Geldcast: Wirtschaft mit Fabio Canetg
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Geldcast: Wirtschaft mit Fabio Canetg

Fabio Canetg

Beschreibung

Der Schweizer Wirtschaftspodcast mit den hochkarätigsten Gästen! Von Börsen und Bitcoin bis Kaufkraft und Zinsen: Fabio Canetg, Geldökonom und Journalist, diskutiert im Geldcast mit seinen Gästen aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft über deren Werdegang, über die aktuellsten Themen aus der Finanzwelt, über die Geldpolitik der Schweizerischen Nationalbank und über die Wirtschaftspolitik von Bundesrat und Parlament. Ein Podcast über Zentralbanken, Inflation, Schulden und Geld – verständlich und unterhaltsam für alle, die auf dem Laufenden bleiben wollen.

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

Talk | Corinne Zellweger-Gutnecht und Roman Studer zur neuen UBS-Regulierung

13.09.2026

Einführung in die Bankenregulierung

Roman Studer, CEO der Schweizerischen Bankenvereinigung, erläutert, warum die Bankenregulierung für jeden Schweizer Bürger von Bedeutung ist. Banken sind essenziell für tägliche Zahlungen und Unternehmensfinanzierungen, weshalb eine gute Regulierung wichtig ist, um die Funktionsfähigkeit und den Schutz der Kunden zu gewährleisten.

Einfluss der Regulierung auf Kreditvergabe

Studer diskutiert die Auswirkungen einer strengeren Eigenkapitalanforderung für die UBS auf die Kreditvergabe. Eine höhere Eigenkapitalquote könnte dazu führen, dass weniger Kredite vergeben werden, was insbesondere für Personen, die ein Haus bauen möchten, spürbar sein könnte.

Stabilität der UBS und volkswirtschaftliche Auswirkungen

Corinne Zellweger-Gutknecht, Finanzrechtsprofessorin, erklärt, dass eine stabile UBS auch für Nicht-Kunden von Vorteil ist. Eine unzureichende Regulierung könnte langfristig höhere Kosten für die Gesellschaft verursachen, inklusive Rettungskosten und Arbeitslosengeld.

Eigenkapital und seine Bedeutung

Die Diskussion dreht sich um die Definition und Bedeutung von Eigenkapital. Eigenkapital ist wichtig, um Verluste abzufangen und die Stabilität der Bank zu gewährleisten. Trotz höherer Eigenkapitalanforderungen ist die UBS im Vergleich zu internationalen Standards gut aufgestellt.

Die Komplexität der Regulierung

Die Regulierung wird als komplex und schwer nachvollziehbar für die Öffentlichkeit beschrieben. Der Umgang mit Eigenkapitalpuffern und den verschiedenen Kategorien von Kapital (hartes, Stress- und Sterbefallkapital) ist entscheidend für die Stabilität der Banken.

Auswirkungen auf die Wettbewerbsfähigkeit

Die Diskussion thematisiert die möglichen Auswirkungen strengerer Regulierungen auf die Wettbewerbsfähigkeit der UBS. Eine erhöhte Eigenkapitalanforderung könnte die Rentabilität verringern und dazu führen, dass Aktionäre ihr Geld woanders investieren.

Schlussfolgerungen und gesellschaftliche Implikationen

Die Regulierung der UBS hat weitreichende Konsequenzen für die Gesellschaft. Eine instabile Bank könnte nicht nur die Kreditvergabe einschränken, sondern auch Auswirkungen auf die Arbeitsplätze und die wirtschaftliche Stabilität in der Schweiz haben. Die Zuhörer werden ermutigt, sich für dieses wichtige Thema zu interessieren.

Einführung in die Bankenregulierung

Roman Studer, CEO der Schweizerischen Bankenvereinigung, erläutert, warum die Bankenregulierung für jeden Schweizer Bürger von Bedeutung ist. Banken sind essenziell für tägliche Zahlungen und Unternehmensfinanzierungen, weshalb eine gute Regulierung wichtig ist, um die Funktionsfähigkeit und den Schutz der Kunden zu gewährleisten.

