EvidenzUpdate – für klügere Medizin
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EvidenzUpdate – für klügere Medizin

Denis Nößler, Martin Scherer

Beschreibung

Betrachtungen über sogenannte "Wahrheiten" in der Medizin. Wir schauen auf die medizinische Wissenschaft, auf Studienergebnisse und Expertenaussagen. Wir ordnen ein, was wir eigentlich wissen können und was nicht. Und wo es schlicht Grenzen gibt – für Ärztinnen und Ärzte und für alle, die mehr wissen wollen.

Neue Episoden gibt es (mindestens!) wöchentlich.

Wir, das sind Martin Scherer, Past-Präsident der Deutschen Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin (DEGAM), und Denis Nößler, Medizinjournalist.

Mehr Inhalte und Einordnung, alle Details zu den Episoden und von Menschen (!) liebevoll aufgeschriebene Transkripte gibt es auf
www.evidenzupdate.de

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

Was darf ein gewonnenes Lebensjahr kosten?

21.09.2026
Über Resilienz, Priorisierung und ein deutsches Tabu Moin! Andere Länder rechnen längst aus, was ein gewonnenes Lebensjahr kosten darf. Wir in Deutschland tun das aber nicht. Während wir uns davor „drücken“, dem Leben einen Preis zu geben, verstopfen gleichzeitig Praxen, Kliniken und Co mit Krimskrams. Und jede neue Innovation nimmt ein immer größeres Stück vom Kuchen. Die Hoffnungen der einen reduzieren die Chancen der anderen. Oder mit anderen Worten: Die richtige Priorisierung gelingt nicht so, wie man sich das wünscht. Wir überlassen sie den Leuten in der Praxis und am Krankenbett. Wie sich das ändern ließe, darüber reden wir in dieser Episode mit Uwe Popert. Der Hausarzt aus Kassel hat an zahlreichen Leitlinien mitgearbeitet und war viele Jahre in der DEGAM-Sektionsarbeit aktiv. Auch berufspolitisch war und ist er in multiplen Funktionen aktiv. Unsere Frage: Sollten wir für eine bessere, systematische Priorisierung künftig Kosten-Nutzen-Bewertungen machen und so rechnen, wie es die Briten machen, also mit QALYs? Würde dann alles gut? Spoiler: Nöö. Denn ausgerechnet das UK, das seit Jahren an derselben Schwelle festgehalten hat, hat sie just dann angehoben, als Donald Trump mit seiner „Most Favoured Nation“-Idee kam. Der Schwellenwert für ein gewonnenes Lebensjahr kommt jetzt nicht mehr aus einer medizinischen Guidance, sondern aus einem Handelsabkommen. (Aufgezeichnet haben wir übrigens schon am 17. Juni 2026.) Live-Podcast und Podiumsdiskussion Wir setzen die Debatte fort, und zwar live beim Kongress Gesundheit gestalten in Göttingen. Am Freitag, 2. Oktober, von 12:45 bis 14:15 Uhr diskutieren wir in Hörsaal ZHG 011 mit Dr. Sonja Optendrenk (Unparteiische Vorsitzende Gemeinsamer Bundesausschuss) Dr. Michaela Eikermann (Stellv. Institutsleiterin des IQWiG) auf dem Podium über: Alles rein - nichts raus? Wie im deutschen Gesundheitswesen längst priorisiert wird - nur nicht offen. Wir freuen uns über alle, die vor Ort mitdiskutieren wollen. Als Plus für alle Unterstützer gibt es unter https://www.evidenzupdate.de/p/was-darf-ein-gewonnenes-lebensjahr die kommentierte Literaturliste, das Evidenz-Quickie zu fünf Endpunktstudien samt Nachrechnung sowie das vollständige Transkript: https://www.evidenzupdate.de/p/uber-resilienz-priorisierung-und Schreibt uns (auch Sprachnachrichten) via SMS (+4915888641480), WhatsApp, Telegram, Instagram, Facebook oder E-Mail (podcast@evidenzupdate.de). Wer auch beim Podcasthören gerne priorisiert, nutzt einfach die Kapitelmarken: 00:00:00 Intro 00:03:37 Lernziele und 2 Gründe 00:12:07 Quartäre Prävention auf Systemebene 00:14:02 Rationalisierung, Priorisierung, Ratrionierung 00:19:40 Was sind QALY? 00:23:04 Was sind ICER, WTP, Utility und DALY? 00:27:57 Vorurteile und Opportunitätskosten 00:35:07 Wenn 1 Mio. Euro unbezahlbar ist 00:40:57 Welche Erkrankung ist mehr "wert" 00:51:01 Konkurrierende Interventionen 00:59:52 QALY für die Denkweise 01:05:02 Und dann kam Donald Trump … 01:09:06 Ein Grass-Root-Move 01:13:56 Take-Home-Messages
Über Resilienz, Priorisierung und ein deutsches Tabu

