Kopf hoch
Podcast
de

Kopf hoch

Martin Spieß

Beschreibung

Kopf hoch ist ein Podcast, der über psychische Erkrankungen aufklären und Stigmata abbauen will.In unregelmäßigen Abständen redet Schriftsteller, Musiker & Comedian Martin Spieß mit Menschen, die an einer (oder mehreren) psychischen Erkrankung(en) leiden: Wie kam es dazu? Wie lebt man damit? Wird es besser?Einfühlsam und auf Augenhöhe wird hier über psychische Erkrankungen gesprochen, wie Menschen auch über Rheuma, Bluthochdruck und Diabetes reden: Als Krankheiten, für die man sich nicht schämen muss, und für die niemand stigmatisiert werden sollte. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

Podmon Kategorien

Darüber wird in diesem Podcast anteilig gesprochen.
Anzahl Kategorien

Upgrade dein Konto, um kontextuelle Kategorien zu sehen!

Top werbetreibende Marken in diesem Podcast (90d)

Upgrade dein Konto, um die Top werbetreibenden Marken zu sehen!

Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

Florian Egermann übers Scheitern

25.08.2026

Einführung in den Podcast

Der Podcast "Kopf hoch" behandelt psychische Erkrankungen und die oft unbedachten Kommentare, die Betroffene hören müssen. Martin Spieß, der Moderator, ist selbst betroffen und möchte Aufklärung und Normalisierung schaffen.

Künstlerische Herausforderungen und gesellschaftlicher Druck

Im Gespräch wird thematisiert, wie KünstlerInnen unter Druck stehen, erfolgreich zu sein, was oft zu einem Verbergen von persönlichen Struggles führt. Martin betont die Wichtigkeit der Sichtbarkeit und das Teilen von Erfahrungen, um das Gefühl des Alleinseins zu verringern.

Failed Artists International

Das Konzept "Failed Artists International" wird eingeführt, wo Martin die Idee hatte, sich als gescheiterter Künstler zu bezeichnen. Dies gab ihm die Freiheit, Kunst zu schaffen, die ihm wichtig ist, ohne den Druck des Erfolgs.

Gescheitertes Scheitern und persönliche Freiheit

Das Projekt ermöglichte es, mit anderen über ihre Erfahrungen mit Scheitern zu sprechen und einen Raum zu schaffen, in dem kreative Ausdrucksformen ohne Bewertungsdruck existieren können.

Reflexion und Ausblick

Martin spricht über die Herausforderungen in der Kunstszene und die Bedeutung von persönlicher Erfüllung über monetären Erfolg hinaus. Das Gespräch endet mit der Feststellung, dass es wichtig ist, trotz schwieriger Zeiten weiterhin aktiv zu sein und kreative Projekte zu verfolgen.

Einführung in den Podcast

Der Podcast "Kopf hoch" behandelt psychische Erkrankungen und die oft unbedachten Kommentare, die Betroffene hören müssen. Martin Spieß, der Moderator, ist selbst betroffen und möchte Aufklärung und Normalisierung schaffen.

Künstlerische Herausforderungen und gesellschaftlicher Druck

Im Gespräch wird thematisiert, wie KünstlerInnen unter Druck stehen, erfolgreich zu sein, was oft zu einem Verbergen von persönlichen Struggles führt. Martin betont die Wichtigkeit der Sichtbarkeit und das Teilen von Erfahrungen, um das Gefühl des Alleinseins zu verringern.

Failed Artists International

Das Konzept "Failed Artists International" wird eingeführt, wo Martin die Idee hatte, sich als gescheiterter Künstler zu bezeichnen. Dies gab ihm die Freiheit, Kunst zu schaffen, die ihm wichtig ist, ohne den Druck des Erfolgs.

Gescheitertes Scheitern und persönliche Freiheit

Das Projekt ermöglichte es, mit anderen über ihre Erfahrungen mit Scheitern zu sprechen und einen Raum zu schaffen, in dem kreative Ausdrucksformen ohne Bewertungsdruck existieren können.

Reflexion und Ausblick

Martin spricht über die Herausforderungen in der Kunstszene und die Bedeutung von persönlicher Erfüllung über monetären Erfolg hinaus. Das Gespräch endet mit der Feststellung, dass es wichtig ist, trotz schwieriger Zeiten weiterhin aktiv zu sein und kreative Projekte zu verfolgen.

Ronja Nippert über die Einsparungen in der Psychotherapie

29.07.2026

Einführung in den Podcast

Martin Spieß, selbst betroffen von Zwangsgedanken und Depressionen, klärt in seinem Podcast über psychische Erkrankungen auf und thematisiert die negativen gesellschaftlichen Einstellungen dazu. In dieser Episode spricht er mit Ronja Nippert, Vorstandsvorsitzende des Aktionsbündnisses Psychotherapie, über die aktuelle Gesundheitsreform und deren Auswirkungen auf die psychische Versorgung.

