfschmerz auftritt. Diese Aurasymptome können sehr beängstigend sein und müssen von Schlaganfällen abgegrenzt werden.
Ursachen und Risikofaktoren
Die genauen Ursachen der Migräne sind noch unklar, jedoch scheinen hormonelle Faktoren, insbesondere bei Frauen, eine Rolle zu spielen. Migräne tritt häufig bei jungen Erwachsenen auf und ist nicht ausschließlich eine Frauenkrankheit.
Behandlung und Prävention
Eine frühzeitige Behandlung mit Medikamenten wie Triptanen ist entscheidend. Nicht-medikamentöse Maßnahmen wie regelmäßiger Schlaf und Ernährung können helfen, Migräneattacken zu reduzieren. Für Patienten mit häufigen Attacken kann eine prophylaktische Behandlung in Betracht gezogen werden.
Medikamentenübergebrauch und Alternativen
Patienten sollten darauf achten, die Einnahme von Schmerzmitteln zu kontrollieren, um einen Medikamentenübergebrauchskopfschmerz zu vermeiden. Neben klassischen Schmerzmitteln können Triptane gezielt eingesetzt werden, um Migräneattacken effektiv zu behandeln.
Ausblick in die Zukunft
Neue Entwicklungen in der Migränebehandlung umfassen innovative Spritzen, die gezielt auf die Schmerzvermittlung einwirken. Diese könnten zukünftig eine wichtige Rolle in der Therapie spielen.

Man kann die Angst nur loswerden, wenn man sich ihr stellt.
Die Rolle der Angst im Leben
Angst ist ein normales Gefühl, das jedoch negative Auswirkungen auf das Leben haben kann, wenn sie überhandnimmt. Dr. Anne Kutschnitt, Chefärztin der Psychiatrie, erklärt, dass Angst sowohl schützend als auch lähmend sein kann.
Angststörungen erkennen
Eine Angststörung liegt vor, wenn die Angst in unangemessenen Situationen auftritt oder übermäßig stark ist, sodass der Alltag beeinträchtigt wird. Die Betroffenen selbst oder ihr Umfeld müssen oft feststellen, dass die Angst nicht mehr normal ist.
Beispiele für Angststörungen
Zu den häufigsten Angststörungen zählen Phobien, wie die Zahnarztphobie, und Agoraphobie, die Angst vor öffentlichen Plätzen. Diese Störungen können zu massiv eingeschränkten Lebensweisen führen, wenn Betroffene bestimmte Situationen oder Orte meiden.
Der Weg zur Überwindung von Angst
Angst kann gut behandelt werden, wobei der Schlüssel darin liegt, sich den Ängsten direkt auszusetzen und zu lernen, mit der Unsicherheit umzugehen. Therapeutische Ansätze wie Expositionsbehandlungen helfen, die Angst zu reduzieren, indem Betroffene lernen, dass die befürchteten Katastrophen oft nicht eintreten.
Therapieansätze
Die Therapie beinhaltet oft Gespräche, um die Hintergründe der Angststörung zu verstehen, bevor es zu praktischen Übungen kommt. Ziel ist es, den Betroffenen zu helfen, klare Ziele und Motivationen zu definieren und ein selbstbestimmtes Leben zu führen.