Moin! Andere Länder rechnen längst aus, was ein gewonnenes Lebensjahr kosten darf. Wir in Deutschland tun das aber nicht. Während wir uns davor „drücken“, dem Leben einen Preis zu geben, verstopfen gleichzeitig Praxen, Kliniken und Co mit Krimskrams. Und jede neue Innovation nimmt ein immer größeres Stück vom Kuchen. Die Hoffnungen der einen reduzieren die Chancen der anderen. Oder mit anderen Worten: Die richtige Priorisierung gelingt nicht so, wie man sich das wünscht. Wir überlassen sie den Leuten in der Praxis und am Krankenbett.

Wie sich das ändern ließe, darüber reden wir in dieser Episode mit Uwe Popert. Der Hausarzt aus Kassel hat an zahlreichen Leitlinien mitgearbeitet und war viele Jahre in der DEGAM-Sektionsarbeit aktiv. Auch berufspolitisch war und ist er in multiplen Funktionen aktiv.

Unsere Frage: Sollten wir für eine bessere, systematische Priorisierung künftig Kosten-Nutzen-Bewertungen machen und so rechnen, wie es die Briten machen, also mit QALYs? Würde dann alles gut?

Spoiler: Nöö. Denn ausgerechnet das UK, das seit Jahren an derselben Schwelle festgehalten hat, hat sie just dann angehoben, als Donald Trump mit seiner „Most Favoured Nation“-Idee kam. Der Schwellenwert für ein gewonnenes Lebensjahr kommt jetzt nicht mehr aus einer medizinischen Guidance, sondern aus einem Handelsabkommen. (Aufgezeichnet haben wir übrigens schon am 17. Juni 2026.)

Live-Podcast und Podiumsdiskussion

Wir setzen die Debatte fort, und zwar live beim Kongress Gesundheit gestalten in Göttingen. Am Freitag, 2. Oktober, von 12:45 bis 14:15 Uhr diskutieren wir in Hörsaal ZHG 011 mit

  • Dr. Sonja Optendrenk (Unparteiische Vorsitzende Gemeinsamer Bundesausschuss)
  • Dr. Michaela Eikermann (Stellv. Institutsleiterin des IQWiG)

auf dem Podium über: Alles rein - nichts raus? Wie im deutschen Gesundheitswesen längst priorisiert wird - nur nicht offen. Wir freuen uns über alle, die vor Ort mitdiskutieren wollen.

Als Plus für alle Unterstützer gibt es unter https://www.evidenzupdate.de/p/was-darf-ein-gewonnenes-lebensjahr

Schreibt uns (auch Sprachnachrichten) via SMS (+4915888641480), WhatsApp, Telegram, Instagram, Facebook oder E-Mail (podcast@evidenzupdate.de).

Wer auch beim Podcasthören gerne priorisiert, nutzt einfach die Kapitelmarken:

  • 00:00:00 Intro
  • 00:03:37 Lernziele und 2 Gründe
  • 00:12:07 Quartäre Prävention auf Systemebene
  • 00:14:02 Rationalisierung, Priorisierung, Ratrionierung
  • 00:19:40 Was sind QALY?
  • 00:23:04 Was sind ICER, WTP, Utility und DALY?
  • 00:27:57 Vorurteile und Opportunitätskosten
  • 00:35:07 Wenn 1 Mio. Euro unbezahlbar ist
  • 00:40:57 Welche Erkrankung ist mehr "wert"
  • 00:51:01 Konkurrierende Interventionen
  • 00:59:52 QALY für die Denkweise
  • 01:05:02 Und dann kam Donald Trump …
  • 01:09:06 Ein Grass-Root-Move
  • 01:13:56 Take-Home-Messages