Auswirkungen der Gesundheitsreform

Die Reform, die unter dem GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz bekannt ist, bringt Einschnitte bei der psychotherapeutischen Versorgung mit sich. Nippert erklärt, dass Psychotherapie nun budgetiert wird, was bedeutet, dass Therapeuten nur eine begrenzte Anzahl an Sitzungen vergütet bekommen. Zudem wird die Mindestvergütung für Psychotherapeuten gestrichen, was zu weiteren finanziellen Einbußen führt.

Volkswirtschaftliche Argumentation und Konsequenzen

Spieß und Nippert diskutieren die wirtschaftlichen Argumente hinter den Kürzungen und stellen fest, dass Einsparungen im Bereich der Psychotherapie langfristig teurer für die Gesellschaft sein werden. Psychische Erkrankungen führen zu höheren Kosten für Krankenkassen und belasten die Gesellschaft insgesamt, da Menschen in Kliniken statt in ambulanter Therapie behandelt werden müssen.

Aktivismus und Aufklärungsarbeit

Ronja Nippert betont die Wichtigkeit von Aufklärungsarbeit und Aktivismus, um die öffentliche Wahrnehmung zu verändern. Das Aktionsbündnis Psychotherapie setzt sich aktiv für eine Verbesserung der Situation ein und versucht, politischen Einfluss zu nehmen, um die Reformen zu ändern.

Persönliche Erfahrungen und Humor als Bewältigungsmechanismus

Beide Gesprächspartner teilen persönliche Erfahrungen mit psychischen Erkrankungen. Humor wird als wichtiges Werkzeug genannt, um mit den Herausforderungen umzugehen und die eigene psychische Gesundheit zu fördern. Nippert hebt hervor, dass auch Psychotherapeuten von psychischen Erkrankungen betroffen sind und dass es wichtig ist, diese Realität anzuerkennen.

Zukunft der Psychotherapie in Deutschland

Die Unsicherheit über die zukünftige Entwicklung der Psychotherapie in Deutschland wird angesprochen. Nippert äußert Bedenken über mögliche weitere Einschnitte und plädiert für ein gemeinsames Engagement für eine bessere psychische Gesundheitsversorgung.

Einführung in den Podcast

Martin Spieß, selbst betroffen von Zwangsgedanken und Depressionen, klärt in seinem Podcast über psychische Erkrankungen auf und thematisiert die negativen gesellschaftlichen Einstellungen dazu. In dieser Episode spricht er mit Ronja Nippert, Vorstandsvorsitzende des Aktionsbündnisses Psychotherapie, über die aktuelle Gesundheitsreform und deren Auswirkungen auf die psychische Versorgung.

Auswirkungen der Gesundheitsreform

Die Reform, die unter dem GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz bekannt ist, bringt Einschnitte bei der psychotherapeutischen Versorgung mit sich. Nippert erklärt, dass Psychotherapie nun budgetiert wird, was bedeutet, dass Therapeuten nur eine begrenzte Anzahl an Sitzungen vergütet bekommen. Zudem wird die Mindestvergütung für Psychotherapeuten gestrichen, was zu weiteren finanziellen Einbußen führt.

Volkswirtschaftliche Argumentation und Konsequenzen

Spieß und Nippert diskutieren die wirtschaftlichen Argumente hinter den Kürzungen und stellen fest, dass Einsparungen im Bereich der Psychotherapie langfristig teurer für die Gesellschaft sein werden. Psychische Erkrankungen führen zu höheren Kosten für Krankenkassen und belasten die Gesellschaft insgesamt, da Menschen in Kliniken statt in ambulanter Therapie behandelt werden müssen.

Aktivismus und Aufklärungsarbeit

Ronja Nippert betont die Wichtigkeit von Aufklärungsarbeit und Aktivismus, um die öffentliche Wahrnehmung zu verändern. Das Aktionsbündnis Psychotherapie setzt sich aktiv für eine Verbesserung der Situation ein und versucht, politischen Einfluss zu nehmen, um die Reformen zu ändern.

Persönliche Erfahrungen und Humor als Bewältigungsmechanismus

Beide Gesprächspartner teilen persönliche Erfahrungen mit psychischen Erkrankungen. Humor wird als wichtiges Werkzeug genannt, um mit den Herausforderungen umzugehen und die eigene psychische Gesundheit zu fördern. Nippert hebt hervor, dass auch Psychotherapeuten von psychischen Erkrankungen betroffen sind und dass es wichtig ist, diese Realität anzuerkennen.

Zukunft der Psychotherapie in Deutschland

Die Unsicherheit über die zukünftige Entwicklung der Psychotherapie in Deutschland wird angesprochen. Nippert äußert Bedenken über mögliche weitere Einschnitte und plädiert für ein gemeinsames Engagement für eine bessere psychische Gesundheitsversorgung.

Maike Luhmann über Einsamkeit & Psyche

30.06.2026

Einführung in das Thema Einsamkeit

In der Episode wird das Thema Einsamkeit in Verbindung mit psychischen Erkrankungen behandelt. Professor Dr. Maike Luhmann, Psychologin an der Ruhr-Uni Bochum und Autorin des Buches "Einsamkeit, warum sie uns alle betrifft", erklärt die Funktion von Einsamkeit als ein Alarmsignal, das uns darauf hinweist, dass soziale Kontakte fehlen.

