
Kunstblick - Der Kunstpodcast zum Thema Sammeln
Andreas Maurer & Sascha Worrich
Beschreibung
Ausstellungen, Junge Kunst, Atelierbesuche, Sammlerinterviews, spannende Einblicke in den Kunstmarkt und vieles mehr - darum dreht es sich beim Kunstblick Podcast.
Wir, Sascha und Andreas, werfen für Dich einen Blick hinter die Kulissen der Kunstwelt. Gemeinsam besuchen wir Kunstliebhaber, sprechen über deren Leidenschaft zur Kunst, die Anfänge ihrer Sammlungen und ihre spannendsten Entdeckungen. Wir stellen aber auch aufstrebende Künstlerinnen und Künstler vor, unterhalten uns mit Kuratoren und internationalen Expertinnen über ihre Arbeit, um so Einblicke in ihre spannenden Tätigkeiten zu geben, vom Rahmenbau über kreative Off-Spaces, bis hin zu Themen wie Kunstrecht, Kunstinvestment und Artist Management.
Falls Dich bestimmte Fragen interessieren, schreib uns gern! Wir freuen uns von Dir zu lesen.
Übrigens, nach dem tollen Erfolg unserer letzten Charity-Auktion, werden wir Anfang 2025 erneut eine Kunstauktion, zugunsten eines gemeinnützigen Projektes, durchführen. Mehr dazu erfährst Du natürlich im Podcast und auf unserer Webseite.
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E-Mail
hello@kunstblick-podcast.com
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Webseite
www.kunstblick-podcast.com
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Instagram
www.instagram.com/kunstblick_podcast
Wir, Sascha und Andreas, werfen für Dich einen Blick hinter die Kulissen der Kunstwelt. Gemeinsam besuchen wir Kunstliebhaber, sprechen über deren Leidenschaft zur Kunst, die Anfänge ihrer Sammlungen und ihre spannendsten Entdeckungen. Wir stellen aber auch aufstrebende Künstlerinnen und Künstler vor, unterhalten uns mit Kuratoren und internationalen Expertinnen über ihre Arbeit, um so Einblicke in ihre spannenden Tätigkeiten zu geben, vom Rahmenbau über kreative Off-Spaces, bis hin zu Themen wie Kunstrecht, Kunstinvestment und Artist Management.
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Veröffentlichungshistorie
Episodenübersicht

Dirk Boll vom Auktionshaus Christie's über die neue Sprache des Kunstmarktes.
28.06.2026
Von Kassel nach New York: Wie digitale Kunst und eine neue Generation von Sammlern den Kunstmarkt verändern.
Was macht den internationalen Kunstmarkt eigentlich aus? Wer entscheidet, welche Werke Millionen wert sind? Und wie verändert sich das Sammeln in einer Zeit, in der digitale Kunst, Luxusobjekte und eine neue Generation von Käuferinnen und Käufern den Markt prägen?
Unser heutiger Gast kennt diese Entwicklungen wie kaum ein anderer: Dirk Boll ist Kulturmanager, Kunstmarktexperte und Teil des globalen Führungsteams von Christie's. Seit Jahrzehnten beobachtet und gestaltet er den internationalen Kunsthandel mit – von London über Paris bis New York und Hongkong.
Themen im Gespräch
Wie sich die Sammlerschaft verändert: Tradition, Herkunft und digitale Prägung
NFTs und digitale Kunst: Zertifizierungstechnologie versus eigenständige Kunstform
Aktuelle Markttrends: der Sekundärmarkt-Boom für Surrealismus
Die Verschmelzung von Kunstmarkt und Luxusgütermarkt: von Handtaschen, über Oldtimer, bis Schmuck
Zugänglichkeit als zentrale Herausforderung für den Kunstmarkt
Der Geschmackswandel zwischen den Generationen und seine Folgen für die Preise von Sammlungen
Über Dirk Boll
Dirk Boll ist Kulturmanager, Kunstmarktexperte und Teil des globalen Führungsteams von Christie's. Seit Jahrzehnten beobachtet und gestaltet er den internationalen Kunsthandel mit – von London über Paris bis New York und Hongkong. Er studierte Rechtswissenschaften in Göttingen und Freiburg und absolvierte anschließend ein Aufbaustudium im Kulturmanagement. Seit 1998 ist er bei Christie's tätig, unter anderem als Repräsentant in Stuttgart, als Geschäftsführer der Schweizer Tochterfirma in Zürich und heute als Vorstandsmitglied, zuständig für die Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts. Er ist Autor zahlreicher Bücher zum Kunstmarkt, u.a. "Die Kunst und ihr Markt".
Links zur Episode
Dirk Boll bei Instagram: www.instagram.com/dirk.boll
Zum aktuellen Buch von Dirk Boll: www.hatjecantz.de
Kunstblick
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Kunstblick Webseite: www.kunstblick-podcast.com
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Axel Haubrok: Warum man Kunst nicht kaufen sollte, die einen sofort anspricht.