Die Bundesliga der Blutdrucksenker – Meisterschaft offen

07.09.2026
Über 5 mmHg, zwei Metaanalysen, ärgerliche Herzinsuffizienz und die Frage, warum zwei Pillen weniger Ärger machen können als eine Guten Abend! Nein, heute geht es nicht um die 64. Fußball-Bundesliga-Saison und die einen oder anderen bemerkenswerte Ergebnisse der ersten beiden Spieltage. Es geht um das, was manchen Fußballlehrer ereilt beim Betrachten seiner Mannschaft: Hochdruck. Zwei frische Metaanalysen zur arteriellen Hypertonie sind uns untergekommen. Ergebnis der ersten: Der Nutzen der Blutdrucksenkung entsteht früh und wächst dann nicht mehr. Ergebnis der zweiten: Manche Kombinationen sind besser verträglich als die Monotherapie, einzelne sogar besser als Placebo. Und manchmal macht eine Kombi weniger Probleme als ein einzelner Wirkstoff daraus. Wenn der Nutzen nicht wächst und die Nebenwirkungen mild sind, warum behandeln wir dann nicht einfach alle, und zwar sofort? Spoiler: Weil beide Sätze nicht halten, was sie versprechen. Und weil die Antwort in einer Zahl steckt, die in keiner der beiden Arbeiten steht. Online gibt es das Evidenz-Quickie zu beiden Arbeiten, darin unser Fund, warum das Nutzen-Zickzack im MACE-Sammelendpunkt in Wahrheit eine Herzinsuffizienz-Geschichte ist, eine Nachrechnung zu den Therapieabbrüchen und ein Blick auf die Interessenkonflikte, die sich beide Autorengruppen teilen. (Aufgezeichnet haben übrigens wir am 12. August 2026.) Als Plus für alle Unterstützer gibt es unter https://www.evidenzupdate.de/p/die-bundesliga-der-blutdrucksenker die kommentierte Literaturliste, das Evidenz-Quickie zu den beiden Arbeiten samt Nachrechnung und das vollständige Transkript: https://www.evidenzupdate.de/p/die-bundesliga-der-blutdrucksenker-transkript Schreibt uns (auch Sprachnachrichten) via SMS (+4915888641480), WhatsApp, Telegram, Instagram, Facebook oder E-Mail (podcast@evidenzupdate.de). Und wer Zeitdruck hat, nutzt am besten die Kapitelmarken: 00:00:00 Intro 00:02:30 Ein paar Lernziele 00:03:28 Zwei Metaanalysen 00:06:42 Der Zinseszins-Effekt 00:08:32 Relative und absolute Effekte 00:11:05 Was bringt eine NNT von 80? 00:14:28 Wie ist es bei hoher Adhärenz? 00:17:34 Limitationen und eine Klassenanalyse 00:20:46 Metaanalyse zur Verträglichkeit 00:26:12 Weniger Therapieabbrüche als unter Placebo?! 00:29:10 Wieder Limitationen 00:32:39 Practice Pointers
Über 5 mmHg, zwei Metaanalysen, ärgerliche Herzinsuffizienz und die Frage, warum zwei Pillen weniger Ärger machen können als eine

Guten Abend! Nein, heute geht es nicht um die 64. Fußball-Bundesliga-Saison und die einen oder anderen bemerkenswerte Ergebnisse der ersten beiden Spieltage. Es geht um das, was manchen Fußballlehrer ereilt beim Betrachten seiner Mannschaft: Hochdruck.

Zwei frische Metaanalysen zur arteriellen Hypertonie sind uns untergekommen. Ergebnis der ersten: Der Nutzen der Blutdrucksenkung entsteht früh und wächst dann nicht mehr. Ergebnis der zweiten: Manche Kombinationen sind besser verträglich als die Monotherapie, einzelne sogar besser als Placebo. Und manchmal macht eine Kombi weniger Probleme als ein einzelner Wirkstoff daraus.

