Geld und Leben
Podcast
de

Geld und Leben

Dietmar Mascher / OÖNachrichten

Beschreibung

Geld und Leben - der Finanzpodcast der OÖNachrichten von und mit Wirtschafts-Ressortleiter Dietmar Mascher. Alle zwei Wochen bittet er Expertinnen und Experten rund ums die Themen Finanzieren, Investieren und Vorsorgen vors Mikrofon.

Publisher & Vermarkter

Wer diesen Podcast veröffentlicht und wer die Werbeplätze vermarktet.

Podmon Kategorien

Darüber wird in diesem Podcast anteilig gesprochen.
Anzahl Kategorien

Upgrade dein Konto, um kontextuelle Kategorien zu sehen!

Chartplatzierungen

Aktuelle Platzierungen in den öffentlichen Podcast-Charts und in unseren eigenen Kategorien.

Apple Podcasts

Top werbetreibende Marken in diesem Podcast (90d)

Upgrade dein Konto, um die Top werbetreibenden Marken zu sehen!

Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

#072 - Warum verdient Messi heute mehr als Pele, Herr Bonin?

03.07.2026

Aktuelle Situation auf dem Arbeitsmarkt

In Österreich sind über 350.000 Menschen arbeitslos, wobei Frauen besonders stark betroffen sind, vor allem im Handel. Die Diskussion dreht sich um die Zukunft des Arbeitsmarktes in Zeiten von künstlicher Intelligenz und strukturellen Veränderungen.

Arbeitslosigkeit und Beschäftigung

Holger Bonin, Leiter des Instituts für höhere Studien, erklärt, dass trotz steigender Beschäftigung die Arbeitslosigkeit vorerst nicht signifikant sinkt. Immer mehr Menschen suchen Arbeit, was die hohe Arbeitslosigkeit erklärt.

Struktureller Wandel und Fachkräftemangel

Der Arbeitsmarkt zeigt ein strukturelles Problem: Während in einigen Bereichen Fachkräfte fehlen, steigen in anderen die Arbeitslosenzahlen. Eine schnelle Lösung ist aufgrund unterschiedlicher Qualifikationsbedarfe schwierig.

Demografische Veränderungen

Die demografische Entwicklung führt zu einem steigenden Bedarf an Pflegekräften und Bildung. Bonin betont die Notwendigkeit, dass junge Menschen ihre Ausbildungswege anpassen, um den Anforderungen des Arbeitsmarktes gerecht zu werden.

Technologischer Wandel und Weiterbildung

Die Digitalisierung verändert die Arbeitswelt. Bonin fordert lebenslanges Lernen und flexible Bildungswege, um den Anforderungen des Arbeitsmarktes gerecht zu werden. Auch die Rolle von KI wird thematisiert, da sie die Art der Arbeit beeinflusst.

Internationale Wettbewerbsfähigkeit

Österreichs Wettbewerbsfähigkeit wird durch hohe Lohnkosten und Inflation gefährdet. Bonin erklärt, dass ein Hochlohnland wie Österreich sich diese Gehälter nur leisten kann, wenn die Produkte entsprechend hochwertig sind.

Politische Maßnahmen

Der Diskurs über den Kündigungsschutz zeigt, dass Anpassungen nötig sind, um den Arbeitsmarkt flexibler zu gestalten, ohne die Arbeitnehmer zu gefährden. Der Mindestlohn ist ein weiteres Thema, das kontrovers diskutiert wird, aber auch Chancen für höhere Beschäftigung bietet.

Aktuelle Situation auf dem Arbeitsmarkt

In Österreich sind über 350.000 Menschen arbeitslos, wobei Frauen besonders stark betroffen sind, vor allem im Handel. Die Diskussion dreht sich um die Zukunft des Arbeitsmarktes in Zeiten von künstlicher Intelligenz und strukturellen Veränderungen.

Arbeitslosigkeit und Beschäftigung

Holger Bonin, Leiter des Instituts für höhere Studien, erklärt, dass trotz steigender Beschäftigung die Arbeitslosigkeit vorerst nicht signifikant sinkt. Immer mehr Menschen suchen Arbeit, was die hohe Arbeitslosigkeit erklärt.

