Hinter dem Zoo geht's weiter - Der Naturschutzpodcast aus Frankfurt
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Hinter dem Zoo geht's weiter - Der Naturschutzpodcast aus Frankfurt

Zoologische Gesellschaft Frankfurt & Zoo Frankfurt

Beschreibung

Zwei Paar lange Unterhosen, ein Betäubungsgewehr und mindestens eine Zahnbürste – das alles braucht man, um unseren Planeten zu retten. Vielleicht auch ein bisschen mehr, aber unbedingt Menschen, die mit Herz und Leidenschaft dabei sind. Um diese Menschen und ihre Abenteuer geht es bei „Hinter dem Zoo geht’s weiter“.

Dabei können Hörerinnen und Hörer viel über praktischen Natur- und Artenschutz lernen: Warum hält ein Zoo bedrohte Arten? Wie siedelt man Nashörner an und wofür braucht eine Naturschutzorganisation eine kleine Airline? Der Podcast ist eine Co-Produktion der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt und dem Zoo Frankfurt.

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

Frankfurt Spring School Alumni: Ein Netzwerk für den Naturschutz

04.09.2026
Seit 2017 bringt die Frankfurt Spring School (FSS) junge Naturschutzfachleute aus aller Welt für vier Wochen in Frankfurt zusammen. Sie lernen, wie man Naturschutzprojekte plant, finanziert, organisiert und erfolgreich umsetzt. Mindestens genauso wichtig sind jedoch die Kontakte, die dabei entstehen. Mit dem neuen Alumni-Programm sollen diese Verbindungen über einzelne Jahrgänge hinaus wachsen. Wie viel daraus entstehen kann, zeigen Niall Beddy und Adam Smith. Die beiden Iren nahmen in unterschiedlichen Jahren an der Spring School teil und fanden über das Netzwerk zusammen. Wenig später arbeiteten sie gemeinsam in einem Nashornschutzprojekt in Südafrika. Auch Caroline Reinwald, heute Wissenschaftskommunikatorin im Tiergarten Schönbrunn, nutzt die Erfahrungen und Kontakte aus ihrer Zeit bei der Spring School bis heute. In dieser Folge von „Hinter dem Zoo geht's weiter“ spricht Marco Dinter mit FSS-Koordinatorin Amy Forster über das neue Alumni-Programm und mit ehemaligen Teilnehmenden darüber, was nach den vier Wochen bleibt: neue Fähigkeiten, berufliche Perspektiven und ein internationales Netzwerk von Menschen, die gemeinsam Naturschutz voranbringen.

Seit 2017 bringt die Frankfurt Spring School (FSS) junge Naturschutzfachleute aus aller Welt für vier Wochen in Frankfurt zusammen. Sie lernen, wie man Naturschutzprojekte plant, finanziert, organisiert und erfolgreich umsetzt. Mindestens genauso wichtig sind jedoch die Kontakte, die dabei entstehen. Mit dem neuen Alumni-Programm sollen diese Verbindungen über einzelne Jahrgänge hinaus wachsen.

Wie viel daraus entstehen kann, zeigen Niall Beddy und Adam Smith. Die beiden Iren nahmen in unterschiedlichen Jahren an der Spring School teil und fanden über das Netzwerk zusammen. Wenig später arbeiteten sie gemeinsam in einem Nashornschutzprojekt in Südafrika. Auch Caroline Reinwald, heute Wissenschaftskommunikatorin im Tiergarten Schönbrunn, nutzt die Erfahrungen und Kontakte aus ihrer Zeit bei der Spring School bis heute.

In dieser Folge von „Hinter dem Zoo geht's weiter“ spricht Marco Dinter mit FSS-Koordinatorin Amy Forster über das neue Alumni-Programm und mit ehemaligen Teilnehmenden darüber, was nach den vier Wochen bleibt: neue Fähigkeiten, berufliche Perspektiven und ein internationales Netzwerk von Menschen, die gemeinsam Naturschutz voranbringen.