30.04.2026
Wir sprechen mit dem Kunstsammler Axel Haubrok über kuratorische Präzision, Minimal Art und das Sammeln abseits des Mainstreams.
Man steht vor einem Kunstwerk und irgendwann kommt der Moment, in dem das bloße Betrachten nicht mehr genügt. Man möchte es besitzen, festhalten, es in den eigenen Lebenskontext überführen.
Aus diesem Impuls ist über Jahrzehnte eine der konsequentesten Privatsammlungen Deutschlands entstanden: die Sammlung Haubrok in Berlin. Was mit abstrakter Malerei begann, entwickelte sich im Laufe der Zeit zu einer international profilierten Privatsammlung, die heute über tausend Werke der Konzeptkunst und Minimal Art umfasst.
Themen im Gespräch
Warum der erste Eindruck häufig der schlechteste Berater ist.
Warum das Investment-Argument beim Kunstkauf für Haubrok ein Ausschlusskriterium ist, kein Kaufgrund.
Die Galerie als Kontext-Indikator statt als Gütesiegel.
Der Moment, an dem aus einer Sammlung von Einzelwerken eine fokussierte Sammlung wird – und warum das eine bewusste Entscheidung war.
Sammeln in Werkgruppen und Zusammenhängen statt Einzelstücken.
Warum die Sammlung nicht in einem klassischen White Cube, sondern in einem ehemaligen DDR-Gewerbeareal gezeigt wird und welche Grenzen das für die Präsentation setzt.
Über Axel Haubrok
Axel Haubrok ist gemeinsam mit seiner Frau Barbara Sammler einer der profiliertesten Privatsammlungen Deutschlands für Konzeptkunst und Minimal Art, mit Positionen von Wolfgang Tillmans, Franz West, Olafur Eliasson bis hin zu Christopher Williams. Die Sammlung Haubrok ist in der "Fahrbereitschaft" in Berlin-Lichtenberg beheimatet, einem ehemaligen DDR-Gewerbeareal, das bewusst mit klassischen Ausstellungskonventionen bricht.
Links zur Episode
Webseite der Haubrok Foundation: www.haubrok.org
Haubrok Foundation bei Instagram: www.instagram.com/haubrokfoundation
Kunstblick
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Kunstblick Webseite: www.kunstblick-podcast.com
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Friederike Gräfin von Brühl: Wann ist Kunst wirklich echt? Über Beweislast, Marktmacht und rechtliche Besonderheiten.
28.03.2026
Wann ist ein Kunstwerk echt? Über diese Frage unterhalten wir uns mit Friederike Gräfin von Brühl, Partnerin bei K&L Gates und eine der international führenden Expertinnen für Kunstrecht
Ein Kunstwerk hängt an der Wand. Signiert, dokumentiert und sogar mit Zertifikat. Und doch steht plötzlich die Frage im Raum: Ist es auch wirklich echt?
Am Kunstmarkt entscheidet dieser Begriff über Vertrauen, Reputation und nicht selten sogar über Millionenbeträge. Juristisch jedoch ist Echtheit kein Gefühl und kein ästhetisches Urteil, sondern eine Frage von Beweislast, Gewährleistung, Verjährungsfristen und vor allem von Zuständigkeiten.
Wir sprechen mit Friederike Gräfin von Brühl, Juristin, Kunsthistorikerin und eine der führenden Expertinnen für Kunstrecht, über Authentizität, Provenienz und komplexe Eigentumslagen im Kunstmarkt.
Themen im Gespräch
Der Unterschied zwischen Echtheit und Zuschreibung.
Wer hat bei Kunst die Deutungshoheit und die Grenzen ihrer Autorität.
Wenn Markt und Gericht auseinanderfallen: Der Fall Calder.
Worauf man bei Gutachten achten sollte und warum viele Gutachten ein Warnsignal sein können.
Provenienz als Schlüssel zum sicheren Kunsterwerb – im Primär- wie im Sekundärmarkt.
Wie man die richtige Autorität bzw. das richtige Werkverzeichnis für einen Künstler findet.
Über Friederike Gräfin von Brühl
Friederike Gräfin von Brühl ist Juristin, Kunsthistorikerin und Partnerin bei der internationalen Kanzlei K&L Gates, wo sie seit 2008 zu Kunst- und Urheberrecht berät. Sie ist eine der international führenden Expertinnen für Kunstrecht und berät zu Fragen der Authentizität, der Provenienz und zu komplexen Eigentumslagen, darunter auch Fälle mit Bezug zu NS-Raubkunst, DDR-Beschlagnahmungen und Kulturgutverlusten.
Links zur Episode
Profil von Friederike Gräfin von Brühl bei K&L Gates: www.klgates.com/friederike-g-bruhl
Kunstblick
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