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Helle Panke

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

Against Tradition

16.08.2026

Einführung und Zielsetzung

Die Veranstaltung bei Helle Panke bietet eine Plattform für Diskussionen über Selbstkritik aus verschiedenen religiösen Perspektiven. Der Gastgeber betont die Bedeutung, auch englischsprachigen Menschen in Berlin Zugang zu diesen Themen zu ermöglichen.

Vorstellung der Referenten

Die Referenten des Abends sind McLaughlin, ein Theologe und Autor, Benjamin Lippmann, ein Schriftsteller und Übersetzer, sowie Lindsay Lerman, ebenfalls Schriftstellerin und Übersetzerin. Jeder bringt verschiedene literarische und akademische Hintergründe mit und wird Auszüge aus ihren aktuellen Arbeiten lesen.

Hauptthema: „Gegen die Tradition“

McLaughlin eröffnet mit einer Lesung aus seinem Buch, das sich mit der Beziehung zwischen Christentum und Faschismus beschäftigt. Er erläutert die Gedanken von Dietrich Bonhoeffer, der die moralische Bankrotterklärung der Kirche während der Nazizeit thematisiert und die Notwendigkeit betont, die eigene Tradition kritisch zu hinterfragen.

Reflexion über Verlust und Trauer

Der Vortrag setzt sich mit der Idee auseinander, dass die Kirche in der westlichen Welt den Verlust ihrer Relevanz akzeptieren und lernen muss, mit der Trauer umzugehen. Dies wird als Voraussetzung für eine mögliche Erneuerung des Glaubens verstanden.

Literarische und persönliche Ansätze

Lindsay Lerman und Benjamin Lippmann teilen ihre persönlichen Erfahrungen und literarischen Perspektiven, was zu einer vielfältigen Diskussion über Identität, Tradition und den Umgang mit kulturellen sowie politischen Herausforderungen führt.

Gesellschaftliche Relevanz

Die Veranstaltung thematisiert die gegenwärtigen gesellschaftlichen Spannungen und die Herausforderungen, mit denen Gemeinschaften konfrontiert sind, insbesondere im Hinblick auf Migration, kulturellen Wandel und die Herausforderungen des modernen Lebens.

Einführung und Zielsetzung

Die Veranstaltung bei Helle Panke bietet eine Plattform für Diskussionen über Selbstkritik aus verschiedenen religiösen Perspektiven. Der Gastgeber betont die Bedeutung, auch englischsprachigen Menschen in Berlin Zugang zu diesen Themen zu ermöglichen.

Vorstellung der Referenten

Die Referenten des Abends sind McLaughlin, ein Theologe und Autor, Benjamin Lippmann, ein Schriftsteller und Übersetzer, sowie Lindsay Lerman, ebenfalls Schriftstellerin und Übersetzerin. Jeder bringt verschiedene literarische und akademische Hintergründe mit und wird Auszüge aus ihren aktuellen Arbeiten lesen.

Hauptthema: „Gegen die Tradition“

McLaughlin eröffnet mit einer Lesung aus seinem Buch, das sich mit der Beziehung zwischen Christentum und Faschismus beschäftigt. Er erläutert die Gedanken von Dietrich Bonhoeffer, der die moralische Bankrotterklärung der Kirche während der Nazizeit thematisiert und die Notwendigkeit betont, die eigene Tradition kritisch zu hinterfragen.

Reflexion über Verlust und Trauer

Der Vortrag setzt sich mit der Idee auseinander, dass die Kirche in der westlichen Welt den Verlust ihrer Relevanz akzeptieren und lernen muss, mit der Trauer umzugehen. Dies wird als Voraussetzung für eine mögliche Erneuerung des Glaubens verstanden.

Literarische und persönliche Ansätze

Lindsay Lerman und Benjamin Lippmann teilen ihre persönlichen Erfahrungen und literarischen Perspektiven, was zu einer vielfältigen Diskussion über Identität, Tradition und den Umgang mit kulturellen sowie politischen Herausforderungen führt.

Gesellschaftliche Relevanz

Die Veranstaltung thematisiert die gegenwärtigen gesellschaftlichen Spannungen und die Herausforderungen, mit denen Gemeinschaften konfrontiert sind, insbesondere im Hinblick auf Migration, kulturellen Wandel und die Herausforderungen des modernen Lebens.

Roter Säkularismus - Philosophische Gespräche

16.08.2026

Einführung in die Veranstaltung

Die Abendveranstaltung im Rahmen der Reihe "Philosophische Gespräche" behandelt ein bisher unerforschtes Thema. Der Gastgeber begrüßt die Anwesenden und stellt den Gastredner, Professor Todd Wehr, vor, der über seine Forschung zu Säkularismus und Sozialismus sprechen wird.