Struktureller Wandel und Fachkräftemangel

Der Arbeitsmarkt zeigt ein strukturelles Problem: Während in einigen Bereichen Fachkräfte fehlen, steigen in anderen die Arbeitslosenzahlen. Eine schnelle Lösung ist aufgrund unterschiedlicher Qualifikationsbedarfe schwierig.

Demografische Veränderungen

Die demografische Entwicklung führt zu einem steigenden Bedarf an Pflegekräften und Bildung. Bonin betont die Notwendigkeit, dass junge Menschen ihre Ausbildungswege anpassen, um den Anforderungen des Arbeitsmarktes gerecht zu werden.

Technologischer Wandel und Weiterbildung

Die Digitalisierung verändert die Arbeitswelt. Bonin fordert lebenslanges Lernen und flexible Bildungswege, um den Anforderungen des Arbeitsmarktes gerecht zu werden. Auch die Rolle von KI wird thematisiert, da sie die Art der Arbeit beeinflusst.

Internationale Wettbewerbsfähigkeit

Österreichs Wettbewerbsfähigkeit wird durch hohe Lohnkosten und Inflation gefährdet. Bonin erklärt, dass ein Hochlohnland wie Österreich sich diese Gehälter nur leisten kann, wenn die Produkte entsprechend hochwertig sind.

Politische Maßnahmen

Der Diskurs über den Kündigungsschutz zeigt, dass Anpassungen nötig sind, um den Arbeitsmarkt flexibler zu gestalten, ohne die Arbeitnehmer zu gefährden. Der Mindestlohn ist ein weiteres Thema, das kontrovers diskutiert wird, aber auch Chancen für höhere Beschäftigung bietet.

#071 - Haben wir die Inflation im Griff, Herr Kocher?

17.06.2026

Zinserhöhung der EZB und ihre Auswirkungen

Die Europäische Zentralbank hat die Leitzinsen um einen Viertelprozentpunkt erhöht, um den steigenden Inflationsdruck zu bekämpfen. Martin Kocher, Gouverneur der österreichischen Nationalbank, erklärt, dass diese Entscheidung notwendig war, um Preisstabilität zu erreichen. Hohe Energiepreise und geopolitische Spannungen haben den Inflationsdruck verstärkt, weshalb die Zinserhöhung als präventive Maßnahme gesehen wird.

Inflation und ihre Folgen

Kocher betont die Wichtigkeit, die Inflation im Griff zu behalten, um langfristige wirtschaftliche Stabilität zu gewährleisten. Eine zu hohe Inflation kann kostspielige Folgen für die Wirtschaft haben und die Investitionen dämpfen. Die EZB ist entschlossen, ihre Inflationsziele von 2% zu erreichen, auch wenn dies kurzfristig zu einer Dämpfung der Konjunktur führen kann.

Wettbewerbsfähigkeit und Löhne

Die Löhne in Österreich müssen im Kontext der Inflation und Wettbewerbsfähigkeit betrachtet werden. Kocher hebt hervor, dass es notwendig ist, produktiver zu werden, um die Wettbewerbsfähigkeit zu sichern. Trotz der Lohnverhandlungen ist es wichtig, dass die Löhne nicht über die Inflationsrate steigen, um die wirtschaftliche Stabilität nicht zu gefährden.

Auswirkungen der Zinserhöhung auf Anleger

Die Zinserhöhung könnte für Sparer positive Effekte haben, da die Erträge steigen dürften. Kocher weist darauf hin, dass die Sparquote in Österreich wieder sinkt, was auf eine gewisse Rückkehr zur Normalität hinweist, aber die Unsicherheit bleibt weiterhin hoch.

Kapitalmarkt und Investitionen

Kocher kritisiert die geringe Kapitalmarktquote in Europa und betont die Notwendigkeit, mehr Kapital langfristig in Europa zu halten. Die jüngere Generation zeigt sich risikobereiter bei Investitionen, dennoch warnt Kocher vor den Risiken von spekulativen Anlageformen wie Kryptoassets.

Öffentliche Finanzen und Reformbedarf

Die Diskussion um die strukturellen Reformen in Österreich wird als wichtig erachtet. Kocher fordert eine offene Debatte über die Nachhaltigkeit der öffentlichen Finanzen, insbesondere in Anbetracht der alternden Bevölkerung und der steigenden Gesundheitskosten. Er betont, dass die Politik langfristige Lösungen finden muss, um die finanzielle Stabilität zu gewährleisten.