Wenn der Nutzen nicht wächst und die Nebenwirkungen mild sind, warum behandeln wir dann nicht einfach alle, und zwar sofort? Spoiler: Weil beide Sätze nicht halten, was sie versprechen. Und weil die Antwort in einer Zahl steckt, die in keiner der beiden Arbeiten steht.

Online gibt es das Evidenz-Quickie zu beiden Arbeiten, darin unser Fund, warum das Nutzen-Zickzack im MACE-Sammelendpunkt in Wahrheit eine Herzinsuffizienz-Geschichte ist, eine Nachrechnung zu den Therapieabbrüchen und ein Blick auf die Interessenkonflikte, die sich beide Autorengruppen teilen. (Aufgezeichnet haben übrigens wir am 12. August 2026.)

Als Plus für alle Unterstützer gibt es unter https://www.evidenzupdate.de/p/die-bundesliga-der-blutdrucksenker

Schreibt uns (auch Sprachnachrichten) via SMS (+4915888641480), WhatsApp, Telegram, Instagram, Facebook oder E-Mail (podcast@evidenzupdate.de).

Und wer Zeitdruck hat, nutzt am besten die Kapitelmarken:

  • 00:00:00 Intro
  • 00:02:30 Ein paar Lernziele
  • 00:03:28 Zwei Metaanalysen
  • 00:06:42 Der Zinseszins-Effekt
  • 00:08:32 Relative und absolute Effekte
  • 00:11:05 Was bringt eine NNT von 80?
  • 00:14:28 Wie ist es bei hoher Adhärenz?
  • 00:17:34 Limitationen und eine Klassenanalyse
  • 00:20:46 Metaanalyse zur Verträglichkeit
  • 00:26:12 Weniger Therapieabbrüche als unter Placebo?!
  • 00:29:10 Wieder Limitationen
  • 00:32:39 Practice Pointers

Was Krebs-Screenings bringen – Darm, Brust, Lunge und Prostata

24.08.2026
Früher ist nicht immer besser – Teil 2 Guten Tag! Nachdem wir in der letzten Episode besprochen haben, warum man Jahrzehnte und Hunderttausende Probanden braucht bzw. was die Alternativen und ihre Grenzen sind, um einen möglichen Nutzen von Krebs-Screenings zu ermitteln, wird es heute konkreter. Zum Beispiel zur Frage, ob eine Koloskopie zur Darmkrebs-Früherkennung schon vor dem 50. Lebensjahr sinnvoll wäre. Hier wird das Problem aus Teil 1 unserer Doppelfolge plastisch, denn zu der Frage gibt es keine relevante und auswertbare Studie. Das IQWiG aber sollte genau diese Frage für den Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) beantworten: Also haben die Kölner für die Berliner gerechnet. Und zwar in einem interessanten Modell, das so weit geht, dass es fragt, was passiert wenn alle mitmachen, jede und jeder zur Abklärung erscheint und alle brav auch beim nächsten Intervall wieder am Start sind. Der Spoiler kommt dieses Mal direkt vom G-BA. Der hat vergangenen Donnerstag (20. August) entschieden, die Altersgrenze bei der Darmkrebs-Früherkennung nicht auf unter 50 Jahre auszuweiten. Weil: Keine belastbare Evidenz. Und das IQWiG-Modell ist trotzdem spannend, also besprechen wir es. Im zweiten Teil unserer Doppel-Folge nehmen wir uns neben der Koloskopie auch die Mammografie, das Lungen-CT und den brandneuen Vorbericht zur Prostata-Ca-Früherkennung vor. Wir machen kurze Ausflüge ins wunderschöne Empfehlungsdelta zwischen Leitlinien und Nutzenbewertungen (immer eine Reise wert!) und nach Wien (auch schön dort!). (Aufgezeichnet haben wir auch diese Episode am 29. Juni 2026.) Plus für alle hier, die Zusammenfassung unseres Gesprächs und die vollständige, kommentierte Literatur: https://www.evidenzupdate.de/p/was-krebs-screenings-bringen-darm Das Plus für alle Unterstützer zu dieser Episode: https://www.evidenzupdate.de/p/fruher-ist-nicht-immer-besser-teil Schreibt uns (auch Sprachnachrichten) via SMS (+4915888641480), WhatsApp, Telegram, Instagram, Facebook oder E-Mail (podcast@evidenzupdate.de). Zur richtigen „Früherkennung“ der Hörstellen gibt es wieder Kapitelmarken: 00:00:00 Intro 00:01:11 Zusammenfassung von Teil 1 00:02:46 Was Modellierungen können – am Beispiel Darmkrebs 00:10:37 Mit HTA anders umgehen? 00:18:02 Brustkrebs: Wie kam es zum Anhaltspunkt? 00:25:46 Lungenkrebs: Wie kam es zum Hinweis? 00:33:15 Prostatakrebs: Was bringt die MRT? 00:40:27 Und nun? Müssen wir jetzt streiten? 00:48:12 Gesellschaftliche Erwartungen Schöne Woche!
Früher ist nicht immer besser – Teil 2