Vorstellung von Todd Wehr

Todd Wehr ist Professor für die Geschichte des Christentums und moderner Kultur an der Universität Groningen. Seine Forschung umfasst den Säkularismus, freireligiöse Bewegungen und die Entwicklung von Weltanschauungen. Er hat mehrere bedeutende Studien veröffentlicht, darunter "Secularism and Religion in 19th Century Germany" und "Socialism and Secularist Culture in Germany 1890 to 1933".

Das Thema der Veranstaltung

Wehr erläutert die Verbindung zwischen Sozialismus und Säkularismus in Deutschland, wobei er sich auf die kulturellen und politischen Spannungen zwischen Religion und sozialistischen Bewegungen konzentriert. Er argumentiert, dass die Beziehung zwischen diesen Strömungen komplexer war als oft dargestellt und dass die Rolle der Religion in der sozialistischen Geschichte oft vernachlässigt wurde.

Der Einfluss von Freidenkern

Ein zentrales Argument von Wehr ist, dass viele frühe Sozialisten auch mit freireligiösen Bewegungen verbunden waren. Diese Freidenker prägten die sozialistische Bewegung in Deutschland entscheidend und waren oft in der ersten Generation sozialistischer Aktivisten organisiert.

Die Entwicklung der sozialistischen Ideologie

Wehr beschreibt, wie die sozialistische Ideologie im Laufe der Zeit eine Säkularisierung erlebte, die zu einem Konflikt mit den freireligiösen Wurzeln führte. Diese Spannungen blieben bis zur Bad Godesberger Programmatik der SPD ungelöst, die 1959 eine klare Trennung zwischen Sozialismus und Religion formulierte.

Die Rolle der Freidenker in der Weimarer Republik

In der Weimarer Republik erlebten die Freidenker eine Blütezeit, in der sie sowohl kulturell als auch politisch aktiv waren. Sie waren in verschiedenen sozialen Bewegungen, einschließlich der feministischen und homosexuellen Bewegungen, stark vertreten und trugen zur Entwicklung eines neuen, säkularen Sozialismus bei.

Zusammenfassung der Argumente

Wehrs Vortrag schließt mit der Feststellung, dass die Auseinandersetzung zwischen Religion und Sozialismus in Deutschland bis zur Machtergreifung der Nationalsozialisten nicht gelöst wurde. Diese ungelöste "Gretchenfrage" beeinflusste die politische Landschaft und die Entwicklung der sozialistischen Ideologie bis ins 20. Jahrhundert hinein.

Einführung in die Veranstaltung

Die Abendveranstaltung im Rahmen der Reihe "Philosophische Gespräche" behandelt ein bisher unerforschtes Thema. Der Gastgeber begrüßt die Anwesenden und stellt den Gastredner, Professor Todd Wehr, vor, der über seine Forschung zu Säkularismus und Sozialismus sprechen wird.

Vorstellung von Todd Wehr

Todd Wehr ist Professor für die Geschichte des Christentums und moderner Kultur an der Universität Groningen. Seine Forschung umfasst den Säkularismus, freireligiöse Bewegungen und die Entwicklung von Weltanschauungen. Er hat mehrere bedeutende Studien veröffentlicht, darunter "Secularism and Religion in 19th Century Germany" und "Socialism and Secularist Culture in Germany 1890 to 1933".

Das Thema der Veranstaltung

Wehr erläutert die Verbindung zwischen Sozialismus und Säkularismus in Deutschland, wobei er sich auf die kulturellen und politischen Spannungen zwischen Religion und sozialistischen Bewegungen konzentriert. Er argumentiert, dass die Beziehung zwischen diesen Strömungen komplexer war als oft dargestellt und dass die Rolle der Religion in der sozialistischen Geschichte oft vernachlässigt wurde.

Der Einfluss von Freidenkern

Ein zentrales Argument von Wehr ist, dass viele frühe Sozialisten auch mit freireligiösen Bewegungen verbunden waren. Diese Freidenker prägten die sozialistische Bewegung in Deutschland entscheidend und waren oft in der ersten Generation sozialistischer Aktivisten organisiert.

Die Entwicklung der sozialistischen Ideologie

Wehr beschreibt, wie die sozialistische Ideologie im Laufe der Zeit eine Säkularisierung erlebte, die zu einem Konflikt mit den freireligiösen Wurzeln führte. Diese Spannungen blieben bis zur Bad Godesberger Programmatik der SPD ungelöst, die 1959 eine klare Trennung zwischen Sozialismus und Religion formulierte.

Die Rolle der Freidenker in der Weimarer Republik

In der Weimarer Republik erlebten die Freidenker eine Blütezeit, in der sie sowohl kulturell als auch politisch aktiv waren. Sie waren in verschiedenen sozialen Bewegungen, einschließlich der feministischen und homosexuellen Bewegungen, stark vertreten und trugen zur Entwicklung eines neuen, säkularen Sozialismus bei.