Bargeld und digitale Zahlungsmethoden

Kocher sieht Bargeld weiterhin als wichtiges Zahlungsmittel in Österreich, auch wenn die Nutzung digitaler Zahlungsmethoden zunimmt. Der digitale Euro wird als notwendige Maßnahme für die finanzielle Souveränität Europas betrachtet, um nicht von ausländischen Anbietern abhängig zu sein.

Der Euro als Erfolgsgeschichte

Kocher betrachtet den Euro als eine der erfolgreichsten Währungen der Welt, die sich trotz Herausforderungen bewährt hat. Er sieht Potenzial in der Kapitalmarktunion, um mehr Investitionen in Europa zu fördern.

Zinserhöhung der EZB und ihre Auswirkungen

Die Europäische Zentralbank hat die Leitzinsen um einen Viertelprozentpunkt erhöht, um den steigenden Inflationsdruck zu bekämpfen. Martin Kocher, Gouverneur der österreichischen Nationalbank, erklärt, dass diese Entscheidung notwendig war, um Preisstabilität zu erreichen. Hohe Energiepreise und geopolitische Spannungen haben den Inflationsdruck verstärkt, weshalb die Zinserhöhung als präventive Maßnahme gesehen wird.

Inflation und ihre Folgen

Kocher betont die Wichtigkeit, die Inflation im Griff zu behalten, um langfristige wirtschaftliche Stabilität zu gewährleisten. Eine zu hohe Inflation kann kostspielige Folgen für die Wirtschaft haben und die Investitionen dämpfen. Die EZB ist entschlossen, ihre Inflationsziele von 2% zu erreichen, auch wenn dies kurzfristig zu einer Dämpfung der Konjunktur führen kann.

Wettbewerbsfähigkeit und Löhne

Die Löhne in Österreich müssen im Kontext der Inflation und Wettbewerbsfähigkeit betrachtet werden. Kocher hebt hervor, dass es notwendig ist, produktiver zu werden, um die Wettbewerbsfähigkeit zu sichern. Trotz der Lohnverhandlungen ist es wichtig, dass die Löhne nicht über die Inflationsrate steigen, um die wirtschaftliche Stabilität nicht zu gefährden.

Auswirkungen der Zinserhöhung auf Anleger

Die Zinserhöhung könnte für Sparer positive Effekte haben, da die Erträge steigen dürften. Kocher weist darauf hin, dass die Sparquote in Österreich wieder sinkt, was auf eine gewisse Rückkehr zur Normalität hinweist, aber die Unsicherheit bleibt weiterhin hoch.

Kapitalmarkt und Investitionen

Kocher kritisiert die geringe Kapitalmarktquote in Europa und betont die Notwendigkeit, mehr Kapital langfristig in Europa zu halten. Die jüngere Generation zeigt sich risikobereiter bei Investitionen, dennoch warnt Kocher vor den Risiken von spekulativen Anlageformen wie Kryptoassets.

Öffentliche Finanzen und Reformbedarf

Die Diskussion um die strukturellen Reformen in Österreich wird als wichtig erachtet. Kocher fordert eine offene Debatte über die Nachhaltigkeit der öffentlichen Finanzen, insbesondere in Anbetracht der alternden Bevölkerung und der steigenden Gesundheitskosten. Er betont, dass die Politik langfristige Lösungen finden muss, um die finanzielle Stabilität zu gewährleisten.

Bargeld und digitale Zahlungsmethoden

Kocher sieht Bargeld weiterhin als wichtiges Zahlungsmittel in Österreich, auch wenn die Nutzung digitaler Zahlungsmethoden zunimmt. Der digitale Euro wird als notwendige Maßnahme für die finanzielle Souveränität Europas betrachtet, um nicht von ausländischen Anbietern abhängig zu sein.

Der Euro als Erfolgsgeschichte

Kocher betrachtet den Euro als eine der erfolgreichsten Währungen der Welt, die sich trotz Herausforderungen bewährt hat. Er sieht Potenzial in der Kapitalmarktunion, um mehr Investitionen in Europa zu fördern.

#070 - Können wir uns Pflege noch leisten, Frau Ferihumer?