Die Funktion und Auswirkungen von Einsamkeit

Einsamkeit ist kein Zustand der psychischen Erkrankung, sondern ein normales menschliches Gefühl, das uns motivieren soll, soziale Kontakte zu suchen. Sie kann jedoch auch lähmend wirken, insbesondere wenn Menschen sich in einer Negativspirale befinden, die ihre Wahrnehmung verzerrt und sie dazu bringt, soziale Kontakte zu vermeiden.

Einsamkeit und ihre Verbindung zu psychischen Erkrankungen

Die Gesprächspartnerin betont, dass Einsamkeit als Vorläufer für psychische Erkrankungen wie Depressionen fungieren kann. Sie erklärt, dass nicht alle einsamen Menschen psychisch erkrankt sind und umgekehrt, und hebt die Bedeutung der Unterscheidung zwischen Einsamkeit und psychischen Erkrankungen hervor.

Der Einfluss von Armut auf Einsamkeit

Armut wird als einer der Hauptfaktoren identifiziert, der Einsamkeit verstärkt. Luhmann erläutert, dass finanzielle Einschränkungen oft den Zugang zu sozialen Aktivitäten beschneiden und somit das Gefühl der Zugehörigkeit mindern können.

Prävention von Einsamkeit

Es wird diskutiert, wie wichtig es ist, Einsamkeit präventiv zu begegnen, um psychische Erkrankungen zu vermeiden. Dabei wird auf die Notwendigkeit hingewiesen, soziale Beziehungen aktiv zu pflegen und zu priorisieren.

Haustiere als mögliche Unterstützung

Obwohl Haustiere Einsamkeit nicht vollständig ersetzen können, können sie eine positive Wirkung auf das emotionale Wohlbefinden haben. Luhmann erwähnt, dass insbesondere Hunde durch ihre Natur Menschen dazu bringen, soziale Interaktionen zu haben.

Tipps zur Bewältigung von Einsamkeit

Es werden verschiedene Ansätze zur Bekämpfung von Einsamkeit empfohlen, darunter ehrenamtliches Engagement, der Beitritt zu lokalen Gruppen und die Nutzung digitaler Plattformen zur Vernetzung mit anderen. Zudem wird geraten, professionelle Unterstützung in Anspruch zu nehmen, wenn die Einsamkeit chronisch wird.

Einführung in das Thema Einsamkeit

In der Episode wird das Thema Einsamkeit in Verbindung mit psychischen Erkrankungen behandelt. Professor Dr. Maike Luhmann, Psychologin an der Ruhr-Uni Bochum und Autorin des Buches "Einsamkeit, warum sie uns alle betrifft", erklärt die Funktion von Einsamkeit als ein Alarmsignal, das uns darauf hinweist, dass soziale Kontakte fehlen.

Die Funktion und Auswirkungen von Einsamkeit

Einsamkeit ist kein Zustand der psychischen Erkrankung, sondern ein normales menschliches Gefühl, das uns motivieren soll, soziale Kontakte zu suchen. Sie kann jedoch auch lähmend wirken, insbesondere wenn Menschen sich in einer Negativspirale befinden, die ihre Wahrnehmung verzerrt und sie dazu bringt, soziale Kontakte zu vermeiden.

Einsamkeit und ihre Verbindung zu psychischen Erkrankungen

Die Gesprächspartnerin betont, dass Einsamkeit als Vorläufer für psychische Erkrankungen wie Depressionen fungieren kann. Sie erklärt, dass nicht alle einsamen Menschen psychisch erkrankt sind und umgekehrt, und hebt die Bedeutung der Unterscheidung zwischen Einsamkeit und psychischen Erkrankungen hervor.

Der Einfluss von Armut auf Einsamkeit

Armut wird als einer der Hauptfaktoren identifiziert, der Einsamkeit verstärkt. Luhmann erläutert, dass finanzielle Einschränkungen oft den Zugang zu sozialen Aktivitäten beschneiden und somit das Gefühl der Zugehörigkeit mindern können.

Prävention von Einsamkeit

Es wird diskutiert, wie wichtig es ist, Einsamkeit präventiv zu begegnen, um psychische Erkrankungen zu vermeiden. Dabei wird auf die Notwendigkeit hingewiesen, soziale Beziehungen aktiv zu pflegen und zu priorisieren.

Haustiere als mögliche Unterstützung

Obwohl Haustiere Einsamkeit nicht vollständig ersetzen können, können sie eine positive Wirkung auf das emotionale Wohlbefinden haben. Luhmann erwähnt, dass insbesondere Hunde durch ihre Natur Menschen dazu bringen, soziale Interaktionen zu haben.

Tipps zur Bewältigung von Einsamkeit

Es werden verschiedene Ansätze zur Bekämpfung von Einsamkeit empfohlen, darunter ehrenamtliches Engagement, der Beitritt zu lokalen Gruppen und die Nutzung digitaler Plattformen zur Vernetzung mit anderen. Zudem wird geraten, professionelle Unterstützung in Anspruch zu nehmen, wenn die Einsamkeit chronisch wird.