
MeTAzeit Podcast
Tina Schütze-Fulton
Beschreibung
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Veröffentlichungshistorie
Episodenübersicht

Folge 32 - Prof. Dr. Johannes Buchmann | Sprecher Leopoldina-Arbeitsgruppe
Einführung in Selbstregulation und Hintergrund
Der Podcast diskutiert die Bedeutung von Selbstregulationskompetenzen bei Kindern und Jugendlichen. Eine Stellungnahme der Leopoldina betont, dass Selbstregulation zentral für Wohlergehen, Bildungserfolg und gesellschaftliche Teilhabe ist. Der Gast erläutert den Anlass der Veröffentlichung, verweist auf Krisen der mentalen Gesundheit und beschreibt, wie praktische Zugänge zu Achtsamkeit, Meditation und Bewegung begleitend genutzt werden können, um Lebenskompetenzen von Heranwachsenden zu stärken.
Vier Kernaspekte der Selbstregulation
Selbstregulation umfasst kognitive, emotionale, motivational und soziale Dimensionen. Attention-Regulation, Handlungssteuerung, Flexibilität, Metakognition, Emotionssteuerung, Zielsetzung sowie die Fähigkeit zur sozialen Einordnung und Konfliktlösung werden als zusammenwirkende Bausteine vorgestellt, die in Alltagssituationen Training und Reflexion benötigen.
Forderungen der Leopoldina und Indikatoren
Die Stellungnahme fordert drei zentrale Schritte: Selbstregulationskompetenzen als Leitperspektive in Curricula integrieren, Indikatoren zur Messung entwickeln und konkrete, evaluierbare Programme in Bildungsinstitutionen verankern. Ziel ist datenbasierte Bildungsentwicklung, um fortlaufend Wirkungen zu prüfen und Methoden weiterzuentwickeln.
Praxis, Ressourcen und Transfer
Es werden praxisnahe Interventionen sowie Mikropausen und regelmäßige Übungen betont, die sich in Klassenrkerten, Ganztagsstrukturen und Unterrichtszeit integrieren lassen. Expertennetzwerke, Fortbildungen und vorhandene Initiativen unterstützen Lehrkräfte, Erzieherinnen und Schulen beim transfersicheren Umgang mit Selbstregulation und Wohlbefinden.

Folge 31 - Dr. Barbara Studer | Psychologin & Neurowissenschaftlerin
Einführung in den Podcast
Im MeTAzeit-Podcast spricht Tina Schütze-Fulten mit der klinischen Psychologin und Neurowissenschaftlerin Dr. Barbara Studer über das Lernen und die Funktionsweise des Gehirns.
Mythen über das Gehirn
Ein verbreiteter Mythos besagt, dass man das Gehirn durch Disziplin und Druck zum Lernen bringen kann. Dr. Studer betont, dass effektives Lernen von der richtigen Ansprache und Motivation des Gehirns abhängt.
Die Identität des Denkens
Es ist wichtig, sich von den eigenen Gedanken und Emotionen zu distanzieren, um besser zu verstehen, wie das Gehirn funktioniert und reagiert.
Neuroplastizität des Gehirns
Das Gehirn ist formbar und wird durch alles, was wir tun, geformt. Dr. Studer spricht darüber, wie wichtig es ist, sich bewusst für positives Denken und Handeln zu entscheiden.
Growth Mindset vs. Fixed Mindset
Ein Growth Mindset fördert Zufriedenheit und Erfolg, während ein Fixed Mindset zu Leistungsdruck führt. Fehler sollten als Chancen gesehen werden, um zu lernen und sich zu entwickeln.
Bildungssystem und Fehlerkultur
Das Bildungssystem neigt dazu, Fehler zu bestrafen, was ein Fixed Mindset begünstigt. Feedback sollte auf den Lernprozess fokussiert sein, um eine positive Fehlerkultur zu fördern.
Emotionen und Lernen
Angst beeinträchtigt das Lernen, während Freude und Neugier die Lernfähigkeit steigern. Lehrkräfte sollten kreative Methoden entwickeln, um das Lernen zu fördern.
Digitale Medien und deren Einfluss
Die Nutzung von digitalen Medien sollte achtsam erfolgen, da übermäßiger Konsum negative Auswirkungen auf das Gehirn hat, insbesondere bei Jugendlichen.
Prävention und Gesundheitsförderung
Das Erlernen von Entspannungstechniken und Selbstwahrnehmung in der Schule ist entscheidend für die mentale Gesundheit und die Entwicklung von Resilienz.
Umgang mit Teenagern
Das pubertierende Gehirn ist eine Baustelle, die besondere Aufmerksamkeit und Verständnis benötigt. Lehrkräfte sollten empathisch mit den emotionalen Schwankungen der Jugendlichen umgehen.

Folge 30 - Sylva Espenhayn | Zahnärztin
Achtsamkeit und Mundgesundheit
Tina Schütze-Fulten, Gründerin der MetaZeit, führt ein Gespräch mit Zahnärztin Silber Espenhayn über die Verbindungen zwischen Mundgesundheit und dem allgemeinen Gesundheitszustand. Achtsamkeitsübungen und gesunde Gewohnheiten werden in Schulen integriert, um sowohl Lehrer als auch Schüler zu unterstützen.
Zusammenhänge zwischen Mundgesundheit und Allgemeinerkrankungen
Silber erklärt, dass die Mundgesundheit nicht nur für die Zähne wichtig ist, sondern auch mit Erkrankungen wie Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen zusammenhängt. Entzündungen im Mund können andere Organe beeinflussen, und umgekehrt.
Praktische Tipps zur Zahnpflege
Die richtige Zahnbürste und Zahncreme sind entscheidend. Silber empfiehlt weiche Zahnbürsten und erklärt die Wichtigkeit von Zahnseide und Interdentalbürsten. Ölziehen und Zungenreinigung werden ebenfalls als hilfreiche Praktiken hervorgehoben.
Bedeutung der Ernährung
Die Ernährung spielt eine zentrale Rolle für die Zahngesundheit. Silber rät zu einer Reduzierung von Zucker und empfiehlt gesunde Snacks wie Obst und Gemüse. Die Vorbildfunktion der Eltern ist entscheidend für die Mundhygiene der Kinder.
Achtsamkeit und Stressmanagement
Stress hat einen negativen Einfluss auf die Mundgesundheit. Silber stellt Übungen vor, um Patienten bei der Stressbewältigung zu helfen, was auch die Zahngesundheit verbessern kann. Die richtige Atmung und langsames Essen sind dabei wichtige Punkte.