01.06.2026

Demografie, Kosten und Finanzierung der Pflege

Österreich wird älter und der Pflegebedarf steigt. Die Ausgaben für Pflegedienste liegen in Milliardenhöhe und verteilen sich auf Eigenbeiträge, Bund, Länder und Sozialhilfe. Der Pflegeregress wurde abgeschafft, wodurch Kosten stärker von Einkommen abhängen. Beim stationären Aufenthalt rechnen sich monatliche Kosten um mehrere Tausend Euro, wobei Sozialhilfe und Eigenbeiträge die Deckung übernehmen.

GSMBH Oberösterreich: Rolle und Aufgaben

Die Pflegemanagement GSMBH unterstützt Sozialhilfeverbände und das Land bei Personalgewinnung, Innovationsmanagement und Entwicklung neuer Pflegeformen. Schwerpunkt ist regionale Organisation, internationale Fachkräfte und juristische Beratung. Die Organisation ersetzt keine Behördenfunktion, bietet aber operative Entlastung in steigenden, komplexen Pflegefeldern.

Pflegeleistungen, Kostenstrukturen und Entscheidungsprozesse

Ambulante Pflege kostet teils 60 bis 70 Euro pro Stunde, Eigenbeiträge richten sich nach Einkommen. Stationäre Pflege liegt oft bei 5.000 bis 6.000 Euro monatlich, mit Teilfinanzierung durch Staat oder Sozialhilfe. Pflegegeld wird über Gutachten der Pensionsversicherung bestimmt; Vollmachten und Erwachsenenvertretung regeln Entscheidungen bei Demenz oder Einschränkungen.

Zukünftige Entwicklung: Vorsorge, Prävention und soziale Infrastruktur

Prävention und persönliche Vorsorge gewinnen an Bedeutung, um Wahlfreiheit in der Pflege zu ermöglichen. Neben finanzieller Absicherung sind soziale Kontakte, mobiles Pflegesystem und wohnortnahe Unterstützung zentrale Bausteine. Internationale Fachkräfte, Ausbildungswege in der Pflege und stabile Arbeitsbedingungen sollen Personalbedarf decken und Pflege auf hohem Niveau sichern.

Demografie, Kosten und Finanzierung der Pflege

Österreich wird älter und der Pflegebedarf steigt. Die Ausgaben für Pflegedienste liegen in Milliardenhöhe und verteilen sich auf Eigenbeiträge, Bund, Länder und Sozialhilfe. Der Pflegeregress wurde abgeschafft, wodurch Kosten stärker von Einkommen abhängen. Beim stationären Aufenthalt rechnen sich monatliche Kosten um mehrere Tausend Euro, wobei Sozialhilfe und Eigenbeiträge die Deckung übernehmen.

GSMBH Oberösterreich: Rolle und Aufgaben

Die Pflegemanagement GSMBH unterstützt Sozialhilfeverbände und das Land bei Personalgewinnung, Innovationsmanagement und Entwicklung neuer Pflegeformen. Schwerpunkt ist regionale Organisation, internationale Fachkräfte und juristische Beratung. Die Organisation ersetzt keine Behördenfunktion, bietet aber operative Entlastung in steigenden, komplexen Pflegefeldern.

Pflegeleistungen, Kostenstrukturen und Entscheidungsprozesse

Ambulante Pflege kostet teils 60 bis 70 Euro pro Stunde, Eigenbeiträge richten sich nach Einkommen. Stationäre Pflege liegt oft bei 5.000 bis 6.000 Euro monatlich, mit Teilfinanzierung durch Staat oder Sozialhilfe. Pflegegeld wird über Gutachten der Pensionsversicherung bestimmt; Vollmachten und Erwachsenenvertretung regeln Entscheidungen bei Demenz oder Einschränkungen.

Zukünftige Entwicklung: Vorsorge, Prävention und soziale Infrastruktur

Prävention und persönliche Vorsorge gewinnen an Bedeutung, um Wahlfreiheit in der Pflege zu ermöglichen. Neben finanzieller Absicherung sind soziale Kontakte, mobiles Pflegesystem und wohnortnahe Unterstützung zentrale Bausteine. Internationale Fachkräfte, Ausbildungswege in der Pflege und stabile Arbeitsbedingungen sollen Personalbedarf decken und Pflege auf hohem Niveau sichern.