Zusammenfassung der Argumente

Wehrs Vortrag schließt mit der Feststellung, dass die Auseinandersetzung zwischen Religion und Sozialismus in Deutschland bis zur Machtergreifung der Nationalsozialisten nicht gelöst wurde. Diese ungelöste "Gretchenfrage" beeinflusste die politische Landschaft und die Entwicklung der sozialistischen Ideologie bis ins 20. Jahrhundert hinein.

„Armut und Krieg überwinden mit Gerechtigkeit“

14.08.2026

Begrüßung und Einführung

Die Veranstaltung wird von der Rosa-Luxemburg-Stiftung und der Hellen Panke organisiert. Der Autor Lutz van Dijk und die ehemalige Bundestagsvizepräsidentin Petra Pau sind Hauptredner. Es wird auf eine Ausstellung der Humanistischen Union hingewiesen und die Moderatoren Manu Groster und Bodo Niendl werden vorgestellt.

Thema des Abends

Das Gespräch dreht sich um Lutz van Dijks autobiografischen Roman "Die weite Welt". Die Diskussion fokussiert sich auf die Themen Gerechtigkeit, Armut und Krieg und deren Verknüpfung mit Menschenrechten, insbesondere im Kontext von LSBTIQ-Rechten weltweit.

Erfahrungen und Herausforderungen

Julia Erd von ILGA World spricht über die Kämpfe von Menschen für Freiheit und Gleichberechtigung in schwierigen Bedingungen. Sie betont die Bedeutung nachhaltiger Veränderungen durch beharrliches Handeln. Lutz van Dijk wird als Beispiel für Engagement in verschiedenen sozialen Bewegungen genannt, einschließlich seiner Arbeit gegen Diskriminierung und für die Rechte von queeren Menschen.

Verbindung von Themen

Die Redner diskutieren die enge Verbindung zwischen Armut, Krieg und dem Kampf für Menschenrechte. Der Zusammenhang wird am Beispiel von queeren Menschen in Konfliktgebieten und der wirtschaftlichen Ausbeutung im globalen Süden verdeutlicht.

Erinnerungskultur und politische Verantwortung

Es wird die Notwendigkeit betont, die Erinnerung an die Verfolgung von Minderheiten, einschließlich queeren Menschen, aufrechtzuerhalten. Lutz van Dijk und Petra Pau sprechen über ihre Erfahrungen mit der Anerkennung der Verfolgung im Nationalsozialismus und die politische Verantwortung, die damit verbunden ist.

Abschluss und Ausblick

Die Veranstaltung schließt mit einem Aufruf zur Beharrlichkeit im Kampf gegen soziale Ungerechtigkeiten und Diskriminierung. Es wird betont, dass Solidarität und gemeinsames Handeln essentiell sind, um eine gerechtere Gesellschaft zu schaffen.

Begrüßung und Einführung

Die Veranstaltung wird von der Rosa-Luxemburg-Stiftung und der Hellen Panke organisiert. Der Autor Lutz van Dijk und die ehemalige Bundestagsvizepräsidentin Petra Pau sind Hauptredner. Es wird auf eine Ausstellung der Humanistischen Union hingewiesen und die Moderatoren Manu Groster und Bodo Niendl werden vorgestellt.

Thema des Abends

Das Gespräch dreht sich um Lutz van Dijks autobiografischen Roman "Die weite Welt". Die Diskussion fokussiert sich auf die Themen Gerechtigkeit, Armut und Krieg und deren Verknüpfung mit Menschenrechten, insbesondere im Kontext von LSBTIQ-Rechten weltweit.

Erfahrungen und Herausforderungen

Julia Erd von ILGA World spricht über die Kämpfe von Menschen für Freiheit und Gleichberechtigung in schwierigen Bedingungen. Sie betont die Bedeutung nachhaltiger Veränderungen durch beharrliches Handeln. Lutz van Dijk wird als Beispiel für Engagement in verschiedenen sozialen Bewegungen genannt, einschließlich seiner Arbeit gegen Diskriminierung und für die Rechte von queeren Menschen.

Verbindung von Themen

Die Redner diskutieren die enge Verbindung zwischen Armut, Krieg und dem Kampf für Menschenrechte. Der Zusammenhang wird am Beispiel von queeren Menschen in Konfliktgebieten und der wirtschaftlichen Ausbeutung im globalen Süden verdeutlicht.

Erinnerungskultur und politische Verantwortung

Es wird die Notwendigkeit betont, die Erinnerung an die Verfolgung von Minderheiten, einschließlich queeren Menschen, aufrechtzuerhalten. Lutz van Dijk und Petra Pau sprechen über ihre Erfahrungen mit der Anerkennung der Verfolgung im Nationalsozialismus und die politische Verantwortung, die damit verbunden ist.

Abschluss und Ausblick

Die Veranstaltung schließt mit einem Aufruf zur Beharrlichkeit im Kampf gegen soziale Ungerechtigkeiten und Diskriminierung. Es wird betont, dass Solidarität und gemeinsames Handeln essentiell sind, um eine gerechtere Gesellschaft zu schaffen.