Guten Tag! Nachdem wir in der letzten Episode besprochen haben, warum man Jahrzehnte und Hunderttausende Probanden braucht bzw. was die Alternativen und ihre Grenzen sind, um einen möglichen Nutzen von Krebs-Screenings zu ermitteln, wird es heute konkreter.

Zum Beispiel zur Frage, ob eine Koloskopie zur Darmkrebs-Früherkennung schon vor dem 50. Lebensjahr sinnvoll wäre. Hier wird das Problem aus Teil 1 unserer Doppelfolge plastisch, denn zu der Frage gibt es keine relevante und auswertbare Studie. Das IQWiG aber sollte genau diese Frage für den Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) beantworten: Also haben die Kölner für die Berliner gerechnet. Und zwar in einem interessanten Modell, das so weit geht, dass es fragt, was passiert wenn alle mitmachen, jede und jeder zur Abklärung erscheint und alle brav auch beim nächsten Intervall wieder am Start sind.

Der Spoiler kommt dieses Mal direkt vom G-BA. Der hat vergangenen Donnerstag (20. August) entschieden, die Altersgrenze bei der Darmkrebs-Früherkennung nicht auf unter 50 Jahre auszuweiten. Weil: Keine belastbare Evidenz. Und das IQWiG-Modell ist trotzdem spannend, also besprechen wir es.

Im zweiten Teil unserer Doppel-Folge nehmen wir uns neben der Koloskopie auch die Mammografie, das Lungen-CT und den brandneuen Vorbericht zur Prostata-Ca-Früherkennung vor. Wir machen kurze Ausflüge ins wunderschöne Empfehlungsdelta zwischen Leitlinien und Nutzenbewertungen (immer eine Reise wert!) und nach Wien (auch schön dort!). (Aufgezeichnet haben wir auch diese Episode am 29. Juni 2026.)

Plus für alle hier, die Zusammenfassung unseres Gesprächs und die vollständige, kommentierte Literatur: https://www.evidenzupdate.de/p/was-krebs-screenings-bringen-darm

Das Plus für alle Unterstützer zu dieser Episode: https://www.evidenzupdate.de/p/fruher-ist-nicht-immer-besser-teil

Schreibt uns (auch Sprachnachrichten) via SMS (+4915888641480), WhatsApp, Telegram, Instagram, Facebook oder E-Mail (podcast@evidenzupdate.de).

Zur richtigen „Früherkennung“ der Hörstellen gibt es wieder Kapitelmarken:

  • 00:00:00 Intro
  • 00:01:11 Zusammenfassung von Teil 1
  • 00:02:46 Was Modellierungen können – am Beispiel Darmkrebs
  • 00:10:37 Mit HTA anders umgehen?
  • 00:18:02 Brustkrebs: Wie kam es zum Anhaltspunkt?
  • 00:25:46 Lungenkrebs: Wie kam es zum Hinweis?
  • 00:33:15 Prostatakrebs: Was bringt die MRT?
  • 00:40:27 Und nun? Müssen wir jetzt streiten?
  • 00:48:12 Gesellschaftliche Erwartungen

Schöne Woche!