Kennt ja kein Schwein: Antillen-Ochsenfrosch

07.08.2026
In dieser Folge dreht sich alles um die Antillen-Ochsenfrösche – eine Amphibienart, die wohl die wenigsten Zoobesucher jemals zu Gesicht bekommen werden. Doch genau das macht sie so spannend. Tierpfleger Dennis Jenschke nimmt uns mit hinter die Kulissen des Exotariums und erzählt, wie man sich auf eine völlig neue Tierart vorbereitet. Dafür ging es sogar in den Jersey Zoo (zur Webseite), um von den Kolleginnen und Kollegen zu lernen, die diese außergewöhnlichen Frösche bereits erfolgreich halten. Wie richtet man das perfekte Terrarium ein? Was frisst ein Frosch, der so groß wie ein Teller werden kann? Und warum wird die Art auch "Hühner-Frosch" genannt? Anschließend erklärt Kurator Dr. Simon Rohner, wie Zoos überhaupt entscheiden, welche Arten sie halten. Warum investiert man Zeit, Geld und Platz in einen unscheinbaren Frosch, den viele Besucher nie entdecken werden? Und welche Rolle spielen gerade solche wenig bekannten Arten für den Artenschutz? Eine Folge über Frösche, die kein Schwein kennt – und die gerade deshalb unsere Aufmerksamkeit verdienen. Im Gespräch: Dennis Jenschke arbeitet im Exotarium des Zoo Frankfurt, also dem Terrarien- und Aquarienbereich. Als Vorbereitung auf die neuen Zoobewohner ist er sogar nach England geflogen. Dr. Simon Rohner ist Kurator im Zoo Frankfurt. Frösche aus einem britischen Zoo zu importieren stellte ihn vor gewisse Herausforderungen.

In dieser Folge dreht sich alles um die Antillen-Ochsenfrösche – eine Amphibienart, die wohl die wenigsten Zoobesucher jemals zu Gesicht bekommen werden. Doch genau das macht sie so spannend.

Tierpfleger Dennis Jenschke nimmt uns mit hinter die Kulissen des Exotariums und erzählt, wie man sich auf eine völlig neue Tierart vorbereitet. Dafür ging es sogar in den Jersey Zoo (zur Webseite), um von den Kolleginnen und Kollegen zu lernen, die diese außergewöhnlichen Frösche bereits erfolgreich halten. Wie richtet man das perfekte Terrarium ein? Was frisst ein Frosch, der so groß wie ein Teller werden kann? Und warum wird die Art auch "Hühner-Frosch" genannt?

Anschließend erklärt Kurator Dr. Simon Rohner, wie Zoos überhaupt entscheiden, welche Arten sie halten. Warum investiert man Zeit, Geld und Platz in einen unscheinbaren Frosch, den viele Besucher nie entdecken werden? Und welche Rolle spielen gerade solche wenig bekannten Arten für den Artenschutz?

Eine Folge über Frösche, die kein Schwein kennt – und die gerade deshalb unsere Aufmerksamkeit verdienen.


Im Gespräch:

Dennis Jenschke arbeitet im Exotarium des Zoo Frankfurt, also dem Terrarien- und Aquarienbereich. Als Vorbereitung auf die neuen Zoobewohner ist er sogar nach England geflogen. Dennis Jenschke

Dr. Simon Rohner ist Kurator im Zoo Frankfurt. Frösche aus einem britischen Zoo zu importieren stellte ihn vor gewisse Herausforderungen. Bildbeschreibung