Einfluss der Regulierung auf Kreditvergabe

Studer diskutiert die Auswirkungen einer strengeren Eigenkapitalanforderung für die UBS auf die Kreditvergabe. Eine höhere Eigenkapitalquote könnte dazu führen, dass weniger Kredite vergeben werden, was insbesondere für Personen, die ein Haus bauen möchten, spürbar sein könnte.

Stabilität der UBS und volkswirtschaftliche Auswirkungen

Corinne Zellweger-Gutknecht, Finanzrechtsprofessorin, erklärt, dass eine stabile UBS auch für Nicht-Kunden von Vorteil ist. Eine unzureichende Regulierung könnte langfristig höhere Kosten für die Gesellschaft verursachen, inklusive Rettungskosten und Arbeitslosengeld.

Eigenkapital und seine Bedeutung

Die Diskussion dreht sich um die Definition und Bedeutung von Eigenkapital. Eigenkapital ist wichtig, um Verluste abzufangen und die Stabilität der Bank zu gewährleisten. Trotz höherer Eigenkapitalanforderungen ist die UBS im Vergleich zu internationalen Standards gut aufgestellt.

Die Komplexität der Regulierung

Die Regulierung wird als komplex und schwer nachvollziehbar für die Öffentlichkeit beschrieben. Der Umgang mit Eigenkapitalpuffern und den verschiedenen Kategorien von Kapital (hartes, Stress- und Sterbefallkapital) ist entscheidend für die Stabilität der Banken.

Auswirkungen auf die Wettbewerbsfähigkeit

Die Diskussion thematisiert die möglichen Auswirkungen strengerer Regulierungen auf die Wettbewerbsfähigkeit der UBS. Eine erhöhte Eigenkapitalanforderung könnte die Rentabilität verringern und dazu führen, dass Aktionäre ihr Geld woanders investieren.

Schlussfolgerungen und gesellschaftliche Implikationen

Die Regulierung der UBS hat weitreichende Konsequenzen für die Gesellschaft. Eine instabile Bank könnte nicht nur die Kreditvergabe einschränken, sondern auch Auswirkungen auf die Arbeitsplätze und die wirtschaftliche Stabilität in der Schweiz haben. Die Zuhörer werden ermutigt, sich für dieses wichtige Thema zu interessieren.

Talk | Geldpolitik-Professorin Sarah Lein: Was treibt die Inflation?

30.08.2026

Einführung in das Thema Inflation

Sarah Lein, Professorin an der Universität Basel, diskutiert die aktuellen Benzinpreise und deren Auswirkungen auf die Gesellschaft. Die Preise sind aufgrund steigender Rohölpreise, teilweise bedingt durch geopolitische Konflikte, gestiegen, was die Margen der Tankstellen beeinflusst.

Preisbildung und Marktverhalten

Lein erklärt, dass es derzeit keine Beweise für Absprachen zwischen Tankstellen gibt, die die Preise künstlich hochhalten. Stattdessen sind die Preisanstiege durch erhöhte Kosten verursacht. Der langsame Rückgang der Preise nach einem Anstieg wird als typisches Marktverhalten beschrieben, wobei Verbraucher oft unaufmerksamer werden.

Transparenz in der Preissetzung

Ein parlamentarischer Vorstoß fordert mehr Transparenz bei Tankstellenpreisen, was sowohl Vorteile für Verbraucher als auch potenzielle Nachteile durch stillschweigende Absprachen zwischen den Anbietern mit sich bringen könnte.

Greedflation-Debatte

Die Diskussion um Greedflation, bei der Unternehmen höhere Preise verlangen, ohne dass die Kosten gestiegen sind, wird als emotional und umstritten wahrgenommen. Lein betont, dass die akademische Gemeinschaft uneinig über die Ursachen der Inflation ist und dass die Datenlage nicht eindeutig ist.

Einfluss der Geldmenge auf die Inflation

Lein spricht über die Rolle der Geldmenge in der Inflation. Höhere Energiepreise allein führen nicht zu dauerhafter Inflation. Zentralbanken sollten daher vorsichtig sein, wie sie auf kurzfristige Preisanstiege reagieren.

Aktuelle Forschung zu Inflationserwartungen

Leins Forschung zeigt, dass kurzfristige Inflationserwartungen entscheidend für die Geldpolitik sind. Sie argumentiert, dass die Zentralbanken möglicherweise ihre Strategien überdenken sollten, um besser auf aktuelle Inflationsdaten zu reagieren und weniger auf langfristige Prognosen zu setzen.

Ausblick auf die Geldpolitik

Die Diskussion schließt mit der Frage, wie sich die Geldpolitik in den kommenden Jahren entwickeln wird, insbesondere in der Schweiz, wo die Zinsen voraussichtlich niedrig bleiben. Geopolitische Spannungen und häufigere Angebotsschocks könnten die geldpolitische Strategie beeinflussen.

Einführung in das Thema Inflation

Sarah Lein, Professorin an der Universität Basel, diskutiert die aktuellen Benzinpreise und deren Auswirkungen auf die Gesellschaft. Die Preise sind aufgrund steigender Rohölpreise, teilweise bedingt durch geopolitische Konflikte, gestiegen, was die Margen der Tankstellen beeinflusst.

Preisbildung und Marktverhalten

Lein erklärt, dass es derzeit keine Beweise für Absprachen zwischen Tankstellen gibt, die die Preise künstlich hochhalten. Stattdessen sind die Preisanstiege durch erhöhte Kosten verursacht. Der langsame Rückgang der Preise nach einem Anstieg wird als typisches Marktverhalten beschrieben, wobei Verbraucher oft unaufmerksamer werden.

Transparenz in der Preissetzung

Ein parlamentarischer Vorstoß fordert mehr Transparenz bei Tankstellenpreisen, was sowohl Vorteile für Verbraucher als auch potenzielle Nachteile durch stillschweigende Absprachen zwischen den Anbietern mit sich bringen könnte.

Greedflation-Debatte

Die Diskussion um Greedflation, bei der Unternehmen höhere Preise verlangen, ohne dass die Kosten gestiegen sind, wird als emotional und umstritten wahrgenommen. Lein betont, dass die akademische Gemeinschaft uneinig über die Ursachen der Inflation ist und dass die Datenlage nicht eindeutig ist.

Einfluss der Geldmenge auf die Inflation

Lein spricht über die Rolle der Geldmenge in der Inflation. Höhere Energiepreise allein führen nicht zu dauerhafter Inflation. Zentralbanken sollten daher vorsichtig sein, wie sie auf kurzfristige Preisanstiege reagieren.

Aktuelle Forschung zu Inflationserwartungen

Leins Forschung zeigt, dass kurzfristige Inflationserwartungen entscheidend für die Geldpolitik sind. Sie argumentiert, dass die Zentralbanken möglicherweise ihre Strategien überdenken sollten, um besser auf aktuelle Inflationsdaten zu reagieren und weniger auf langfristige Prognosen zu setzen.

Ausblick auf die Geldpolitik

Die Diskussion schließt mit der Frage, wie sich die Geldpolitik in den kommenden Jahren entwickeln wird, insbesondere in der Schweiz, wo die Zinsen voraussichtlich niedrig bleiben. Geopolitische Spannungen und häufigere Angebotsschocks könnten die geldpolitische Strategie beeinflussen.

Diese Auswirkungen von KI muss die SNB auf dem Schirm haben

16.08.2026

Einführung in die Auswirkungen von KI auf die Wirtschaft

Der Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) in der Medienproduktion wirft Fragen zu den zukünftigen Preisstrukturen auf. Insbesondere wird diskutiert, wie sich die Aktivitäten von Social Media Agenturen und Grafikbüros verändern werden, wenn KI bestimmte Tätigkeiten übernimmt.