Jede Schuppe zählt: Im Kampf gegen den Wildtierhandel

03.07.2026
Schuppentiere gehören zu den außergewöhnlichsten Säugetieren der Welt und gleichzeitig zu den am stärksten bedrohten. In dieser Folge von „Hinter dem Zoo geht’s weiter“ besuchen wir Guo Bao, das Chinesische Schuppentier im Grzimekhaus des Zoo Frankfurt. Tierpfleger Martin Rödl erzählt, warum die Haltung dieser seltenen Tiere so anspruchsvoll ist, was Schuppentiere fressen und wann Besucherinnen und Besucher die besten Chancen haben, Guo Bao zu entdecken. Im zweiten Teil der Folge geht es um eine der größten Bedrohungen für Schuppentiere: den illegalen Wildtierhandel. Gemeinsam mit Stephanie von Meibom von der internationalen Artenschutzorganisation TRAFFIC sprechen wir darüber, warum Schuppentiere so häufig geschmuggelt werden, wie der Handel mit Wildtieren funktioniert und was Artenschutz und Politik dagegen tun können. Mehr über den Handel mit Wildtieren und seine Regulierungen: TRAFFIC – Wildlife Trade: zu TRAFFIC Bundesamt für Naturschutz (zuständig für CITES): zum BfN Zur Pressemeldung über Guo Bao im Zoo Frankfurt: Gut geschützt und doch bedroht – Neue Schuppentier-Art im Grzimekhaus: zur Pressemitteilung Im Gespräch: Der Tierpfleger Martin Rödl arbeitet im Grzimek-Haus - also dem Nachttierhaus des Frankfurter Zoos. Zusammen mit seinen Kolleginnen und Kollegen hat er sich über Monate auf die aufwendige Pflege des neuen Schuppentiers vorbereitet. Die Biologin Stephanie von Meibom arbeitet bereits seit ihrem Studium für die Organisation TRAFFIC. Hier hat sie unter anderem daran gearbeitet, den illegalen Handel von Schuppentieren, Hörnern von Saigaantilopen oder Schneeleoparden zu bekämpfen.

Schuppentiere gehören zu den außergewöhnlichsten Säugetieren der Welt und gleichzeitig zu den am stärksten bedrohten. In dieser Folge von „Hinter dem Zoo geht’s weiter“ besuchen wir Guo Bao, das Chinesische Schuppentier im Grzimekhaus des Zoo Frankfurt.

Tierpfleger Martin Rödl erzählt, warum die Haltung dieser seltenen Tiere so anspruchsvoll ist, was Schuppentiere fressen und wann Besucherinnen und Besucher die besten Chancen haben, Guo Bao zu entdecken.

Im zweiten Teil der Folge geht es um eine der größten Bedrohungen für Schuppentiere: den illegalen Wildtierhandel. Gemeinsam mit Stephanie von Meibom von der internationalen Artenschutzorganisation TRAFFIC sprechen wir darüber, warum Schuppentiere so häufig geschmuggelt werden, wie der Handel mit Wildtieren funktioniert und was Artenschutz und Politik dagegen tun können.

Mehr über den Handel mit Wildtieren und seine Regulierungen: TRAFFIC – Wildlife Trade: zu TRAFFIC Bundesamt für Naturschutz (zuständig für CITES): zum BfN

Zur Pressemeldung über Guo Bao im Zoo Frankfurt: Gut geschützt und doch bedroht – Neue Schuppentier-Art im Grzimekhaus: zur Pressemitteilung


Im Gespräch:

Der Tierpfleger Martin Rödl arbeitet im Grzimek-Haus - also dem Nachttierhaus des Frankfurter Zoos. Zusammen mit seinen Kolleginnen und Kollegen hat er sich über Monate auf die aufwendige Pflege des neuen Schuppentiers vorbereitet. Martin Rödl

Die Biologin Stephanie von Meibom arbeitet bereits seit ihrem Studium für die Organisation TRAFFIC. Hier hat sie unter anderem daran gearbeitet, den illegalen Handel von Schuppentieren, Hörnern von Saigaantilopen oder Schneeleoparden zu bekämpfen. Stephanie von Meibom