Konkurrenz und Preisdruck

Die Diskussion beleuchtet zwei gegensätzliche Kräfte: Einerseits steigen die Löhne für KI-versierte Fachkräfte, was die Preise erhöht. Andererseits ermöglicht die gesteigerte Produktivität, dass weniger Arbeitsstunden benötigt werden, was die Preise senken könnte. Studien zeigen, dass der Produktivitätseffekt langfristig überwiegt, was zu einem gesenkten Preisdruck führen dürfte.

Folgen für die Schweizerische Nationalbank (SNB)

Für die SNB ist es entscheidend, auf diese Veränderungen angemessen zu reagieren, um stabile Preise zu gewährleisten. Ein tieferer Preisdruck könnte die Notwendigkeit zur Senkung der Zinsen weiter verstärken, um die Wirtschaft zu stimulieren. Dies könnte jedoch auch zu Unsicherheiten führen, da der natürliche Zinssatz, der für die Geldpolitik wichtig ist, steigt.

Komplexität der geldpolitischen Entscheidungen

Die SNB steht vor Herausforderungen beim Timen ihrer geldpolitischen Entscheidungen, da die Löhne schnell steigen, während Produktivitätsgewinne Zeit benötigen. Zudem ist der natürliche Zinssatz schwer zu schätzen, was die Anpassung der Geldpolitik erschwert.

Fazit und Ausblick

Zusammengefasst könnte KI mittelfristig den Preisdruck senken, während gleichzeitig hohe Investitionen in die Infrastruktur der KI-Unternehmen und steigende Löhne für Fachkräfte preistreibend wirken könnten. Die SNB wird gefordert sein, diese Entwicklungen genau zu beobachten und flexibel auf die ökonomischen Veränderungen zu reagieren.

Einführung in die Auswirkungen von KI auf die Wirtschaft

Der Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) in der Medienproduktion wirft Fragen zu den zukünftigen Preisstrukturen auf. Insbesondere wird diskutiert, wie sich die Aktivitäten von Social Media Agenturen und Grafikbüros verändern werden, wenn KI bestimmte Tätigkeiten übernimmt.

Konkurrenz und Preisdruck

Die Diskussion beleuchtet zwei gegensätzliche Kräfte: Einerseits steigen die Löhne für KI-versierte Fachkräfte, was die Preise erhöht. Andererseits ermöglicht die gesteigerte Produktivität, dass weniger Arbeitsstunden benötigt werden, was die Preise senken könnte. Studien zeigen, dass der Produktivitätseffekt langfristig überwiegt, was zu einem gesenkten Preisdruck führen dürfte.

Folgen für die Schweizerische Nationalbank (SNB)

Für die SNB ist es entscheidend, auf diese Veränderungen angemessen zu reagieren, um stabile Preise zu gewährleisten. Ein tieferer Preisdruck könnte die Notwendigkeit zur Senkung der Zinsen weiter verstärken, um die Wirtschaft zu stimulieren. Dies könnte jedoch auch zu Unsicherheiten führen, da der natürliche Zinssatz, der für die Geldpolitik wichtig ist, steigt.

Komplexität der geldpolitischen Entscheidungen

Die SNB steht vor Herausforderungen beim Timen ihrer geldpolitischen Entscheidungen, da die Löhne schnell steigen, während Produktivitätsgewinne Zeit benötigen. Zudem ist der natürliche Zinssatz schwer zu schätzen, was die Anpassung der Geldpolitik erschwert.

Fazit und Ausblick

Zusammengefasst könnte KI mittelfristig den Preisdruck senken, während gleichzeitig hohe Investitionen in die Infrastruktur der KI-Unternehmen und steigende Löhne für Fachkräfte preistreibend wirken könnten. Die SNB wird gefordert sein, diese Entwicklungen genau zu beobachten und flexibel auf die ökonomischen Veränderungen zu reagieren.